Schulangst bei Schülern. Eine empirische Befragung von Lehrern


Akademische Arbeit, 2006
50 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorbemerkungen

2. Vorstellung der Fragen

3. Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
3.1 Angaben zu den befragten Lehrern
3.2 Frage 3
3.3 Frage 4
3.4 Frage 5
3.5 Frage 6
3.6 Frage 7
3.7 Frage 8

4. Schule ohne Angst?

5. Resümee

6. Literaturverzeichnis (inklusive weiterführender Literatur)

Anhang

1. Vorbemerkungen

Der entwickelte Fragebogen richtet sich ausschließlich an Lehrer. Eine Befragung von Schülern wäre zum einen aus organisatorischen Gründen schwer möglich gewesen, da die Befragung während der Unterrichtszeit hätte stattfinden müssen und einige Zeit in Anspruch genommen hätte. Eine Einverständniserklärung aller Eltern wäre außerdem erforderlich gewesen. Zudem hätte auf die Befragung von jüngeren Grundschülern, die noch nicht über das erforderliche Leseverständnis verfügen, um einen Fragebogen auszufüllen, verzichtet werden müssen. Um bei Schülern gesicherte Erkenntnisse über ihre Ängste in Zusammenhang mit der Schule zu gewinnen, werden in der Regel standardisierte Tests, wie beispielsweise das Differentielle Leistungsangstinventar DAI (Rost und Schermer) oder der Angstfragebogen für Schüler (Wieczerkowski et al. 1981), verwendet. Diese Tests können nur von ausgebildeten Psychologen oder anderen professionellen Fachkräften ausgewertet werden. Daher wurde auf eine Befragung von Schülern verzichtet.

Der Fragebogen richtet sich an Lehrer aller Schularten und Altersstufen. Das Medium Fragebogen wurde gewählt, weil eine persönliche Befragung für beide Seiten weitaus zeitaufwendiger gewesen wäre. Zudem blieben die beteiligten Lehrer auf diese Weise völlig anonym und konnten sich die Zeit für die Beantwortung der Fragen selbst einteilen.

Die Lehrer wurden gebeten, zuerst alle Fragen durchzulesen und daraufhin ihre Schüler einige Zeit hinsichtlich der angegebenen Fragestellungen zu beobachten. Erst dann sollte der Fragebogen ausgefüllt werden. Hiermit sollte erreicht werden, dass die Lehrer ihre Wahrnehmung für das Verhalten ihrer Schüler schärfen und anschließend möglichst objektiv von ihren Erfahrungen berichten können. Dass vorhandene Schulängste nicht aufgeführt werden, weil der Lehrer noch nie darauf geachtet hat, sollte hierdurch vermieden werden.

Der Fragebogen umfasst acht Fragen. Alle Fragen können durch Ankreuzen beantwortet werden. Durch das Ankreuzverfahren sind die Ergebnisse untereinander vergleichbar und lassen sich übersichtlich darstellen. Da die meisten Ängste in Verbindung mit der Schule in Leistungs- und Prüfungssituationen auftreten, beziehen sich die Fragen auf diesen Teilbereich. Soziale Ängste und auch die Schulphobie haben meist sehr individuelle Ursachen, die nicht unbedingt ausschließlich in der Schule begründet sind. Leistungs- und Prüfungsangst hingegen zeigt sich im täglichen Unterricht und wird vermutlich durch Lehrer relativ genau wahrgenommen, weil sich die Symptome äußerlich zeigen.

Es sei an dieser Stelle betont, dass die Antworten auf die einzelnen Fragen ausschließlich die Wahrnehmung der Lehrer widerspiegeln. Wie viel Angst tatsächlich von Schülern in der Schule erlebt wird, kann nur festgestellt werden, indem die Schüler selbst befragt werden, worauf aus bereits genannten Gründen verzichtet wurde. Der Fragebogen dient daher ausschließlich dazu, eine Einschätzung über die Angst in der Schule aus Sicht der Lehrer zu gewinnen. Ob diese Einschätzungen realistisch sind, kann an dieser Stelle nicht überprüft werden. Hierzu müssten wiederum gleichzeitig die jeweiligen Schüler befragt werden. Dennoch sollen die Ergebnisse mit wissenschaftlichen Forschungsergebnissen verglichen werden, um Unterschiede und Übereinstimmungen sowie Konsequenzen für die Unterrichtspraxis herauszuarbeiten.[1]

2. Vorstellung der Fragen

1. Angaben zur Schule

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Frage 1des Fragebogens

Frage 1 dient der statistischen Darstellung. Möglicherweise lassen sich bei der Auswertung der Fragebögen schulartspezifische Unterschiede feststellen. Daher soll die jeweilige Schulart angegeben werden.

2. Angaben zu Ihrer Person

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Frage 2 des Fragebogens

Die Angaben zum Alter, zum Geschlecht und zum Status der Lehrer dienen ebenfalls der Statistik.

3 . Bitte schätzen Sie: Wie viel Prozent der Schüler sind Ihrer Meinung nach von Schul- oder Leistungsangst betroffen?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Frage 3 des Fragebogens

Da die Antworten vermutlich anhand der eigenen Praxiserfahrungen der Lehrer gegeben werden, könnten sich hierbei schulartspezifische Unterschiede ergeben. Fragen in Bezug auf die Auswertung sind daher:

- Gibt es schulartspezifische Unterschiede bei der Verbreitung von Schulangst aus Sicht der Lehrer?

- Schätzen Lehrer die Anzahl der von Schulangst betroffenen Schüler ähnlich ein wie die Fachleute?

4. Wie häufig erleben Sie bei Schülern folgende Auffälligkeiten in Stress- oder Leistungssituationen?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7: Frage 4 des Fragebogens

Die angegebenen Symptome sind typisch für Angst, können aber auch andere Ursachen haben. Im Vordergrund bei der Auswertung stehen hier folgende Fragen:

- Wie häufig treten die einzelnen Symptome auf?
- Gibt es Symptome, die häufiger als andere auftreten?
- Wie häufig treten Angstsymptome im Allgemeinen im Unterricht auf?
- Gibt es schulartspezifische Unterschiede?
- Gibt es weitere Auffälligkeiten, die auf Angst hindeuten und bisher nicht genannt wurden?

5. Wie häufig lösen folgende Situationen die in Punkt 4 beschriebenen Symptome aus?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 8: Frage 5 des Fragebogens

Selbstverständlich gibt es noch mehr Situationen, die bei Schülern Angst auslösen können. Angesprochen sind hier jedoch ausschließlich die, in denen eine Leistung vom Schüler verlangt oder bewertet wird. Folgende Fragen können hierbei in Bezug auf die Auswertung gestellt werden:

- Wie viel Angst (wahrgenommen durch die in Frage 4 beschriebenen Angstsymptome) lösen Leistungs- und Prüfungssituationen nach Meinung der Lehrer generell aus?
- Welche Situation löst am meisten Angst aus?
- Welche Konsequenzen haben die Ergebnisse für die Praxis im Hinblick auf die Unterrichtsgestaltung?

6. In welchem Alter treten Ihrer Meinung nach die meisten Ängste im Zusammenhang mit der Schule auf? (Bitte beantworten Sie diese Frage nur in der für Sie zutreffenden Schulstufe.)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 9: Frage 6 des Fragebogens

Bei dieser Frage sind Mehrfachnennungen möglich. Fragen in Bezug auf die Auswertung sind hierbei:

- Gibt es bestimmte Klassenstufen, in denen mehr Schulängste auftreten?
- Sind überhaupt alters- bzw. klassenstufenabhängige Unterschiede auszumachen und stimmen diese Ergebnisse mit den Forschungserkenntnissen überein?
- Welche Konsequenzen leiten sich hieraus für die Schulpraxis im Hinblick auf die Gestaltung der Übergangsphase zwischen Grundschule und weiterführender Schule ab?

7. Bei welchen Schülern treten die beschriebenen Symptome vermehrt auf?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 10: Frage 7 des Fragebogens

Bei dieser Frage sind wiederum Mehrfachnennungen möglich. Für die Auswertung ergeben sich folgende Fragen:

- Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Verbreitung von Schulangst?
- Gehören die Schüler mit Schulangst in der Mehrzahl einer bestimmten sozialen Schicht an?
- Welche Schulleistungen erbringen schulängstliche Schüler mehrheitlich?
- Sind die Ergebnisse mit den Erkenntnissen der Forschung vergleichbar?

8. Welche Charaktereigenschaften zeigen die betroffenen Schüler vermehrt?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 11: Frage 8 des Fragebogens

Auch bei dieser Frage sind Mehrfachnennungen möglich. Für die Auswertung stehen folgende Fragen im Vordergrund:

- Gibt es Charaktereigenschaften, die typisch für schulängstliche Schüler sind?
- Welche Übereinstimmungen oder Unterschiede im Vergleich zur Fachliteratur sind erkennbar?
- Gibt es schulartspezifische Unterschiede?

3. Darstellung und Interpretation der Ergebnisse

Der Fragebogen wurde insgesamt an 38 Lehrer von sechs unterschiedlichen Schulen ausgeteilt. Die Lehrer hatten eine Woche Zeit, die Fragen zu beantworten. Zur Auswertung standen schließlich 28 ausgefüllte Fragebögen zur Verfügung. Die Auswertung und Darstellung der Ergebnisse erfolgt schulartunabhängig. Im Falle von signifikanten Unterschieden zwischen den einzelnen Schularten wird an den entsprechenden Stellen auf diese Unterschiede hingewiesen.[2] Ein Vergleich mit den bereits beschriebenen Forschungserkenntnissen erfolgt gegebenenfalls jeweils direkt im Anschluss an die Darstellung und Interpretation der Ergebnisse.

3.1 Angaben zu den befragten Lehrern

Die befragten Lehrer verteilen sich wie folgt auf die unterschiedlichen Schularten:

Lehrer aus der Grundschule bilden mit etwa 32% den größten Anteil. Die in die Befragung mitein-bezogenen Schulen haben durch- schnittlich 486 Schüler.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 13: Altersstruktur der befragten Lehrer

Die Hälfte aller befragten Lehrer ist zwischen 51 und 65 Jahre alt. 75% der Befragten sind weiblich, 86% der Befragten sind Klassenlehrer.

3.2 Frage 3

Bitte schätzen Sie: Wie viel Prozent der Schüler sind ihrer Meinung nach von Schul- oder Leistungsangst betroffen?

Wie die nebenstehende Grafik verdeutlicht, schätzen etwa 58% aller Befragten, dass 5-10% der Schüler von Schulangst betroffen sind. Von etwa 23% der Befragten wird dieser Anteil noch höher eingeschätzt. Die Tendenz ist also eher steigend. Schulartspezifisch ergaben sich bei dieser Frage kaum signifikante Unterschiede. Auffallend war, dass Lehrer aus der Realschule eher höhere Werte nannten als Lehrer anderer Schularten. [3] Auch im Vergleich zwischen zwei verschiedenen Grundschulen ergaben sich sehr unterschiedliche Werte.

Da die Lehrer vermutlich die eigenen Erfahrungen in der Schulpraxis als Grundlage für die Beantwortung dieser Frage nahmen, scheinen Ängste von Schülern in Verbindung mit der Schule aus Sicht der Lehrer weit verbreitet zu sein. Rein statistisch gesehen ist nach der Mehrheit der Befragten in einer Klasse mit 20 Schülern mindestens ein Schüler von Schulangst betroffen.

Die mehrheitliche Einschätzung der Befragten stimmt mit den aktuellen Schätzungen der Fachleute überein, die von etwa 5% betroffenen Schülern ausgehen. Etwa ein Viertel der Befragten geben jedoch eine deutlich höhere Rate an, was darauf hindeutet, dass das Phänomen weitaus mehr verbreitet sein könnte, als die offiziellen Schätzungen ergeben. Die unterschiedlichen Einschätzungen könnten jedoch auch darauf zurückzuführen sein, dass der Begriff Schulangst auf unterschiedliche Arten eher weit gefasst oder sehr eng interpretiert werden kann. Eine klare Abgrenzung zwischen Schulangst und normalen Ängsten, die hin und wieder in der Schule auftreten, ist von außen betrachtet kaum möglich. Dennoch weisen die Angaben der Befragten darauf hin, dass eine nicht unerhebliche Zahl ihrer Schüler Ängste in Verbindung mit der Schule zeigt und dass diese Ängste daher nicht als vereinzelt und unerheblich betrachtet werden sollten.

3.3 Frage 4

Wie häufig erleben Sie bei Schülern folgende Auffälligkeiten in Stress- oder Leistungssituationen?

Denk- und Gedächtnisstörungen erreichten bei dieser Frage die höchsten Werte. Sie treten bei etwa 69% der Befragten hin und wieder auf. Ebenfalls hin und wieder werden bei ca. 46% der Befragten Aufgaben verweigert. Etwa 39% der Befragten berichten über Aggressivität, die hin und wieder, bei über 14% der Befragten sogar häufig auftritt. Selten hingegen werden Zittern und Tränen wahrgenommen. Insgesamt treten die Symptome, die auf Angst hindeuten können, selten bis hin und wieder auf.

Im Vergleich von Grundschulen und weiterführenden Schulen ergeben sich folgende Unterschiede:[4]

- Denk- und Gedächtnisstörungen treten in der weiterführenden Schule tendenziell häufiger auf als in der Grundschule. Umgekehrt verhält es sich mit Tränen.
- 21% der Lehrer weiterführender Schulen gaben an, in Stress- und Leistungssituationen häufig Aggressionen auf Seiten der Schüler zu erleben. Bei Lehrern der Grundschule wurde dieser Wert gar nicht angegeben.
- Grundschüler fehlen nach Angaben der Lehrer fast nie aus Angst bei Prüfungen. In den weiterführenden Schulen fehlen Schüler selten bis hin und wieder aus diesem Grund.

Innerhalb der weiterführenden Schulen konnten keine signifikanten Unterschiede festgestellt werden.

Als weitere Auffälligkeiten in Stress- und Leistungssituationen wurden Unterrichtsstörungen, Lügen, Kopf- und Bauchschmerzen, häufiges Nachfragen, bockiges Reagieren und geäußerte Angst vor den Reaktionen der Eltern (Sanktionen, ständiges Üben, etc.) genannt.

3.4 Frage 5

Wie häufig lösen folgende Situationen die in Punkt 4 beschriebenen Symptome aus?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Klassenarbeiten lösen nach Angaben von etwa 46% der Befragten hin und wieder Angstsymptome aus, bei 36 % der Befragten sogar häufig. Klassenarbeiten scheinen innerhalb der aufgeführten Situationen die meisten Angstsymptome auszulösen. 25 % der Befragten berichteten außerdem über häufige Symptome bei Schülervorträgen vor der Klasse. Auch der Aufruf zur Mitarbeit im mündlichen Unterricht wird von etwa 54% der Befragten als hin und wieder angstauslösend beschrieben. Insgesamt werden durch alle aufgeführten Situationen hin und wieder Angstsymptome ausgelöst.

Im Vergleich zwischen Grundschulen und weiterführenden Schulen ergibt sich folgender Unterschied:

- Schülervorträge lösen in der Grundschule selten Angstsymptome aus, während sie in den weiterführenden Schulen hin und wieder bis häufig Symptome auslösen, die auf Angst hindeuten.

In den Untersuchungen von Andreas, Bartl, Bartl-Dönhoff und Hopf (1976) wurden Schüleraufsätze bewertet, in welchen die Schüler Situationen in der Schule, die bei ihnen am häufigsten Ängste auslösen, beschreiben sollten. „Mündliche und schriftliche Prüfungen erscheinen […] in den von uns ausgewerteten Schüleraufsätzen als wichtigste angsterzeugende Situation der Schule“, so die Autoren.[5] Der Fragebogen lieferte hier also ähnliche Ergebnisse wie die Forschungsliteratur.[6]

Schülervorträge in Form von Referaten, Gedichte aufsagen oder an der Tafel vorrechnen wurden in der Auswertung der Schüleraufsätze kaum oder gar nicht als angsterzeugende Situationen genannt.[7] Im Fragebogen gaben jedoch ein Viertel der Befragten an, dass diese Situationen sogar häufig zu Angstreaktionen bei den Schülern führen.

Da Klassenarbeiten und Schülervorträge nach Angaben der Befragten am häufigsten Angstreaktionen auslösen, sollten hieraus Konsequenzen für die Unterrichtspraxis gezogen werden. Beide Situationen sind unvermeidbare Bestandteile des Unterrichts. Daher sollten hier Maßnahmen ergriffen werden, um die Ängste zu reduzieren. Einige mögliche Maßnahmen werden daher an späterer Stelle vorgestellt.

3.5 Frage 6

In welchem Alter treten Ihrer Meinung nach die meisten Ängste im Zusammenhang mit der Schule auf?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenIn der Grundschule bestehen nach Meinung der Lehrer die meisten Ängste in der 4. Klasse bzw. beim Übergang in die weiterführende Schule. Drei der Befragten aus einer Grundschule geben außerdem die 1. Klasse bzw. die Einschulung als angstauslösende Phase an. In der weiterführenden Schule sind die Ergebnisse weniger eindeutig. Acht der Befragten nennen die Orientierungsstufe. Nach der Orientierungsstufe scheinen die Ängste in Verbindung mit der Schule eher abzunehmen, jedoch geben sechs der Befragten an, keine Unterschiede innerhalb der Klassenstufen wahrzunehmen. Für die Sekundarstufe 2 ist kein Ergebnis ersichtlich.

Schulartspezifisch sind innerhalb der weiterführenden Schulen aufgrund von vielen Stimmenthaltungen keine signifikanten Unterschiede erkennbar. In der Forschungsliteratur werden die Einschulung, der Übergang zur weiterführenden Schule und Schulwechsel als Phasen genannt, in denen es vermehrt zu Schulangst kommen kann.[8]

Tendenziell spiegelt sich diese Aussage auch in den Ergebnissen des Fragebogens wider. Auch hier bestehen nach Aussage der Befragten die meisten Ängste am Ende der Grundschulzeit und zu Beginn der Orientierungsstufe. Gerade in dieser Phase sollten daher verstärkt Maßnahmen zur Angstreduktion ergriffen werden, die an späterer Stelle ebenfalls vorgestellt werden.

[...]


[1] Ein Exemplar des Fragebogens befindet sich im Anhang dieser Arbeit.

[2] Eine Darstellung der Ergebnisse der einzelnen Schularten befindet sich im Anhang dieser Arbeit.

[3] Vgl.: Anhang, Darstellung der Ergebnisse: Realschule.

[4] Vgl.: Anhang, Darstellung der Ergebnisse: Grundschule und weiterführende Schulen.

[5] Andreas, R., Bartl, M., Bartl-Dönhoff, G., Hopf, W., Angst in der Schule, 1976, S. 14.

[6] Vgl.: ebenda, S. 13. Andreas, Bartl, Bartl-Dönhoff und Hopf weisen außerdem darauf hin, dass ihre Ergebnisse mit den Ergebnissen von Eysenck & Rachman (1968), Sarason (1971), Phillips (1972) und Gärtner-Harnach (1972) übereinstimmen.

[7] Vgl.: ebenda, S. 14.

[8] Vgl.: Punkt 2.8.2 dieser Arbeit.

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten

Details

Titel
Schulangst bei Schülern. Eine empirische Befragung von Lehrern
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)
Note
1,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
50
Katalognummer
V277362
ISBN (eBook)
9783656699354
ISBN (Buch)
9783656716068
Dateigröße
894 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schulangst, schülern, eine, befragung, lehrern
Arbeit zitieren
Annika Schliemann (Autor), 2006, Schulangst bei Schülern. Eine empirische Befragung von Lehrern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277362

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