Boxen im England des 18. Jahrhunderts


Examensarbeit, 2013

84 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Die Professionalisierung des Boxsports
1. Die Vorgeschichte: Faustkampf in der Antike und im Mittelalter
2. Boxregeln im 18. Jahrhundert - Die Broughton Rules
3. Funktionen und Funktionsträger im Faustkampf
4. Das adlige Duell und der Boxkampf
Zwischenfazit zu Kapitel

III. Die gesellschaftliche Stellung des Boxens
1. Befürworter des Boxsports
2. Ein Sport für alle?
3. Gesellschaftliche Kritik am Boxen
4. Gesetzliche Einschränkungen
Zwischenfazit zu Kapitel

IV. Der Einfluss des Geldes auf den Boxsport des 18. Jahrhunderts
Zwischenfazit zu Kapitel

V. Fazit

Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Die Art, in der Walker seinen Herausforderer, den Grubenarbeiter Milligam, zusammenhämerte, blieb mir als Lehrstück unvergesslich. Hier eigentlich erst wurde mir demonstriert, wie bedingungslos der Boxer seine Existenz aufs Spiel setzt.

Max Schmeling: Erinnerungen, Neuausgabe, Berlin 2005, S. 61.

Boxen ist ein Bestandteil unserer heutigen Sportwelt, der nicht mehr wegzudenken ist. Zahlreiche Kämpfe um internationale Meisterschaften werden im TV und im Internet live übertragen, wobei in Deutschland insbesondere die Kämpfe der beiden ukrainischen Brüder Vitali und Vladimir Klitschko einen Höhepunkt der Berichterstattung darstellen. In den Zwanziger und Dreißiger Jahren war Max Schmeling das deutsche Boxeridol, von dem auch das einleitende Zitat stammt. Diese allgemein anerkannte Popularität hatte das Boxen jedoch nicht zu jeder Zeit seiner Existenz. Sicher ist, dass das Boxen, wie die meisten modernen Sportarten, spätestens ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in England eine sehr rasche Entwicklung durchlief.[1] Inwieweit in dem vorangegangenen Jahrhundert, in welchem erste Grundzüge des Boxens als Sport erkennbar wurden, bereits Grundsteine für diese Entwicklung gelegt werden konnten, soll im Zuge der Forschung zu der vorliegenden Arbeit untersucht werden.

Der geographische Rahmen dieser Arbeit erstreckt sich, abgesehen von der historischen Betrachtung der Sportentwicklung während der Antike und des Mittelalters, in erster Linie auf das England der Frühen Neuzeit, da der Sport dort erste Blüte erlangte.[2] London war hierbei das Zentrum für den Boxsport, wie Dennis Brailsford eindrucksvoll dargestellt hat.[3] Die Beschränkung dieser Arbeit auf das 18. Jahrhundert erfolgt einerseits aus Gründen der Überschaubarkeit des Zeitraums, aber auch aus Gründen der Quellenlage. Der derzeit bekannte, früheste Bericht in einer Zeitschrift aus der Frühen Neuzeit zu einem Boxkampf stammt aus dem Protestant Mercury. In seiner Ausgabe zum Januar 1681 schildert der Autor des Artikels den Kampf eines Bediensteten des Duke of Albemarle gegen einen Metzger.[4] Nach diesem Zeitpunkt, spätestens jedoch ab der öffentlichen Werbung des Boxers James Figg für seine Fechtschule, mehren sich die Berichte über Boxkämpfe in der englischen Presse. Einen ersten Höhepunkt erreicht die Sportberichterstattung insgesamt durch die Einrichtung des Sporting Magazine[5] im Jahr 1792, wo das Boxen neben Berichten zum Cricket sowie zu Pferde- oder Jagdveranstaltungen regelmäßig thematisiert wurde.

Erwähnenswert sind an dieser Stelle außerdem die im 18. Jahrhundert erstmalig erschienenen Fachpublikationen zum Faustkampf, die in dieser Arbeit mitunter zitiert werden. Zu nennen ist hierbei das Buch A Treatise Upon the Useful Science of Defence[6] von Captain John Godfrey. Dieses Buch stellt die aus seiner Sicht dominierenden Vorteile der Verteidigungskunst dar, wobei der Schwerpunkt des Buches auf dem Umgang mit dem Kurzschwert und dem englischen Backsword liegt. Lediglich das letzte Kapitel des Werks geht näher auf das Boxen ein. Weitere Fachbücher zum Boxen aus dem 18. Jahrhundert sind beispielsweise Boxing Reviewed[7] von Thomas Fewtrell und The Modern Art of Boxing[8] von Daniel Mendoza. Interessant sind auch Streitschriften zum Boxen aus dem 18. Jahrhundert, die einen kritischen Blick auf das Aufkommen des Boxsports in England werfen. Hierzu zählt unter anderem der Aufsatz A Letter on the Practice of Boxing[9] des Großkaplans von Freemasons, Reverend Edward Barry. Erfreulicherweise wurden zur damaligen Zeit einige Schriftwerke zum Boxen durch Zeichnungen ergänzt, so dass auch Bildquellen Erkenntnisse für bestimmte thematische Blöcke liefern können. Leider sind die bekannten frühneuzeitlichen Boxarenen von James Figg oder Jack Broughton[10] nicht mehr erhalten, so dass zwar aus den Texten noch Rückschlüsse auf die örtlichen Boxarenen gezogen werden können, diese jedoch nicht mehr selber in Augenschein genommen werden können.

Die ausnahmslose Nutzung englischsprachiger Quellen in dieser Arbeit erklärt sich dadurch, dass der Fokus auf der Entstehung des Boxsports in England liegt. An dieser Stelle soll jedoch erwähnt werden, dass deutschsprachige Quellen zum Boxen der damaligen Zeit scheinbar kaum vorhanden sind. Zwar hatte die Fechtkunst in deutschsprachigen Gebieten Europas mindestens seit dem Spätmittelalter eine große Tradition[11], doch findet man erste Fachbücher zu dem aus dem Fechten hervorgegangenen Faustkampf in deutscher Sprache erst zu Mitte/ Ende des 19. Jahrhunderts.[12]

Die Entwicklung des Sports in der Frühen Neuzeit in England ist eines der aktuelleren Themen der historischen Forschung. Die wichtigsten deutschsprachigen Werke hierzu sind English Sports und Deutsche Bürger[13] von Christiane Eisenberg, die vornehmlich die Entwicklung des Sports in England und seine Übernahme in deutschsprachige Gebiete thematisiert, und die Kulturgeschichte des Sports von Wolfgang Behringer, der zwar neben theoretischen Überlegungen zum Sportbegriff die Entstehungsgeschichte des Sports ab der Antike aufzeigt, den größten Teil seines Werkes jedoch der nachmittelalterlichen Entwicklung widmet. Interessante Einblicke gerade zum 18. Jahrhundert bietet ebenso der vom Institut für Europäische Geschichte in Mainz im Internet publiziert Aufsatz Die Entstehung des Sports im 18. Jahrhundert in England von Michael Maurer, dessen Idee vom Begriff „Sport“ für diese Arbeit entscheidende Bedeutung hat. Die englischsprachige wissenschaftliche Literatur, die für die vorliegende Arbeit als maßgebend bezeichnet werden kann, wird dominiert von Dennis Brailsford, der mit seinen Untersuchungen zum Sport und der Gesellschaft im frühneuzeitlichen England im Allgemeinen, aber auch zum Faustkampf dieser Epoche im Speziellen einige essenzielle Ergebnisse liefern konnte. Weitere Werke, die in dieser Arbeit des Öfteren Erwähnung finden, sind beispielsweise The Legality of Boxing [14] von Jack Anderson und Popular Recreations in English Society 1700-1850 von Robert W. Malcolmson. Es flossen jedoch auch Ergebnisse anderer Forscher zum Sport in der Frühen Neuzeit sowie zum Boxen in diese Arbeit ein, welche an den entsprechenden Stellen ausgewiesen sind.

Befasst man sich mit der historischen Entwicklung des Boxsports, stellt sich zunächst einmal die Frage, was man unter „Boxsport“ versteht. Einen Hinweis hierauf gibt die sprachgeschichtliche Entwicklung des Begriffs Boxen. So ist der Begriff to box bis heute in der englischen Sprache mit der Bedeutung schlagen oder Boxsport betreiben zu finden[15], seine Wurzeln liegen wohl im mittelniederländischen boke, verwandt mit dem mittelhochdeutschen boʒ [16] oder buc [17], was jeweils Schlag, Hieb, Stoß oder Sturz (an dieser Stelle auch ein Hinweis auf die Verbindung zwischen den Kampfsportarten Faustkampf und Ringen) bedeutet. Die Bedeutung von to box als Form des Faustkampfs begründet sich folglich in der mittelalterlichen Sprachengemeinschaft, die im nördlichen Zentraleuropa beheimatet war. Während im Englischen der Begriff box geläufig war (vereinzelte Nachweise sind im 14., 16. und 17. Jahrhundert zu finden, z.B. bei Shakespeare)[18], benutzte man im Deutschen eher den Begriff baxen, seltener und vor allem später erst die aus dem Englischen abgeleitete Form boxen. [19]

Ein in dieser Arbeit synonym zu Boxen benutzter Begriff, ist der des Faustkampfs. Möchte man eine Unterscheidung zwischen beiden Begriffen anführen, soll für diese Arbeit gelten, dass mit dem Begriff Boxen in erster Linie der sportliche Wettkampf gemeint ist, mit dem Faustkampf primär die Auseinandersetzung mit den Fäusten zwischen zwei Kontrahenten im Allgemeinen. Als englisches Pendant zum Faustkampf zählt der Begriff pugilism, der sich aus dem lateinischen Wort pugnus für Faust entwickelte und durch Anhängen der Endung -ism ebenfalls den Faustkampf bezeichnet.[20] Aus dem Englischen kommt außerdem der Begriff bareknuckle fight. Er bezeichnet die Form des Kampfausstattung, nämlich den Kampf mit entblößten (bare) Fingerknochen (knuckles). Zum bareknuckle fighting gehört daher streng genommen nicht der Kampf mit den als mufflers bezeichneten Boxhandschuhen, sondern er steht für die frühe, vergleichsweise rohe Form des Faustkampfs.

Nimmt man nun den Begriff Boxsport, so stellt sich zwangsläufig die Frage, was unter Sport in diesem Sinne zu verstehen ist. Zieht man exemplarisch aus dem Bereich der heutigen Sportverbände die Definition zur Förderungswürdigkeit einer Sportart durch den Deutschen OIympischen Sportbund zu Rate, so muss diese „[...] durch eine eigene, sportartbestimmende motorische Aktivität des Sportlers gekennzeichnet sein, die nicht überwiegend in der Bewältigung technischen, motorgetriebenen Geräts besteht. Diese eigenmotorische Aktivität liegt insbesondere nicht vor bei Denksport-, Geschicklichkeits- und Glücksspielen, Bastel-, Funk-, Computer- und Modellbautätigkeiten.“[21]

Diese Definition schließt folglich Betätigungen wie Schach ausdrücklich aus, jedoch gehört der Deutsche Schachbund ausdrücklich zum DOSB.[22] Die Begriffsbestimmung durch den DOSB scheint daher aus wissenschaftlicher Sicht untauglich, da Betätigungen als Sport zählen können, die zuvor bereits per definitionem ausgeschlossen wurden. Der Sportwissenschaftler Andreas Luh umschreibt Sport als eine „an Leistung, Wettkampf und Konkurrenz [ausgerichtete], zeitgeschichtlich beeinflusste Ausprägung von Bewegungskultur“[23]. In diesem Fall würde Schach erneut durch das definitorische Raster fallen, der Fokus läge wiederum auf dem Begriff der "Bewegung", und auch die im 17. und 18. Jahrhundert populären und im Englischen als blood sports bezeichneten Tierkämpfe[24] würden von dieser Begriffsannäherung nicht eingeschlossen, obgleich die Bezeichnung blood sports ihnen ausdrücklich den Charakter eines Sports verleiht. Anhand dieser beiden exemplarisch ausgewählten Definitionsansätze zum Sportbegriff lässt sich die Problematik einer festen, engen Eingrenzung, was denn nun Sport überhaupt ist, nachvollziehen. Geht man vom Ursprung des Begriff aus, so lässt sich seine Entwicklung auf das lateinische deportare oder disportare (wegtragen, sich zerstreuen) zurückführen. Die genuine, wenn auch metaphorisch benutzte Bedeutung wies folglich auf eine Form des Sich-Vergnügens hin.[25] Bleibt man bei dieser weitgreifenden Definition zu Sport, so kann man nun problemlos die blood sports und Schach zu den Sportarten zählen, jedoch fiele nun jede Form des Vergnügens in den Bereich des Sports, was ebenso wenig Ziel der Definition sein kann wie eine zu enge und damit fehlgeleitete Begriffseingrenzung. Zudem bliebe die Frage, ob es sich bei (Profi-)Sportlern, die sich im Zuge ihrer Sportausübung in ein finanzielles Abhängigkeits- und Dienstleistungsverhältnis zu Geldgebern stellen, überhaupt noch um "Vergnügen" handelt. Festzuhalten bleibt aber aufgrund der langen Tradition des Begriffs „Sport“, dass es sich eben nicht um ein frühneuzeitliches oder gar modernes Phänomen handelt, sondern dass es bereits in der Antike einen Sinn für sportliches Handwerk und sportliche Attraktionen gab. Auch zur damaligen Zeit wurden Wettkämpfe veranstaltet, auch dort gab es Menschen, die sich auf die Verrichtung sportlicher Tätigkeiten spezifiziert hatten, und für die es nichts Besonderes war, dass ihnen große Menschenmengen beim Ausüben ihres Sports zuschauten.[26] Ohne dies in Frage zu stellen, betont Michael Maurer gerade für das 18. Jahrhundert die enorme Bedeutung von „Sensationen,

Belustigungen und Gelegenheitsdarstellungen“[27], wenn zur damaligen Zeit von Sport die Rede ist, was ein weiterer Denkanstoß in Richtung einer Grobdefinition dieses Begriffs ist.

Da feste Definitionen scheinbar immer mit dem Nachteil behaftet sind, dass sie entweder zu einschränkend sind und sie groteskerweise sogar willkürlich gebrochen werden können, oder dass sie in ihrer Bedeutung zu weit greifen, als das sie einer exakten Auslegung nach heutigen Maßstäben gerecht werden könnten, soll an dieser Stelle auf eine exakte Definition des Begriffs „Boxsport“ verzichtet werden. Vielmehr soll er zur Grundlage der Forschung zu dieser Arbeit nur in Form einer groben Bedeutungsumgrenzung konkretisiert werden, um dennoch einen geeigneten Rahmen zu bieten. Für die vorliegende Arbeit soll daher unter dem Begriff "Boxsport" die Vorstellung einer Betätigung als Faustkämpfer unter den Gesichtspunkten des Wettkampfs und der Konkurrenz verstanden werden, welche sich im Laufe ihrer Entwicklung im 18. Jahrhundert deutlich erkennbar professionalisierte und institutionalisierte, und im Hinblick auf Sensation und öffentliche Ausübung fester Teil der Gesellschaft war . Im Kontrast hierzu stehen folglich die als Mittel der Konfliktregelung und zur Wahrung der Ehre ausgetragenen Duelle, die im gleichen Zeitraum ebenfalls häufig mit den Fäusten ausgetragen wurden.

Gegenstand dieser Arbeit ist die Entwicklung, die der Boxsport im 18. Jahrhundert in England nahm, wobei jedoch zu passenden Gelegenheiten auch ein Blick auf die Jahre vor und nach dem benannten Jahrhundert geworfen werden soll, um die Erkenntnisse in einen geordneten Zusammenhang zu setzen. Ein Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf der Weiterentwicklung des Sports von einer ungeordneten Freizeitaktivität hin zu einer reglementierten Beschäftigung, wobei die sportimmanenten Komponenten wie Regelentwicklungen eine ebenso bedeutende Rolle spielen wie die Entwicklungen um den Sport herum, die zu einer Institutionalisierung und Professionalisierung des Boxens beitrugen. Ein weiterer Schwerpunkt soll hinsichtlich der gesellschaftlichen Komponente gesetzt werden, wobei hier besonders im Fokus ist, in welchem Grad es Fürsprecher und Gegner für den Faustkampf gab, und welchen Zugang zum Sport für die Menschen möglich war, vor allem hinsichtlich Vorschriften von Seiten des Gesetzgebers und des Sports an sich. Zuletzt soll die Rolle des Geldes in Bezug auf den Boxsport untersucht werden, da finanzielle Anreize und Entwicklungen auf vielfältige Weise Einfluss auf den Sport nahmen. Als Abschluss der Untersuchung soll somit festgestellt werden können, inwieweit sich der Faustkampf im 18. Jahrhundert verändert hat, und welche Faktoren hierbei eine besondere Rolle spielten.

II. Die Professionalisierung des Boxsports

Bei der Untersuchung der Entwicklung des Boxsports im frühneuzeitlichen England werden im Folgenden zunächst auf die dem Sport innewohnenden Veränderungen betrachtet und analysiert.

Jeder, der schon einmal einen Boxkampf gesehen hat, hat eine gewisse Vorstellung davon, was mit „boxen“ gemeint ist: Man denkt an zwei Athleten, entweder zwei männliche oder zwei weibliche Sportler,[28] die sich in einem quadratischen, mit dicken Seilen abgespannten Boxring gegenüberstehen und mit ihren in dicken Handschuhen eingepackten Händen versuchen, den Kontrahenten durch Treffer im Bereich des Kopfes oder des Rumpfes derart zu schädigen, dass dieser entweder kampfunfähig wird oder die Punktrichter nach einer vorgegebenen Zeit den Sieger bestimmen. Die vorgegebene Kampfzeit ist in zeitlich begrenzte Runden eingeteilt, nach deren Ende sich die Boxer zur Erholung in eine jeweils gegenüberliegende Ecke zurückziehen. Es ist an dieser Stelle bereits erkennbar, dass sich diese durchstrukturierte Form des Boxkampfs wohl erst im Laufe vieler Jahrzehnte oder Jahrhunderte etabliert hat, und dass zu früheren Zeiten andere organisatorische und reglementierende Vorschriften gab, die einen Boxkampf anders aussehen ließen.

Nimmt man den Begriff der Professionalisierung als Instrument, um die Entwicklung des Boxsport einzuschätzen, muss dieser hier zunächst umrissen werden. Josef Ehmer versteht unter dem Begriff eine "spezialisierte, geregelte und meist durch Prüfungen nachgewiesene Ausbildung sowie Organisation in öffentlich bzw. obrigkeitlich anerkannten Berufsverbände."[29] Als weitere Merkmale nennt er eine "Etablierung und Lizensierung von Faktenwissen"[30] und, im Rückgriff auf gesellschaftskritische Theorien, die gemeinsame Arbeit "von Experten, die ihre Standards gegenüber allen Berufsvertretern und der Gesellschaft insgesamt durchsetzen."[31] Übertragen auf den Sport kann man daher als Merkmale für eine sportspezifische Professionalisierung verstehen, dass sich innerhalb der Sportart eine Gruppe von Experten herausbildete, von der dieser vereinheitlicht, reformiert und allmählich geregelt wurde. Insofern spielen für die folgende Untersuchung des Boxens im 18. Jahrhundert Elemente wie Regelkodizes, Organisationsgrad und ganz allgemein die Bekanntheit einiger Sportler zur damaligen Zeit eine bedeutende Rolle. Hinsichtlich einer möglichen Tendenz zu einer Vereinheitlichung des Sports können in diesem Zusammenhang auch Schriften zum Sport verstanden werden, durch welche diesem ein theoretisches Grundgerüst geschaffen wurde, aber auch weitere, dem Sport eigene Merkmale wie die Organisation von Meisterschaften oder Wettkämpfen im Allgemeinen. Auf diese Indikatoren soll daher im kommenden Kapitel besonders Bezug genommen werden.

1. Die Vorgeschichte: Faustkampf in der Antike und im Mittelalter

Geht man in der Geschichte ein paar tausend Jahre zurück und betrachtet die Überlieferungen der damaligen Zeit, stellt man fest, dass es auch in der Antike bereits ähnliche Kampfveranstaltungen gab. In der griechischen Antike gab es drei waffenlose Kampfsportdisziplinen: das Ringen, den Faustkampf und das Pankration, eine Mischform der beiden erstgenannten Disziplinen.[32] Unterschieden wurde hierbei zwischen den Begriffen gymnastik, welches das Training und das Trainerwesen umfasste, und agon, dem eigentlichen Wettkampf.[33] Gesellschaftlich hatte der Kampfsport vornehmlich die Bedeutung, die potentiellen Krieger auf militärische Auseinandersetzungen vorzubereiten.[34]

Das Pankration, der griechische "Allkampf"[35], wurde erst ab dem 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung bei Sportveranstaltungen betrieben. Pankratiasten mussten Schlagtechniken, Würfe, Tritte sowie Griffe beherrschen, mit denen sie den Gegner ohnmächtig machen konnten, um im Kampf zu bestehen, wobei "[das] Zustoßen mit Hand oder Fuß [...] ein Hauptbestandteil des Pankration [war]."[36] Kleidung trug man im antiken Griechenland während dieser Kämpfe weitestgehend keine, doch verwendete man leichte Boxriemen, die die Sportler sich im Laufe der Zeit vermehrt um die Handgelenke und Handflächen wickelten. Diese dienten dazu, Schläge für die eigenen Hände schonender ausführen zu können, den Gegner hierbei jedoch härter zu treffen.[37] Die Kämpfe wurden sowohl im Stand, als auch am Boden geführt und wurden zeitlich nicht begrenzt, endeten daher entweder mit der Aufgabe eines Athleten durch erheben einer Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger, mit der Kampfunfähigkeit oder gar mit dem Tod des Pankratiasten, oder bei Einbruch der Nacht.[38]

Der antike Faustkampf galt sogar als noch deutlich brutaler und gefährlicher als das Pankration, was mitunter an der Ausrüstung der Kämpfer gelegen haben wird. Belegt sind Darstellungen von Faustkämpfern, die einen großen Armschutz und sogar Helme trugen, um vor den gegnerischen Schlägen besser geschützt zu sein. Der Hintergrund hierfür war die, im Vergleich zum Pankration deutlich brutalere Ausstattung der Hände. Wie im Pankration auch, nutzte man bis etwa zum 4. Jahrhundert v. u. Z. ungegerbte Lederriemen, die dem Handgelenk und der Hand selber Stabilität verleihen und die Schlagwirkung auf die eigenen Knochen abfedern sollten. Wenig später jedoch veränderte sich das Aussehen dieser ersten Boxhandschuhe enorm. Man ging dazu über, "scharfe Riemen"[39] einzusetzen, wobei es sich um gehärtete Lederstreifen handelte, die um die Faust des Kämpfers gewickelt wurden und den Sinn hatten, bei Treffern Haut und Gewebe des Gegners zu zerschneiden.[40] Die Statue des Faustkämpfers von Quirinal zeigt eben jene Faustkampfausrüstung, aber auch die Kampfspuren an Gesicht und Oberkörper, die der Sport mit sich brachte. Noch weiter gingen die römischen Faustkämpfer, die in ihren Sportstätten einen martialisch aussehenden, mit Metall ausgerüstete Handschuh nutzten, den caestus. Dieses Kampfinstrument existierte in unterschiedlichen Formen, doch gemein hatte alle die scharfen und spitzen Metalleinsätze auf dem Handrücken, welche bei Treffern schwere Verletzungen hervorrufen konnten. Zum Schutz vor den generischen Schlägen mit diesen Waffen trug man zudem einen Armschutz, der vom Handgelenk bis zur Schulter reichte.[41] Angesichts der Verletzungen, die bei Treffern mit den griechischen oder römischen Kampfhandschuhen entstehen konnten, verwundert es nicht, dass es zumindest für das Training des Faustkampf spezielle, weichere Handschuhe und Kopfschützer gab.[42] Im Wettkampf gab es zwar durchaus auch Kämpfe, die lediglich mit bloßen Händen geführt wurden, doch gelten diese nach dem heutigen Stand der Wissenschaft als Ausnahme.[43]

Gemein hatten diese beiden Kampfsportarten und das Ringen, dass sie fester Teil der antiken Festspiele waren. Zu den bekanntesten dieser Spiele zählten unter anderem die griechischen Spiele von Olympia, Delphi, Korinth und Nemea, welche alle vier (die ersten beiden) beziehungsweise alle zwei Jahre (die letzten beiden) ausgetragen wurden, sowie die römischen Spiele in Nikropolis, Neapolis und Rom.[44] Den Höhepunkt der Spiele bildete in den meisten Fällen das Pankration, welches am Ende der Spiele ausgetragen wurde, da es aufgrund seiner abwechslungsreichen Kampfführung im Stand und am Boden für die Zuschauer besonders interessant war.[45] Die Kampfsportarten wurden im Regelfall im Freien ausgetragen, wo ein offener Platz mit hölzernen oder metallenen Schranken begrenz wurde, auf dem die Athleten miteinander kämpfen mussten.[46] Für die Sieger bei V Spiele gal e Ruh un Ehr z gewinnen wi au zahlreiche Inschrifte z lese ist wa si insbesonder i antike Griechenlan z Spitze de Gesellschaf machte.[47] E wurde jedoc durchau auc materiell Güte al Prei überreicht wi beispielsweis wertvoll Öl ode Stoffe De amerikanisch Historike Michae B Poliakof beschreib außerdem das i antike Überlieferunge außerde vo üppige Geldpreise di Red ist zude häufi auc i Verbindun mi Vergünstigunge wi kostenlose Mahlzeite i Rahme de Spiele.[48] Angesicht de Präsente di ei erfolgreiche Sportle nac de Rückkeh vo de Spiele auc i seine Heima i Empfan nehme konnte wa e woh bereit i de Antik möglich i Kampfspor ein Karrier i heutige Sinn z machen Durc spezielle Trainin bereitete sic di Teilnehme a größere Festspiele geziel au ihr Wettbewerb vo un wurde hierbe vo geschulte Trainer betreu un überwacht.[49] De Tagesablau wurd vollkomme nac de sportliche Zie ausgerichtet wodurc ma hie vo eine ersten i de Anfängerschuhe steckende Profisportwese spreche kann.

Währen e zu Boxspor i de Antik noc vergleichsweis viel Quelle gibt anhan dere ma Sin un Stellun de Faustkampf i de Gesellschaf nachvollziehe kann[50] sin di textliche ode bildliche Nachweis au de Zei de europäische Mittelalter dürftig S schrie de deutsch Volkshygienike Artu Luerße i seine Buch Boxen Faustkamp zu Selbstweh un Leibesübung z Begin de 20 Jahrhunderts „Mi de Verfal de ganze altertümliche Kuns un Leibesübun unte de Wirrnisse de Völkerwanderun un de weltflüchtige Grundsätze de Christentum gin auc de Boxkamp verlore un schein währen de Mittelalter gan i Vergessenhei gerate z sein Da allgemei geworden Waffen un Rüstun Trage un di ritterliche Übunge machte j auc de Kamp mi de bloße Faus überflüssi un wertlos.“[51] Unabhängi vo seine zweifelhafte Aussage zu Frag de Völkerwanderun un de Christentum di sicherlic auc seine Lebenszei geschulde sein liefer e mi de zweite Tei seine Aussag ein möglich Begründun fü di nu seh spärliche Nachweis fü de Boxspor i Mittelalter da Aus-der-Mode-Komme de Sports De Begründe de Pierr Gildesgam Maccab Sport Museum Arthu Hanak verweis i seine Arbeit Leibesübunge de Jude i Mittelalte un i de frühe Neuzeit ebenfall au di knapp Quellenlag zu Faustkamp i Mittelalter führ jedoc einig wenig Indizie an di dafü sprechen das di Auseinandersetzun mi de Fäuste zumindes nich gänzlic verlore ging wi die noc Artu Luerße verkündete.[52] Wi bereit a de Nachweise au de de Antik z erkenne ist wa di intensiv Beschäftigun mi de Faustkamp kein Betätigung di sic jederman erlaube konnte sonder jene wa i de Rege nu Mitglieder de Militär gu ausgebildete un darau trainierte „Profi-Faustkämpfern zugänglich I Zug eine imme stärkere militärische un waffentechnische Ausrüstun de einzelne Truppenteile wa ein Kampfsportart di mi bloße Hände ausgeführ wurde a eine gewisse Zeitpunk z Begin de Mittelalter woh auc schlich nich meh zeitgemäß Di Wehrhaftigkei i de Schlach stan i Vordergrun de körperliche Ausbildung un dor wurd i alle Regel nich mi Fäuste geprügelt sonder di Heer stande sic gerüste un bewaffne gegenüber Ma tru zu Zweikamp be Festveranstaltungen de idealisierte mittelalterliche Ritterbil folgend imme stärkere prunkvoll Rüstungen gege di ma mi de Faus nicht meh ausrichte konnte weshal ma au Waffe wi Schwerter Lanze un ander zurückgreife musste Dennoc gib e vereinzel Bildnachweis i sogenannte Fechtbüchern wi beispielsweis dem Code Wallerstein di zumindes belegen das da Wisse u ein Wehrhaftigkei bei Kamp mi de bloße Faus nich gänzlic i Vergessenhei gerate war Angesicht de Ausführlichkei diese Fechtbuchs wa spätmittelalterlich Zweikampftechnike betrifft is di Auswah a Fausthiebe al Mitte de Kampfe jedoc vergleichsweis gering Dennoc wurd zumindes ei kleine Tei de antike Faustkampftechnike wiede aufgegriffen erstmali wi e schein i Fechtschulen w sic Adlig i de Kuns de Fechten übten Dor wurd al Ausgleichsspor zu strenge Fechtunterrich ein For de Freiringen praktiziert di entfern verwand mi de griechische Faustkamp gewese z sei scheint.[53]

Diese grob Überblic zu vorneuzeitliche Faustkamp sol a diese Stell genügen E läss sic festhalten das e durchau auc deutlic vo de Neuzei ein Kultu de Boxsport gab di jedoc i de verschiedene europäische Kulture unterschiedlic star ausgepräg war Währen e i de Antik soga regelmäßig un vie beachtet Boxveranstaltunge gab scheine i Mittelalte ander Forme de zweikämpferische Auseinandersetzun i Foku gestande haben De waffenlos Kamp Man gege Man wa jedoc durc all Zeite hinwe ei imme wiede anzutreffende Elemen de Auseinandersetzung.

2 Boxregel i 18 Jahrhunder - Di Broughto Rules

Wen heutzutag zwe Athlete sic i sportliche Absich gegenüberstehen existier i de Rege ei entwede schriftlic ode verba vereinbarte Kano a Vorgaben wi de Zweikamp abzulaufe ha un wa erlaub beziehungsweis nich erlaub ist Nimm ma da heutzutag wege seine Brutalitä insbesonder i Europ star kritisiert Mixe Martia Art al Beispiel s besitz auc dies For de Zweikampf eine feste Regelkodex a de sic di Kämpfe z halte haben.[54] E lieg dahe au de Hand das auc di regelmäßi stattfindende Faustkämpf de 18 Jahrhundert i Englan i irgendeine Weis geregel waren Di einfachst Möglichkeit spontan Boxkämpf au ein vo beide Seite akzeptiert Basi z stellen wa natürlich di benötigte Regel sponta abzusprechen S konnt ei Kamp de situative Gegebenheite wi Zei un Or de Austragun entsprechen angepass werden wa i unerwartete Konfliktsituatione wi beispielsweis eine vorausgegangene Meinungsverschiedenhei zweie Handwerke sicherlic ein akzeptabl Optio war I Lauf de Jahr bi zu Mitt de 18 Jahrhundert schein e jedoc di Notwendigkei gegebe z haben zumindes au lokale Eben schriftlic fixierte unabänderlich Regel einzuführen u eine geordnete Ablau de mittlerweil scho etwa größe aufgezogene un geplante Boxveranstaltunge z garantieren Di i de Wissenschaf al erste Boxregel bekannte Vorschrifte bezeichne ma al die Broughto Rules Überliefer sin dies Regel unte andere i de zweite Teil[55] de Artikels ne an accurat Histor o Boxing welche i mehrere Fortsetzunge bi zu Ausgab de April 179 i de zweite Jahresausgab des Sportin Magazine z finde ist E handel sic hierbe u siebe Vorschrifte zu Wese de Boxkampfs di i de Amphitheate vo Jac Broughto a de 16 Augus 174 befolg werde mussten Broughto wa z diese Zei de dominierend Faustkämpfe i Londo un unterhiel selbe ei Boxzentru i de Tottenha Cour Road Diese Umstan läss di Vermutun zu das die Broughto Rules aufgrun seine Stellun i de englische Boxgemeinschaf durchau auc außerhal seine Einflussbereich angewende wurden wa jedoc schwe nachweisba ist Sein Regel solle i Folgende genann un genaue analysier werden Di Zitatio entsprich de Formulierun i de genannte Ausgab des Sportin Magazine [56].

I Tha squar o yar b chalke i th middl o th stage an o ever set-t afte fall o bein parte fro th rails eac secon i t brin hi ma t th sid o th square an plac hi opposit t th other an til the ar fairl set-t a th line i shal no b lawfu fo th on t strik th other.

Di erst Rege beschrie de Begin eine Boxkampfes Beid Kämpfe sollte vo ihre Sekundante zu Mitt de Bühn gebrach un dor aufgestell werden un zwa i Abstan vo Yard welche durc ei gekalkte Quadra vorgegebe ist Auc nac Niederschläge ode Unterbrechunge sollte di Athlete wiede z de Linie gebrach werden Bevo beid nich ordnungsgemä standen durfte kein Schläg ausgeteil werden.

II Tha i orde t preven an dispute th tim ma lie afte fall i th secon doe no brin hi ma t th sid o th squar withi th spac o hal minute h shal b deeme beate man.

Di zweit Rege legt fest das ei Kämpfe dan al besieg galt wen e seine Sekundante nich gelang ih nac eine Niederschla innerhal vo 3 Sekunde wiede zu Markierun i de Mitt de Ring z bringen.

III Tha i ever mai battl n perso whateve shal b upo th stage excep th principal an thei seconds th sam rul t b observe i bye-battle excep tha i th latter Mr Broughto i allowe t b o th stag t kee decorum an assis gentleme t ge t thei places provide alway h doe no interfer i th battle an whoeve pretend t infring thes rule t b turne immediatel ou o th house Ever bod i t qui th stag a soo a th champion ar stripped befor the set-to.

Di dritt Rege bestimmte das sic i Hauptkämpfe nieman au de Bühn befinde durft auße de Kämpfer un ihr Sekundanten Jede ander Anwesend musst di Bühn z verlassen sobal di Kämpfe sic fü de Kamp ausgezoge hatten I Nebenkämpfe befan sic zusätzlic auc Jac Broughto selbe au de Bühne u dor di Einhaltun de Regel z überwache un bei Aufstelle behilflic z sein wobe e jedoc versichert nich i de Kamp einzugreifen Verstöß gege dies Regel sollte mi de sofortige Verwei au de Veranstaltungsrau geahnde werden.

IV Tha n champio b deeme beaten unles h fail comin u t th lin withi th limite time o tha hi ow secon declare hi beaten N secon i t b allowe t as hi man’ adversar an questions o advic hi t giv out.

Di viert Rege besagte das ei Kämpfe verlore hatte wen sei Sekundan ih fü geschlage erklärte Di Sekundante durfte jedoc nich de Gegne Frage stelle ode ih zu Aufgab raten.

V Tha i bye-battle th winnin ma t hav two-third o th mone given whic shal b publicl divide upo th stage notwithstandin an privat agreemen t th contrary.

Di fünft Rege bezo sic au di Ausschüttun de Preisgeldes I Nebenkämpfe sollt de Gewinne i Rahme eine öffentliche Aufteilun zwe Dritte de Preisgelde erhalten Anderweitig Regelunge zwische de Kontrahente wurde jedoc ausdrücklic zugelassen.

VI Tha t preven dispute i ever mai battle th principal shall o thei comin o th stage choos fro amon th gentleme present tw umpires wh shal absolutel decid al dispute tha ma aris abou th battle an i th tw umpire canno agree th sai umpire t choos third wh i t determin it.

Di sechst Rege bestimmte das jede Kämpfer[57] i eine Hauptkamp au de anwesende Herrschafte jeweil eine Kampfrichte ernenne sollte un das beid Kampfrichte zusamme all de Kamp betreffende Frage regel sollten Sollte si sic nich einige können sollt vo ihne ei Dritte ernann werden de letztlic di Entscheidun traf.

VII Tha n perso i t hi hi adversar whe h i down o seiz hi b th hair th breeches o an par belo th waist ma o hi knee t b reckone down.

Di letzt Rege beschränkt di mögliche Kampftechniken Generel untersag ware Schläg gege eine Gegner de sic a Bode befand sowi da Greife a de Haaren de Hos ode insgesam unterhal de Taille Ei Kämpfe gal dan al a Boden wen e kniete.

Dies Regel ordnete sämtlich Boxkämpf i Broughton Amphitheate a de Somme 174 un sicherlic auc be andere Boxveranstaltungen[58] un legte di Voraussetzun fü mehrer Einflussfaktore fest Zunächs einma werde di fü de Boxkamp benötigten handelnde Persone benannt Mehrfac genann wurde die seconds als di Sekundante de Kämpfer di sic ebenfall au de Bühn de Kampfe befinde durften Dies hatte di Aufgabe di Boxe z betreue un ihne nac eine Niederschla un be Unterbrechunge zu Unterstützun z kommen Ihne obla di Aufgabe ihre Athlete nac de Niederschla innerhal vo eine halbe Minut wiede au di Bein zu Aufstellmarkierun z bringen Di Möglichkeiten inwiewei si de Kämpfe hierbe unterstütze durfte wiede kampfberei z werden wurde nich genannt E dürft woh di Rege gewese sein das sie ähnlic wi Betreue be heutige Boxkämpfe di Möglichkei hatten erlitten kleiner Verwundunge z behandel un de Kämpfe ei Geträn z reichen Fü Letztere sprich auc di Tatsache das mi zunehmende Maß auc sogenannte bottle-holder eingesetz wurden als Betreuer dere primär Aufgab e war de Boxe Getränk z reichen I de zweite Rege der Londo Priz Rin Rules au de Jah 1838 eine Weiterführun der Broughto Rules wurde di Flaschenträge erstmal explizi i eine Regelkano de Boxen genannt.[59] Wolfgan Behringe bewerte di Bedeutun de Flaschenträge soga noc höhe al di de Sekundanten d si übe da Trinkwasse de Kämpfer wachte un somi eine Vergiftun ebe diese Wasse durc de Gegne vorbeuge konnten.[60] Dies Aufgab könnt i Rahme der Broughto Rules zuvo vom second übernomme worde sein ode abe ih wurd durc inoffizielle bottle-holders vo außerhal de Ringe geholfen.

Sekundante hatte außerde da Recht ihre Schützlin i Ernstfal fü geschlage z erklären woraufhi sei Gegne zu Siege erklär wurde Dies Möglichkei de Einflussnahm au de Verlau de Kampfe is bi heut bekannt hie spiegel sic da sprichwörtlich „Werfe de Handtuchs durc de Betreue de jeweilige Boxer wider Weiter Einflussnahm wa de Sekundante nich gestattet s auc da aktiv Eingreife i da Kampfgeschehen E gib jedoc Berichte i dene thematisier wird das Sekundante durchau i de Kamp eingriffen In Th Legalit o Boxing erwähn Jac Anderso eine Kamp zwische Richar Humphrey un Danie Mendoz au de Jah 1788 be de da nich regelkonform Eingreife eine Sekundante deutlic wird:

„Mendoz wa abou t delive knockou blo t hi saggin opponent whe Humphries ‚second‘ th ex-champio To Johnson steppe i an deflecte th punch. Th umpir refuse t disqualif Humphrie an eventuall lo blo b Humphrie stoppe Mendoza.“ [61]

Explizi erwähn wir außerde i Broughton Regelkodex das e ausdrücklic nich gestatte war Einflus au de Gegne z nehmen inde ma ih Frage stell ode zu Aufgab überrede möchte Die schein zu damalige Zei ein häufi gewählt Method gewese z sein de Kontrahente z verunsichern d dies For de Einflussnahm ansonste keine Regelun bedurf hätte Broughto erwähn i seine Regel außerde die umpires als di Schiedsrichte de Kampfes Jede Boxer[62] sollt vo Or au de anwesende Herrschafte eine Schiedsman auswählen de gemeinsa mi de Schiedsman de Gegenseit da Kampfgeschehe regel sollte un i Fall eine Streitigkei zwische diese beide sollt vo ihne ei dritte Kampfrichte z Rat gezoge werden Broughto stellt folglic nich nu eine Regelkano auf sonder e benannt auc Personen di di Einhaltun diese Regel weitestgehen gewährleiste sollte un weitergehend Streitfrage einvernehmlic kläre sollten Au heutige Sich schein un ei solche Vorgehe normal wei wi e au de Regelwerke sämtliche Sportarte nich ander kennen Broughto ha wahrscheinlic auc au bereit bekannt Idee au andere Sportarte zurückgegriffen dennoc zeig di Etablierun der umpires das ebe dies quas neutrale Schlichte be Boxveranstaltunge notwendi waren wei e woh i Eife de Kampfe durchau z strittige Situatione gekomme war di e nu eindeutige regel wollte Fü di Nebenkämpf be Boxveranstaltunge stellt sic Broughto al Veranstalte selbs zu Überwachun de Regel zu Verfügung wa eine eindeutige Unterschie zwische de Haupt un de Nebenkämpfe etablierte Hinsichtlic de obe genannte Zitat vo Anderso bleib z bemerken das dor nu vo einem umpire di Red ist Hie ma ei Hinwei darau erkennba sein das die Broughto Rules ebe nich ultimativ Gültigkei fü all Boxwettkämpf a 174 hatten sonder das si fü ander durchau auc nu al Leitfade gegolte habe mögen a de dies sic be de Formulierun eigene Wettkampfregel orientierten.[63] Ander Personen auße de Kämpfer natürlich wurde i diese Regel nich erwähn un e wurd zude ausdrücklic geregelt das sic auße de genannte Funktionsträger zu Zeitpunk de Kampfe nieman au de Kampfbühn befinde durfte Insofer wurd hierdurc versucht äußer Einflüss au de Ausgan de Kampfe weitestgehen z vermeiden.

Di Kämpf selbe fande de Regel zufolg au Bühne statt dere Ausstattun nich nähe definier wurde Di heut obligatorische Ringseil sowi di quadratisch For de Boxring wurde hie nich festgelegt dahe dürft e woh unterschiedlic ausgestattet Austragungsstätte gegebe haben Beschriebe wurd durc Broughto lediglich das i de Mitt de Bühn ei weiße Vierec gekalk sei sollte a welche di Boxe z Begin de Kampfe sowi nac Unterbrechunge Aufstellun z nehme hatten Hierdurc wurde di Boxe i ein Distan zueinande gesetzt di ei schlichte Wegrenne unmöglic machte d dies Entfernun vo Yar fü di Boxe nac dem set-to mi eine Schla leich z überwinde war Au diese Regelun läss sic zude herauslesen das de Kamp nich wi heut üblic i zeitlic begrenzt Runde unterteil wurde Broughto betonte das di Aufstellun a de Markierun z Begin de Kampfe un jede Mal wen ei Kämpfe z Bode gegange war obligatorisc war I Anschlus gal fü de Sekundanten de Kämpfe innerhal vo dreißi Sekunde wiede aufzurichte un zurüc zu Markierun z bringen Gelan die nicht gal de nich bereitstehend Kämpfe al geschlagen.[64] Hie erkenn ma di später un heut natürlich Kampfeinteilun i Runde zwa wieder doc wurd ein Rund nich nac eine bestimmte Zei beendet sonder ers nac de z Bode Gehe eine de Kontrahenten.

Di siebt Rege der Broughto Rules definiert de Vorgan de Niedergehen anschließen etwa genauer Al „a Boden („ down “ zählt ei Kämpfer wen e a Bode kniete Hie wa e egal o de Faustkämpfe eine Niederschla erlitt stolpert ode sic ga freiwilli hinkniet e gal als down un durft vo seine Gegne nich meh attackier werden Insofer wurde a diese Stell soga ausdrücklic bestimmt Handlunge währen de Kampfe untersagt wobe da Schlage eine Gegner a Bode i besondere Maß erwähn wurde Diese Punk spiegel au Sich de Wissenschaf eine wesentliche Aspek wieder waru ausgerechne Broughto diese Regelkode entwarf E wir häufi erwähnt das Broughto kurz Zei vo Einführun diese Regel i eine Kamp seine Kontrahente Georg Stevenso derar hefti zugesetz habe soll das diese wenig Tag späte verstarb Die wir i de Forschun zumeis al Möglichke dafü gesehen Broughton Regelkode i eine Entstehungszusammenhan z rücken[65] doc kan die aufgrun de Ausführlichkei de Regel nich de einzi ausschlaggebend Punk gewese sein.[66] Nebe de Festlegung Schläg gege a Bode befindlich Kämpfe z verbieten wurd außerde darau geachtet das kei Kämpfe seine Gegne währen de Kampfe a de Haare ergrif ode ih a Hosenbun ode insgesam unterhal de Taill fasste Die schränkt da Technikrepertoir de Kämpfe durchau ein ware nu beispielsweis Wurftechnike untersagt be dene de Gegne a de Hüft gegriffe werde musste Ander Würf ware jedoc weiterhi erlaub un wurde angewendet.[67] Danie Mendoz berichte i seine Wer unte andere von cross-buttock-throw eine Wurftechnik di insbesonder auc vo Broughto angewende wurde[68] be de de Gegne i Bereic de Oberkörper erfass un übe de eigene Rücke nac vorn geschleuder wurde.[69] Ander denkbar Techniken di i waffenlose Zweikamp zu Anwendun komme konnten wurde nich explizi erwähn ode verboten Nimm ma sic al Vergleic die Londo Priz Rin Rules vo 1838 wi si i de Werk Fistiana überliefer sind wir dor i Rege 1 explizi darau hingewiesen „ tha al attempt t inflic injur b gouging o tearin th fles wit th finger o nails an bitin shal b deeme foul[70] Die läss de Rückschlus zu das dies Technike bi dat durchau i Faustkämpfe zu Anwendun kame u de Gegne z besiegen Obendrei bedeute ein solch Formulierun außerdem das be Kämpfe noc imme kein Handschuh getrage werde mussten anderenfall wär e nämlic unmöglic gewesen de Gegne mi de Fingernägel z verletzen Nac heutige Maßsta fäll e verständlicherweis schwer Kämpf diese Ar un mi diese Technikumfan al rein Faustkämpf ode ga moder erscheinend Boxkämpf z verstehen doc la e woh zu damalige Zei durchau i Bereic de Möglichen de Kontrahente nich nu durc Schläge sonder auc durc anderweitige Technikeinsat z besiegen I heutige Boxe is di Anwendun vo nichtschlagende Technike ausdrücklic verboten kan jedoc i Rahme eine Kampfe durchau al Sensatio wahrgenomme werden wi ma a de Berichterstattun zu Bis vo Mik Tyso währen seine Kampfe gege Evande Holyfiel i Jah 199 erkennt.[71]

[...]


[1] Vgl Wolfgan Behringer Kulturgeschicht de Sports Vo antike Olympi bi in 21 Jahrhundert Münche 2012 S 271.

[2] Vgl Manfre Luckas S lang d stehe kannst wirs d kämpfen Di Mythe de Boxen un ihr literarisch Inszenierung o O 2002 eingesehe übe URL: http://www.ac-einigkeit.de/boxgesch12.htm (Stand 12.08.2013).

[3] Vgl Denni Brailsford Bareknuckles Socia Histor o Prize-Fighting Cambridg 1988 S 35.

[4] Vgl Richar W Malcolmson Popula Recreation i Englis Society 170 1850 Cambridg 1973 S 42.

[5] Vollständige Tite de erste Ausgabe Th Sportin Magazine o Monthl Calenda o th Transaction o th Turf th Chas an Ever Othe Diversio Interestin t th Ma o Pleasur an Enterprize Londo 1792.

[6] Joh Godfrey Treatis Upo th Usefu Scienc o Defence Connectin th Smal an Back-Swor an Shewin th Diversit betwee them Londo 1747.

[7] Thoma Fewtrell Boxin Reviewed O th Scienc o Manua Defenc Displaye o Rationa Principles Londo 1790 in Gal Eighteent Centur Collection Onlin (Hg.) Histor an Geography Prin Editions Farmingto Hills Michiga 2010.

[8] Danie Mendoza Th Moder Ar o Boxing A Practise b Mendoza Humphreys Ryan Ward Watson Johnson an othe Emininen Pugilists Londo 1789 in Gal Eighteent Centur Collection Onlin (Hg.) Histor an Geography Prin Editions Farmingto Hills Michiga 2010.

[9] Edwar Barry Lette o th Practic o Boxing Adresse t th King Lords an Commons Londo 1789 in Gal Eighteent Centur Collection Onlin (Hg.) Socia Sciences Prin Editions Farmingto Hills Michiga 2010.

[10] De ursprünglich Vornam vo Broughto wa John doc wir e i diese Arbei imme mi seine Rufname Jac genannt wi e auc i de Forschun un i de überlieferte Schrifte au de 18 un 19 Jahrhunder gehandhab wird.

[11] Eine Hinwei darau biete di Fechtbüche wi der Code Wallerstein ode di Aufzeichnunge vo Han Talhoffe au de Mitt de 15 Jahrhunderts.

[12] Vgl bspw Artu Luerßen Boxen Faustkamp zu Selbstweh un Leibesübungen ne bearbeite vo Ott Flint Leipzi un Züric 1920.

[13] Christian Eisenber (Hg.) ’Englis Sports un deutsch Bürger Ein Gesellschaftsgeschicht 1800-1939 Paderbor 1999.

[14] Jac Anderson Th legalit o boxing punc dru love Abingdo 2007.

[15] Vgl [Art. Box in R W Burchfiel (Hg.) Th Oxfor Englis Dictionary Secon Edition Bd 2 korr. überarb u erg Ausg. Oxfor 1989 S 465.

[16] Vgl [Art. Boʒ in Mathia Lexe (Hg.) Mittelhochdeutsche Taschenwörterbuch 38 Aufl. Stuttgar 1992 S 25.

[17] Vgl [Art. Buc in Ebd. S 27.

[18] Vgl Luckas Di Mythe de Boxens.

[19] Vgl [Art. Boxen in Deutsche Wörterbuc vo Jaco un Wilhel Grimm Bd 2 Leipzi 1860 Nachdruck Münche 1984 Sp 281.

[20] Vgl [Art. Pugilism in Rober W Burchfiel (Hg.) Th Oxfor Englis Dictionary. Bd 12 2 korrigierte. überarb u erg Ausg. Oxfor 1989 S 801.

[21] Deutsche Olympische Sportbund Fördersystemati fü de nichtolympische Spitzensport S 3-4 eingesehe übe di Internetseit de DOSB URL http://www.dosb.de/fileadmin/fm-dosb/arbeitsfelder/leistungssport/Konzepte/Foerde systematik_NOS_2010-2013_beschlossen_090922.pdf (Stand 12.08.2013).

[22] Vgl Deutsche Olympische Sportbund Auflistun de Spitzenverbänd i DOS au de Internetseit de DOSB URL: http://www.dosb.de/de/organisation/mitgliedsorganisationen/spitzenverbaende/ (Stand 12.08.2013).

[23] Andrea Luh Neue Sport Neue Schulsport Neu Studiengänge Au de Such nac eine zeitgemäße universitäre Vermittlungskonzep „Rückschlag-Sportspiele/Badminton“ o O 2007 S 4 eingesehe übe di Internetseit de Fakultä fü Sportwissenschaf de Ruhr-Universitä Bochum URL: http://www.sportwissenschaft.rub.de/mam/sportarten/badminton/downloads/vermittlungskonzept_r__ckschlagsportspiel_badminton_luh_2007.pdf (Stand 12.08.2013).

[24] Vgl Behringer Kulturgeschichte S 238-239.

[25] Vgl ebd S 11.

[26] Vgl Behringer Kulturgeschichte S 51.

[27] Michae Maurer Di Entstehun de Sport i Englan i 18 Jahrhundert o O 2010 Abs 1 eingesehe übe di Internetseit de Institut fü europäisch Geschichte URL: http://www.ieg-ego.eu/de/threads/modelle-und-stereotypen/anglophilie/michael-maurer-die-entstehung-des-sports-in-england-im-18-jahrhundert (Stand 12.08.2013).

[28] Ausnahme diese Geschlechtertrennun gib e be offizielle Boxveranstaltunge nicht sonder nu z Showzwecken Ma denk a diese Stell a de Boxkamp zwische de Moderato Stefa Raa un de frühere Boxweltmeisteri Regin Halmich vgl Aufzeichnun diese Kampfe au de Internetseit de Fernsehsendun T total URL: http://tvtotal.prosieben.de/tvtotal/videos/player/?contentId=106551 (Stand 12.08.2013).

[29] Jose Ehme e al. Professionalisierung in Friedric Jaege (Hg.) Enzyklopädi de Frühe Neuzeit Bd 10 Stuttgart Weima 2012 Sp 431.

[30] Ebd.

[31] Ebd.

[32] Vgl Michae B Poliakoff Kampfspor i de Antike Da Spie u Lebe un Tod Zürich Münche 1989 S 18.

[33] Vgl Wolfgan Decker Spor i de griechische Antike 2 überarb u akt Aufl. Hildeshei 2012 10-11.

[34] Vgl Decker Spor i de griechische Antike S 67.

[35] Poliakoff Kampfspor i de Antike S 80.

[36] Ebd. S 82.

[37] Vgl Poliakoff Kampfspor i de Antike S 83

[38] Vgl Poliakoff Kampfspor i de Antike. S 90

[39] Ebd. S 102.

[40] Vgl ebd. S 103.

[41] Vgl Poliakoff Kampfspor i de Antike S 106-110.

[42] Vgl Decker Spor i de griechische Antike S 72.

[43] Vgl Poliakoff Kampfspor de Antike S 99-100.

[44] Vgl Decker Spor i de griechische Antike S 12.

[45] Vgl Vgl ebd. S 76-77.

[46] Vgl ebd. S 73.

[47] Vgl ebd. S 65 74.

[48] Vgl Poliakoff Kampfspor i de Antike S 33-34.

[49] Vgl ebd S 24-32.

[50] Vgl Decker Spor i de griechische Antike S 9.

[51] Vgl Luerßen Faustkampf S.16.

[52] Vgl Arthu Hanak Leibesübunge de Jude i Mittelalte un i de Frühe Neuzeit Te Avi 1986 S 19-20.

[53] Vgl Luckas Di Mythe de Boxens.

[54] Vgl bspw da Reglemen de Mixe Martia Art Spor Associatio Österreich eingesehe übe di Internetseit de MMA-Verbande Österreich URL: http://www.mma-verband.at/images/stories/pdf/wettkampfregeln2009.pdf (Stand 12.08.2013).

[55] Vgl Sportin Magazine Novembe 1792 S 21-82.

[56] Vgl Sportin Magazine Ausgab 1 Novembe 1792 S 81-82.

[57] De Begrif "principals is a diese Stell leide etwa undeutlich d hiermi auc möglich Geld ode Auftraggebe de Boxe ode ga di Sekundante (vgl Sportin Magazin 3 Februa 1794 S 260. al Vertrete de Kämpfer gemein sei könnten D jedoc nich davo ausgegange werde kann das jede Boxe eine solche Hinterman hatte de fü ih dies Entscheidun traf sol i Rahme diese Arbei davo ausgegange werden das di Boxe selbe die umpires auswählten sofer sic nich ausdrücklic ein ander Interpretatio au de Quelle ergibt.

[58] Vgl Denni Brailsford Moral an Maulers Th Ethic o Earl Pugilism in Journa o Spor Histor (1985) Nr 2 S 131.

[59] Vgl Willia Clement Fistiana O th Oracl o th Ring Londo 1841 S 63.

[60] Vgl Behringer Kulturgeschichte S 234.

[61] Anderson Legalit o Boxing S 19.

[62] Vgl Anm 61.

[63] Vgl Anderson Legalit o Boxing S 15.

[64] Ein weiter Möglichkei de Kampfentscheidun wa di Möglichkei de Aufgab durc eine de Kämpfer inde diese „ enough rief vgl Godfrey Treatise S 56.

[65] Vgl Behringer Kulturgeschichte S 232.

[66] De Artike im Sportin Magazine z de Regel vo Broughto weis a diese Stell au desse Monopolstellun al Boxveranstalte z diese Zei hin verbunde mi de darau resultierende Verpflichtung fü sein Kämpfe ei funktionierende Regelwer z schaffen vgl Sportin Magazi 1 Apri 1793 S 81.

[67] Vgl Brailsford Moral an Maulers S 134.

[68] Vgl Fewtrell Boxin Reviewed S 50.

[69] Vgl Menzoda Moder Art S 23.

[70] Clement Fistiana S 65.

[71] Vgl Marku Berg Vampi Mik Tyso beiß Holyfiel in recht Ohr Boxkamp u di Weltmeisterschaf i Schwergewich ende mi eine blutige Skanda Herausfordere verlier di Kontrolle in Di Wel (1997) Nr 149 S 15.

Ende der Leseprobe aus 84 Seiten

Details

Titel
Boxen im England des 18. Jahrhunderts
Hochschule
Universität des Saarlandes  (Historisches Institut)
Note
1,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
84
Katalognummer
V276133
ISBN (eBook)
9783656689881
ISBN (Buch)
9783656689874
Dateigröße
860 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sport, Boxen, England, 18. Jahrhundert, Sportgeschichte, Kampfsport, Kultur
Arbeit zitieren
Patrik Grün (Autor), 2013, Boxen im England des 18. Jahrhunderts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276133

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