„Ben liebt Anna“ – eine handlungs- und produktionsorientierte Auseinandersetzung mit Peter Härtlings Kinder- und Jugendbuch „Ben liebt Anna“ im Rahmen eines Leseprojektes zur Förderung der Lesmotivation.
Inhaltsverzeichnis
1. Thema der Unterrichtsreihe
2. Aufbau der Unterrichtsreihe
2.1 Auflistung der Unterrichtseinheiten
3. Darstellung des didaktischen Schwerpunktes der Stunde
Maximal- und Minimalanforderung
3.1 Methodische Entscheidungen
3.2 Überlegungen zur Sache
4. Übergeordnete Aufgabe / Teilaufgaben im Sinne von Lernanforderungen und -möglichkeiten
4.1 Übergeordnete Aufgabe
4.2 Teilaufgaben im Sinne von Lernanforderungen und -möglichkeiten
5. Lernvoraussetzungen der Schüler und Schülerinnen der Klasse bezogen auf die Teilaufgaben
11 Schüler und 9 Schülerinnen besuchen die Klasse 3X unserer Schule
5.1 Interesse an den Aufgaben
5.2 Fähigkeiten zum Lösen der Aufgaben
5.3 Fähigkeiten zum sozialen Lernen
6. Verlaufsplan der Unterrichtsstunde
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Das Hauptziel dieser Unterrichtseinheit ist die Förderung der Empathiefähigkeit und Lesemotivation bei den Schülerinnen und Schülern durch eine handlungs- und produktionsorientierte Auseinandersetzung mit der Ganzschrift „Ben liebt Anna“. Im Zentrum steht die Fähigkeit, sich in die Protagonisten einzufühlen und durch szenisches Spiel (Standbilder) ein tieferes Textverständnis zu entwickeln.
- Handlungsorientierte Literaturdidaktik im Deutschunterricht
- Förderung der Empathie und sozialen Kompetenz durch szenisches Spiel
- Antizipation von Textverläufen und Textrezeption
- Methodik der Standbild-Erarbeitung in der Grundschule
- Sensibilisierung für Körpersprache, Mimik und Gestik
Auszug aus dem Buch
3. Darstellung des didaktischen Schwerpunktes der Stunde
In der heutigen Unterrichtsstunde sollen die Kinder Ideen zum Fortgang der Szene „Anna kommt in die Klasse“ entwickeln und versuchen, diese zum Ausdruck zu bringen, indem sie in Gruppenarbeit hierzu ein Standbild entwerfen. Die handlungsorientierte Auseinandersetzung mit dem Text soll die Freude der Schüler und Schülerinnen am Umgang mit Texten erhalten und fördern. Durch die Antizipation und anschließende Umsetzung der Szene in ein Standbild sollen die Kinder den Körperausdruck als kommunikatives Mittel einsetzen und ggf. Wirkungen diskutieren.
Das Buch „Ben liebt Anna“ habe ich aus verschiedenen Gründen als Ganzschrift für den Deutschunterricht in dieser Klasse ausgewählt: Zurzeit befinden sich in der Klasse 3a mehrere Schüler und Schülerinnen, die sich bereits intensiv für das andere Geschlecht interessieren. Auch, wenn für uns Erwachsene der Eindruck entsteht, dass dies noch spielerisch geschieht, haben sich doch Pärchen gefunden, die offensichtlich verliebt sind. Zuletzt zeigte sich dies auf der zurückliegenden Klassenfahrt und war auch für nicht beteiligte Schüler und Schülerinnen Gesprächsstoff. Daher knüpft der Stoff direkt an ihre persönlichen Erfahrungen, Gefühle, Ängste, Wünsche und Hoffnungen an.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Thema der Unterrichtsreihe: Einführung in das Projekt zur Förderung der Lesemotivation anhand des Buches „Ben liebt Anna“.
2. Aufbau der Unterrichtsreihe: Übersicht der geplanten Unterrichtseinheiten zur Auseinandersetzung mit den Charakteren und der Thematik des Buches.
3. Darstellung des didaktischen Schwerpunktes der Stunde: Begründung der Wahl der Ganzschrift und Erläuterung der Bedeutung des szenischen Spiels für die Lernentwicklung.
4. Übergeordnete Aufgabe / Teilaufgaben im Sinne von Lernanforderungen und -möglichkeiten: Definition der konkreten Lernziele und Teilaufgaben für den Unterrichtsbesuch.
5. Lernvoraussetzungen der Schüler und Schülerinnen der Klasse bezogen auf die Teilaufgaben: Analyse des Leistungsstands, der Interessen und der sozialen Dynamik innerhalb der Klasse 3X.
6. Verlaufsplan der Unterrichtsstunde: Detaillierte Darstellung der geplanten Handlungsschritte und alternativer Vorgehensweisen.
Schlüsselwörter
Ben liebt Anna, Peter Härtling, Deutschunterricht, Grundschule, Lesemotivation, Szenisches Spiel, Standbild, Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht, Empathieförderung, Antizipation, Körpersprache, Soziales Lernen, Unterrichtsplanung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Unterrichtsplanung grundsätzlich?
Die Planung befasst sich mit einem Unterrichtsbesuch im Fach Deutsch in einer dritten Klasse, bei dem das Kinder- und Jugendbuch „Ben liebt Anna“ als Ganzschrift behandelt wird.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Felder sind die Förderung der Lesemotivation, die literarische Auseinandersetzung mit sozialen Themen (Freundschaft, Neuanfang) und die Anwendung des szenischen Spiels.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsstunde?
Das Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler durch das Bauen von Standbildern zu einer Schlüsselszene ihre Empathiefähigkeit stärken und ein tieferes Verständnis für die Handlung sowie die Gefühle der Protagonisten entwickeln.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um einen handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht, der Elemente des szenischen Spiels, wie das Standbild, nutzt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst didaktische Überlegungen zum Autor und Werk, die methodische Einbettung des szenischen Spiels sowie eine detaillierte Analyse der Lernvoraussetzungen der Klasse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?
Typische Begriffe sind Standbild, Literaturunterricht, Empathieförderung, Ganzschrift, Szenisches Spiel und handlungsorientiertes Lernen.
Warum wurde die Methode des Standbilds für diese Stunde gewählt?
Das Standbild ermöglicht es den Kindern, ohne sprachlichen Druck durch Körpersprache, Mimik und Gestik ihre Gedanken und Interpretationen zu einer Szene auszudrücken und fördert somit die Empathie.
Wie geht die Lehrkraft mit leistungsschwächeren Schülern um?
Die Lehrkraft nutzt bei Bedarf Tippkarten mit konkreten Szenenvorschlägen, um den Schülern Hilfestellungen bei der Ideenfindung und Umsetzung in der Gruppenarbeit zu geben.
- Quote paper
- Julia Scholz (Author), 2004, Lesmotivation. "Ben liebt Anna" – eine handlungs- und produktionsorientierte Auseinandersetzung mit Peter Härtlings Kinder- und Jugendbuch im Rahmen eines Leseprojektes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27756