"Narrative of the Life of Frederick Douglass". Ein Buch, das Amerika veränderte


Seminararbeit, 2011

27 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. A Book that Changed America "Narrative of the Life of Frederick Douglass, an American Slave, Written by Himself“ Betrachtung einer Erfolgsgeschichte
2.1 Abolitionistische Ausrichtung des Werkes
2.2 Strategien der Leserüberzeugung
2.2.1 Begründung der Glaubwürdigkeit eines Textes
2.2.2 Versuch wahrheitsgetreuer und realistischer Darstellung
2.2.3 Erzeugung einer negativen Grundeinstellung gegenüber der Sklaverei
2.3 Leserbeeinflussung über Verstand und Gefühl
2.3.1 Formale Aspekte
2.3.1.1 Die Rolle des Vorworts von William Lloyd Garrison
2.3.1.2 Die Rolle des Briefes von Wendel Phillips
2.3.1.3 Der Einsatz von Namen, Daten und Orten
2.3.1.4 Der Einsatz von Bibelstellen
2.3.1.5 Referenzen zu anderen Autoren
2.3.1.6 Der Einsatz von anderen Dokumenten und Schriften
2.3.2 Inhaltliche Aspekte
2.3.2.1 Das Familienmotiv
2.3.2.2 Brutalität, Unterdrückung und Tod als Sympathielenker
2.3.2.3 Der Topos Glaube und Religion
2.3.2.4 Degradierung von Sklaven zu brutes
2.3.2.4 Die Wandlung des Frederick Douglass – Emanzipation vom Sklaventum
2.4 Ein typischer slave narrative?

3. Schlussbewertung

4. Literaturverzeichnis:

1. Einleitung

Der ehemalige Sklave Frederick Douglass veröffentlichte im Zuge seines Kampfes für die Aufhebung der Sklaverei im Mai 1845 seine Autobiographie “ Narrative of the Life of Frederick Douglass, an American Slave, Written by Himself“. In den folgenden Jahren sollten sich über 30.000 Exemplare des Werkes verkaufen.[1] Sowohl in den USA, als auch im weiteren englischsprachigen Raum und auch auf dem europäischen Festland wurde und wird dem Werk enorme Bedeutung beigemessen. So äußerte sich bereits die zeitgenössische amerikanische Kritikerin und Feministin Margaret Fullner folgendermaßen über das Werk: “we have never read [a slave narrative] more simple, true, coherent and warm with genuine feeling“.[2]

Auch wenn die Wahrnehmung des Buches – wie die Einstellung der amerikanischen Bevölkerung zur Sklaverei selber – bisweilen unterschiedlich war[3], war sie insgesamt sehr positiv geprägt. Das Spektrum reicht von einer Hervorhebung der “native eloquence“ bis hin zur Einstufung als “the most thrilling work which the American press ever issued“.[4]

Douglass prägte durch sein Schaffen als Redner, Redakteur und Schriftsteller die Abolitionismusbewegung und die sozio-politischen Einstellungen der Gesellschaft entscheidend mit. Den Grundstein für seine – gerade in Anbetracht der Tatsache, dass er eine ehemaliger Sklave war – außergewöhnliche Karriere und Anerkennung durch die weiße Gesellschaft, legte er aber durch den großen Erfolg seines narratives. So wurde er zur Gallionsfigur des abolitionist movements, setzte sich mit Erfolg für Menschenrechte und Freiheit ein und kämpfte gegen Rassenungerechtigkeiten.

Wie gelang es Frederick Douglass, die Gesellschaft derartig zu beeinflussen? Mit welchen Mitteln erreichte er die Leserschaft – und erklären diese den außergewöhnlichen Erfolg seines Werkes? Diesen Fragen wird in einer kritischen Betrachtung des Werkes nachzugehen sein. Nicht zuletzt mit der Prämisse, Besonderheiten in der Darstellung zu analysieren und aufzuschlüsseln, erfolgt eine Untersuchung des Vorworts von William Lloyd Garrison und des Briefes von Wendel Phillips. Der Fokus der Arbeit liegt auf den Strategien der

Leserbeeinflussung und den Mitteln und Wegen, mit denen Douglass ein Plädoyer für Gleichberechtigung und Akzeptanz der farbigen Bevölkerung entwirft. So soll die Vorstellung von einem Volk, welches – durch Douglass an sich selber vorgeführt - in der verwerflichen Praxis der Sklaverei entmenschlicht wird, ebenso beleuchtet werden, wie die Frage, ob dieses herausragende slave-narrative den typischen zeitgenössischen Werken entspricht.

2. A Book that Changed America - "Narrative of the Life of Frederick Douglass, an American Slave, Written by Himself“ - Betrachtung einer Erfolgsgeschichte

2.1 Abolitionistische Ausrichtung des Werkes

Ganz deutlich äußert sich Douglass im Appendix über den Zweck des narratives:

Sincerely and earnestly hoping that this little book may do something toward throwing light on the American slave system, and hastening the glad day of deliverance to the millions of my brethren in bonds – faithfully relying upon the power of truth, love and justice, for success in my humble efforts – and solemnly pledging my self anew to the sacred cause I subscribe myself.[5]

Im Gegensatz zu anderen Autoren[6] sah Douglass seine persönliche Mission mit der Beendigung seines Werkes nicht abgeschlossen, eher im Gegenteil, denn die Sklaverei gab Douglass „a sense of beginning, even a new identity, by virtue of their anti-slavery activity“.[7] Seine abolitionistische Vorbildung erhielt Douglass durch die Lektüre der von William Llloyd Garrison herausgegebenen Zeitung The Liberator.[8] Bei einem Treffen mit seinem Vorbild Garrison in New Bedford im August 1841, sprach Douglass erstmals vor einer größeren Zuhörerschaft und machte in Nantucket „the dramatic step which transformed him from inhibited slave to energetic activist“.[9] Da seine Reden großen Zuspruch erhielten, arbeitete Douglass von diesem Zeitpunkt an als Redner für die Anti-Slavery Society.[10] Er betätigte sich bei Vorträgen und elf Jahre später sogar als Verleger des North Stars.[11] Als Douglass einen - für Sklaven außergewöhnlich - hohen Bildungsgrad erreichte und durch herausragende Redetechniken glänzte, entstanden Zweifel an seiner Authentizität als Sklave, denn

After steeping himself in such authors as Byron, Burns, Shakespeare, Carlyle, Emerson, and Milton, he sounded nothing like a slave and audiences began accusing him of never having been one. Not giving details about where he came from further fuelled doubts about his authenticity and threatened his career.[12]

Douglass war sich dessen sehr wohl bewusst: ”He knew that doubts about him were, in his words, “being used to injure the antislavery cause.””[13] Auch seine Unterstützer in der Anti-Slavery Society äußerten ihre Bedenken.[14] Um diese zu zerstreuen, entschied er sich, “to write and publish his slave experiences, giving names … and places and dates“.[15] Nach vier Jahren Engagement in der Antisklavereibewegung war Douglass ideologisch und sprachlich gerüstet „a landmark in the literary crusade against slavery“ zu schreiben.[16] Auch wenn er sich damit selbst gefährdete, lieferte er mit der Veröffentlichung des Buches eine umfassende Einsicht in seine Erlebnisse als Sklave.[17] Das Buch diente neben dem Kampf gegen die Sklaverei auch zur (Wieder)Herstellung der eigenen Glaubwürdigkeit, also „to prove that he was no impostor[18] und der Authentifizierung seines Wirkens. Außerdem hatte dieses Buch noch eine weitere persönliche Bedeutung für Douglass: Es bewies unwiderlegbar seine herausragenden geistigen Fähigkeiten[19] und den Intellekt eines ehemaligen Sklaven, stand also exemplarisch für das tatsächliche Potenzial einer vermeintlich unfähigen und unwürdigen Rasse.

2.2 Strategien der Leserüberzeugung

Um seine Inhalte möglichst wirksam zu vermitteln, greift Douglass auf verschiedene Mittel zurück. Diese unterschiedlichen Strategien zur Leserüberzeugung sollen hier kurz allgemein erläutert werden. Abschnitt 2.3. beschäftigt sich mit der tatsächlichen Umsetzung der Strategien im Werk.

2.2.1 Begründung der Glaubwürdigkeit eines Textes

Viele slave narratives enthalten ein preface und bedienen sich dieses Vorworts um die Authentizität des Werkes zu bekräftigen.[20] Bereits im Vorfeld der Erzählung soll so das Vertrauen des Lesers gewonnen werden. Um seiner Autobiographie einen glaubwürdigen Handlungsrahmen zu setzen, arbeitet Douglass mit zwei etablierten weißen anti-slavery Autoren: William Lloyd Garrison und Wendell Phillips. Diese richten in einem Vorwort und in einem Brief das Wort an den Leser und garantieren so die Echtheit der Erzählungen.

2.2.2 Versuch wahrheitsgetreuer und realistischer Darstellung

Der Leser soll sich auf den Realitätsgehalt der Schrift verlassen können. Möchte ein Autor das Handeln der Leserschaft in der Wirklichkeit beeinflussen, so müssen Charaktere, Schauplätze und Handlung naturgemäß an der Realität orientiert sein. Douglass führt deshalb in seinem Werk zahlreiche Daten und Namen an, um seine Aussagen zu verifizieren. Außerdem belegt er die Handlung immer wieder mit Anmerkungen zur Örtlichkeit – Faktizität wird zum prägenden Merkmal des Werkes, Douglass folgt dem Primat der Authentifizierung.

2.2.3 Erzeugung einer negativen Grundeinstellung gegenüber der Sklaverei

Der zugrunde liegende Zweck des narratives von Frederick Douglass ist es, den Leser dazu zu bringen eine ablehnende Haltung gegenüber der Sklaverei einzunehmen. Um dies zu erreichen, zielt Douglass sowohl auf eine Leserbeeinflussung über den Verstand, als auch auf Einflussnahme über die Gefühlswelt der Leser ab. Diese Kombination ist laut Finkbeiner bei slave narratives eine gängige Praxis, um den gewünschten Erfolg zu erzielen.[21] Wie sich dies konkret im untersuchten Werk äußert, wird im Folgenden zu beleuchten sein.

2.3 Leserbeeinflussung über Verstand und Gefühl

Douglass bedient sich verschiedener Techniken um Einfluss auf die Leserschaft auszuüben. Um eine zweckdienliche Übersicht zu erhalten, ist dabei zwischen formalen Aspekten, sowie inhaltlichen Aspekten zu differenzieren. Die inhaltlichen Aspekte greifen die bedeutenden

Thematiken und Topoi im Werk auf, wohingegen sich die formalen Aspekte auf den gezielten Einsatz von Dokumenten und Briefen.

2.3.1 Formale Aspekte

2.3.1.1 Die Rolle des Vorworts von William Lloyd Garrison

Der zeitgenössische Abolitionist William Lloyd Garrison leitet den narrative mit einem siebenseitigen preface ein. Er schreibt sehr aggressiv und plakativ, laut Fuller

in his usual over emphatic style. His motives and his course have been noble and generous. We look upon him with high respect, but he has indulged in violent invective and denunciation till he has spoiled the temper of his mind.[22]

Dieses Vorwort erfüllt einerseits den Zweck einer Kampfschrift gegen die Sklaverei, andererseits bemüht sich Garrison die außergewöhnlichen Qualitäten von Douglass zu betonen. Dies lässt sich in dem sehr emotionalisierten Absatz über dessen erste Rede auf der New Bedford Convention beobachten: Er berichtet über den Einfluss von Douglass` Worten auf ihn als Zuhörer und erklärt: “I never hated slavery so intensely as at that moment; certainly, my perception of the enormous outrage which is inflicted by it, […] was rendered far more clear than ever.”[23] So bestätigt er die enorme Wirkung von Douglass Ausführungen und beschreibt Frederick Douglass im gleichen Gedankengang äußerst positiv als “in intellect richly endowed – in natural eloquence a prodigy – in soul manifestly “created but a little lower than the angels“ – yet a slave, ay, a fugitive slave“[24], der laut südlichen Rechtstandards trotzdem nichts weiter ist, als “a piece of property, a beast of burden, a chattel personal“.[25] Gerade hier ist die Doppelfunktion des Vorwort als Teil einer Kampfschrift und als Echtheitszeugnis eben dieser erkennbar.

[...]


[1] Vgl. Stauffer, John: Douglass´s Self-Making and Abolitionism, in: Lee, Maurice S. (Hg.): The Cambridge Companion to Frederick Douglass. Cambridge, 2009, S.19 – im Folgenden: Stauffer

[2] So Fuller, Margaret im Tribune, 10. Juni 1845, zitiert nach: William L. Andrews und William S. McFeely: Narrative of The Life of Frederick Douglass, an American Slave, Written by Himself. Zus. z. Titel: A Norton Critical Edition. New York, 1997, S.83 – im Folgenden: Fuller

[3] So stellte beispielsweise der Sklavenbesitzer A.C.C. Thompson Douglass` Werk in einem Brief in Frage und sprach ihm die Autorenschaft ab. Bezugnahme auf: Thompson, A.C.C. im Delaware Republican, in: William L. Andrews und William S. McFeely: Narrative of The Life of Frederick Douglass, an American Slave, Written by Himself. Zus. z. Titel: A Norton Critical Edition. New York, 1997, S.88 f.

[4] Zitate aus Stauffer, S.19

[5] Douglass, Frederick, in: William L. Andrews und William S. McFeely: Narrative of The Life of Frederick Douglass, an American Slave, Written by Himself. Zus. z. Titel: A Norton Critical Edition. New York, 1997, S.80 – im Folgenden Douglass

[6] So z.B. Noah Davis, der mit seinem Werk vordergründig seine Kinder aus der Sklaverei befreien wollte, oder Mattie Griffith, die ihren Beitrag im Kampfe gegen die Sklaverei mit ihrem Werk beendet sieht und hofft, das selbiges nun für sich Wirkung entfaltet. Siehe dazu auch: Hedin, Raymond: Strategies of Form in the American Slave Narrative, in: Sekora, John und Darwin T. Turner: The Art of Slave Narratives. Zus. z. Titel: Original Essays in Criticism and Theory. Illinois, 1982, S.29 – im Folgenden Hedin

[7] Hedin, S.31

[8] The Liberator war ein wöchentlich herausgegebenes Journal aus Boston, das sich mit Menschenrechten und Abolition beschäftigte. Es existierte von 1831-1866 und erreichte wohl nicht mehr als eine Auflage von 3.000 Stück. Der Staat Georgia setzte zeitweise $ 5.000 auf die Ergreifung des Chefredakteurs William Lloyd Garrison aus – siehe dazu auch: Thompson, Julius E., James L Conyers, Jr. und Nancy Dawson: The Frederick Douglass Encyclopedia. Santa Barbara, 2010, S.99 – im Folgenden Thompson

[9] Hedin, S.29

[10] Stauffer, S.14 f.

[11] Vgl. dazu beispielsweise Thompson, S.1-4 und 149-151 – Douglass erreichte mit dem Journal North Star aus Rochester, New York von 1847-52 etwa 4.000 Leser bei einer Auflage von circa 3.000 Exemplaren und setzte sich als Ziel „to attack slavery in all its forms and aspects; advocate universal emancipation; exalt the standard of public morality; promote the moral and intellectual improvement of the colored people; and hasten the day of freedom to the three millions of our enslaved fellow countrymen.” (S.149), später musste der North Star mit dem Liberty Party Paper fusionieren und wurde in Frederick Douglass´s Papers bzw. in Douglass´s Monthly umbenannt.

[12] Stauffer, S.19

[13] Ripley, Peter, in: William L. Andrews und William S. McFeely: Narrative of The Life of Frederick Douglass, an American Slave, Written by Himself. Zus. z. Titel: A Norton Critical Edition. New York, 1997, S. 137 – im Folgenden Ripley

[14] Vgl. Stauffer, S.203 ff.

[15] Ripley, S.137

[16] Quarles, Benjamin: Narrative of the Life of Frederick Douglass, in: Cohen, Hennig: Landmarks of American Writing. New York, 1969, S.90. – im Folgenden Quarles

[17] So versprach beispielsweise sein ehemaliger Besitzer Thomas Hugh „to spare no pains or expense in order to regain possession of him“ (Stauffer, S.19) – da ja Douglass nun Einzelheiten zu seiner Person und seinem Aufenthaltsort öffentlich machte

[18] Dreer, Herman: American Literature by Negro Authors, New York, 1950, S.187 - im Folgenden Dreer

[19] Seine Fähigkeiten ermöglichten es ihm später, die Zeitung North Star in New York aufzubauen und vielbeachtete Reden (gegen Sklaverei, für Frauenrechte etc.) zu halten, seine berühmte Rede vom 4. Juli 1852 ist zu finden bei: Dreer, S.188 ff.

[20] Finkbeiner, Brigitte: Überredung durch fiktionale Texte. Zus. z. Titel: Strategien der Leserbeeinflussung in amerikanischen Sklavereiromanen der 1850er Jahre. Frankfurt a. M., 1994, S.75 – im Folgenden Finkbeiner

[21] Ebd., S.299

[22] Fuller, S.84

[23] Garrison, William Lloyd, in: William L. Andrews und William S. McFeely: Narrative of The Life of Frederick Douglass, an American Slave, Written by Himself. Zus. z. Titel: A Norton Critical Edition. New York, 1997, S.4 – im Folgenden Garrison

[24] Ebd., S.4

[25] Ebd., S.4

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
"Narrative of the Life of Frederick Douglass". Ein Buch, das Amerika veränderte
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Anglistik)
Note
2,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
27
Katalognummer
V277506
ISBN (eBook)
9783656711773
ISBN (Buch)
9783656713135
Dateigröße
451 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
narrative, life, frederick, douglass, buch, amerika
Arbeit zitieren
Bernhard Weidner (Autor), 2011, "Narrative of the Life of Frederick Douglass". Ein Buch, das Amerika veränderte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277506

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