Erinnerungsorte als Medien des kollektiven Gedächtnisses. Der Landschaftspark Duisburg-Nord


Hausarbeit, 2014

25 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kategorien des Gedächtnisses
2.1 individuelles Gedächtnis
2.2 soziales Gedächtnis
2.3 kollektives Gedächtnis
2.4 kulturelles Gedächtnis

3. Pierre Noras Konzept der Erinnerungsorte/ Lieux de mémoire
3.1 Was ist ein Erinnerungsort?

4. Geschichte des Landschaftsparks Duisburg-Nord
4.1 Errichtung und Betrieb der Anlage
4.2 Stilllegung 1985 oder von der Industriebrache zum Landschaftspark

5. Der Landschaftspark als Erinnerungs- und Gedächtnisort
5.1 Eine Industrieruine als Denkmal
5.2 Das Hüttenwerk als Landschaftspark
5.2.1 Umfrage

6. Tagung – Erinnerungsorte Ruhr

7. Abschließende Gedanken

8. Literaturverzeichnis

9. Anhang

Abbildung 1: Bedeutungsverlust des Montansektors: Entwicklung der Zahl der Montanbeschäftigten im Ruhrgebiet

Abbildung 2: Entwicklung der Zahl der Erwerbstätigen im Ruhrgebiet nach Wirtschaftssektoren

1. Einleitung

„In unseren Erinnerungen erkennen wir, wer wir sind, was wir werden wollen und worin wir uns von anderen unterscheiden.“[1]

In den letzten Jahren hat das allgemeine Interesse an Diskursen über Erinnerung und Gedächtnis signifikant zugenommen. Dies mag an einem voranschreitenden Zeitzeugenmangel hinsichtlich der NS-Geschichte Deutschlands liegen, jedoch auch an globalen Prozessen. Durch „[…] das Streben nach Dezentralisierung, das Ende autoritären staatlichen Handelns, die starke Präsenz von Einwanderern […]“[2], kehren wir uns von einer linearen Nationalgeschichte und Gesellschaft ab, die auf traditionellen und generationellen Konzepten basierte. Aus der demographischen Verschiebung, die unter anderem mit modernsten medizinischen Verfahren einhergeht, geraten zudem immer mehr krankhafte und altersbedingte Störungen des Gedächtnisses in den Fokus des allgemeinen Interesses. Unser Leben ist gekennzeichnet von Brüchen, „[…] so dass eine fortwährende Vergewisserung der Vergangenheit erforderlich ist.“[3] In einer solchen Zeit, in welcher wir Orte zur Erinnerung benötigen, erlischt das eigentliche Gedächtnis, das sich nun über die Geschichte rekonstruiert. Maurice Halbwachs erkannte, dass „[…] das gesellschaftliche Denken wesentlich ein Gedächtnis ist, dessen ganzer Inhalt nur aus kollektiven Erinnerungen besteht, […] aber nur diejenigen von ihnen und nur das an ihnen bleibt, was die Gesellschaft in jeder Epoche mit ihren gegenwärtigen Bezugsrahmen rekonstruieren kann.“[4] In diesem Kontext erklärt sich das Festhalten an Orten, welche einen Rahmen für unser Gedächtnis bilden und es uns ermöglichen, an solchen Erinnerungsstätten das kollektive Gedächtnis einer Gruppe zu festigen. Erinnerungsorte stellen demnach Medien des kollektiven Gedächtnisses dar.[5] Der Begriff des Erinnerungsortes geht dabei auf den französischen Historiker Pierre Nora zurück, der in seinem mehrbändigen Werk Les lieux de mémoire im Jahr 1984 die Kristallisationspunkte der französischen Erinnerungskultur zu erfassen versuchte. Nora setzt in seinem programmatisch voranstehenden Werk Zwischen Geschichte und Gedächtnis Voraussetzungen fest, die einen solchen Ort simultan auszeichnen. Zudem muss es laut Nora vor der Schaffung eines Erinnerungsortes einen Willen gegeben haben, „[…] etwas im Gedächtnis festzuhalten.“[6] Von Interesse ist für ihn dabei vor allem die modifizierende Dynamik eines solchen Ortes.

In Duisburg, das mit anderen Städten des Ruhrgebiets, im Jahr 2010 zur Kulturhauptstadt Europas erklärt wurde, existiert ein über 200 Hektar großes Gelände eines ehemaligen Hüttenwerks. Der drohende Abriss konnte unter breiter Unterstützung der Bevölkerung verhindert werden. Aktiv entschied man sich hier also dazu, einen Erinnerungsort zu konstituieren, der einen beispielhaften Rahmen der Hochindustrialisierung als auch des Strukturwandels des Ruhrgebiets darstellt. Die abstrakte Metapher des ‚Kristallisationspunktes‘ von Pierre Nora weist in diesem Sinne auf die Metamorphose des Hüttenwerks zum Landschaftspark zurück.

Die zentrale Aufgabe dieser Hausarbeit soll es sein, den Landschaftspark in Duisburg als ein herausragendes Beispiel für einen Gedächtnis- und Erinnerungsort im Ruhrgebiet begreifen zu können. In einem ersten Schritt werden so die verschiedenen Formen des Gedächtnisses herangezogen. Anhand der Metapher des ‚Kristallisationspunktes‘ findet außerdem eine erste Hinleitung zum Landschaftspark als Erinnerungs- und Gedächtnisort statt. Anschließend wird Pierre Noras Terminus des Erinnerungsortes beleuchtet, um herauszufinden, was genau ein solcher Ort eigentlich ist. Im weiteren Verlauf wird der Landschaftspark Duisburg-Nord in einem kurzen Überblick vorgestellt. Auch auf seine Bedeutung für die Region soll dabei eingegangen werden.

Nach seiner Stilllegung durchlief das Hüttenwerk eine Reihe von Umwandlungen, die das Bild des heutigen Parks im Sinne Noras‘ dreiteiliger Voraussetzungen neu bestimmt haben. Auf diesen Prozess der Metamorphose soll im Weiteren eingegangen werden.

Eine neu entfachte Debatte um Erinnerungsorte im Ruhrgebiet stellt die Tagung zu den Erinnerungsorten Ruhr dar. Ein kurzer Einblick soll hier die Brisanz des Themas verdeutlichen.

2. Kategorien des Gedächtnisses

Laut Lutz Niethammer erschafft das Gedächtnis „[…] Räume, Orte, Symbole, Gebräuche und Institutionen des Erinnerns, es vernichtet [..] zeitliche Differenz zu früheren Erfahrungen und Wertsetzungen und schafft ihnen durch rituelle Vergleichzeitigung die Chance zu aktueller Gültigkeit.“[7] Die enge Koppelung von Gedächtnis und Erinnerung wird hieran ersichtlich. Das Gedächtnis bildet sich im Sinne Maurice Halbwachs‘[8] im Laufe eines Lebens entsprechend seiner sozialen Bezugsrahmen immer wieder um. Dies führt zur Ausbildung verschiedener Formen des Gedächtnisses. Im Folgenden sollen diese thematisiert werden.

2.1 individuelles Gedächtnis

Teil des individuellen Gedächtnisses sind auf inhaltlicher Ebene alle Erfahrungen, welche einen Selbstbezug beinhalten. Diese Erfahrungen können zudem lokal wie zeitlich zugeordnet werden und sind „[…] in der Regel von Emotionen begleitet […], die beim Abruf der Erinnerung wieder aktiv werden […]“[9] Dennoch, folgt man Halbwachs, sind solche individuellen Erinnerungsprozesse sozial bedingt. Er stellt dabei heraus, dass ohne die sozialen Bezugsrahmen keine Konstitution eines individuellen Gedächtnisses sowie keinerlei Fixierung eines solchen stattfinden würde. „Es gibt kein mögliches Gedächtnis außerhalb derjenigen Bezugsrahmen, deren sich die in der Gesellschaft lebenden Menschen bedienen, um ihre Erinnerungen zu fixieren und wiederzufinden.“[10] Das Gedächtnis ergibt sich dementsprechend erst aus der Sozialisation des Menschen, aus dessen kultureller Gegenwart, die eine bestimmte Rekonstruktion zulässt. Ohne das kommunikative Miteinander, Interaktion, ohne weitere Menschen, hätte ein einsames Individuum kein Gedächtnis. Jan Assmann führt dazu an, dass es „[…] zwar immer nur der Einzelne [ist], der ein Gedächtnis ‚hat‘, aber dieses Gedächtnis […] kollektiv geprägt [ist].“[11] Das individuelle Gedächtnis erbaut sich folglich aus der Teilnahme des Individuums an spezifischen kommunikativen Prozessen. Bricht diese Teilhabe ab oder ändern sich die Bezugsrahmen, tritt das Vergessen als Folge hervor. Das Individualgedächtnis ist somit „[…] ein Agglomerat […], das sich aus seiner Teilhabe an einer Mannigfaltigkeit von Gruppengedächtnissen ergibt […]“[12] Der Einzelne kann sich daher nur an Vergangenes erinnern, das innerhalb der sozialen und kulturellen Rahmen seiner individuellen Gegenwart liegt. Ebenso kann die Rekonstruktion der Vergangenheit auch nur das in der jeweiligen Erinnerung zugänglich machen, was sich innerhalb ebendieser Rahmen befindet.[13] Als tatsächlich individuell verbleiben so streng genommen lediglich die Empfindungen wie die Tatsache, dass jedes Gedächtnis individuell ist, insofern „[…] niemals zwei Menschen geben wird, die identische Positionen in den gleichen Gruppen einnehmen.“[14] Assmann bevorzugt aufgrund der Genese des individuellen Gedächtnisses durch kommunikative Prozesse innerhalb eines bestimmten Milieus den Begriff des ‚kommunikativen Gedächtnisses‘. Individuelle Erinnerung ist so soziales Phänomen.

2.2 soziales Gedächtnis

Unter Bezug auf Maurice Halbwachs sieht Jan Assmann die Bedingung für ein Gedächtnis in dem sozialen Miteinander verankert. Signifikant für das soziale Gedächtnis ist ein limitierter zeitlicher Horizont. Es handelt sich hierbei um ein Generationengedächtnis. Auch wenn es sich auf Medien wie Zeitungen, Büchern, Fotoalben usw. stützt, können diese die Spanne des lebendigen Gedächtnisses nicht verlängern. Das wichtigste Medium des sozialen Gedächtnisses besteht dementsprechend in der Kommunikation.[15] Ein solches Gedächtnis weist somit einen räumlichen wie zeitlichen Bezug auf mit dem Erinnerungen verknüpft werden. Assmann führt dazu an, dass das Gedächtnis „[…] zur Verräumlichung [tendiert].“[16] Das lebendige soziale Gedächtnis erstreckt sich so auf einen Zeitraum von etwa drei bis vier Generationen.

2.3 kollektives Gedächtnis

Über Kommunikation und Interaktion erzeugen und vermitteln Gruppen ein kollektives Gedächtnis. Das Individuum hat an diesem durch seinen jeweiligen ‚sozialen Rahmen‘ teil. Solche Rahmen regeln in diesem Sinne ebenso, was für das Individualgedächtnis als erinnerungswürdig gilt. Halbwachs sieht das Individuum und das Kollektiv in diesem Kontext nicht als Dualismen. Er konzeptualisiert diese Begriffe als abhängig voneinander und sich durchdringend. Zudem weist er darauf hin, „[…] daß das Individuum sich erinnert, indem es sich auf den Standpunkt der Gruppe stellt, und daß das Gedächtnis der Gruppe sich verwirklicht und offenbart in den individuellen Gedächtnissen.“[17] Ein homogenes Gruppengedächtnis gibt es damit nicht. Das kollektive Gedächtnis ist im Gegensatz zum sozialen Gedächtnis stabil und langlebig. Es ist zudem immer wieder abrufbar. Peter Novick vereinfachte die ‚Formel‘ des kollektiven Gedächtnisses explizit: „[…] [es;AR] vereinfacht; es sieht die Ereignisse aus einer einzigen, interessierten Perspektive; duldet keine Mehrdeutigkeit; reduziert die Ereignisse auf mythische Archetypen.“[18] Wo das soziale Gedächtnis unterschiedliche Deutungsmöglichkeiten akzeptiert, schließt solches das kollektive Gedächtnis aus. So versteht man nach Aleida Assmann unter diesem Begriff „[…] einen Fundus von Erfahrungen und Wissen, der von seinen lebendigen Trägern abgelöst und auf materielle Datenträger übergegangen ist.“[19] Erinnerungen können so als zeitenthobene Symbole oder Mythen über Generationen hinweg weitergegeben und stabilisiert werden. Ihre Überzeugungskraft und ‚affektive Wirkmacht‘ sind dabei hervorstehende Eigenschafen.[20] Die Inhalte bleiben dabei so lange bestehen wie eine spezifische Gruppe (eine Nation, Religionsgemeinschaft etc.) einen Nutzen in ihnen sieht, d.h. eine Übereinstimmung im Selbstbild oder in ihren jeweiligen Zielen findet. Dysfunktionalität führt zur Abschaffung oder Neubesetzung.

2.4 kulturelles Gedächtnis

Aleida Assmann sieht das kulturelle Gedächtnis ebenfalls als ein langwieriges Gedächtnis. Die Inhalte aus dem kommunikativen Gedächtnis gehen jedoch nicht einfach in das kulturelle Gedächtnis ein, sie unterliegen vielmehr Überformungen und Selektion, sodass sie verhandelt werden müssen. Hierbei geht es nach Jan Assmann nicht um ein aktives Auswahlverfahren. Vielmehr hingegen um s.g. ‚Erinnerungsfiguren‘, die, aus Begriffen und Bildern zusammengesetzt, symbolische Einheiten repräsentieren. Innerhalb dieser Einheiten verschmilzt ein Faktum des Vergangenen mit dem ihm zugeschriebenen Sinn. Ein solches Bild der Vergangenheit vertritt nicht sich selbst, sondern wird zum ‚Kristallisationpunkt‘.[21] Mit dieser Terminologie befindet sich Assmann eng bei dem französischen Historiker Pierre Nora, der den Terminus der ‚Gedächtnisorte‘ prägte. Folgend verweist Assmann sogar auf das enggefasste Verhältnis von Raum und Gedächtnis: „Jede Gruppe, die sich als solche konsolidieren will, ist bestrebt, sich Orte zu schaffen und zu sichern, die nicht nur Schauplätze ihrer Interaktionsformen abgeben, sondern Symbole ihrer Identität und Anhaltspunkte ihrer Erinnerung.“[22] Das kulturelle Gedächtnis bildet sich danach aus der Korrelation von drei Komponenten: „[…] einem Träger, einem Milieu und einer Stütze.“[23] Ersteren stellt der Mensch selbst dar, zweiteres das Lebensumfeld, also das soziale Umfeld, das auch die ‚sozialen Rahmen beinhaltet‘, letzteres besteht in den medialen Aufzeichnungen sowie in Traditionen, Riten, Institutionen und Orten. In dieser Folge kann der Landschaftspark Duisburg Nord in seiner Funktion als Denkmal und Freilichtmuseum als Stütze angesehen werden, dessen Funktion in der Entwicklung eines kollektiven Gedächtnisses liegt. Der Park dient im Anschluss an Aleida Assmann als ‚kulturelle Objektivation‘, als Artefakt. Ein solches erlaubt es uns unsere Kultur und Tradition zu transferieren und weiterzugeben, um diese in die Zukunft zu überführen. Das kulturelle Gedächtnis kann demnach als eine „dynamische Denkvoraussetzung [bezeichnet werden; AR], durch die in die Gedächtnisräume Zeit eingeführt wird.“[24] Benötigt wird es, um zur Erhaltung eines gemeinschaftlichen Nationalgefühls zu verhelfen bzw. durch das geteilte Wissen einer Nation erst das Gefühl von Zugehörigkeit sowie Nationalität zu erzeugen.

[...]


[1] Etienne Francois, Hagen Schulze: Einleitung. In: Dies. (Hrsg.): Deutsche Erinnerungsorte I. München: C.H. Beck 2001, S. 9-26, hier S. 13.

[2] Pierre Nora: Nachwort. In: Etienne Francois, Hagen Schulze (Hrsg.), Deutsche Erinnerungsorte III. München: C.H. Beck 2001, S. 681-686, hier S. 685.

[3] Christian Gudehus, Ariane Eichenberg, Harald Welzer: Vorwort. In: Dies. (Hrsg.), Gedächtnis und Erinnerung. Ein interdisziplinäres Handbuch. Stuttgart: Metzler 2010, S. VII-IX, hier S. VII.

[4] Maurice Halbwachs: Das Gedächtnis und seine sozialen Bedingungen. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1985, S. 360.

[5] Vgl. Jens Kroh, Anne-Kathrin Lang: Erinnerungsorte. In: Christian Gudehus, Ariane Eichenberg, Harald Welzer (Hrsg.), Gedächtnis und Erinnerung. Ein interdisziplinäres Handbuch. Stuttgart: Metzler 2010, S. 184-188, hier S. 184.

[6] Pierre Nora: Zwischen Geschichte und Gedächtnis. Berlin: Wagenbach 1990, S. 26.

[7] Lutz Niethammer: Postskript zu Geschichte und Gedächtnis. In: Ulrich Borsdorf, Heinrich Theodor Grutter (Hrsg.), Orte der Erinnerung. Denkmal, Gedenkstätte Museum. Frankfurt/ New York: Campus 1999, S. 101-109, hier S. 101.

[8] Maurice Halbwachs‘ (1877-1945) Arbeiten zum kollektiven Gedächtnis thematisierten in den zwanziger Jahren die soziale Bedingtheit von Erinnerungsprozessen. Als Soziologe argumentiert er dabei von der sozialen Dimension der Kultur ausgehend.

[9] Rüdiger Pohl: Was ist Gedächtnis/ Erinnerung? In: Christian Gudehus, Ariane Eichenberg, Harald Welzer (Hrsg.), Gedächtnis und Erinnerung. Ein interdisziplinäres Handbuch. Stuttgart: Metzler 2010, S. 75-84, hier S. 75.

[10] Maurice Halbwachs: Das Gedächtnis und seine sozialen Bedingungen. 2. Aufl. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1985, S. 121.

[11] Jan Assmann: Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in früheren Hochkulturen. 6. Aufl. München: C.H. Beck 2007, S. 35 f.

[12] Assmann: Das kulturelle Gedächtnis, S. 37.

[13] Vgl. Jan Assmann: Kollektives und kulturelles Gedächtnis. Zur Phänomenologie und Funktion von Gegen-Erinnerung. In: Ulrich Borsdorf, Heinrich Theodor Grutter (Hrsg.), Orte der Erinnerung. Denkmal, Gedenkstätte Museum. Frankfurt/ New York: Campus 1999, S. 13-32, hier S. 14 f.

[14] Sabine Moller: Das kollektive Gedächtnis. In: Christian Gudehus, Ariane Eichenberg, Harald Welzer (Hrsg.), Gedächtnis und Erinnerung. Ein interdisziplinäres Handbuch. Stuttgart: Metzler 2010, S. 85-92, hier S. 86.

[15] Vgl. Aleida Assmann: Soziales und kollektives Gedächtnis. Vortrag in der Bundeszentrale für politische Bildung (März 2006), S. 2. In: bpb (=Bundeszentrale für politische Bildung). URL:www.bpb.de/system/files/pdf/0FW1JZ.pdf (10.02.14).

[16] Assmann: Das kulturelle Gedächtnis, S. 39.

[17] Halbwachs: Das Gedächtnis und seine sozialen Bedingungen, S. 23.

[18] Peter Novick: Nach dem Holocaust. Der Umgang mit dem Massenmord. Frankfurt a.M.: dtv 2003, S. 14.

[19] Aleida Assmann: Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik. München: C.H. Beck 2006, S. 34.

[20] Vgl. Assmann: Soziales und kollektives Gedächtnis, S. 2. In: bpb. URL: www.bpb.de/system/files/pdf/0FW1JZ.pdf‎ (10.02.14).

[21] Vgl. Assmann: Das kulturelle Gedächtnis, S. 38.

[22] Assmann: Das kulturelle Gedächtnis, S. 39.

[23] Assmann: Der lange Schatten der Vergangenheit, S. 33.

[24] Niethammer: Postskript zu Geschichte und Gedächtnis. In: Borsdorf, Grutter (Hrsg.), Orte der Erinnerung, S. 101-109, hier S. 107.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Erinnerungsorte als Medien des kollektiven Gedächtnisses. Der Landschaftspark Duisburg-Nord
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
1,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
25
Katalognummer
V277338
ISBN (eBook)
9783656711513
ISBN (Buch)
9783656713289
Dateigröße
673 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erinnerungsorte, medien, gedächtnisses, landschaftspark, duisburg-nord
Arbeit zitieren
Anika Richmann (Autor:in), 2014, Erinnerungsorte als Medien des kollektiven Gedächtnisses. Der Landschaftspark Duisburg-Nord, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277338

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