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Aufbau und Überprüfung eines Nivelliergerätes (Unterweisung Straßenbauerhandwerk)

Titel: Aufbau und Überprüfung eines Nivelliergerätes (Unterweisung Straßenbauerhandwerk)

Unterweisung / Unterweisungsentwurf , 2014 , 12 Seiten

Autor:in: Marc Sielemann (Autor:in)

AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Maurer, Straßenbauer, Steinmetze
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Aufbau und die Überprüfung eines Nivelliergerätes ist die Grundlage um das Messen / Übertragen von Höhen durchzuführen, was ein wesentlicher Bestandteil zur Ausführung der darauf folgenden Arbeiten darstellt. Es wird benötigt um vorh. Gelände zwecks Abrechnung vor Beginn und zum Ende der Arbeiten aufzunehmen. Baustellen selbstständig auszuführen indem Höhen für Auskofferungstiefen, Unterbau und Oberbau festgelegt und kontrolliert werden können. Grundlage hierfür ist die Gewährleistung, dass das Nivelliergerät einwandfrei funktioniert. Somit ist eine Überprüfung des Gerätes sehr wichtig um dieses zu erfüllen.

ACHTUNG: Die Anlagen sind aus urheberrechtlichen Gründen NICHT enthalten und müssen selbst ergänzt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG

1.1 Einordnung des Unterweisungsthemas

1.2 Bedeutung des Unterweisungsthemas für den Beruf

1.3 Unterweisungsort

1.4 Dauer und Zeitpunkt der Unterweisung

1.5 Beschreibung des Auszubildenden

2. BESCHREIBUNG DER AUSBILDUNGSSITUATION

2.1 Grund der Unterweisung

2.2 Lernstand des Auszubildenden

2.3 Ziele der Unterweisung (Richtlernziel; Groblernziel; Feinlernziel)

2.4 Wahl der Unterweisungsmethode mit Begründung (Didaktisch)

2.5 Durchführung der Unterweisung (Arbeitszergliederung)

3. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Unterweisung besteht darin, dem Auszubildenden Paul Frank die praktischen Fertigkeiten zur fachgerechten Handhabung, zum Aufbau und zur Überprüfung eines Nivelliergerätes zu vermitteln. Dabei soll das in der Berufsschule erworbene theoretische Wissen durch eine angewandte Erarbeitung gefestigt und in den beruflichen Kontext des Straßenbauerhandwerks übertragen werden.

  • Fachgerechter Aufbau und Handhabung von Nivelliergeräten
  • Methodische Überprüfung der Gerätefunktion (Verfahren "Streng aus der Mitte")
  • Einhaltung von Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften (UVV)
  • Durchführung und Auswertung von Nivellement-Messungen
  • Transfer theoretischer Grundlagen in die praktische Baustellenpraxis

Auszug aus dem Buch

2.4 Wahl der Unterweisungsmethode mit Begründung (Didaktisch)

Als Ausbildungsmethode habe ich die Erarbeitende Methode gewählt. Die Wahl dieser Methode bezieht sich auf den Ausbildungsstand und das Lehrjahr des Auszubildenden. Im zweiten Lehrjahr hat der Auszubildende meist schon genug Erfahrungen, um sich mit der Erarbeitenden Methode auseinanderzusetzen. Weiter ist dies die effektivste Methode, um etwas zu lernen, da man Lerninhalte schneller und besser verinnerlicht, wenn man etwas selbst erarbeitet und ausführt. Paul besitzt ein sehr ausgeprägtes Auffassungsvermögen. Er bemüht sich auf der Baustelle nicht nur sein handwerkliches Geschick, sondern auch sein theoretisches Wissen mit in die Arbeitsplanung einfließen zu lassen. Selbstständiges Arbeiten und Mitdenken ist für Paul selbstverständlich. Er hat bereits in der Berufsschule erste theoretische Kenntnisse über Nivelliergeräte und das Prinzip des Nivellierens gesammelt. Bei der Erarbeitenden Methode setzt sich Paul direkt mit dem Aufbau und Kontrolle des Nivelliergerätes auseinander und beachtet dabei zusätzlich die Unfallverhütungsvorschriften.

Die vier Stufen Methode wäre hier nicht angebracht, da Paul die Grundkenntnisse des Nivellierens schon beherrscht. Weiterhin soll der Auszubildende lernen, flexibel zu denken, d.h. er soll das Gelernte auch auf andere Tätigkeiten anwenden können (z.B. Aufnehmen alter Höhen und Festlegen von neuen Höhen). Würde er nur das Erläuterte und Gezeigte in gleicher Situation nachmachen, könnte er die Abläufe eventuell nicht auf eine andere Situation übertragen.

Vor Beginn des Arbeitsprozesses muss mir Paul mir seine Tätigkeiten, in einzelnen Schritten genau erklären können, da dies zusätzlich eine gute Vorbereitung im Hinblick auf die kommende Zwischenprüfung und die spätere Gesellenprüfung ist. Dort muss er eventuell genau die hier erlernten Fähigkeiten anwenden und erklären können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRUNG: Dieses Kapitel verortet das Unterweisungsthema im Ausbildungsrahmenplan, erläutert dessen berufsrelevante Bedeutung für das Straßenbauerhandwerk und beschreibt die Rahmenbedingungen sowie den Auszubildenden.

2. BESCHREIBUNG DER AUSBILDUNGSSITUATION: Hier werden die Lernziele definiert, die didaktische Methodenwahl begründet und der detaillierte Ablauf der Unterweisung inklusive einer Arbeitszergliederung dargestellt.

3. ZUSAMMENFASSUNG: Der Ausbilder reflektiert den Lernerfolg des Auszubildenden und skizziert die geplanten Maßnahmen zur langfristigen Sicherung und Festigung der erworbenen praktischen Fähigkeiten.

Schlüsselwörter

Straßenbauerhandwerk, Nivelliergerät, Ausbildung, Unterweisung, Erarbeitende Methode, Höhenmessung, Nivellement, Baustelleneinrichtung, Arbeitszergliederung, Unfallverhütungsvorschriften, UVV, Berufsausbildung, Messtechnik, Tiefbaufacharbeiter, Praxistransfer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Unterweisung grundsätzlich?

Es geht um die fachgerechte Einweisung eines Auszubildenden im Straßenbauerhandwerk in den korrekten Aufbau, die Bedienung und die Überprüfung der Funktionsfähigkeit eines Nivelliergerätes.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit fokussiert auf die Messtechnik, das Nivellement, die praktische Gerätehandhabung und die sicherheitsgerechte Durchführung von Vermessungsarbeiten auf dem Betriebsgelände.

Was ist das primäre Ziel der Unterweisung?

Ziel ist es, dass der Auszubildende eigenständig Höhen messen und übertragen kann und dabei die nötige Sicherheit im Umgang mit dem Nivelliergerät durch eine selbstständige Überprüfung des Gerätestatus erlangt.

Welche wissenschaftliche bzw. pädagogische Methode wird angewandt?

Der Ausbilder verwendet die "Erarbeitende Methode", da der Auszubildende bereits über theoretisches Vorwissen verfügt und durch selbstständiges Erarbeiten die Inhalte besser verinnerlichen soll.

Was umfasst der Hauptteil der Unterweisung?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorbereitungsphase, eine aktive Erarbeitungsphase, eine Kontrollphase zur Qualitätssicherung und eine abschließende Übungsphase zur Festigung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Erarbeitende Methode, Nivellement, Messgenauigkeit, UVV, Arbeitszergliederung und fachpraktische Ausbildung.

Warum wurde die Vier-Stufen-Methode explizit ausgeschlossen?

Die Vier-Stufen-Methode wurde als ungeeignet bewertet, da der Auszubildende bereits Grundkenntnisse besitzt und durch die Erarbeitende Methode zu flexiblerem Denken und eigenständigem Transfer auf neue Situationen angeregt werden soll.

Wie stellt der Ausbilder sicher, dass die Messergebnisse korrekt sind?

Durch die Anwendung des Verfahrens "Streng aus der Mitte" und die anschließende mathematische Überprüfung (v=r-H) wird sichergestellt, dass das Gerät einwandfrei funktioniert.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aufbau und Überprüfung eines Nivelliergerätes (Unterweisung Straßenbauerhandwerk)
Autor
Marc Sielemann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
12
Katalognummer
V276188
ISBN (eBook)
9783656690597
ISBN (Buch)
9783656690627
Sprache
Deutsch
Schlagworte
aufbau überprüfung nivelliergerätes unterweisung straßenbauerhandwerk
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marc Sielemann (Autor:in), 2014, Aufbau und Überprüfung eines Nivelliergerätes (Unterweisung Straßenbauerhandwerk), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276188
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Leseprobe aus  12  Seiten
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