Der in dieser Arbeit entwickelte Fragebogen richtet sich ausschließlich an Lehrer. Eine Befragung von Schülern wäre zum einen aus organisatorischen Gründen schwer möglich gewesen, da die Befragung während der Unterrichtszeit hätte stattfinden müssen und einige Zeit in Anspruch genommen hätte. Eine Einverständniserklärung aller Eltern wäre außerdem erforderlich gewesen. Zudem hätte auf die Befragung von jüngeren Grundschülern, die noch nicht über das erforderliche Leseverständnis verfügen, um einen Fragebogen auszufüllen, verzichtet werden müssen
Inhaltsverzeichnis
1. Vorbemerkungen
2. Vorstellung der Fragen
3. Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
3.1 Angaben zu den befragten Lehrern
3.2 Frage 3
3.3 Frage 4
3.4 Frage 5
3.5 Frage 6
3.6 Frage 7
3.7 Frage 8
4. Schule ohne Angst?
5. Resümee
6. Literaturverzeichnis (inklusive weiterführender Literatur)
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Phänomen Schulangst aus der Perspektive von Lehrkräften, um Einschätzungen zu Verbreitung, auslösenden Situationen und charakteristischen Merkmalen betroffener Schüler zu gewinnen und diese mit wissenschaftlichen Forschungsergebnissen zu vergleichen.
- Empirische Erhebung von Lehrerwahrnehmungen zur Schulangst
- Identifikation angstauslösender Situationen im Unterricht
- Analyse schulartspezifischer und altersabhängiger Unterschiede
- Vergleich der Ergebnisse mit existierender Fachliteratur
- Diskussion über Maßnahmen zur Angstreduktion und die Rolle der Schule
Auszug aus dem Buch
3.3 Frage 4
Wie häufig erleben Sie bei Schülern folgende Auffälligkeiten in Stress- oder Leistungssituationen?
Denk- und Gedächtnisstörungen erreichten bei dieser Frage die höchsten Werte. Sie treten bei etwa 69% der Befragten hin und wieder auf. Ebenfalls hin und wieder werden bei ca. 46% der Befragten Aufgaben verweigert. Etwa 39% der Befragten berichten über Aggressivität, die hin und wieder, bei über 14% der Befragten sogar häufig auftritt. Selten hingegen werden Zittern und Tränen wahrgenommen. Insgesamt treten die Symptome, die auf Angst hindeuten können, selten bis hin und wieder auf.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Vorbemerkungen: Erläutert die Entscheidung für die Befragung von Lehrern statt Schülern sowie die methodischen Hintergründe des gewählten Fragebogens.
2. Vorstellung der Fragen: Detaillierte Darstellung des Fragebogens inklusive der Abbildungen zu den einzelnen Fragen und der Zielsetzung der jeweiligen Items.
3. Darstellung und Interpretation der Ergebnisse: Auswertung der 28 ausgefüllten Lehrer-Fragebögen, gegliedert nach den einzelnen Fragen und ergänzt durch einen Vergleich mit der Fachliteratur.
4. Schule ohne Angst?: Kritische Auseinandersetzung mit der Zielsetzung einer "angstfreien Schule" unter dem Aspekt notwendiger Leistungsbewertungen.
5. Resümee: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Diskussion der pädagogischen Möglichkeiten zur Angstreduktion sowie der Grenzen schulischen Handelns.
6. Literaturverzeichnis (inklusive weiterführender Literatur): Auflistung der im Text verwendeten Quellen sowie ergänzender Fachliteratur zum Thema Schulangst.
Schlüsselwörter
Schulangst, Leistungsangst, Lehrerbefragung, Prüfungssituation, Stress, Angstverarbeitung, Pädagogik, Schulformen, Unterricht, Schülervortrag, Schulphobie, Leistungsdruck, Angstreduktion, empirische Untersuchung, Symptome
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen der Schulangst aus der Sicht von Lehrkräften mittels einer empirischen Befragung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Zentrale Themen sind die Häufigkeit von Schulangst, spezifische Angstauslöser in Leistungssituationen, Charakteristika betroffener Schüler sowie schulartspezifische Unterschiede.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, eine Einschätzung zur Verbreitung und Ausprägung von Schulangst durch Lehrer zu erhalten und diese mit vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnissen abzugleichen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung in Form eines standardisierten Fragebogens durchgeführt, der an 38 Lehrkräfte ausgegeben wurde, wovon 28 in die Auswertung einflossen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Fragebogens und die detaillierte Darstellung sowie Interpretation der Ergebnisse der einzelnen Fragen, jeweils mit Bezug zur Fachliteratur.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Schulangst, Leistungsangst, Lehrerbefragung, Angstauslöser und pädagogische Maßnahmen zur Angstreduktion.
Gibt es einen Unterschied zwischen Grundschulen und weiterführenden Schulen bei der Wahrnehmung von Schulangst?
Ja, laut Untersuchung treten Denk- und Gedächtnisstörungen in weiterführenden Schulen tendenziell häufiger auf, während Tränen in der Grundschule eher wahrgenommen werden.
Welche Rolle spielen Klassenarbeiten und Schülervorträge laut der Befragung?
Beide Situationen werden von einem Großteil der befragten Lehrer als häufige oder hin und wieder auftretende Auslöser für Angstsymptome bei Schülern identifiziert.
- Quote paper
- Annika Schliemann (Author), 2006, Schulangst bei Schülern. Eine empirische Befragung von Lehrern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277362