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„Letztes Selbstportrait“ (Camouflage) von Andy Warhol. Eine Ikonografie

Título: „Letztes Selbstportrait“ (Camouflage) von Andy Warhol. Eine Ikonografie

Trabajo Escrito , 2009 , 9 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Silke Strecker (Autor)

Arte - Historia del Arte
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Andy Warhol ist am 6. August 1928 als Andrew Warhola in Pittsburgh, USA geboren. Er war der dritte Sohn einer armen Bauernfamilie mit russischen Wurzeln. Im Alter von acht Jahren erkrankte er an einer Art Nervenzusammenbruch in Verbindung mit einer starken Pigmentstörung, so dass viele ihn für einen Albino hielten. Ans Bett gefesselt entstand ein Interesse für Comics, Kinofilme und das Zeichnen. Sein Vater verstarb 1942, wohl auch deshalb entwickelte er eine sehr innige Beziehung zu seiner Mutter.
Von 1945-1949 studierte er „Pictorial-Design“ am Carnegie Institut of Technology in Pittsburgh und absolvierte mit den Grad eines Bachelors of Fine Arts. Nach Abschluss des Studiums zog er nach New York, welches als Zentrum der Kunst und der Werbung galt. Dort änderte er seinen Namen in Andy Warhol und arbeitete freiberuflich als Gebrauchsgrafiker, wobei er exklusive Schaufenster für Kaufhäuser entwarf.
Anfang der Fünfziger Jahre erhält er den Art Directors Club Award. 1952 hat Warhol seine erste Einzelausstellung (Hugo-Galery) in New York. 1956 bekam er dann die Möglichkeit im Museum of Modern Art in New York auszustellen, beide Male jedoch als Grafiker und nicht als Maler.
Bis Ende der 60er Jahre entwickelte er den Siebdruck, wobei er mit einer Vorform dem so genannten „drop and dripping“ begann. 1963 mietete er ein Atelier in einer alten Feuerwache, welches jedoch nur vorübergehend seinen Arbeitsplatz darstellte. Seine eigentliche Wirkungsstätte wurde die so genannte „Factory“, welche sich in der 47. Straße befand Dies war ein Komplex aus Atelier, Filmstudio und Partylocation, welche von sämtlichen Berühmtheiten der New Yorker Szene gerne besucht wurde. Allerdings zog die Firma innerhalb der nächsten Jahre noch zweimal um. Zu dieser Zeit begann er auch seine ersten Filme zu drehen. 1965 verkündete er, dass er sich von Malerei zurück zieht und seinen Fokus auf den Film legen werde (...)

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.1 Biografie von Andy Warhol

1.2 Die Epoche: Pop Art

2. Ikonografie

2.1 Präikonografische Beschreibung

2.2 Ikonografische Beschreibung

2.3 Ikonografische Interpretation

2.4 Ikonologische Interpretation

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit widmet sich einer detaillierten ikonografischen Untersuchung des Werkes „Letztes Selbstportrait“ (Camouflage) von Andy Warhol aus dem Jahr 1986, um die darin verborgenen Aussagen über Identität, Selbstinszenierung und die Auseinandersetzung des Künstlers mit dem Tod zu ergründen.

  • Biografischer Kontext und künstlerische Entwicklung Andy Warhols
  • Die kunsthistorische Einordnung der Pop Art
  • Methodische Anwendung der bildwissenschaftlichen Ikonografie
  • Analyse der Camouflage-Symbolik als Ausdruck von Identität und Tarnung
  • Untersuchung des Themas Sterblichkeit im späten Werk

Auszug aus dem Buch

2.4 Ikonologische Interpretationen

Wenn man sich den Menschen Andy Warhol genauer anschaut, wird klar, dass sein gesamtes Dasein eine Selbstinszenierung darstellt. Durch seine ständige Verkleidung, durch Schminke, Perücken und andere Accescors wird deutlich, dass er ständig auf der Suche ist, er scheint zerrissen. Es fehlt ihm an Balance seiner Ich- und Sozialidentität. Die Tarnung, welche durch das Camouflage Muster im Bild ausgedrückt wird, zeigt auf der einen Seite die Anpassung an die Umwelt die er anzustreben versucht. Er will so sein wie alle, nicht auffallen, schon gar nicht durch seine Gefühle. Auf der anderen Seite führt die Tarnung in seinem Leben gerade dazu sich von den anderen abzuheben. Auch die körperliche Identität ist bei Warhol brüchig, er empfindet sich als nicht schön, akzeptiert sein Äußeres nicht, vielleicht „tarnt“ er sich gerade deshalb, um von den vermeintlichen Mängeln abzulenken. Das Militärmuster könnte ebenfalls als Symbol seines eigenen Kampfes mit sich selbst gesehen werden, im Kampf endlich seine eigene Identität zu finden und mit ihr im Reinen zu sein. In Bezug auf seine Emotionslosigkeit könnte seine geisterhafte Erscheinung auf dem Bild weiteren Aufschluss geben. Es scheint, als hätte er willentlich diesen toten nahen Ausdruck gewählt, um wie ein Geist nicht fassbar und nahbar sein zu können. Man greift durch ihn hindurch, kann ihn aber als Geist nicht greifen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.1 Biografie von Andy Warhol: Dieses Kapitel skizziert den Lebensweg Warhols von seiner Kindheit in Pittsburgh über seine Karriere als Grafiker bis hin zu seinem Aufstieg als Ikone der Pop Art und den prägenden Ereignissen wie dem Attentat 1968.

1.2 Die Epoche: Pop Art: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Pop Art dargelegt, wobei insbesondere die Verwendung trivialer Motive, die Konsumkritik und die technischen Aspekte wie der Siebdruck beleuchtet werden.

2. Ikonografie: Dieser Abschnitt führt in die methodischen Grundlagen der Bildbeschreibung und -deutung ein, um den theoretischen Rahmen für die Analyse des Selbstportraits zu schaffen.

2.1 Präikonografische Beschreibung: Es erfolgt eine detaillierte formale Beschreibung des Werkes, die sich auf Bildaufbau, Farbwahl, Camouflage-Muster und die geisterhafte Wirkung des dargestellten Gesichts konzentriert.

2.2 Ikonografische Beschreibung: Dieses Kapitel identifiziert das abgebildete Subjekt als Andy Warhol selbst und stellt den Bezug zum Titel des Werkes her.

2.3 Ikonografische Interpretation: Hier wird die düstere, geisterhafte Inszenierung des Künstlers in den Kontext seiner lebenslangen Auseinandersetzung mit dem Tod und seiner introvertierten Persönlichkeit gesetzt.

2.4 Ikonologische Interpretation: Das abschließende Analysekapitel deutet das Camouflage-Muster als Symbol für die tiefgreifende Zerrissenheit, die ständige Selbstinszenierung und den Identitätskampf des Künstlers.

Schlüsselwörter

Andy Warhol, Letztes Selbstportrait, Camouflage, Pop Art, Ikonografie, Ikonologie, Identität, Selbstinszenierung, Tod, Siebdruck, Körperbild, Transformation, Tarnung, Bildanalyse, Kunstgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit untersucht das letzte Selbstportrait von Andy Warhol aus dem Jahr 1986 unter Anwendung kunsthistorischer Methoden der Ikonografie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Themen Identität, Sterblichkeit, Selbsttarnung sowie die künstlerische Verarbeitung der eigenen Biografie und der gesellschaftlichen Rolle.

Welches Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Analyse?

Ziel ist es, die tieferen Bedeutungsschichten der Camouflage-Symbolik in Warhols spätem Werk aufzudecken und seine psychologische sowie künstlerische Haltung gegenüber seinem eigenen Abbild zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Methode der Ikonografie nach Panofsky, gegliedert in eine präikonografische Beschreibung, ikonografische Beschreibung und Interpretation sowie eine abschließende ikonologische Deutung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine biografische Einleitung, eine Erläuterung der Epoche Pop Art sowie die schrittweise ikonografische Analyse des speziellen Gemäldes.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Camouflage, Selbstinszenierung, Tod, Identität, Pop Art und Ikonografie.

Warum wählte Warhol gerade das Camouflage-Muster für sein letztes Selbstportrait?

Die Arbeit interpretiert das Muster als eine bewusste Tarnung, die einerseits Anpassung an die Außenwelt signalisiert und andererseits Warhols innere Zerrissenheit und den Schutz vor Blicken auf sein wahres Ich darstellt.

Welche Rolle spielt die "Factory" im Leben und Werk des Künstlers?

Die Factory fungierte als zentraler Ort seines künstlerischen Schaffens und seiner Selbstinszenierung, der sich im Laufe der Zeit von einer Partylocation zu einem unternehmerischen Studio wandelte.

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Detalles

Título
„Letztes Selbstportrait“ (Camouflage) von Andy Warhol. Eine Ikonografie
Universidad
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Curso
Das achte Feld: Identität und Geschlecht als Strategien des Begehrens in Gesellschaft, Kunst und Medien des 21. Jahrhunderts
Calificación
1,3
Autor
Silke Strecker (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
9
No. de catálogo
V277612
ISBN (Ebook)
9783656705130
ISBN (Libro)
9783656706724
Idioma
Alemán
Etiqueta
letztes selbstportrait camouflage andy warhol eine ikonografie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Silke Strecker (Autor), 2009, „Letztes Selbstportrait“ (Camouflage) von Andy Warhol. Eine Ikonografie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277612
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