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Handlungsorientierte Methoden in Geographieunterricht

Ein Unterrichtsversuch zum Alpenraum in Klasse 6 (Dokumentierte Unterrichtseinheit)

Titel: Handlungsorientierte Methoden in Geographieunterricht

Unterrichtsentwurf , 2009 , 30 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Matthias Schopp (Autor:in)

Didaktik - Geowissenschaften
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Gegensatz zum Lehrplan von 1994 enthält der Bildungsplan von 2004 für das Fach Geographie keinerlei verbindliche, raumbezogene Themenvorgaben – mit einer Ausnahme: Den Alpen. Sie werden als Beispiel eines Hochgebirges explizit genannt. Das unterstreicht die besondere Bedeutung dieses facettenreichen Natur- und Kulturraumes für den Unterricht.
Für Schülerinnen und Schüler stellen die Alpen ein motivierendes Thema dar. Zahlreiche Kinder kennen das Gebirge aus Reisen mit den Eltern und sind bemüht, eigene Erfahrungen und Vorkenntnisse im Unterricht einzubringen. Dennoch lässt sich feststellen, dass auch bei Themen, die die Motivation der Schüler besonders wecken, der behandelte Unterrichtsstoff selten über einen längeren Zeitraum im Gedächtnis bleibt. Häufig ist das Erlernte schon nach wenigen Wochen vergessen. Es muss daher der Frage nachgegangen werden, wie eine größere Nachhaltigkeit des Erlernten erzielt werden kann.
Ziel der Dokumentierten Unterrichtseinheit war es, die vermutlich große Motivation für das Thema aufrecht zu erhalten und gleichzeitig eine möglichst hohe Nachhaltigkeit im Erwerb mehrdimensionaler Kompetenzen („Erweiterter Lernbegriff“) zu erreichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung – Fragestellung und Ziel der vorliegenden Arbeit

2.1. Bezug der Unterrichtseinheit zu den Bildungsstandards

2.2. Klassensituation

2.3. Übergeordnete Teilkompetenzen

2.4. Fachwissenschaftliche Analyse

2.5. Methodisch-didaktische Analyse

3. Beschreibung, Durchführung und Auswertung der Unterrichtsstunden

3.1. Erste Stunde: Die Entstehung der Alpen

3.2. Zweite Stunde: Höhenstufen der Alpen

3.3. Dritte Stunde: In der Welt des Eises Teil 1

3.4. Vierte Stunde: In der Welt des Eises Teil 2

3.5. Fünfte Stunde: Lawinen

3.6. Sechste Stunde: Vom Bergdorf zum Ferienzentrum

3.7. Siebte Stunde: Bergbauern ohne Zukunft?

3.8. Achte Stunde: Wiederholung am Modell

4. Auswertung der Unterrichtseinheit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, durch den Einsatz handlungsorientierter Methoden und die Einbeziehung selbst gestalteter Geländemodelle in Kooperation mit dem Fach Kunst eine hohe Lernmotivation sowie eine nachhaltige Wissensvermittlung zum Thema Alpen bei Schülern der sechsten Klasse zu erreichen.

  • Handlungsorientierte Lehrmethoden zur Förderung der Schüleraktivierung.
  • Thematisierung der geologischen Entstehung und der Höhenstufen des Alpenraums.
  • Erforschung glazialer Prozesse und Gefahren wie Lawinen.
  • Auseinandersetzung mit sozioökonomischen Konflikten zwischen Tourismus und bäuerlicher Lebenswelt.
  • Integration praktischen Modellbaus zur Festigung geografischen Wissens.

Auszug aus dem Buch

Entstehung der Alpen

BÄTZING (2003) unterscheidet drei Hauptphasen, die zum heutigen Landschaftsbild der Alpen geführt haben. Während der Sedimentationsphase von vor 200 Mio. – 100 Mio. Jahre drifteten Europäische und Afrikanische Platte auseinander, das Thetys-Meer entstand. In vier Trögen, die durch schmale Landrücken voneinander getrennt waren, fand Sedimentation unter unterschiedlichen regionalen Bedingungen statt.

Während der alpidischen Faltung von vor 100 Mio. – 20 Mio. Jahren verschwand durch eine nordwärts gerichtete Bewegung der Afrikanischen Platte das Thetys-Meer. Die Sediment-Pakete wurden zunächst gefaltet und dann übereinander geschoben, es entstanden Falten und Decken. Durch die alpidische Hebung (seit 20 Mio. Jahren) erhielten die Alpen Hochgebirgscharakter.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Einleitung – Fragestellung und Ziel der vorliegenden Arbeit: Die Einleitung begründet das Thema durch die Notwendigkeit nachhaltiger Wissensvermittlung und stellt die Verbindung von Geografie und Kunst durch Modellbau in den Fokus.

3. Beschreibung, Durchführung und Auswertung der Unterrichtsstunden: Dieses Hauptkapitel detailliert den methodischen Ablauf der acht Unterrichtseinheiten, von der Entstehung der Alpen bis hin zur abschließenden Präsentation der Schülermodelle.

4. Auswertung der Unterrichtseinheit: Die Auswertung reflektiert den Lernerfolg, die Motivation der Klasse sowie die praktische Umsetzbarkeit und den Materialaufwand der handlungsorientierten Unterrichtsgestaltung.

Schlüsselwörter

Alpen, Geografieunterricht, Handlungsorientierung, Geländemodelle, Unterrichtsversuch, Schüleraktivierung, Glazialmorphologie, Lawinen, Alpentourismus, Bergbauern, fächerübergreifender Unterricht, Bildungsstandards, Nachhaltigkeit, Lernzirkel, Höhenstufen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert einen Unterrichtsversuch in einer sechsten Klasse, bei dem das Thema "Alpen" durch handlungsorientierte Methoden und den Bau von Geländemodellen vermittelt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Unterrichtseinheit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Geologie der Alpen, den ökologischen Höhenstufen, glazialen Prozessen, Naturgefahren wie Lawinen sowie den sozioökonomischen Auswirkungen des Tourismus auf die Bergbauern.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, die Schülermotivation durch aktive Lernformen zu steigern und gleichzeitig durch die haptische Arbeit am Modell eine höhere Nachhaltigkeit des Wissenserwerbs zu erzielen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es werden verschiedene handlungsorientierte Methoden wie Lernzirkel, Schülerversuche, Rollenspiele und Podiumsdiskussionen genutzt, um eine breite Schüleraktivierung zu gewährleisten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil beschreibt detailliert die Durchführung der acht Unterrichtsstunden, einschließlich der jeweiligen Teilkompetenzen, Verlaufspläne und einer anschließenden Evaluation der Stärken und Herausforderungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Handlungsorientierung, Geländemodelle, Geografieunterricht, Alpenraum und fächerübergreifende Kooperation definieren.

Warum ist die Kooperation mit dem Fach Kunst für diese Einheit wichtig?

Die Kooperation ermöglicht es, die im Geografieunterricht erlernten Inhalte durch den Bau plastischer Geländemodelle zu vertiefen und das geografische Fachwissen durch die praktische Anwendung nachhaltiger zu verankern.

Wie wurde mit heterogenen Lerngruppen in dieser Klasse umgegangen?

Der Verfasser nutzte Binnendifferenzierung durch den Einsatz von "Fundamentum" und "Additum" auf den Arbeitsblättern, um den unterschiedlichen Arbeitstempi der Schüler gerecht zu werden.

Was ist das Ergebnis der Auswertung des Lehrers?

Der Lehrer schließt daraus, dass die Kombination aus handlungsorientierten Methoden und Modellbau die Motivation signifikant steigerte und das Wissen auch Wochen nach den Unterrichtseinheiten noch präsent war.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Handlungsorientierte Methoden in Geographieunterricht
Untertitel
Ein Unterrichtsversuch zum Alpenraum in Klasse 6 (Dokumentierte Unterrichtseinheit)
Hochschule
Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Stuttgart, Abteilung Gymnasien
Note
1,0
Autor
Matthias Schopp (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
30
Katalognummer
V276618
ISBN (eBook)
9783656744429
ISBN (Buch)
9783656744399
Sprache
Deutsch
Schlagworte
handlungsorientierte methoden geographieunterricht unterrichtsversuch alpenraum klasse dokumentierte unterrichtseinheit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Matthias Schopp (Autor:in), 2009, Handlungsorientierte Methoden in Geographieunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276618
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  30  Seiten
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