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Die Bedeutung von Wissensmanagement für Unternehmen

Titel: Die Bedeutung von Wissensmanagement für Unternehmen

Hausarbeit , 2014 , 18 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Erik Hinkelmann (Autor:in)

BWL - Informationswissenschaften, Informationsmanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Aspekt des vorhandenen und benötigten Wissens in Organisationen gewinnt insbesondere in Zeiten, die geprägt sind durch den Fachkräftemangel sowie den wachsenden Konkurrenzdruck im globalisierten Wettbewerb zunehmend an Bedeutung. So ist zu beobachten, dass die Lebenszyklen der Produkte sinken, während ihre Wissensintensität steigt. Die Marktgeschehnisse unterliegen einer immer höheren Dynamik und auch die Erwartungen der Abnehmer nehmen zu. Unternehmen können sich der Relevanz der Ressource Wissen nicht verschließen, wollen sie am Markt weiter erfolgreich sein, denn das Wissen ist die Voraussetzung für Innovationen und folglich der Wettbewerbsfähigkeit. So wird das Wissen neben den klassischen Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital und Boden heute bereits als vierter Produktionsfaktor bezeichnet. Die Schwierigkeit liegt dabei vornehmlich darin, dass das Wissen entgegen anderer Produktionsfaktoren und Vermögenswerten als immaterielles Gut schwer zu erfassen ist.
Das Wissensmanagement soll Unternehmen helfen, sich umfassend mit der Ressource Wissen auseinanderzusetzen, die vorhanden Bestände sowie die Unternehmenskultur zu überprüfen und darauf aufbauend die Optimierung und die Schaffung einer Lernkultur durchzuführen. Ein erfolgreiches Wissensmanagement bedarf dazu grundsätzlicher Vo-raussetzungen (z.B. Bereitschaft der Mitarbeiter), die vom Management geschaffen werden müssen. Der Fokus richtet sich dabei auf die Mitarbeiter, also die Träger und Anwender des Wissens. Das strategische Ziel der Unternehmen sollte es sein, durch ein funktionierendes Wissensmanagement eine Lernkultur zu schaffen, die Innovationen und Wettbewerbsvorteile generiert und so den unternehmerischen Erfolg verbessert. Diese Arbeit soll aufgrund der Aktualität die Bedeutung dieses Zieles ausführen und dabei grundsätzliche Elemente (z.B. Prozess des Wissensmanagements) zusammenfassen.
Zur Verdeutlichung und Trennung der Begrifflichkeiten, die im Zusammenhang mit dem Wissensmanagement stehen, werden anfangs terminologische Definitionen einbe-zogen. Daran schließen sich die vom Management zu berücksichtigenden Vorausset-zungen für die Implementierung eines erfolgreichen Wissensmanagements an. Der Pro-zess des Wissensmanagement soll den Kreislauf, den das Wissen von der Zielvorgabe, über das Erwerben und Bewahren, bis hin zur Evaluation im Unternehmen durchläuft, erklären. Die Risiken sollen Ereignisse hervorheben, derer sich Unternehmen bewusst sein müssen um ihnen entgegenzuwirken.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1. Interpretation des Wissen

2.1. Definition des Wissensmanagements

3. Voraussetzungen für ein erfolgreiches Wissensmanagement

4. Prozess des Wissensmanagements im Unternehmen

5. Chancen und Risiken für Unternehmen

5.1. Chancen

5.2. Risiken

6. Bedeutung für Unternehmen

7. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der strategischen Relevanz von Wissensmanagement als zentralem Erfolgsfaktor für Unternehmen in einem dynamischen, globalisierten Marktumfeld. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen, den Prozesskreislauf sowie die Chancen und Risiken der Implementierung aufzuzeigen.

  • Bedeutung der Ressource Wissen als vierter Produktionsfaktor
  • Systematische Anforderungen an das organisationale Lernen
  • Logische Prozessbausteine des Wissensmanagements nach Probst
  • Synergieeffekte und Innovationspotenziale durch Wissensaustausch
  • Risikofaktoren bei der Implementierung und Fehlerkultur im Management

Auszug aus dem Buch

2.1. Interpretation des Wissen

Den Schlüssel des Wissensmanagements stellt das aus dem Wissen abgeleitete Handeln dar, welches gemäß der Wissenstreppe nach North, siehe Abbildung 1, erläutert werden soll. Die Daten und darauf aufbauenden Informationen stellen lediglich oberflächliche Angaben dar, die erst durch die Verknüpfung und ihre Interpretation (z.B. Erfahrung) zum eigentlichen Wissen werden. Nützlich ist dieses Wissen jedoch erst dann, wenn es korrekt angewandt wird und eine konkrete Handlung auslöst, die wiederum zu dem Ziel der Einzigartigkeit von Expertise, also dem Alleinstellungsmerkmal des genutzten Wissens beiträgt. Da die Konkurrenz auf dieses Wissen keinen Zugriff hat und es auch nicht imitieren kann, entstehen Wettbewerbsvorteile. Diese stellen den entscheidenden Faktor im unternehmerischen Handeln dar, den Erfolg. Definitorisch bezeichnet das Wissen „[…] die Gesamtheit der Kenntnisse und Fähigkeiten, die Individuen zur Lösung von Problemen einsetzen. Dies umfasst sowohl theoretische Erkenntnisse als auch praktische Alltagsregeln und Handlungsanweisungen. Wissen stützt sich auf Daten und Informationen, ist im Gegensatz zu diesen jedoch immer an Personen gebunden. Es wird von Individuen konstruiert und repräsentiert deren Erwartungen über Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die zunehmende Bedeutung von Wissen in Zeiten von Fachkräftemangel und globalem Wettbewerbsdruck sowie das Ziel der Arbeit, Wissensmanagement als strategischen Erfolgsfaktor zu beleuchten.

2. Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe, insbesondere die Interpretation von Wissen gemäß der Wissenstreppe nach North sowie eine fachliche Definition von Wissensmanagement.

3. Voraussetzungen für ein erfolgreiches Wissensmanagement: Hier wird das organisationale Lernen als zentrale Basis hervorgehoben, um kollektives Wissen zu erhalten und Innovationsfähigkeit sicherzustellen.

4. Prozess des Wissensmanagements im Unternehmen: Das Kapitel erläutert den Kreislauf des Wissensmanagements anhand des Konzepts von Probst, das acht logische Bausteine umfasst.

5. Chancen und Risiken für Unternehmen: Dieser Abschnitt analysiert das Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsvorteilen durch Wissensvorsprung und den Herausforderungen bei der Implementierung, wie Kosten und Akzeptanzproblemen.

6. Bedeutung für Unternehmen: Hier wird verdeutlicht, wie Unternehmen durch den Einsatz moderner IT und einer lernenden Organisation Wettbewerbsvorteile in einer globalisierten Wirtschaft erzielen können.

7. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass Wissensmanagement trotz erforderlicher Umgestaltungen unverzichtbar bleibt, um in Zukunft am Markt bestehen zu können.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Unternehmenswissen, Wissensressource, Organisationale Lernkultur, Wettbewerbsvorteile, Wissensprozess, Prozesskreislauf, Explizites Wissen, Implizites Wissen, Innovation, Wissensbewertung, Fachkräftemangel, Managementstrategie, Wissensidentifikation, Wissensverteilung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die strategische Relevanz und Implementierung von Wissensmanagement in Unternehmen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die Definition von Wissen, der organisationale Lernprozess, die Prozessbausteine des Wissensmanagements sowie die Chancen und Risiken für Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Bedeutung von Wissensmanagement als notwendiges Instrument zur Generierung von Wettbewerbsvorteilen und Innovationsfähigkeit in modernen Organisationen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse etablierter Theorien und Modelle (u.a. von North, Probst, Argyris und Schön) zur Einordnung der Wissensmanagement-Prozesse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Wissens, die notwendigen Voraussetzungen, den Prozesskreislauf sowie die Analyse von Chancen und Risiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wissensmanagement, Wettbewerbsvorteile, Organisationale Lernkultur und die Ressource Wissen stehen im Zentrum der Arbeit.

Welche Bedeutung hat das "organisationale Lernen" in diesem Kontext?

Organisationales Lernen ist eine grundlegende Voraussetzung, da es dem Unternehmen ermöglicht, kollektives Wissen über den Weggang einzelner Mitarbeiter hinaus zu bewahren und Problemlösungskompetenzen zu steigern.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen explizitem und implizitem Wissen?

Explizites Wissen ist formal artikulierbar und dokumentierbar (z.B. in Datenbanken), während implizites Wissen an persönliche Erfahrungen der Wissensträger gebunden ist und sprachlich schwerer explizierbar ist.

Warum stellt das Wissensmanagement laut Autor ein Risiko für Unternehmen dar?

Risiken entstehen vor allem durch hohe Implementierungskosten, den schwer messbaren Nutzen und die Gefahr, dass bei mangelnder Akzeptanz oder Führung wertvolles Wissen verloren geht oder gar falsches Wissen verbreitet wird.

Abschließende Schlussfolgerung des Autors?

Der Autor schlussfolgert, dass Wissen zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen wird und jedes Unternehmen, unabhängig von seiner Strategie, prozessbezogene oder technische Ansätze zum Wissensmanagement nutzen sollte.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung von Wissensmanagement für Unternehmen
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie und Management gemeinnützige GmbH, Hochschulstudienzentrum Hamburg
Veranstaltung
Information & Knowledge Management
Note
2,3
Autor
Erik Hinkelmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
18
Katalognummer
V276331
ISBN (eBook)
9783656692867
ISBN (Buch)
9783656700005
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wissensmanagement Informationen Wettbewerbsvorteil Knowledge
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Erik Hinkelmann (Autor:in), 2014, Die Bedeutung von Wissensmanagement für Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276331
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Leseprobe aus  18  Seiten
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