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Praktische Erprobung des Tschoukballspiels unter besonderer Berücksichtigung der sportartspezifischen Regelkunde

Title: Praktische Erprobung des Tschoukballspiels unter besonderer Berücksichtigung der sportartspezifischen Regelkunde

Lesson Plan , 1999 , 17 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Diplomsportlehrer Marcus Lüpke (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Dargestellt ist meine Examenslehrprobe zum nicht alltäglichen Sportspiel "Tschoukball". Ein sehr ausführlicher Entwurf, der keine Wünsche offen lässt. Die Arbeit wird abgerundet durch die sehr aufwändig (selbst) gestalteten Arbeitsmaterialien (Arbeitskarten, Regelkundekarten, Arbeitsbögen für nichtteilnehmende Schüler, Aufbauplan). Das macht Schülern und Lehrer Spaß!

Sportspiele ohne Aggression? Mit dem Tchoukball geht das sehr athletisch und im netten Sozialrahmen miteinander. Super tolles Spiel und absolut interessantes und dankbares Examensthema! Der Autor hat zu diesem Thema auch Fachartikel in der Fachzeitschrift "Sportpädagogik" (2007) veröffentlicht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I THEMA DER UNTERRICHTSREIHE

II LEITENDE ZIELVORSTELLUNG DER UNTERRICHTSREIHE

III ZUR STRUKTUR DER UNTERRICHTSREIHE

IV TEILZIELE DER UNTERRICHTSSTUNDE

V BEDINGUNGSFELD

VI LEGITIMATION

VII SACHSTRUKTUR DER UNTERRICHTSREIHE

VIII SACHANALYSE

IX DIDAKTISCHE REDUKTION

X SACHSTRUKTUR DER UNTERRICHTSSTUNDE

XI METHODISCHE SCHLÜSSELENTSCHEIDUNGEN

XII GEPLANTER STUNDENVERLAUF

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Unterrichtsplanung zielt darauf ab, Schüler durch das Erlernen und die Erprobung des Tschoukballspiels zu einem kooperativen Sozialverhalten zu befähigen und die Eigenverantwortung innerhalb des Sportunterrichts zu stärken.

  • Förderung von Kooperation und sozialem Miteinander in der Lerngruppe.
  • Erwerb sportartspezifischer Regelkenntnisse und technischer Grundfertigkeiten (Werfen, Fangen).
  • Selbstorganisation der Schüler bei Aufwärmphasen und Spielfeldbau.
  • Übernahme von Schiedsrichterfunktionen zur Stärkung der Eigenverantwortlichkeit und Konfliktlösungsfähigkeit.

Auszug aus dem Buch

IX Didaktische Reduktion

Der Grundgedanke der Unterrichtsreihe ist, die Schüler zu einem kooperativen Verhalten im Sportunterricht anzuleiten. Das in der heutigen Stunde im Mittelpunkt stehende Tschoukballspiel eignet sich für das Erreichen dieser Zielsetzung außerordentlich gut. Einige der für das Tschoukballspiel relevanten Regeln (z.B. „Nicht mit dem Ball laufen“, „keine Angriffe auf den Gegner“) sind den Schülern aus Spielformen der vorangegangenen Sportstunden bekannt. In dieser Stunde wird innerhalb des für die Schüler ungewohnten offiziellen Regelwerkes eine Reduktion auf die folgenden Spielregeln vorgenommen:

1) Die Teams spielen ohne festen Schiedsrichter („ihr seid die Schiedsrichter“).

2) Es dürfen keine körperbetonten Angriffe erfolgen, ebenso keine Behinderungen der ballführenden oder werfenden Spieler.

3) Jede Mannschaft kann auf ein beliebiges Frame spielen.

4) Punkte werden erzielt, wenn der auf das Frame geworfene Ball von der gegnerischen Mannschaft nicht gefangen wird und so den Boden berührt.

5) Bei einem Foulspiel ist der Ball so auf den Boden zu legen, dass die Gegner sofort am Ort Geschehens weiterspielen können.

Die offiziellen Regeln werden dabei den Fertigkeiten der Schüler angepasst. Daher wird auch die Anzahl der neu einzuführenden Regeln auf maximal 4 Regeln reduziert, um die Schüler kognitiv nicht zu überfordern. Die wichtigste einzuhaltende Regel ist, auch im Sinne der Zielsetzung (Kooperation), die in der Hand der Spieler liegende Schiedsrichterfunktion.

Zusammenfassung der Kapitel

I THEMA DER UNTERRICHTSREIHE: Einführung in das Konzept der Kooperation im Sportunterricht durch das Tschoukballspiel als Alternative zu wettbewerbsorientierten Sportarten.

II LEITENDE ZIELVORSTELLUNG DER UNTERRICHTSREIHE: Fokus auf die Entwicklung einer von Akzeptanz geprägten Lernatmosphäre und die schrittweise Förderung der Selbstorganisation der Schüler.

III ZUR STRUKTUR DER UNTERRICHTSREIHE: Detaillierte Auflistung der acht Unterrichtsstunden, die von allgemeinen Kooperationsspielen bis zum Abschlussturnier reichen.

IV TEILZIELE DER UNTERRICHTSSTUNDE: Definition motorischer, kognitiver und sozial-affektiver Lernziele für die spezifische Unterrichtseinheit.

V BEDINGUNGSFELD: Analyse der soziokulturellen Ausgangslage der Klasse 6a und des sportpädagogischen Entwicklungsstandes.

VI LEGITIMATION: Herleitung des Unterrichtsvorhabens aus den offiziellen Richtlinien des Landes Nordrhein-Westfalen für das Fach Sport.

VII SACHSTRUKTUR DER UNTERRICHTSREIHE: Grafische Darstellung der inhaltlichen Verknüpfungen von Tschoukball-Elementen und pädagogischen Zielen.

VIII SACHANALYSE: Fachliche Grundlagen des Tschoukball-Regelwerks und Einordnung in das pädagogische Konzept.

IX DIDAKTISCHE REDUKTION: Begründung der Anpassung offizieller Wettkampfregeln auf ein schülergerechtes, kooperatives Regelset.

X SACHSTRUKTUR DER UNTERRICHTSSTUNDE: Visualisierung der Lerninhalte und Zielsetzungen der konkreten Unterrichtsstunde.

XI METHODISCHE SCHLÜSSELENTSCHEIDUNGEN: Beschreibung des methodischen Vorgehens, insbesondere der selbsttätigen Aufwärmarbeit und Schiedsrichterrolle der Schüler.

XII GEPLANTER STUNDENVERLAUF: Tabellarische Aufbereitung des zeitlichen und inhaltlichen Ablaufs inklusive Medieneinsatz.

Schlüsselwörter

Tschoukball, Sportunterricht, Kooperation, Sekundarstufe I, Regelkunde, Schulsport, Didaktische Reduktion, Schüleraktivität, Sozialverhalten, Selbstorganisation, Bewegungslehre, Gruppendynamik, Schiedsrichterfunktion, Körperloses Spiel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die schriftliche Planung einer Sportstunde zum Thema Tschoukball, die schwerpunktmäßig auf die Förderung kooperativer Verhaltensweisen in einer sechsten Klasse abzielt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Einführung von Tschoukball, die spielerische Vermittlung von Regelkompetenz, die Förderung kooperativer Lernformen und die Stärkung der Eigenverantwortung im Sportunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?

Das primäre Ziel ist es, die Schüler anzuleiten, Konflikte eigenständig zu lösen und ein körperloses, faires Spiel zu praktizieren, statt sich nur auf den sportlichen Sieg zu konzentrieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine didaktische Strukturierung vorgenommen, die auf den Richtlinien des Landes NRW basiert und deduktive Ansätze zur vollständigen Erprobung des Sportspiels nutzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Sachanalyse, der didaktischen Reduktion der Regeln und der methodischen Begründung des stufenweisen Aufbaus der Sportstunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Kooperation, Tschoukball, soziale Kompetenz, Schüleraktivierung und Regelverständnis geprägt.

Wie werden leistungsstarke Schüler in die "Schiedsrichterrolle" integriert?

Die Schüler übernehmen die Aufgabe, Foulspiele untereinander zu regeln, wobei der Lehrer lediglich beratend zur Seite steht, um die soziale Verantwortung und Reflexionsfähigkeit zu fördern.

Warum wird beim Tschoukball auf eine feste Schiedsrichterposition verzichtet?

Der Verzicht dient der pädagogischen Zielsetzung, die Sozialkompetenz der Schüler zu stärken, da diese sich bei Konflikten auf dem Spielfeld konstruktiv einigen sollen.

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Details

Title
Praktische Erprobung des Tschoukballspiels unter besonderer Berücksichtigung der sportartspezifischen Regelkunde
Course
Studienseminar Arnsberg
Grade
1.0
Author
Diplomsportlehrer Marcus Lüpke (Author)
Publication Year
1999
Pages
17
Catalog Number
V27669
ISBN (eBook)
9783638296588
ISBN (Book)
9783640133772
Language
German
Tags
Praktische Erprobung Tschoukballspiels Berücksichtigung Regelkunde Studienseminar Arnsberg tchoukball sport und gewaltprävention gewaltprävention
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplomsportlehrer Marcus Lüpke (Author), 1999, Praktische Erprobung des Tschoukballspiels unter besonderer Berücksichtigung der sportartspezifischen Regelkunde, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27669
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