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Konzept der Verwertung von Restabfall im Landkreis Freiberg

Titel: Konzept der Verwertung von Restabfall im Landkreis Freiberg

Studienarbeit , 1996 , 55 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Peter Klapper (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Chemieingenieurwesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ausgehend von Müllerhebungen wird ohne Schadstoffanalyse auf der Grundlage einer Literaturrecherche ein Konzept zur Restabfallverwertung erarbeitet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Müllcharakterisierung

2.1. Ausgangssituation

2.2. Mengen und Zusammensetzung

2.3. Schadstoffe

2.3.1. Schwermetalle

2.3.2. Organische Schadstoffe

2.3.3. Chlor, Fluor, Schwefel

3. Restmüllbehandlung

3.1. Vermarktbarer Kompost?

3.2. Thermische Behandlung: Alleine oder mechanisch-biologische Vorbehandlung?

3.2.1. Mechanisch-biologische Vorbehandlung

3.2.2. Thermische Abfallbehandlung

4. Untersuchungen und Ausblick

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Studienarbeit entwickelt ein Konzept für die Verwertung von Restabfall im Landkreis Freiberg unter Berücksichtigung ökologischer Anforderungen und wirtschaftlicher Kriterien. Ziel ist es, auf Basis einer detaillierten Müllcharakterisierung und Schadstoffanalyse verschiedene Entsorgungsstrategien und deren verfahrenstechnische Eignung zu evaluieren.

  • Analyse der Abfallmengen und deren stoffliche Zusammensetzung.
  • Untersuchung der Schadstoffbelastung (Schwermetalle, organische Schadstoffe, Halogene).
  • Bewertung mechanisch-biologischer Vorbehandlungsverfahren zur Restmüllstabilisierung.
  • Vergleich von Verfahrensvarianten hinsichtlich technischer Eignung und Kosten.
  • Ableitung einer Vorzugsvariante für das Abfallwirtschaftskonzept des Landkreises.

Auszug aus dem Buch

2.3. Schadstoffe

Schadstoffe sind alle chemischen Verbindungen, von denen direkt oder infolge chemophysikalisch-biologischer Wechselwirkungen eine Schädigung der Organismen ausgehen kann.

In der Abfallwirtschaft versteht man unter Schadstoffen im Rest-, Bio-, oder Hausmüll: Schwermetalle und organische Verbindungen. Zusätzlich sollen hier auch die Elemente betrachtet werden, die erst durch Stoffwandlungsprozesse Schadstoffe generieren; diese sind die Halogene Chlor und Fluor, sowie Schwefel.

Zur Entwicklung einer Entsorgungsstrategie ist die Kenntnis der Schadstoffinhalte etwaig absetzbarer Produktströme oder nichtverwertbarer, zu behandelner Abfallströme notwendig. Dazu benötigt man die Schadstoffgehalte der Stoffgruppen in den jeweiligen Siebfraktionen. Jene können mittels fünf Methoden, die unterschiedlich genau sind, ermittelt werden:

Man bestimmt die Schadstoffinhalte des gesamten Mülls und schließt dann mit Hilfe von Verteilungsmustern, die angeben, welche Stoffgruppe welchen relativen Schadstoffbeitrag einbringt, auf die stoffgruppenspezifischen Schadstoffgehalte in den einzelnen Siebfraktionen. Diese Methode ist die einfachste, jedoch die ungenaueste, da man voraussetzt, daß die Schadstoffe in den Stoffgruppen homogen verteilt sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der umweltverträglichen Deponierung ein und erläutert die Zielsetzung zur Entwicklung eines Konzepts für die Restmüllverwertung im Landkreis Freiberg.

2. Müllcharakterisierung: Dieses Kapitel liefert die notwendigen Planungsdaten durch eine detaillierte Untersuchung der Mengen, der stofflichen Zusammensetzung sowie der Schwermetall- und organischen Schadstoffbelastung des anfallenden Restmülls.

3. Restmüllbehandlung: Hier werden verschiedene verfahrenstechnische Kategorien und Varianten, wie die mechanisch-biologische Vorbehandlung und die thermische Behandlung, auf ihre Eignung und Wirtschaftlichkeit hin geprüft.

4. Untersuchungen und Ausblick: Der Abschnitt diskutiert die Notwendigkeit weiterer sortenreiner Analysen und standardisierter Siebklassen, um zukünftige Entsorgungsentscheidungen auf eine validere Datenbasis zu stellen.

5. Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und empfiehlt die dezentrale mechanische Aufbereitung und biologische Trocknung in Kombination mit einer zentralen Verbrennung als beste Lösung.

Schlüsselwörter

Restabfall, Müllcharakterisierung, Schwermetalle, Schadstoffbelastung, Abfallbehandlung, mechanisch-biologische Vorbehandlung, thermische Behandlung, Kompostierung, Stoffgruppenanalyse, Siebfraktion, Schadstoffentfrachtung, Entsorgungsstrategie, Landkreis Freiberg, Schadstofffracht, Abfallwirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Konzepts zur Verwertung von Restabfällen im Landkreis Freiberg unter Berücksichtigung technischer und ökonomischer Faktoren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Charakterisierung der Abfallzusammensetzung, die Analyse von Schadstoffkonzentrationen in verschiedenen Müllfraktionen sowie die Bewertung von Behandlungsverfahren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Evaluierung einer umweltverträglichen und wirtschaftlich tragfähigen Restmüllbehandlungsstrategie, die den rechtlichen Anforderungen an die Deponierung und Verwertung entspricht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden Literaturanalysen, die Auswertung von Sortieranalysen sowie rechnerische Verfahren zur Bestimmung von Schadstofffrachten und spezifischen Behandlungskosten angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Müllcharakterisierung und die detaillierte Betrachtung verschiedener Verfahrensvarianten zur mechanisch-biologischen und thermischen Abfallbehandlung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Restabfall, mechanisch-biologische Vorbehandlung, Schwermetalle, Schadstoffentfrachtung und Abfallwirtschaft.

Warum ist die Siebung für die Schadstoffentfrachtung von Bedeutung?

Die Siebung ermöglicht die Trennung von Abfallströmen in unterschiedliche Körnungen, an die Schadstoffe aufgrund ihrer spezifischen Bindung an bestimmte Stoffgruppen ungleichmäßig verteilt sind.

Warum wird die alleinige Kompostierung des Restmülls im Fazit verworfen?

Die Kompostierung erweist sich aufgrund der Schwermetallbelastung und der hohen Fremdstoffanteile als nicht praktikabel, da die Qualitätskriterien für den resultierenden Kompost nicht eingehalten werden können.

Ende der Leseprobe aus 55 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Konzept der Verwertung von Restabfall im Landkreis Freiberg
Hochschule
Technische Universität Bergakademie Freiberg  (Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen)
Veranstaltung
Verfahrenstechnik
Note
1,0
Autor
Peter Klapper (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1996
Seiten
55
Katalognummer
V277447
ISBN (eBook)
9783656704317
ISBN (Buch)
9783656706847
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Abfallwirtschaft Restmüllbehandlung Müllcharakterisierung Müllfraktionen Sotieranalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Peter Klapper (Autor:in), 1996, Konzept der Verwertung von Restabfall im Landkreis Freiberg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277447
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  55  Seiten
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