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Grundlagen des Franchising

Title: Grundlagen des Franchising

Academic Paper , 2006 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sandra Hofer (Author)

Business economics - Operations Research
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Die wirtschaftliche Situation macht es Unternehmern immer schwerer, sich am Markt zu behaupten. Ursprünglich gute Geschäftsideen scheitern immer öfter, da der Unternehmer mit den vielfältigen Erfordernissen des Marktes überfordert ist. Durch Wettbewerb, Kostendruck, aber auch mangels eigener Innovationskraft wird er zur Aufgabe gezwungen. Allein im Jahr 2005 waren ca. 37.900 Unternehmensinsolvenzen zu verzeichnen.

Die Gründung bzw. der Anschluss an einen geeigneten Verbund, z.B. an ein Franchise-System kann hier oftmals Abhilfe schaffen. In der Regel hat der Franchisegeber das Geschäft bereits erfolgreich betrieben und beschränkt sich in seiner Rolle des Franchisegebers auf die zentralen Dienstleistungen, wie beispielsweise Marketing, Einkauf und Qualitätssicherung, während sich der Franchisenehmer auf die Bearbeitung seines lokalen Marktes konzentrieren kann. Die Mischung von Individualwettbewerb der einzelnen Franchisenehmer und der Zentralisierung übergreifender Funktionen trägt insgesamt zu einer Wettbewerbsstärkung bei. Für kleine und mittlere Unternehmen mit einer überzeugenden Geschäftsidee kann Franchising eine Möglichkeit sein zu expandieren, ohne sich zu überfordern. Potenziellen Franchisegebern, die ihr Konzept zusammen mit Lizenznehmern umsetzen wollen, bieten sich zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Mit Franchising kann eine Kette aufgebaut und eine hohe Marktdurchdringung erreicht werden, ohne sich mit den typischen Problemen einer Filialisierung wie Kapitalbindung oder Personalführung zu belasten. Franchising ist eine Wachstumsstrategie, denn es können Produkte und Dienstleistungen regional oder überregional angeboten werden, deren Vertrieb auf herkömmlichen Wegen durch die anfallenden Vertriebskosten nicht mehr lukrativ wäre.

Die vorliegende Ausarbeitung soll nun die Grundlagen des Franchising darstellen.

Aus dem Inhalt:
- Herkunft und Entwicklung,
- Definition,
- Grundtypen,
- Vorteile und Nachteile,
- Rechte und Pflichten
 

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen des Franchising

2.1 Herkunft und Entwicklung des Franchisings

2.2 Begriffsdefinition

2.3 Know-how-Begriff

2.4 Grundtypen des Franchisings

2.4.1 Unterteilt nach dem Objekt des franchisierten Systems

2.4.1.1 Produkt-Franchising

2.4.1.2 Vertriebs-Franchising

2.4.1.3 Dienstleistungs-Franchising

2.4.2 Unterteilt nach dem Umfang des franchisierten Systems

2.4.2.1 Voll-Franchising

2.4.2.2 Mini- und Nebenberufs-Franchising

2.4.2.3 Shop-in-Shops

2.4.2.4 Master-Franchising

2.4.2.5 Outsource Franchising

2.5 Vorteile und Nachteile des Franchisings

2.5.1 Systemvorteile des Franchisegebers

2.5.2 Systemnachteile des Franchisegebers

2.5.3 Systemvorteile des Franchisenehmers

2.5.4 Systemnachteile des Franchisenehmers

2.6 Rechte und Pflichten des Franchisegebers

2.7 Rechtsformen für Unternehmen im Franchising

2.7.1 Personengesellschaften

2.7.1.1 Die offene Handelsgesellschaft (OHG)

2.7.1.2 Die Kommanditgesellschaft (KG)

2.7.1.3 Die Partnerschaftsgesellschaft (PartnG)

2.7.1.4 Das Einzelunternehmen

2.7.1.5 Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

2.7.2 Kapitalgesellschaften

2.7.2.1 Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

2.7.2.2 Die (kleine) Aktiengesellschaft (AG)

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die grundlegenden Funktionsweisen und Strukturen des Franchising als Wachstumsstrategie zu erläutern und dabei die Rechte, Pflichten sowie die Eignung verschiedener Rechtsformen für Franchisegeber und Franchisenehmer zu analysieren.

  • Historische Entwicklung und Definition des Franchising
  • Klassifizierung der Grundtypen (Objekt- und Umfangs-orientiert)
  • Analyse der Systemvorteile und -nachteile für beide Vertragspartner
  • Rechte und Pflichten des Franchisegebers
  • Bewertung von Rechtsformen für Franchise-Unternehmen

Auszug aus dem Buch

2.4 Grundtypen des Franchisings

Je nach dem Objekt des Franchise-Systems kann man die Franchisetypen in drei Sparten einteilen.

2.4.1.1 Produkt-Franchising

Bei dieser Art von Franchising, welches auch Industrie-Franchising genannt wird, wird dem Franchisenehmer das Recht vom Franchisegeber eingeräumt, Produkte nach detaillierten Systemvorgaben herzustellen, zu verarbeiten und anschließend unter der Marke des Franchisegebers zu vertreiben. Auch die Veredelung angelieferter Komponenten gehört dazu. Bekanntestes Unternehmen aus dem Bereich Produkt-Franchising ist Coca-Cola. Dieser Typ des Franchisings ist in Deutschland relativ wenig verbreitet.

2.4.1.2 Vertriebs-Franchising

In Deutschland ist die am zweithäufigsten verbreitete Form des Franchisings die des Vertriebs Franchisings, auch Waren-Franchising genannt. Bereits aus der Bezeichnung ist schon der Schwerpunkt herauszuhören: dieser ist der reine Vertrieb des oder der Produkte. Bei dieser Form muss der Franchisenehmer nicht herstellen, sondern kann sich voll auf den Vertrieb konzentrieren.

2.4.1.3 Dienstleistungs-Franchising

Beim Dienstleistungs-Franchising kann der Franchisenehmer nur erfolgreich sein, wenn der Franchisegeber ihm ein absolut ausgereiftes Know-how zur Verfügung stellt. Auch hier kann man bereits den Gegenstand des Systems aus der Bezeichnung „Dienstleistung“ heraushören. In diese Kategorie sind Franchisen aus den Bereichen Vermietung von Materialien, Reparatur und sonstige Dienstleistungsbetriebe einzuordnen. Zum Dienstleistungssektor, der im Jahr 2005/2006 mit 49 Prozent den größten Bereich der Branchen darstellte, zählen alle klassischen Dienstleistungen. Aus diesem Franchise-Segment kommt z.B. auch das zurzeit größte in Deutschland agierende Franchise-Unternehmen TUI.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die wirtschaftlichen Herausforderungen für Unternehmer und positioniert Franchising als effiziente Strategie zur Expansion und Risikominimierung.

2. Grundlagen des Franchising: Vermittelt ein grundlegendes Verständnis über die Herkunft, Definition und die verschiedenen Typen des Franchising sowie deren spezifische Vorteile, Pflichten und rechtliche Einbettung.

Schlüsselwörter

Franchising, Franchisegeber, Franchisenehmer, Know-how, Vertriebssystem, Wachstumsstrategie, Systemidentität, Rechtsformen, Produkt-Franchising, Dienstleistungs-Franchising, Unternehmensgründung, Haftung, Markenführung, Systemvorteile.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Konzept dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Franchising, von seiner historischen Entstehung bis hin zu aktuellen strukturellen Ausgestaltungen und rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Themen sind die Definition und Typisierung von Franchisesystemen, die Analyse der Stärken und Schwächen für beide Parteien sowie die Eignung verschiedener Unternehmensrechtsformen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die umfassende Darstellung der Grundlagen des Franchising, um Existenzgründern und angehenden Franchisegebern eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender Definitionen und Rechtsnormen, ergänzt durch empirische Daten zur Branchenentwicklung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinition, die Klassifizierung der Grundtypen nach Objekten und Umfang sowie die Analyse von Rechten, Pflichten und Rechtsformen im Franchise-Kontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind Franchising, Franchisegeber, Franchisenehmer, Know-how, Wachstumsstrategie und Rechtsformen wie GmbH oder Einzelunternehmen.

Warum wird im Dokument zwischen Produkt-, Vertriebs- und Dienstleistungs-Franchising unterschieden?

Die Unterscheidung ist notwendig, da sich die Schwerpunkte der Tätigkeit und die Anforderungen an das Know-how des Franchisegebers in diesen Kategorien deutlich unterscheiden.

Welche Empfehlung gibt die Autorin hinsichtlich der Rechtsformwahl für Franchisenehmer?

Die Autorin empfiehlt, als Franchisenehmer möglichst mit der Rechtsform eines Einzelunternehmens zu beginnen, um von steuerlichen Verlustverrechnungsmöglichkeiten profitieren zu können.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Grundlagen des Franchising
College
Management School Wiesbaden
Grade
1,3
Author
Sandra Hofer (Author)
Publication Year
2006
Pages
17
Catalog Number
V276313
ISBN (eBook)
9783656691433
ISBN (Book)
9783656691532
Language
German
Tags
grundlagen franchising
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Hofer (Author), 2006, Grundlagen des Franchising, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276313
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