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Das Argumentieren beim wissenschaftlichen Formulieren. Mit einer Analyse von Abschlussarbeiten von Studierenden

Title: Das Argumentieren beim wissenschaftlichen Formulieren. Mit einer Analyse von Abschlussarbeiten von Studierenden

Research Paper (postgraduate) , 2014 , 22 Pages

Autor:in: Mag. Mohamed Chaabani (Author)

German Studies - Miscellaneous
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Gegenstand der vorliegenden Forschungsarbeit ist das Argumentieren beim wissenschaftlichen Formulieren. Anliegen der Arbeit ist es, Schwächen und Stärken der Studierenden hinsichtlich des Argumentierens zu untersuchen. Für diesen Zweck wurden Abschlussarbeiten, die von Germanistikstudenten verfasst wurden, analysiert. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag zur Förderung vom wissenschaftlichen Schreiben bei den Studierenden leisten.

Das Argumentieren gab es laut Kruse, Otto (2010, 99) in der Antike im Bereich der Rhetorik. In dieser Zeit versuchte Aristoteles zwischen wissenschaftlichen Argumentieren und anderen Argumentationsarten zu differenzieren.
Zudem gibt es das mündliche und schriftliche Argumentieren. Schriftliche Argumentationen erfolgen konzessiv, Steinhoff (2007, 929). Dadurch erhalten Gegenmeinungen eine Stellung in der Arbeit. Im Anschluss dieser Gegenmeinungen erfolgt die eigene Meinung. Durch ein Argument kann man etwas von seiner Richtigkeit überzeugen. Es gibt in diesem Sinne als ein Grund.
Bei Brun, G., Hirsch Hadorn, G. (2009, 198) findet sich folgende Definition zur Argumentation:

„Eine Argumentation ist ein Text (Rede, Schreibe usw.) mit dem Ziel, die Zustimmung oder den Widerspruch von (wirklichen oder fiktiven) Gesprächspartnern zu einer Aussage (für beziehungsweise gegen deren Wahrheit argumentiert wird) durch den schrittweisen Rückgang auf bereits gemeinsam anerkannte Aussagen zu erreichen.
In einfachsten Fall, wenn eine Aussage unmittelbar durch andere Aussagen begründet wird, handelt es sich um ein Argument. Eine komplexe Argumentation besteht aus mehreren Argumenten.“

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Inhaltsverzeichnis

1. Zum Argumentieren beim wissenschaftlichen Formulieren

2. Funktion des Argumentierens

3. Argumentationsmuster

4. Gang der Argumentation

5. Prinzipien der Argumentation

6. Die Typen von Argumenten

7. Elemente der Argumentation

8. Formen der Argumentation

9. Analyse von Abschlussarbeiten

10. Methodisch-didaktische Konsequenzen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Argumentieren beim wissenschaftlichen Formulieren, um Stärken und Schwächen von Germanistikstudierenden anhand ihrer Abschlussarbeiten zu identifizieren und einen Beitrag zur gezielten Förderung ihrer Schreibkompetenz zu leisten.

  • Theoretische Grundlagen zum wissenschaftlichen Argumentieren und seinen Funktionen.
  • Darstellung verschiedener Argumentationsmuster und rhetorischer Elemente.
  • Analyse praktischer Beispiele aus studentischen Abschlussarbeiten.
  • Evaluation von Schreibdefiziten hinsichtlich Struktur, Logik und Argumentationsweise.
  • Ableitung methodisch-didaktischer Ansätze für die Lehre.

Auszug aus dem Buch

Die Typen von Argumenten

Laut Bünting, K-D, u.a. (2008, 122 ff) gibt es folgende Typen von Argumenten:

a) Zahlen, Daten, Fakten

Zahlen und Daten in Form von Ergebnissen, die aus Untersuchungen oder Umfragen stammen, gelten als Belege in einer wissenschaftlichen Arbeit. Sie zeichnet sich deshalb durch ihre Objektivität. Wenn diese Zahlen und Daten verwendet werden, sollte man zuerst prüfen, wie repräsentativ sie sind. Es soll weiterhin angegeben werden, aus welcher Quelle sie kommen und wie gelangt man dazu. Diese Zahlen und Daten sollten ebenfalls relativiert werden und zwar durch andere Untersuchungen, die ungleiche Ergebnisse aufweisen. So Bünting, K-D, u.a. (2008, 122 ff).

b) Allgemeingültiges

Hierzu gehören anerkannte Wahrheiten oder kulturelle Werte, Normen und Regeln. Bei der Verwendung solcher anerkannten Werte sollte der Schreiber den Leser seines Textes beachten, ob sie wirklich überzeugend ausklingen. In diesem Sinne soll überprüft werden, auf welche Grundlage die angeführte Sätze als Allgemeingültiges angesehen sind und inwiefern kann man sie relativieren. So Bünting, K-D, u.a. (2008, 122 ff).

Zusammenfassung der Kapitel

Zum Argumentieren beim wissenschaftlichen Formulieren: Erläutert die historische Herleitung des Argumentierens sowie die grundlegende Differenzierung zwischen mündlicher und schriftlicher Argumentation.

Funktion des Argumentierens: Definiert die argumentative Klärung strittiger Aussagen und erläutert die verschiedenen Zwecke wie Begründung, Interpretation und Darstellung von Forschung.

Argumentationsmuster: Stellt sieben zentrale Muster vor, darunter Beschreibung und Interpretation, Definition und Explikation sowie historische Darstellung.

Gang der Argumentation: Behandelt die schrittweise Entwicklung einer Position, die Beweisführung und die Bedeutung des "roten Fadens" für die Kohärenz wissenschaftlicher Texte.

Prinzipien der Argumentation: Unterscheidet grundlegende Logik-Prinzipien wie das deduktive, induktive und chronologische Vorgehen beim wissenschaftlichen Schreiben.

Die Typen von Argumenten: Kategorisiert Beweismittel in empirische Daten/Fakten sowie allgemeingültige Wahrheiten und Normen.

Elemente der Argumentation: Bietet einen Überblick über wesentliche rhetorische Bestandteile wie Thesen, Belege, Konzessionen und Qualifizierungen.

Formen der Argumentation: Beschreibt methodische Zugänge wie Analyse, Synthese, Interpretation und Erörterung.

Analyse von Abschlussarbeiten: Dokumentiert eine Untersuchung an sechs studentischen Arbeiten mit Fokus auf Defizite und Kompetenzen im Argumentationsverhalten.

Methodisch-didaktische Konsequenzen: Fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und empfiehlt die Einführung gezielter Schreibwerkstätten.

Schlüsselwörter

Wissenschaftliches Schreiben, Argumentieren, Abschlussarbeiten, Germanistik, Argumentationsmuster, Forschungsfrage, Schreibkompetenz, Rhetorik, Textanalyse, Empirie, Studienleistung, Argumentationskette, Didaktik, Schreibwerkstatt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Germanistikstudierende in ihren Abschlussarbeiten argumentieren und mit welchen wissenschaftlichen Formulierungsweisen sie dabei Herausforderungen begegnen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Argumentationsmodellen, dem Aufbau wissenschaftlicher Texte und der empirischen Auswertung studentischer Schreibproben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Stärken und Defizite in der Argumentationskompetenz von Studierenden aufzudecken, um konkrete Empfehlungen zur Verbesserung der akademischen Schreibkultur abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es wird eine korpusbasierte Analyse von Abschlussarbeiten durchgeführt, bei der sechs Probanden anhand von zuvor festgelegten theoretischen Kriterien untersucht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung verschiedener Argumentationsmuster, Typen und Elemente sowie in eine anschließende empirische Analyse studentischer Texte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wissenschaftliches Schreiben, Argumentation, Schreibkompetenz, Textanalyse und didaktische Förderung sind die zentralen Begriffe.

Welches zentrale Problem wurde bei den Probanden in der Analyse festgestellt?

Die Studie zeigt, dass Studierende Schwierigkeiten haben, eine konsistente Argumentationskette aufzubauen, und häufig grundlegende Strukturmerkmale wie Vorausdeutungen oder Überleitungen vernachlässigen.

Welche Empfehlung gibt der Autor für die universitäre Lehre?

Der Autor empfiehlt die Etablierung von Schreibwerkstätten, um durch intensive und gezielte Kurse die wissenschaftliche Schreibkompetenz der Studierenden nachhaltig zu fördern.

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Details

Title
Das Argumentieren beim wissenschaftlichen Formulieren. Mit einer Analyse von Abschlussarbeiten von Studierenden
College
University of Oran
Author
Mag. Mohamed Chaabani (Author)
Publication Year
2014
Pages
22
Catalog Number
V276642
ISBN (eBook)
9783656698647
ISBN (Book)
9783656699460
Language
German
Tags
argumentieren formulieren analyse abschlussarbeiten studierenden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Mohamed Chaabani (Author), 2014, Das Argumentieren beim wissenschaftlichen Formulieren. Mit einer Analyse von Abschlussarbeiten von Studierenden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276642
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