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Rezension zu "Was tut der Wind, wenn er nicht weht? Begegnungen mit der Kleinkindpädagogik in Reggio Emilia" von Annette Dreier

Title: Rezension zu "Was tut der Wind, wenn er nicht weht? Begegnungen mit der Kleinkindpädagogik in Reggio Emilia" von Annette Dreier

Literature Review , 2012 , 9 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Daniela Siebert (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education
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Das Buch „Was tut der Wind, wenn er nicht weht? Begegnungen mit der Kleinkindpädagogik in Reggio Emilia“ von Annette Dreier erschien erstmals 1993. Im Jahr 2012 kam das Buch in der 7. Auflage auf den Markt. Es wurde in der Vergangenheit mehrfach überarbeitet. Die Autorin ist Professorin an der FH in Potsdam, wo sie Pädagogik im Kindesalter lehrt. Durch viele Besuche der Stadt Reggio in Italien und dem regen Austausch mit den Pädagogen vor Ort ist ihr die Reggio-Pädagogik sehr gut bekannt. Des Weiteren leitet sie Fortbildungen für Erzieherinnen und Eltern zu Themen der frühen Kindheit.

Ein zentrales Thema der Reggio-Pädagogik ist die Überzeugung, dass Kinder selbst lernende Individuen sind. Sie treten in den Austausch mit anderen Kindern und Erwachsenen und eignen sich somit ihre Umwelt an. Zahlreiche erziehungs- und bildungswissenschaftliche Erkenntnisse verdeutlichen dies.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Reggio Emilia: Die Stadt, die Region und die vorschulische Erziehung

Die Entwicklung der Stadt seit 1945: Eine politische Standortbestimmung

Die Emilia Romagna

Vorschulische Erziehung in Reggio Emilia

Besuche in der Krippe Arcobaleno: Eindrücke aus der Praxis

Die Struktur der Krippe

Die Räume

Die Kinder

Die Erzieherinnen

Die Eltern

Die Konzeption der Reggio-Pädagogik: Grundsätze für Krippen und Kindergärten

Erziehung als gemeinschaftliche Aufgabe und die gestione sociale

Die Grundelemente der pädagogischen Praxis: Das neue Bild vom Kind

Die Welt wahrnehmen

Das Lernen lernen

Wie Kinder gestalten: Dem Eindruck einen Ausdruck verleihen.

Die Geschichte der Vorschulerziehung in Italien: Das Zusammenwirken von Kultur, Politik und Pädagogik

Die asili infantili im 19. Jahrhundert

Die vorschulische Erziehung im 20. Jahrhundert und die sozialistische Bewegung

Die scuola materna im Faschismus

Die Republik Italien und die Vorschule seit 1945

Die Entstehung der Krippen in Italien seit 1960

Von Reggio lernen.

Verantwortung in der Erziehung

Planung ist nicht überflüssig: Wie in Reggio Emilia Konzeptionen entstehen.

Das Menschenbild in der Erziehung

Überlegungen zur Rolle der Erzieherinnen.

Die Professionalität der Erzieherinnen in Reggio Emilia

Neue Formen der Elternarbeit.

Das Ich und Wir: Die Entwicklung von Kindern

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Buch „Was tut der Wind, wenn er nicht weht? – Begegnungen mit der Kleinkindpädagogik in Reggio Emilia“ von Annette Dreier, um einen fundierten Einblick in die Entstehungsgeschichte, die pädagogischen Prinzipien und die praktische Umsetzung der Reggio-Pädagogik zu geben und deren Übertragbarkeit auf andere Bildungssysteme zu prüfen.

  • Historische und politische Genese der Reggio-Pädagogik in Italien.
  • Zentrale Kernkonzepte wie „der Raum als dritter Erzieher“ und „die 100 Sprachen der Kinder“.
  • Die Rolle von Partizipation, kollektiver Leitung und Elternmitwirkung.
  • Methoden der projektorientierten Bildungsarbeit in Krippen und Kindergärten.
  • Vergleichende Analyse zwischen dem italienischen Modell und deutschen Ansätzen.

Auszug aus dem Buch

Die Konzeption der Reggio-Pädagogik: Grundsätze für Krippen und Kindergärten

Im dritten Kapitel „Die Konzeption der Reggio-Pädagogik: Grundsätze für Krippen und Kindergärten“ (S. 49) beschäftigt sich die Autorin mit der Frage der damaligen Dorfbewohner Reggios, „Wohin wollen wir unsere Kinder erziehen?“ (S. 49) und damit verbunden erörtert sie, wie in den Kindereinrichtungen gearbeitet werden soll. In diesem Zusammenhang erwähnt Dreier, dass die Kindererziehung in Reggio als Teil umfassender gesellschaftlicher Prozesse gesehen wird. Die Arbeit kann als eine „…Pädagogik des Werdens“ (S. 50) beschrieben werden. Damit ist gemeint, dass die Einrichtungen in ständiger Interaktion mit dem sozio-kulturellen Umfeld stehen. Die Konzeption wird gemeinsam mit Eltern, Erzieherinnen und Fachberatern erarbeitet. Zudem erstellt jede Einrichtung jährlich eine so genannte „…Einzelkonzeption…“ (S. 51), damit die Interessen der Kinder und Familien berücksichtigt werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

Reggio Emilia: Die Stadt, die Region und die vorschulische Erziehung: Das Kapitel beleuchtet die historischen und politischen Wurzeln des ersten Kindergartens in Reggio und verdeutlicht die enge Verknüpfung der Pädagogik mit der lokalen Gemeinschaft.

Besuche in der Krippe Arcobaleno: Eindrücke aus der Praxis: Anhand einer konkreten Einrichtung wird die praktische Umsetzung der pädagogischen Arbeit, inklusive der Raumgestaltung und der Rolle von Erziehern und Eltern, veranschaulicht.

Die Konzeption der Reggio-Pädagogik: Grundsätze für Krippen und Kindergärten: Hier werden die theoretischen Grundsätze erörtert, die die Erziehung als gesellschaftliche Aufgabe definieren und die Einbindung der Familien in den Vordergrund stellen.

Die Grundelemente der pädagogischen Praxis: Das neue Bild vom Kind: Dieses Kapitel fokussiert auf das Verständnis von Kindern als aktive, kreative Gestalter ihrer eigenen Entwicklung und auf die Wahrnehmungsprozesse als Basis des Lernens.

Die Geschichte der Vorschulerziehung in Italien: Das Zusammenwirken von Kultur, Politik und Pädagogik: Ein historischer Abriss zeigt die Entwicklung der Vorschulbildung in Italien von kirchlich geprägten Anfängen bis zur gesetzlich verankerten, kommunalen Verantwortung.

Von Reggio lernen.: Abschließend untersucht die Autorin, inwiefern Prinzipien der Reggio-Pädagogik auf deutsche pädagogische Konzeptionen übertragen werden können, und betont dabei die Notwendigkeit von Selbstreflexion und Öffnung der Einrichtungen.

Schlüsselwörter

Reggio-Pädagogik, Annette Dreier, Kleinkindpädagogik, frühkindliche Bildung, 100 Sprachen der Kinder, Raum als dritter Erzieher, Elternarbeit, Partizipation, Projektarbeit, Kindheitsforschung, Vorschulerziehung, Reformpädagogik, Erziehung, Bildungskonzepte, Italien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Rezension grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Rezension des Fachbuchs von Annette Dreier, das sich detailliert mit der Reggio-Pädagogik auseinandersetzt.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Werk?

Zu den Schwerpunkten zählen die Entstehungsgeschichte in Reggio Emilia, die Rolle der räumlichen Gestaltung, die Einbindung der Eltern sowie die historische Entwicklung der Vorschulerziehung in Italien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser die theoretischen und praktischen Grundlagen der Reggio-Pädagogik näherzubringen und deren Wert für moderne Bildungseinrichtungen zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dem analysierten Buch verwendet?

Die Autorin kombiniert historische Analysen, Einblicke in politische Prozesse und praxisnahe Beschreibungen durch Interviews und Besuche vor Ort in Italien.

Was wird im Hauptteil des Buches behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Stadt und Region, Praxisberichte aus Krippen, die Erläuterung der pädagogischen Grundsätze sowie eine historische Einordnung der Vorschulerziehung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die behandelte Literatur?

Wesentliche Begriffe sind Reggio-Pädagogik, Kindheitsforschung, Partizipation, Elternmitwirkung und Bildungsgerechtigkeit.

Warum ist das Konzept des „Raums als dritter Erzieher“ so bedeutend?

Es unterstreicht, dass die Umgebung in einer Einrichtung aktiv Lernprozesse anregt und den Kindern Autonomie bei ihren Erkundungen ermöglicht.

Wie bewertet die Autorin die Übertragbarkeit auf deutsche Einrichtungen?

Dreier mahnt zur Vorsicht: Die Pädagogik kann nicht eins zu eins übernommen werden, erfordert jedoch eine grundlegende Reflexion der Haltung gegenüber Kindern und eine Öffnung der Institutionen gegenüber den Eltern.

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Details

Title
Rezension zu "Was tut der Wind, wenn er nicht weht? Begegnungen mit der Kleinkindpädagogik in Reggio Emilia" von Annette Dreier
College
University of Applied Sciences Koblenz
Grade
1,0
Author
Daniela Siebert (Author)
Publication Year
2012
Pages
9
Catalog Number
V276671
ISBN (eBook)
9783656700708
ISBN (Book)
9783656702122
Language
German
Tags
rezension wind begegnungen kleinkindpädagogik reggio emilia annette dreier
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Siebert (Author), 2012, Rezension zu "Was tut der Wind, wenn er nicht weht? Begegnungen mit der Kleinkindpädagogik in Reggio Emilia" von Annette Dreier, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/276671
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