Einsam unter Männern. Frauen in Spitzenpositionen der Wirtschaft. Bourdieus „Habitus“ als Erklärungsansatz


Bachelorarbeit, 2012

49 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einführung

2 Elitesoziologie
2.1 Elitetheorien im Zeitverlauf
2.1.1 Elite und Masse
2.1.2 Funktionseliten
2.1.3 Kritische Elitesoziologie
2.2 Eliterekrutierung im Bereich der deutschen Wirtschaft
2.2.1 Elitebegriff
2.2.2 Empirische Befunde

3 Bourdieus Habitus-Konzept
3.1 Habitus
3.2 Kapitalformen
3.3 Habitus und Klasse
3.4 Habitus und Geschlecht

4 Frauen in Spitzenpositionen der Wirtschaft
4.1 Zahlen und Fakten
4.1.1 DIW Führungskräfte-Monitor 2010
4.1.2 Frauenanteil in Führungspositionen der größten börsennotierten Unternehmen der EU-
4.1.3 Frauenanteil in den Vorständen und Aufsichtsräten der DAX 30-Unternehmen
4.1.4 Vergleich der Ergebnisse
4.2 Hindernisse auf dem Weg in Spitzenpositionen
4.2.1 Geschlechterstereotype
4.2.2 Männerbünde

5Fazit

6Literatur- und Quellenverzeichnis

Anhang: Zusammenstellung der Zusammensetzung des Vorstandes und des Aufsichtsrates der in den DAX 30 vertretenen Unternehmen 2011/2012

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Zusammensetzung des Vorstandes und des Aufsichtsrates der in den DAX 30 vertretenen Unternehmen 2011/201227

Tabelle 2: Vorsitzende/-r des Vorstandes und des Aufsichtsrates der in den DAX 30 vertretenen Unternehmen 2011/201227

Tabelle 3: Zusammensetzung des Frauenanteils in den Aufsichtsräten der in den DAX 30 vertretenen Unternehmen 2011/201227

Tabelle 4: Vergleich der angegebenen Studien über die Anteile von Frauen in Spitzenpositionen der deutschen Wirtschaft 29

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[3]

1 Einführung

Im Jahr 2011 traten Diskussionen über die Einführung einer gesetzlich vorgeschriebenen Frauenquote in das Scheinwerferlicht der Politik. Familienministerin Kristina Schröder sagte den Aufsichtsräten und Vorstandsetagen den Kampf an, indem sie eine Erhöhung des Frauenanteils in eben diesen forderte. Zahlreiche Politikerinnen, allen voran die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen, unterstützen dieses Vorhaben. Sie sprechen sich allerdings für eine fixe Quote von 30 Prozent aus und nicht wie Frau Schröder für eine Flexiquote. Für die Nicht-Umsetzung des Frauenanteils fordern sie Sanktionen für die Unternehmen.

Bis ins Frühjahr 2012 hinein läuft die Unterschriftensammlung, deren Ziel es ist, bis 2013 einen Gesetzesentwurf zu verabschieden, der spätestens 2018 in Kraft treten soll. Der Nachdruck dieses politischen Engagements erklärt sich aus der marginalen Vertretung von Frauen in den hohen Positionen der Spitzenunternehmen und der weitgehenden Ignoranz einer freiwilligen Selbstverpflichtung (vgl. SPIEGEL Online 2011). Auch um in Europa anschlussfähig zu bleiben, müsse eine solche Quote eingeführt werden, denn viele Länder haben eben diese bereits beschlossen (vgl. ebd.). Sie bewegen sich zwischen „20 Prozent in Italien und 40 Prozent in Finnland, Frankreich, Norwegen und Spanien“ (ebd.). Gegner dieses Vorstoßes argumentieren, dass eine gesetzliche Frauenquote nicht zwangsläufig die Chancengleichheit erhöhe (vgl. ebd.).

Die Motivation eine Arbeit mit dem Titel „Einsam unter Männern?. Frauen in Spitzenpositionen der Wirtschaft. Bourdieus „Habitus“ als Erklärungsansatz“ zu schreiben, begründet sich aus der Aktualität der Thematik und dem Unverständnis über die ungleiche Verteilung von Spitzenpositionen gerade im Hinblick auf das sich wandelnde Frauenbild in der Gesellschaft. Bourdieus Habitusansatz tauchte bereits in anderen Zusammenhängen während des Bachelorstudiums auf und liefert relevante Aspekte, wie den des Geschlechtsverhältnisses, für die Bearbeitung der zentralen Fragestellung.

Ziel der Bachelorarbeit soll es sein, zu klären, ob der Habitusansatz zur Reproduktion von Eliten in Wirtschaftsunternehmen, die im gesellschaftlichen Verständnis von Männern dominiert werden, taugt oder nicht. Ebenso soll entgegen aller bekannten Veröffentlichungen Chancengerechtigkeit auch von der benachteiligten Gruppe- nämlich der der Frauen- aus gedacht werden.

Um sich der Fragestellung zu nähern, werden die Grundlagen der Elitesoziologie dargestellt. Zu diesen gehört ein Überblick über die historischen Ansätze dieser und die Darstellung der Beziehung zwischen Elite und Masse. Davon abgesetzt werden der Ansatz der Funktionseliten und die kritische Elitesoziologie dargelegt.

Bezug wird hierbei vor allem auf Michael Hartmann genommen, da dieser einer der prominentesten Elitesoziologen Deutschlands ist. Außerdem erforschte er in Studien unter anderem den Zugang zu Elitepositionen, die gleichzusetzten sind mit Höchstpositionen in Unternehmen. Im Fokus seiner Arbeit stand vor allem die Wirtschaftselite, die einen hohen Stellenwert in der vorliegenden Arbeit erhält, weil die Problematik der Ungleichheit hier am eklatantesten auffällt und sich durch verschiedene Studien gut belegen lässt, wie hoch die Frauenquote in diesem Bereich tatsächlich ist.

Wie Eliterekrutierung in der deutschen Wirtschaft von statten geht, und welcher Elitebegriff Hartmanns Untersuchungen und der vorliegenden Arbeit zugrunde liegt, wird ab Kapitel 2.2 beschrieben. Es folgen empirische Befunde aus Hartmanns Untersuchungen.

Im Kapitel 3 steht das Habitus-Konzept Bourdieus im Mittelpunkt. Um dieses zu erläutern, wird auf die Begriffsbestimmung „Habitus“ und auf die verschiedenen Kapitalformen, die diesen bedingen, zurückgegriffen. Anschließend wird auf die Verhältnisse zwischen Habitus und Klasse bzw. Geschlecht eingegangen.

Im folgenden Kapitel geht es um Frauen in den Spitzenpositionen der Wirtschaft. Hierzu wird Bezug auf Zahlen und Fakten aus Untersuchungen des DIW, der EU-27-Staaten und eine eigens erstellte Übersicht über die Zusammensetzung der Führungsetagen der DAX 30-Unternehmen genommen. Anschließend werden die Ergebnisse miteinander verglichen. Als Hindernisse auf dem Weg in Spitzenpositionen werden folgend Geschlechtsstereotype und Männerbünde näher betrachtet.

Abschließend erfolgt eine Einschätzung zu der oben aufgeführten Fragestellung.

2 Elitesoziologie

In seinem Werk ‚Elitesoziologie‘ führt Michael Hartmann (2008b) in die theoretischen Grundlagen dieser soziologischen Teildisziplin ein. Ausgehend von diesem werden verschiedene Elitetheorien in der Geschichte vorgestellt. Außerdem wird auf die Eliterekrutierung und den Elitebegriff eingegangen. Des Weiteren werden empirische Befunde der Rekrutierung der Wirtschaftselite dargelegt.

2.1 Elitetheorien im Zeitverlauf

Der Begriff ‚Elite‘ geht zurück auf das französische ‚élire‘, welches auf Deutsch ‚auswählen‘ bedeutet (vgl. Hartmann 2008a: 48). Er trat das erste Mal im 17. Jahrhundert in Frankreich auf und etablierte sich im Laufe der französischen Revolution im 18. Jahrhundert. Er wurde dem Bürgertum zum Begriff, mit welchem der Umstand, dass der Adel seine Herrschaftsansprüche mithilfe des Geburtsrechts geltend machte, kritisiert wurde (vgl. Hartmann 2008b: 9). Im Verlauf der Revolution wurden immer mehr auch Personen aus bürgerlichen Kreisen als Elite bezeichnet, wenn sie nicht durch ihre Herkunft, sondern durch ihre individuell erbrachte Leistung in gesellschaftliche Spitzenpositionen aufgestiegen waren (vgl. ebd.).

Durch die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert, kam es in den Städten Europas zu einem raschen Bevölkerungsanstieg, der mit dem Entstehen der „industriellen Arbeiterklasse“ einherging (ebd.). In den mit dieser verbundenen „politischen Unruhen und revolutionären Bestrebungen“ (ebd.) sah das akademisch gebildete Bürgertum die bestehende Ordnung durch die Masse gefährdet. Dadurch wandelte sich die Verwendung des Begriffs der Elite- und zwar zum Gegenbegriff als Abgrenzung gegenüber der Masse (vgl. ebd.). Vor diesem Hintergrund entwickelten sich die frühen Theorien der Elitesoziologie, die um die Jahrhundertwende des 20. Jahrhunderts unter anderem von Gaetano Mosca, Vilfredo Pareto und Robert Michels verfasst wurden (vgl. ders.: 13).

2.1.1 Elite und Masse

Für diese klassischen Elitesoziologen stand die Beziehung zwischen Elite und Masse im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Sie gingen davon aus, dass sich in der Gesellschaft Elite und Masse gegenüberstehen, wobei eine Minderheit, die Elite, „zu allen Zeiten, das heißt unabhängig von der jeweiligen Entwicklungsepoche und Regierungsform“ (Hartmann 2008b: 37), über die Masse herrscht. Die Elite, so Hartmann (ebd.) weiter, „verfüge dabei über die materiellen, intellektuellen und psychologischen Fähigkeiten, die zur Ausübung von Macht und damit zur Herrschaft erforderlich seien“, die Masse hingegen nicht. „Sie sei nicht nur geistig deutlich unterlegen und vollkommen von ihren Gefühlen beherrscht, sondern auch gleich im doppelten Sinne führungsbedürftig, subjektiv wie objektiv“ (ebd.).

Weiterhin teilen die klassischen Elitesoziologen im Kern die Ansicht, dass Eliten zirkulieren (vgl. ebd.). Das heißt, dass zwischen der Elite und der Masse ein fortwährender Austausch stattfindet, der dazu dient den Herrschaftsanspruch der Elite zu sichern, indem sie „die geeignetsten Elemente“ (ders.: 39) der Masse in sich aufnimmt. „Dieser Prozess wird im Verlauf der Zeit aber in wachsendem Maße durch Bemühungen der herrschenden Klasse, ihre Stellung zu vererben und damit zu monopolisieren, gebremst oder gar gestoppt“ (ebd.).

Es ist festzustellen, dass die Vererbung das entscheidende Prinzip der Eliterekrutierung darstellt, durch welches die Elite auch der sozialen Herkunft nach weitestgehend homogen bleibt. Dadurch wird der Zugang zur Elite immer weiter erschwert, bis zu dem Punkt, an dem der Kreislauf zum Erliegen kommt und „Revolutionen ausbrechen, in deren Verlauf die alte herrschende Klasse durch eine neue abgelöst wird“ (ebd.).

Mosca und Pareto teilen diese Einschätzung gänzlich. Michels hingegen ist der Ansicht, dass die herrschende Klasse nie gänzlich abgelöst wird, sondern diese ihre Stellung mit „neuen aufsteigenden Elementen“ (ebd.) eher noch verfestigt. Im Unterschied zwischen Michels und Paretos/Moscas Zirkulationsmodell offenbart sich, Hartmanns (2008b: 39-40) Ansicht nach, dessen entscheidende Schwäche: Es bleibt im Grunde ein ständiger „Kreislauf, in dem eine herrschende Klasse oder Elite die andere ablöst. Die optimistische Sicht der Aufklärung auf die Menschheit und ihre Entwicklungsmöglichkeiten wird bei allen dreien ersetzt durch eine pessimistische.“

In den Annahmen dieser klassischen Elitesoziologen zeichnet sich folgendes Muster in der Geschichte des Menschen ab: „Kleine Minderheiten kämpfen beständig um die Macht und die große Mehrheit der Bevölkerung schaut mehr oder weniger nur zu“ (Hartmann 2008b: 40). Laut Hartmann zeigt sich dies am deutlichsten an der Formulierung Michels: „Die Massen begnügen sich damit, unter Aufbietung aller Kräfte ihre Herren zu wechseln“ (ebd.).

Mit ihren Werken zur Elite und zur Masse sind Mosca, Pareto und Michels und der von ihnen geprägten Elitebegriff mit dem Aufkommen des Faschismus in Verruf geraten (ders.: 41). Ihre Arbeiten müssen Hartmanns (2008a: 49; 2008b: 41) Ansicht nach, ideologisch zu Wegbereitern des Faschismus und dessen Führerprinzip gezählt werden. Ein Elitebegriff mit einer solch negativen Konnotation war nach dem zweiten Weltkrieg nicht in eine pluralistisch geprägte demokratische Gesellschaft zu integrieren. Als Lösung dieses Problems entstand ein funktionalistisch definierter Elitebegriff- nämlich der der pluralistischen Funktionselite (vgl. ders.: 43-44).

2.1.2 Funktionseliten

Zu den Vertretern des Ansatzes der Funktionseliten sind unter anderem Ralf Dahrendorf, Hans Peter Dreitzel und Suzanne Keller zu zählen (vgl. Hartmann 2008a: 49-50). Sie gingen davon aus, „dass in modernen Gesellschaften keine einheitliche E[lite] oder gar herrschende Klasse mehr existiert, sondern nur noch einzelne, miteinander konkurrierende funktionale Teil[eliten] an der Spitze der wichtigen gesellschaftlichen Bereiche“ (ders.: 50). Zu diesen Bereichen zählen neben der Politik und der Wirtschaft, der Bereich der Wissenschaft und der Kultur (vgl. Hartmann 2008b: 71). Weiterhin, so Hartmann (2008a: 50), dominiert keine der Teilelite die anderen, anstatt dessen entsteht „ein effektives System gegenseitiger Kontrolle.“

In ihren Arbeiten, so Hartmann (2008b: 71) weiter, gelangen die Autoren Dahrendorf, Dreitzel und die Autorin Keller zu dem Schluss, dass der Zugang zu den Funktionseliten „prinzipiell jedermann offen [steht], weil die Besetzung von Elitepositionen im Wesentlichen nach (jeweils sektorspezifischen) Leistungskriterien erfolgt.“ An Stelle des in Abschnitt 2.1.1 dargestellten Prinzips der Eliterekrutierung über Vererbung erfolgt hier die Eliterekrutierung über Leistung. Demzufolge sind die Eliten „sozial auch nicht mehr homogen, sondern heterogen“ (ebd.). Der überdurchschnittlich hohe Anteil von Mitgliedern aus den oberen Sozialschichten – dem gehobenen Bürger- und Großbürgertum[4] - in den Eliten, wird von den Vertretern dieses Ansatzes, vor allem auf deren „besseren Zugang (…) zu den höheren Bildungseinrichtungen“ (ebd.) zurückgeführt.

Unter anderem werden eben die zwei letztgenannten Tatsachen – heterogene Zusammensetzung und Leistung als Rekrutierungsprinzip – von den Vertretern der kritischen Elitesoziologie stark hinterfragt.

2.1.3 Kritische Elitesoziologie

Zu den wichtigsten Vertretern der kritischen Elitesoziologie zählen Charles Wright Mills und Pierre Bourdieu (vgl. Hartmann 2008a: 50). Die Vertreter diese Ansatzes setzen sich kritisch mit dem im vorangegangen Abschnitt (2.1.2) vorgestellten Ansatz der Funktionseliten auseinander. Im Fokus ihrer Erklärungsansätze steht das Verhältnis zwischen der Stellung der Eliten zu „den anderen Klassen und Schichten der Gesellschaft“ (Hartmann 2008b:76).

Mills und Bourdieu stimmen, laut Hartmann (2008a: 50), darin überein, dass sie die Existenz einer „Vielzahl voneinander unabhängiger und prinzipiell gleichrangiger“ Teileliten bestreiten. Ihre Untersuchungen haben vielmehr ergeben, dass es nur „eine einzige Macht-E[lite] b[eziehungsweise] herrschende Klasse gibt, die ungeachtet ihrer internen Differenzierung aufgrund eines gemeinsamen Habitus und gemeinsamer Kerninteressen einen starken inneren Zusammenhalt aufweist“. Weiterhin wird diese Macht-Elite vor allem von der „mit ökonomischem Kapital ausgestatteten Fraktion der herrschenden Klasse dominiert“ (Hartmann 2008b: 98). Diese Annahmen stehen denen der Vertreter der Funktionseliten gegenüber. Zum einen dominiert hier eine Fraktion der herrschenden Klasse die anderen Klassen- nämlich die, die vorwiegend mit ökonomischem Kapital ausgestattet ist- und zum anderen wird die „soziale Offenheit des E[litez]ugangs“ (Hartmann 2008a: 50) nicht durch das Leistungsprinzip hergestellt. Mitglieder der Macht-Elite rekrutieren sich vielmehr aufgrund „einer gleichen oder zumindest ähnlichen familiären und schulischen Sozialisation“ (Hartmann 2008b: 98) und eines dadurch bedingten gemeinsamen Habitus. Leistung und dadurch erworbene Bildungstitel sind demnach zwar Voraussetzungen, jedoch keine hinreichenden. Letztgenanntes ist durch Michael Hartmann (Der Mythos von den Leistungseliten, 2002b) auch empirisch untermauert worden.

2.2. Eliterekrutierung im Bereich der deutschen Wirtschaft

Hartmann (vgl. 2002b: 23, 31-32) untersuchte rund 6.500 Biografien von promovierten Ingenieuren, Juristen und Wirtschaftswissenschaftlern der Promotionsjahrgänge 1955, 1965, 1975 und 1985. Im Zentrum seines Interesses, stand dabei die Frage, ob die soziale Herkunft bei promovierten Akademikern für die Besetzung von Spitzenpositionen, vor allem in der Wirtschaft, relevant sei (vgl. ders.: 22, 27).

Bevor auf einzelne Befunde eingegangen wird, soll an dieser Stelle noch einmal der Begriff der Elite geklärt werden, da er insbesondere für das Kapitel 4 dieser Arbeit von entscheidender Bedeutung ist.

2.2.1 Elitebegriff

Allgemein wird mit dem Begriff der Elite „eine soziale Gruppe bezeichnet, die sich durch besondere Leistungsfähigkeit auszeichnet und aufgrund ihrer Position die gesellschaftliche Entwicklung maßgeblich zu bestimmen in der Lage ist“ (Hartmann 2008a: 48-49). Nach diesem allgemeinen Verständnis handelt es sich laut Hartmann (2008b: 10) „um leistungsabhängige Positions– oder Funktionseliten“, die in den Spitzenpositionen der wichtigsten gesellschaftlichen Bereiche, wie zum Beispiel der Politik und der Wirtschaft, vertreten sind. In einem engen Begriffsverständnis zählen „nur die Eigentümer oder Topmanager der 400 größten deutschen Unternehmen, die Richter an den Bundesgerichten oder Spitzenpolitiker“ (ders. 2002b: 26) zur Elite. Im weiteren Sinne sind auch die „Mitglieder der ersten Führungsebene von Unternehmen ab 150 Beschäftigten“ (Hartmann 2004: 19), sowie „die Juristen vom Vizepräsidenten des Landesgerichtes oder einem Richter am Oberlandesgericht an aufwärts sowie Politiker beginnend mit einfachen Bundestagsabgeordneten und Oberbürgermeistern von wichtigen Großstädten“ (Hartmann 2002b: 26) zur Elite zu zählen.

Den hier beschriebenen Eliten ist neben der Funktion oder Position der „klassenspezifische Habitus“ (ders.: 21) gemeinsam. Für die vorliegende Arbeit findet Hartmanns enger Elitebegriff, insbesondere der der Wirtschaftselite Anwendung.

2.2.2 Empirische Befunde

Nachdem der den Untersuchungen Hartmanns zugrundeliegende Elitebegriff dargelegt wurde, sollen nun die zentralen Befunde dieser skizziert werden: Er konstatiert, dass vor allem in der Wirtschaft eine bürgerliche Herkunft ein entscheidender Vorteil für die Besetzung von Spitzenpositionen ist (vgl. Hartmann 2008b: 138). Demnach habe es etwa jeder fünfte Sohn aus dem Großbürgertum und etwas mehr als jeder achte aus dem gehobenen Bürgertum in die erste Führungsebene eines Unternehmens geschafft. Dem gegenüber schaffte dies nur knapp jeder zehnte aus der Mittel- und Unterschicht (vgl. ebd.).

„Differenziert man weiter (…)“, so Hartmann (2008b: 138-139), „zeigt sich, dass Arbeiterkinder die schlechtesten Chancen besitzen und die Söhne von Unternehmern die besten. Letztere sind dreimal so erfolgreich wie erstere.“ Auch in den anderen Bereichen sind die Kinder aus bürgerlichem Hause deutlich erfolgreicher, mit Ausnahme des Bereiches der Wissenschaft, dort „sind die Promovierten aus der breiten Bevölkerung sogar erfolgreicher als sie“ (ders.: 139).

Betrachtet man die Elite im engeren Sinn, verstärkt sich der zuerst genannte Befund: „In den Chefetagen der 400 größten deutschen Unternehmen, an der Spitze der größten deutschen Wirtschaftsverbände und an den Bundesgerichten dominieren die Söhne des Bürgertums und vor allem des Großbürgertums nämlich ganz deutlich“ (ebd.). So sind die Söhne des Groß- und gehobenen Bürgertums dreimal beziehungsweise doppelt so erfolgreich auf den Weg in die Vorstandsetage eines Großkonzerns, wie die Kinder aus der Mittel- und Unterschicht zusammen. Ähnlich sieht es auch in den anderen beiden Bereichen aus (vgl. ebd.).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Vertreter der funktionalistischen Elitetheorie würden dieses Phänomen mit dem besseren Zugang der Oberschicht zu höheren Bildungsinstitutionen begründen (vgl. Abschnitt 2.1.2). Jedoch lässt sich damit nicht erklären, warum bei gleichen Bildungstiteln (Promotion) der bürgerliche Nachwuchs deutlich bessere Aufstiegschancen als der Nachwuchs der breiten Bevölkerung aufweist.

Hartmann als Vertreter der kritischen Elitesoziologie argumentiert dahingehend, dass nicht der formale Erwerb eines Bildungstitels entscheidend für den Aufstieg in Spitzenpositionen (vor allem die der Wirtschaft) ist, sondern die soziale Herkunft (vgl. Hartmann 2008b: 140). Seine Untersuchung zeigt unverkennbar, dass „[d]as Elternhaus (…)den Zugang zur deutschen Elite ganz direkt“ (ebd.) beeinflusst. Für den Wirtschaftssektor zeigt sich dies am deutlichsten.

„Der entscheidende Grund für die wesentlich höhere Erfolgsquote der Bürgerkinder [ist] in ihrem klassenspezifischen Habitus zu suchen“ (ebd.; Hervorhebung im Original).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Denn dadurch, dass nur ein sehr kleiner Personenkreis in großen Unternehmen über die Besetzung der Spitzenpositionen der Geschäftsführung und des Vorstandes entscheidet und „das Verfahren nur wenig formalisiert ist, spielt die Übereinstimmung mit den so genannten ‚Entscheidern‘ (…), die ausschlaggebende Rolle“ (ebd.). Weiterhin leitet Hartmann (2008b: 143) daraus Folgendes ab: Je kleiner der Personenkreis der über die Besetzung von Spitzenpositionen entscheidet, und je weniger formalisiert das Auswahlverfahren ist, umso sozial geschlossener ist der Zugang zu diesen Positionen. Der klassenspezifische Habitus hat in diesen Kreisen öfter einen größeren Einfluss als rationale Kriterien (Hartmann 2008b: 140-141).

Dies wird auch anhand der von Hartmann erzielten Ergebnisse der Interviews mit Topmanagern deutlich. Er stellte fest, dass der „gewünschte Habitus (…) in den Chefetagen der deutschen Großunternehmen an vier zentralen Persönlichkeitsmerkmalen festgemacht [wird]“ (ders.: 141). Diese sind:

- eine intime Kenntnis der Dress- und Benimmcodes,
- eine breite Allgemeinbildung,
- unternehmerisches Denken und
- persönliche Souveränität in Auftreten und Verhalten.

Aus dieser Aufstellung von Merkmalen zieht Hartmann (2008b: 141) den Schluss, dass sie tatsächlich eine Beschreibung des Mannes sind, „den man in sich selber sieht“ (ebd.).

Die Mechanismen der Rekrutierung der deutschen Wirtschaftselite funktionieren Hartmann (2008b: 141-142) zufolge so:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Kandidaten für Spitzenpositionen, die nicht in diesem Milieu aufgewachsen sind, fallen dadurch auf, dass sie mit diesem Gelände eher nicht vertraut sind. Ausdruck findet dies in Unsicherheiten im Verhalten und im Auftreten und im nicht spielerischen Umgang mit den gültigen Regeln. Kurz gesagt, fehlt es ihnen an der bereits erwähnten persönlichen Souveränität (vgl. ders.: 142).

Abschließend unterstreicht Hartmann die Annahme der kritischen Elitesoziologie, dass durch das Leistungsprinzip keine soziale Offenheit des Elitezuganges gewährleistet wird (vgl. Abschnitt 2.1.3). Vor allem in der Wirtschaft zeigt sich, dass sich der Zugang zu deren Spitzenpositionen „im Zeitverlauf gegenläufig zur Öffnung der Promotion sozial noch weiter geschlossen“ (Hartmann 2008b: 146) hat. Somit hat „[d]ie Bildungsexpansion nur den Zugang zu den Bildungsinstitutionen erleichtert, nicht aber den zu den Elitepositionen“ (ders.: 146-147).

Diese Feststellung deckt sich mit der Tatsache, dass das Bürgertum die Wirtschaftselite mit einem Anteil von über 80 Prozent und in den Spitzen von Verwaltung und Justiz mit über 60 Prozent stellt (vgl. ebd.).

Dass Hartmann vorwiegend maskuline beziehungsweise geschlechtsneutrale Termini verwendet und damit explizit auf feminine Termini verzichtet, indiziert dass die hier angesprochene Wirtschaftselite in überwiegendem Maße aus Männern besteht. Bestätigt wird diese Annahme auch durch einen Aufsatz Hartmanns (2002a: 373) aus dem Jahr 2002. In diesem stellt er fest, dass in Deutschland keines „der 100 größten Unternehmen von einer Frau geleitet wird, keine Frau eine Vorstandsposition in einem Großkonzern bekleidet und es unter 200 untersuchten[5] promovierten Frauen nur drei geschafft haben, eine Führungsposition zu erreichen“.

Wie es derzeit um Frauen in Spitzenpositionen der Wirtschaft steht, soll anhand der Ergebnisse verschiedener Studien, sowie einer eigenen Analyse der 30 größten deutschen Wirtschaftsunternehmen für das Jahr 2011/2012, im vierten Kapitel dieser Arbeit geklärt werden. Im Nachfolgenden wird der hier bereits verwendete und vor allem durch Bourdieu geprägte Begriff des Habitus näher betrachtet.

3 Bourdieus Habitus-Konzept

Im vorangegangen Kapitel ist mehrfach der Begriff des Habitus gefallen. So wurde erwähnt, dass die herrschende Klasse sich unter anderem durch einen klassenspezifischen Habitus auszeichnet (vgl. unter anderem Abschnitt 2.1.3) und dieser eine entscheidende Rolle bei der Besetzung von Spitzenpositionen der deutschen Wirtschaft spielt (vgl. Abschnitt 2.2.2). In diesem Kapitel soll geklärt werden was unter dem Konzept des Habitus zu verstehen ist. Dazu werden im Folgenden die von Bourdieu zu Grunde gelegten Kapitalformen beleuchtet, um daran anschließend die soziale Klasse und das Geschlecht als Wirkungsfelder des Habitus zu betrachtet. Die Strukturkategorie des sozialen Feldes wird in dieser Arbeit nicht näher beleuchtet, da sie nicht relevant für die Thematik der vorliegenden Arbeit ist. Grundlage für die Betrachtung des Habitus-Konzeptes ist dabei das Werk „Habitus“ (2010) von Beate Krais und Gunter Gebauer.

3.1 Habitus

Der lateinische Begriff des Habitus, welcher mit den Worten ‚Haltung‘, ‚Aussehen‘, ‚Einstellung‘, ,Verhalten‘ und ‚Gesinnung‘ (vgl. Krais 2008: 98) übersetzt werden kann, findet sich nicht erst bei Pierre Bourdieu (vgl. Krais /Gebauer 2010: 5). Er fand bereits Verwendung durch Soziologen wie etwa Max Weber, Émile Durkheim und Norbert Elias. „Sie verwandten diesen Begriff, um Mentalitäten, Dispositionen und kulturell-symbolische Praktiken oder auch körperliche Erscheinungen eines Menschen als konstituierende Elemente der sozialen Welt zu konzipieren“ (Krais 2008: 98). Für Bourdieu hat der Habitus eine weit größere Bedeutung, denn in seiner „Soziologie der Praxis“ (ebd.) steht er im Zetrum.

Bourdieu bezeichnet den Habitus als „generierendes Prinzip, das alles Handeln“ eines Menschen, „alle seine expressiven, sprachlichen, praktischen Äußerungen in einer charakteristischen persönlichen Ausprägung hervorbringt“ (ders.: 98-99). Dabei ist der Habitus nicht quar Geburt vorhanden, sondern entsteht in Auseinandersetzung des Individuums mit der ihn umgebenden Praxis. Er ist also ein Produkt, das im Laufe der Sozialisation des Individuums erworben wird (vgl. Krais / Gebauer 2010: 5). Demnach lässt sich der Habitus sowohl als „modus operandi (eine Art des Handelns oder Vorgehens)“(ebd.) als auch als „opus operatum (ein Produkt, ein Werk, etwas Hergestelltes)“ (ders.: 6) begreifen. Der Habitus ist ein System dauerhafter und übertragbarer Dispositionen[6], ein System von Mustern, die das Individuum verinnerlicht hat (vgl. Bourdieu 1987a: 98). Denk- und Handlungsmuster, Vorlieben, Verhaltensweisen und Lebensstile hängen von der Klassenzugehörigkeit ab. Diese steht in einem engen Zusammenhang mit dem sozialen Milieu, in dem ein Individuum aufwächst und von dem es geprägt wird. „Der Begriff des »Habitus« besagt genau das“ (Bourdieu 1992b: 33).

„Da er ein erworbenes System von Erzeugungsschemata ist, können mit dem Habitus alle Gedanken, Wahrnehmungen und Handlungen, und nur diese, frei hervorgebracht werden, die innerhalb der Grenzen der besonderen Bedingungen seiner eigenen Hervorbringung liegen. Über den Habitus regiert die Struktur, die ihn erzeugt hat, die Praxis und zwar nicht in den Gleisen eines mechanischen Determinismus, sondern über die Einschränkungen und Grenzen, die seinen Erfindungen von vornherein gesetzt sind“ (Bourdieu 1987b: 251). Er wird einerseits bestimmt durch die Lebensbedingungen der sozialen Lage, ist dadurch Produkt des Handelns und zugleich erzeugt der Habitus als Handlungsweise, die Art des Handelns in der Praxis. Somit ist er „strukturierte und strukturierende Struktur“ (ders.: 158).

Krais / Gebauer (2010: 5) fassen den Habitus nach Bourdieu (1987a: 98, 105) wie folgt zusammen: „Der Habitus ist zu verstehen als,

- ‚System dauerhafter und übertragbarer Dispositionen‘,
- die als ‚Erzeugungs- und Ordnungsgrundlage für Praktiken und Vorstellungen‘ fungieren,
- und zwar im Sinne einer ‚Spontaneität ohne Wissen und Bewußtsein‘. (…)
- ,Als einverleibte, zur Natur gewordene und damit als solche vergessene Geschichte ist der Habitus wirkende Präsenz der gesamten Vergangenheit, die ihn erzeugt hat.“

Als einer der prominentesteten Vertreter der kritischen Elitesoziologie (vgl. Abschnitt 2.1.3) untersuchte Bourdieu die Mechanismen zur Reproduktion sozialer Ungleichheit in der modernen Gesellschaft. Der Habitus entfaltet dabei seine Wirkung in den drei zentralen soziologischen Strukturkategorien, nämlich der der Klasse, der des Geschlechtes und der des sozialen Feldes (vgl. ders.: 34-35). Dabei bezieht sich die Strukturkategorie der sozialen Klasse auf die „vertikale soziale Ungleichheit“ (ders.: 35), welche die „ungleiche Teilhabe verschiedener Gruppen der Bevölkerung am gesellschaftlichen Reichtum und auf die Ungleichheit in der Beteiligung an gesellschaftlichen Entscheidungs- und Gestaltungsprozessen“ (ebd.) beinhaltet. In der Strukturkategorie des sozialen Feldes, welches hier nicht näher beleuchtet werden soll, spiegelt sich „die funktional differenzierte, arbeitsteilige Gliederung der modernen Gesellschaft“ (ebd.) wider. Die in allen bekannten Gesellschaften vorhandene Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau wird letztlich durch die Strukturkategorie des Geschlechtes abgedeckt (vgl. ebd.).

Bevor auf die einzelnen Strukturkategorien, mit Ausnahme der des sozialen Feldes, eingegangen wird, werden im Folgenden die von Bourdieu zu Grunde gelegten Kapitalformen beleuchtet, da in Bezug auf die Strukturkategorie der sozialen Klasse, die Ausprägung des Habitus unter anderem vom Zugang zu diesen abhängt.

3.2 Kapitalformen

Bourdieu betrachtet in seinen Forschungen zur Reproduktion sozialer Ungleichheit in der Gesellschaft deren Klassenstrukturen. Zur Erfassung der sozialen Ungleichheit wurde neben Kapitalvolumen, Kapitalstruktur und sozialer Laufbahn, das Kapital als wichtigstes Kriterium genannt.

Das Kapital gliedert sich nach Bourdieu neben dem bereits durch Marx benannten ökonomischen Kapital, in drei weitere Formen: Das kulturelle, das soziale und das symbolische Kapital (vgl. Bourdieu 1992a: 52; Bourdieu 1985: 22).

Ökonomisches Kapital stellt dabei den materiellen Besitz jeder Art von Ware dar. Nach Bourdieu (1992a: 52) ist dieses „unmittelbar und direkt in Geld konvertierbar“. Als Beispiele für ökonomisches Kapital sind Immobilien, Grundstücke, Aktien oder aber eben auch Geld zu nennen.

[...]


[1] diese sind: adidas AG, Allianz Deutschland AG, BASF SE, Bayer AG, Beiersdorf AG, BMW AG, Commerzbank AG, Daimler AG, Deutsche Bank AG, Deutsche Börse AG, Deutsche Lufthansa AG, Deutsche Post AG, Deutsche Telekom AG, E.ON AG, Fresenius SE & Co. KGaA, Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, HeidelbergCement AG, Henkel AG & Co. KGaA, Infineon Technologies AG, K+S AG, Linde AG, MAN SE, Merck KGaA, Metro AG, Münchner Rück AG, RWE AG, SAP AG, Siemens AG, ThyssenKrupp AG und Volkswagen AG (vgl. ARD 2012).

[2] diese sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern (vgl. Europäische Union 2012).

[3] deutsch: Europäische Gesellschaft, ist die Bezeichnung einer Rechtsform.

[4] Der Begriff des Großbürgertums wird in dieser Arbeit synonym Verwendet mit dem der Oberschicht. Er bezeichnet diejenige Bevölkerungsgruppe in der Gesellschaft, die in Bezug auf ihren Besitz und ihr Einkommen als vermögend bezeichnete werden kann.

[5] Hier bezieht sich Hartmann auf Ergebnisse seiner Studie, die er im selben Jahr in „Der Mythos von den Leistungseliten“ (2002b) veröffentlicht hat.

[6] Dispositionen stellen die Tendenz des Verhaltens dar, auf bestimmte Situationen zu reagieren.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten

Details

Titel
Einsam unter Männern. Frauen in Spitzenpositionen der Wirtschaft. Bourdieus „Habitus“ als Erklärungsansatz
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
1,7
Autor
Jahr
2012
Seiten
49
Katalognummer
V276278
ISBN (eBook)
9783656704553
ISBN (Buch)
9783656709930
Dateigröße
719 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einsam, männern, frauen, spitzenpositionen, wirtschaft, bourdieus, habitus, erklärungsansatz
Arbeit zitieren
Sebastian Nothing (Autor), 2012, Einsam unter Männern. Frauen in Spitzenpositionen der Wirtschaft. Bourdieus „Habitus“ als Erklärungsansatz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276278

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