In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, ob und welche Potenziale Augmented Reality und Smart Glasses) für das Marketing bieten, da aufgrund von Fortschritten im Bereichen des Mobile und Ubiquitous Computing Augmented Reality auch für das Marketing an Interesse gewinnt. Ziel der Arbeit ist es, diese beiden Technologien zu erläutern und darzustellen sowie ihre Potenziale für das Marketing zu identifizieren und zu analysieren.
Hierzu werden zuerst die für die Arbeit wichtigen Begriffe, Konzepte und Technologien dargestellt und definiert, um anschließend einen Ausblick in die zukünftige Entwicklung dieser und eng verwandter Technologien zu geben.
Darauf folgend werden die Nutzenpotenziale und Auswirkungen von Augmented Reality und Smart Glasses für jedes einzelne Element des Marketing-Mix (ausgehend von den Elementen Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik) untersucht.
In der anschließend durchführten Umfrage werden die bisher erarbeiteten Ergebnisse und Hypothesen überprüft. Die Ergebnisse der Umfrage werden mit den zuvor aufgestellten Hypothesen zur Bekanntheit und Nutzung von Augmented Reality verglichen.
Als Fazit ist festzustellen, dass die Nutzung von Augmented Reality und Smart Glasses für das Marketing zwar Probleme (insbesondere sozialer Art) aufwirft, aber gleichzeitig auch große Potenziale bietet, wobei sich letzteres in der Zukunft nur verstärken wird.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Begründung der Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen und Begriffsdefinitionen/-abgrenzung
2.1. Augmented Reality
2.2 Mobile Augmented Reality und Mobile Marketing
2.3 Mobile Augmented Reality Marketing und Hyperlokalität
3. Smart Glasses am Beispiel von Google Glass
3.1 Technische Grundlagen, Spezifikationen und historische Entwicklung
3. 1.1 Technische Grundlagen
3.1.2 Technische Spezifikationen
3.1.3 Geschichte von HMDs und Smart Glasses
3.2 Probleme und Nachteile
3.2.1 Technische Einschränkungen
3.2.2 Soziale, rechtliche und betriebswirtschaftliche Nachteile
3.3 Zukünftige Entwicklung
4. Nutzenpotenziale und Auswirkungen von Smart Glasses für das Marketing
4.1 Produkt
4.2 Preispolitik
4.3 Distribution
4.4 Kommunikation
4.4.1 Möglichkeiten und Potenziale von Smart Glasses und Augmented Reality
4.4.2 Weitere Auswirkungen von Mobile Augmented Reality auf Kommunikationsmaßnahmen im Marketing
4.5 Anwendungsbeispiel
5. Umfrage
5.1 Ziel und Aufbau der Umfrage
5.2 Vorgehensweise
5.3 Auswertung der Umfrageresultate
5.3.1 Ergebnisse Segment 1 und Segment 4 – demographische Fragen
5.3.2 Ergebnisse des Segments 2: Augmented Reality
5.3.3 Ergebnisse Segment 3: Smart Glasses
6. Vergleich der Ergebnisse und der Hypothesen
7. Zusammenfassung, Fazit und kritische Reflexion
7.1 Zusammenfassung und Fazit
7.2 Kritische Reflexion und weiterer Forschungsbedarf
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Auswirkungen von Smart Glasses und Augmented Reality (AR) auf das Marketing. Dabei wird analysiert, inwiefern diese Technologien den Marketing-Mix beeinflussen können und welche Akzeptanz sie bei Konsumenten finden.
- Technische Grundlagen und Entwicklung von Smart Glasses (Beispiel Google Glass)
- Nutzenpotenziale von AR für Produktpolitik, Preisgestaltung, Distribution und Kommunikation
- Analyse von Hindernissen wie Privatsphäre-Bedenken und hohen Anschaffungskosten
- Empirische Untersuchung zur Bekanntheit und Akzeptanz von AR und Smart Glasses
Auszug aus dem Buch
3.1 Technische Grundlagen, Spezifikationen und historische Entwicklung
Während weiter oben bereits auf die zentralen Begriffe Augmented Reality und Mobile Marketing eingegangen wurde, sollen hier zusätzlich noch die Smart Glasses zugrunde liegenden technischen Konzepte und Technologien kurz erläutert werden. Eine der technischen Grundlagen, auf denen Smart Glasses basieren, ist das Ubiquitous/Pervasive Computing. Hiermit wird die allgegenwärtige Einbettung von Computern in alle Arten von alltäglichen Umgebungen beschrieben.
Ein Teilaspekt davon ist Wearable Computing: Wearables sind tragbare Computer, die den Nutzer überall hin begleiten können und dank ihrer unaufdringlichen Bauweise komfortabel mitzuführen und zu benutzen sind. Aufgrund der Tatsache, dass Smart Glasses als Brille leicht mitzuführen und durch die Sprachsteuerung beziehungsweise die Steuerung durch Bewegung der Augen leicht zu bedienen sind, erfüllen sie diese Definition in einem höheren Maße als beispielsweise Smartphones. Wearables sind aufgrund dieser komfortablen Nutzung für das mobile Marketing besonders interessant, da sie durch ihre hohe Integration in den Alltag des Nutzers und ihren hohen Komfort die Ubiquität, die den wichtigsten Bestandteil für das mobile Marketing darstellt, gewährleisten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der technologischen Fortschritte und die Relevanz von AR und Smart Glasses für das Marketing.
2. Grundlagen und Begriffsdefinitionen/-abgrenzung: Definition zentraler Begriffe wie Augmented Reality, Mobile Marketing und Hyperlokalität.
3. Smart Glasses am Beispiel von Google Glass: Detaillierte technische Analyse, Geschichte und Identifikation von Problemen sowie potenziellen Entwicklungen bei Smart Glasses.
4. Nutzenpotenziale und Auswirkungen von Smart Glasses für das Marketing: Untersuchung der Auswirkungen auf den klassischen Marketing-Mix und Darstellung eines Anwendungsbeispiels.
5. Umfrage: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise und Auswertung der durchgeführten empirischen Umfrage zu Akzeptanz und Bekanntheit.
6. Vergleich der Ergebnisse und der Hypothesen: Gegenüberstellung der theoretischen Hypothesen mit den empirisch gewonnenen Ergebnissen.
7. Zusammenfassung, Fazit und kritische Reflexion: Synthese der Ergebnisse, Schlussfolgerungen und kritische Reflexion des methodischen Vorgehens.
Schlüsselwörter
Augmented Reality, Smart Glasses, Google Glass, Mobile Marketing, Wearable Computing, Ubiquitous Computing, Hyperlokales Marketing, Marketing-Mix, Kundenakzeptanz, Privatsphäre, Datennutzung, Marktforschung, Technologische Entwicklung, Kundenprofile, Digitale Werbung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung der Möglichkeiten, die Smart Glasses (wie Google Glass) und Augmented Reality für das Marketing bieten.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Arbeit deckt die technischen Grundlagen von Smart Glasses, die Auswirkungen auf den Marketing-Mix und die empirische Untersuchung von Konsumenteneinstellungen ab.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es zu analysieren, wie Smart Glasses und Augmented Reality Marketing-Elemente verbessern können und wie die Akzeptanz bei potenziellen Nutzern bewertet werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Umfrage verwendet?
Es wurde eine quantitative Online-Umfrage mittels "Computer-Assisted Web Interviewing" (CAWI) über das Portal SoSci Survey durchgeführt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert die technischen Aspekte von Smart Glasses, deren Nutzenpotenziale für das Marketing (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation) und wertet die Umfrageergebnisse im Vergleich zu aufgestellten Hypothesen aus.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?
Die zentralen Begriffe sind Augmented Reality, Smart Glasses, Mobile Marketing, Konsumentenakzeptanz und Marketing-Mix.
Warum spielt das Thema "Privatsphäre" in der Arbeit eine so große Rolle?
Die Arbeit identifiziert Privatsphäre-Bedenken als eines der größten Hemmnisse für die breite Markteinführung von Smart Glasses und als kritischen Faktor in der öffentlichen Wahrnehmung.
Welche Rolle spielt Google Glass in dieser Untersuchung?
Google Glass dient als prominentes und repräsentatives Beispiel für die Gattung der Smart Glasses, um technische Potenziale und soziale sowie rechtliche Herausforderungen konkret zu untersuchen.
- Arbeit zitieren
- Sebastian Kriegler (Autor:in), 2014, Untersuchung der Möglichkeiten und Auswirkungen von Smart Glasses und Augmented Realtiy für das Marketing, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276174