Diese Hausarbeit zum Thema "Leistungsmessung in der Schule" gibt einen Überblick über die verschiedenen Aspekte der Leistungsmessung und -bewertung. Es wird das gesellschaftliche und pädagogische Verständnis des Leistungsbegriffs erläutert und die derzeitige Integration der jeweils geformten Leitbilder in der Schule beschreiben.
Des Weiteren wird mit den Verfahren der Notengebung anhand der Gütekriterien für Leistungsmessung und den Bezugsnormen für die Leistungsbeurteilung dargelegt. Die Funktionen der Leistungsmessung und -bewertung werden vorgestellt und im Hinblick auf ihre schulischen und gesellschaftlichen Auswirkungen näher erläutert.
Zuletzt werden die Aspekte hinsichtlich positiver und negativer Auswirkungen kritisch gegenüber gestellt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffserklärung
- Was ist Leistung?
- Gesellschaftlicher Leistungsbegriff
- Pädagogischer Leistungsbegriff
- Umsetzung des Leistungsbegriffs in der Schule
- Leistungsmessung und -bewertung
- Begriffserklärung
- Gütekriterien schulischer Leistungsmessung
- Verfahren schulischer Leistungsmessung und -bewertung
- Bezugsnormen schulischer Leistungsbewertung
- Funktionen von Leistungsmessung und -bewertung
- Aspekte der Leistungserziehung
- Schluss
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit dem komplexen Thema der Leistungsmessung und -bewertung in der Schule. Ziel ist es, den Leistungsbegriff im schulischen Kontext zu analysieren und die verschiedenen Aspekte der Leistungserziehung zu beleuchten. Dabei werden sowohl gesellschaftliche als auch pädagogische Perspektiven auf den Leistungsbegriff betrachtet.
- Der Leistungsbegriff in der Schule und seine gesellschaftlichen und pädagogischen Dimensionen
- Die Umsetzung des Leistungsbegriffs in der schulischen Praxis
- Die Verfahren der Leistungsmessung und -bewertung sowie ihre Gütekriterien
- Die Funktionen von Leistungsmessung und -bewertung in der Schule
- Aspekte der Leistungserziehung und ihre Auswirkungen auf Schülerinnen und Schüler
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Leistungsmessung und -bewertung in der Schule ein und stellt die Relevanz des Themas im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen und pädagogischen Aspekten der Leistungserziehung heraus.
Das Kapitel „Begriffserklärung“ definiert den Begriff „Leistung“ allgemein und im Kontext der Schule. Es werden der gesellschaftliche und der pädagogische Leistungsbegriff erläutert, wobei die jeweiligen Merkmale und Besonderheiten hervorgehoben werden.
Das Kapitel „Umsetzung des Leistungsbegriffs in der Schule“ beleuchtet die Integration des Leistungsbegriffs in die schulische Praxis und die Herausforderungen, die sich daraus ergeben.
Das Kapitel „Leistungsmessung und -bewertung“ beschäftigt sich mit den Verfahren der Notengebung, den Gütekriterien für Leistungsmessung und den Bezugsnormen für die Leistungsbeurteilung.
Das Kapitel „Funktionen von Leistungsmessung und -bewertung“ stellt die verschiedenen Funktionen der Leistungsmessung und -bewertung in der Schule vor und analysiert ihre schulischen und gesellschaftlichen Auswirkungen.
Das Kapitel „Aspekte der Leistungserziehung“ beleuchtet die positiven und negativen Auswirkungen der Leistungserziehung auf Schülerinnen und Schüler.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Leistungsbegriff, die Leistungsmessung und -bewertung, die Gütekriterien schulischer Leistungsmessung, die Bezugsnormen schulischer Leistungsbewertung, die Funktionen von Leistungsmessung und -bewertung, die Aspekte der Leistungserziehung und die Herausforderungen der Leistungserziehung in der Schule.
Häufig gestellte Fragen
Was unterscheidet den pädagogischen vom gesellschaftlichen Leistungsbegriff?
Der gesellschaftliche Leistungsbegriff orientiert sich oft an verwertbaren Ergebnissen und Wettbewerb, während der pädagogische Begriff die individuelle Entwicklung, Anstrengung und Lernprozesse des Kindes in den Vordergrund stellt.
Welche Funktionen erfüllt die Leistungsmessung in der Schule?
Sie dient unter anderem der Rückmeldung (Diagnose), der Selektion (Berechtigungen für weiterführende Schulen), der Motivation und der Disziplinierung sowie der Rechenschaftslegung gegenüber den Eltern.
Was sind die Gütekriterien für eine faire Leistungsbewertung?
Die drei klassischen Gütekriterien sind Objektivität (Unabhängigkeit vom Prüfer), Reliabilität (Zuverlässigkeit der Messung) und Validität (es wird tatsächlich das gemessen, was gemessen werden soll).
Welche Bezugsnormen gibt es bei der Notengebung?
Man unterscheidet die sachliche Bezugsnorm (Lernziele), die soziale Bezugsnorm (Vergleich mit der Klasse) und die individuelle Bezugsnorm (Vergleich mit früheren Leistungen des Schülers).
Welche negativen Auswirkungen kann die schulische Leistungserziehung haben?
Ein zu starker Fokus auf Noten kann zu Prüfungsangst, Motivationsverlust, einseitigem Lernen für den Test ("Bulimie-Lernen") und einer Beschädigung des Selbstwertgefühls führen.
- Arbeit zitieren
- Daniel Philipp Scheffler (Autor:in), 2014, Der schulische Leistungsbegriff. Verständnis, Funktion und Auswirkung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276564