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Der Konfliktbearbeitungsansatz Mediation und das Mediationsgesetz

Titel: Der Konfliktbearbeitungsansatz Mediation und das Mediationsgesetz

Hausarbeit , 2011 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sebastian Nothing (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Herbsttrimester 2010 wurde im Rahmen des Seminars Beratung in der Erwachsenenbildung unter anderem der Beratungsansatz der Mediation behandelt. Im Zuge der medienwirksamen Präsenz der Mediation als Konfliktlösungsansatz im Bahn Projekt „Stuttgart 21“ und aufgrund des sich zu der Zeit im Entwurf befindlichen Mediationsgesetzes, bot es sich an diesen Beratungsansatz eingehender zu betrachten. Daher wurde Mediation und das Mediationsgesetz als Thema der Hausarbeit gewählt.
Der erste Abschnitt bietet mit der Klärung der Begriffe einen Einstieg in das Thema Mediation. Weiterhin wird sich in diesem Kapitel mit den Anwendungsgebieten und den historischen Wurzeln der Mediation befasst. Des Weiteren wird hier auch kurz auf die sechs kennzeichnenden Grundsätze der Mediation eingegangen.
Im sich anschließenden Abschnitt wird ausführlich auf das den Mediationsprozess strukturierende Phasenmodell der Mediation eingegangen. Im Einzelnen werden die Prä-Mediationsphase, Rahmenphase, die Phasen der Themensammlung, Konfliktbearbeitung, Lösungssuche, Vereinbarung und der Post-Mediationsphase beschrieben.
Das folgende Kapitel widmet sich dem Mediationsgesetz. Hier wird kurz der Hintergrund des Gesetzes, die Umsetzung in Deutschland und auf Kritik bezüglich des Gesetzes eingegangen.
Abschließend folgt auf der Basis der in den einzelnen Abschnitten gewonnen Erkenntnisse ein Fazit bezüglich des Beratungsansatzes Mediation vor dem Hintergrund des Mediationsgesetzes.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Konfliktbearbeitungsansatz Mediation

2.1 historische Wurzeln

2.2 Anwendungsgebiete

2.3 Grundsätze

3 Das Phasenmodell der Mediation

3.1 Prä-Mediationsphase

3.2 Rahmenphase

3.3 Themensammlung

3.4 Konfliktbearbeitung

3.5 Lösungssuche

3.6 Vereinbarung

3.7 Post-Mediationsphase

4 Das Mediationsgesetz

4.1 Hintergrund des Gesetzes

4.2 Umsetzung

4.3 Kritik

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Konfliktbearbeitungsansatz der Mediation sowie die gesetzliche Einbettung durch das neue Mediationsgesetz. Ziel ist es, die strukturellen Abläufe des Mediationsprozesses darzulegen und die Auswirkungen sowie die Kritikpunkte des neuen Gesetzgebungsverfahrens kritisch zu analysieren.

  • Grundlagen und historische Entwicklung der Mediation
  • Differenzierung des Phasenmodells im Mediationsprozess
  • Rechtlicher Rahmen und politische Zielsetzung des Mediationsgesetzes
  • Kritische Auseinandersetzung mit den Auswirkungen auf das deutsche Justizwesen
  • Vergleich der außergerichtlichen vs. gerichtsinternen Mediation

Auszug aus dem Buch

3.1 Prä-Mediationsphase

Maßgeblich für den Erfolg der Mediation ist die Vorbereitung in der Prä-Mediationsphase. Diese gliedert sich in die drei Teile Vorgespräch, Konfliktanalyse und Durchführungsplanung.

In den unter vier Augen stattfindenden Vorgesprächen mit den beteiligten Parteien, geht es darum sich einen ersten Überblick über den zugrundliegenden Konflikt zu verschaffen. Weiterhin sind unter anderem folgende Fragen durch den oder die MediatorIn zu klären (vgl. hierzu Proksch 2010: 52-53): Was ist die Problemstellung aus Sicht der jeweiligen Partei? Wer ist am Konflikt beteiligte? Was ist das Interesse der Parteien? Besteht überhaupt die Bereitschaft den Konflikt zu lösen? Und wer soll die Mediation durchführen?

Antworten auf diese Fragen werden nach den abgeschlossenen Vorgesprächen in der Konfliktanalyse geklärt. „Von dem Ergebnis hängt es ab, ob eine Konfliktbearbeitung mittels Mediation stattfindet und wenn ja, in welcher Form.“ (Proksch 2010: 53)

Sollte die Analyse der Vorgespräche zum Beispiel ergeben, dass sich die Konfliktparteien verweigern den Konflikt zu stellen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, so würde Mediation als Konfliktbearbeitungsansatz ausscheiden.

Des Weiteren ist zu klären ob Mediation das geeignetste Verfahren zur Konfliktbearbeitung ist, oder ob ein anderer Ansatz wie zum Beispiel das Coaching angebracht wäre den Konflikt beizulegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung erläutert den Anlass der Arbeit, das gewählte Thema sowie den Aufbau der Untersuchung.

2 Konfliktbearbeitungsansatz Mediation: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Mediation, beleuchtet ihre historischen Wurzeln und stellt die zentralen Grundsätze sowie Anwendungsgebiete dar.

3 Das Phasenmodell der Mediation: Es wird der strukturierte Ablauf eines Mediationsprozesses von der Vorbereitung bis zur Nachsorge anhand eines fünfstufigen Phasenmodells erläutert.

4 Das Mediationsgesetz: Hier wird der Hintergrund, die Umsetzung und die rechtspolitische Kritik an der gesetzlichen Verankerung der Mediation in Deutschland analysiert.

5 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Bedeutung der Mediation als effektives Konfliktlösungsverfahren zusammen und bewertet die zukünftigen Chancen unter Berücksichtigung des neuen Mediationsgesetzes.

Schlüsselwörter

Mediation, Mediationsgesetz, Konfliktbearbeitung, Phasenmodell, Konfliktparteien, Wirtschaftsmediation, Familienmediation, Schlichtung, Rechtsnormen, Gesetzgebung, Justizressourcen, außergerichtliche Streitbeilegung, Interessengerechtigkeit, Professionalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit dem theoretischen Konzept der Mediation und analysiert die Einführung des deutschen Mediationsgesetzes im Jahr 2011.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen das Phasenmodell der Mediation, die historischen Ursprünge des Verfahrens und die gesetzliche Regulierung der Mediation in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die strukturierte Darstellung des Mediationsprozesses und die kritische Beleuchtung des gesetzgeberischen Vorhabens, die Mediation als Alternative zum Gerichtsverfahren zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis von Fachliteratur und offiziellen Gesetzesentwürfen den Status quo der Mediation zum Zeitpunkt der Entstehung bewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Erläuterung des Phasenmodells (von der Prä- bis zur Post-Mediationsphase) sowie die juristische Analyse des Mediationsgesetzes inklusive der Kritik der Bundesrechtsanwaltskammer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Mediation, Mediationsgesetz, Konfliktbearbeitung, Phasenmodell und außergerichtliche Streitbeilegung.

Welche Bedenken äußern Rechtsanwälte gegenüber dem neuen Gesetz?

Die Kritik fokussiert sich darauf, dass durch die Förderung der gerichtsinternen Mediation eine Schwächung der außergerichtlichen Mediation befürchtet wird, da letztere mit Kosten verbunden bleibt.

Warum ist das Phasenmodell für die Mediation so wichtig?

Es bietet einen strukturierten Rahmen sowie notwendige Orientierung für den Mediator und die Konfliktparteien während des gesamten Prozesses.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Konfliktbearbeitungsansatz Mediation und das Mediationsgesetz
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
1,3
Autor
Sebastian Nothing (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
18
Katalognummer
V276270
ISBN (eBook)
9783656690825
ISBN (Buch)
9783656690801
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konfliktbearbeitungsansatz mediation mediationsgesetz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Nothing (Autor:in), 2011, Der Konfliktbearbeitungsansatz Mediation und das Mediationsgesetz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276270
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Leseprobe aus  18  Seiten
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