Madame Dubarry

Von der Dirne zur Mätresse des Königs


Fachbuch, 2014

124 Seiten


Leseprobe

V277623

Ernst Probst

Madame Dubarry

Von der Dirne

zur Mätresse des Königs

Marie Jéanne, Gräfin von Dubarry (1743–1793), geborene Bécu, gebührt der traurige Ruhm, die letzte offizielle Mätresse von Louis XV. (1710–1774) gewesen zu sein. Zudem war sie die einzige offizielle Mätresse dieses französischen Königs, die zuvor nachweislich als Dirne gearbeitet hatte. Nach dem Tod ihres blaublütigen Geliebten, dessen Gespielin sie fünf Jahre lang gewesen war, verbannte man sie vom Hof in Paris. Im Alter von 50 Jahren verlor die Kurtisane unter der Guillotine ihren hübschen Kopf und ihr Leben.

Marie Jéanne Bécu kam am 19. August 1743 als uneheliche Tochter der Näherin Anne Bécu, genannt Quantigny, in Vaucouleurs (Lothringen) zur Welt. Als Vater werden ein Schrankenwärter oder ein Mönch aus dem Kloster „Picpus“ in Paris, in dem Anne Bécu gelegentlich Bettlaken nähte, genannt. Der Mönch namens Jean Baptiste Casimir Gomard de Vaubernier hieß im Kloster „Frere Ange“ („Bruder Engel“).

1746 wurde Anne Bécu wieder schwanger und brachte einen Sohn zur Welt. Im Gegensatz zu ihrem ersten Kind kannte sie nun den Vater des Kindes. Es war Monsieur Billard-Dumonceaux, ein reicher Armeelieferant. Mit den beiden Kindern zog Anne Bécu nach Paris. Dort wurde sie von ihrer älteren Schwester Hélène aufgenommen, bis Anne sich mit Monsieur Billard-Dumonceaux arrangiert hatte.

Obwohl der Sohn von Billard-Dumonceaux starb, beherbergte er Anne Bécu und ihre Tochter Jeanne in dem Haus, das er für seine italienische Geliebte Francesca unterhielt. Letztere war als „Madame Frédérique“ in der Halbwelt von Paris bekannt. Anne Bécu arbeitete in diesem Haus als Köchin.

Die ungewöhnlich schöne Jeanne Bécu genoss den Luxus, mit dem sich die Mätresse Francesca umgab und wurde sehr verhätschelt. Der Hausherr Billard-Dumonceaux malte sie als Nymphe und Cupido. Francesca schenkte ihr Kleider aus Seide, Batist und Spitze, lehrte sie tanzen und singen. Fein herausgeputzt ließ sie die Kleine vor ihren Gästen auftreten. Jeanne war sich bereits im Alter von fünf Jahren ihrer Schönheit bewusst.

Weniger luxuriös verlief damals das Leben von Anne Bécu. Die Mutter von Jeanne war überwiegend in die Küche verbannt. Allmählich „besuchte“ der Hausherr Billard-Dumonceaux sie immer seltener. Aus diesem Grund folgte Anne dem Rat ihrer Schwester Hélène, endlich ehrbar zu werden. Sie heiratete 1749 den verwitweten Kammerdiener Nicolas Rançon de Montabé, der von seinem verstorbenen Herrn eine Rente bezog. Monsieur Billard-Dumonceaux arrangierte nach der Hochzeit die Ernennung von Montabé zum Lagerverwalter des Armeekommissariats für Korsika. Ohne diese Beförderung hätte sich der unscheinbare und pockennarbige Montabé angeblich nicht mit der zehn Jahre älteren Anne Bécu vermählt.

Im Alter von sechs Jahren kam Jeanne in das Kloster Sainte-Aure mitten in Paris, wo sie von den Nonnen des Ordens der „Verehrerinnen des Herzens Jesu“ erzogen wurde. Die Anregung hierzu gab Madame Frédérique. Ermöglicht wurde die Erziehung und Ausbildung durch den väterlichen Gönner Monsieur Billard-Dumonceaux.

Die verwöhnte und wohl auch eitle Jeanne war vom Wechsel ins Kloster anfangs nicht sehr begeistert. Dort musste sie statt ihrer schönen Kleider eine grobe Uniform aus rauem Stoff und statt chicer Schuhe plumpe gelbe Stiefel tragen. Ihre hellblonden Locken musste sie unter einem schwarzen Schleier verstecken.

Von den Nonnen wurde Jeanne in Religion, Schreiben, Lesen und Rechnen unterrichtet. Außerdem brachten sie ihr Hauswirtschaft bei, damit sie sich später ehrbar ernähren konnte. Jeanne war eine gelehrige Schülerin und besaß ein besonderes Talent für Kunsterziehung und Zeichnen.

Im Kloster war Jeanne unter anderem mit den Mädchen Brigitte Rubert und Généviève Mathon befreundet. Letztere hatte einen Bruder namens Nicolas Mathon, in den sich Jeanne später verliebte.

1758 verließ die 15-jährige Jeanne das Kloster Sainte-Aure. Einem Rat ihrer Tante Hélène folgend, begann sie in jenem Jahr eine Lehre beim Modefriseur Lametz. Dieser nahm die bildschöne Jeanne in seine kleine, elegante Wohnung auf und verschwendete sein bescheidenes Vermögen, um sie und sich glücklich zu machen.

Nach einem halben Jahr wollte die besorgte Mutter des Friseurs Lametz diesem Treiben ein Ende machen. Sie hoffte, die Mutter von Jeanne einschüchtern zu können, indem sie ihr mit einer Anzeige wegen Kuppelei sowie der Einweisung von Mutter und Tochter ins „Hôpital“ drohte. Doch die couragierte Madame Rançon reagierte ganz anders: Im Gegenzug strengte sie eine Klage wegen Verführung einer Minderjährigen an und gewann den Prozess. Anschließend verschwand der Friseur Lametz hochverschuldet ins Ausland.

Gerüchten zufolge brachte Jeanne damals eine Tochter zur Welt. Dieses Kind wurde von ihrem Onkel Nicolas Bécu offiziell als sein eigenes angenommen. Jenes Mädchen erhielt den Namen Marie Joséphine Bécu und wurde später „Betsi“ genannt.

Nach ihrer unrühmlichen Lehre beim Modefriseur Lametz fand Jeanne schnell eine neue Stelle als Kammerzofe. Um 1761 verschaffte Monsieur Billard-Dumonceaux der frühreifen Marie Jéanne eine Stelle als Gesellschafterin bei Madame de La Garde, der vornehmen Witwe eines Steuerpächters, die im Château Courneuve bei Paris wohnte. Die junge Schönheit verdrehte bald den verheirateten Söhnen und Gästen ihrer Arbeitgeberin den Kopf und schenkte ihnen allzu bereitwillig ihre Gunst. Damals verfeinerte Jeanne ihre Art, ihre Sprache und lernte die Gebräuche des Adels. Während ihrer Zeit bei Madame de La Garde soll Jeanne erstmals dem Herzog von Richelieu begegnet sein, der sie später bei Hofe unterstützte. So ist es in ihren Memoiren „Die geheimen Papiere der Gräfin Dubarry“ nachzulesen, in denen manches ganz anders als in Biografien über sie geschildert wird. Doch nach anderen Aussagen soll die erste Begegnung mit Richelieu erst später stattgefunden haben.

Sogar die Ehefrau des ältesten Sohnes von Madame
de La Garde verliebte sich Hals über Kopf in die attraktive Gesellschafterin, als sie ihre Schwiegermutter besuchte. Nun beging die ehemalige Klosterschülerin Jeanne den Fehler, wegen der Aufdringlichkeiten dieser Frau mit lesbischen Neigungen bei ihrer Herrin Madame de La Garde Schutz zu suchen. Sie spielte die Unschuld, die nicht wusste, was die Dame von ihr wollte. Daraufhin machte die Schwiegertochter ihrer Schwiegermutter wegen Jeanne heftige Szenen. Schließlich wurde Madame de La Garde der Ärger zuviel und sie setzte ihre betörende Gesellschafterin vor die Türe.

Da Jeanne im Château Courneuve von Madame
de La Garde viele Leute kennen gelernt hatte, fand sie sofort eine Stelle als Ladenmädchen im renommierten Pariser Modehaus „La Toilette“ des Monsieur Labille in der Rue Neuve des Petit Champs. Dort versorgten sich Damen und Herren von Welt und Halbwelt mit modischen Accessoires wie den neuesten Hutcreationen für Damen bis zu ausgefallenen Säbelquasten für

Herren.

Im Modehaus „La Toilette“ arbeiteten sehr hübsche Ladenmädchen. Deswegen kamen manche flotte Herren nur dorthin, um mit den Mädchen zu flirten. Monsieur Labille achtete darauf, dass sich seine Mädchen werktags um 21 Uhr in den Schlafsälen aufhielten. Aber bei Auslieferungen von Waren sowie an Sonn- und Feiertagen boten sich viele Gelegenheiten für die Mädchen, ihren regulären Lohn durch Liebesdienste aufzubessern.

Keines der Ladenmädchen von Monsieur Labille konnte so gut Männern bezirzen wie Jeanne. Alle Herren schwärmten vom Schalk in ihren Augen, ihrem schelmischen Mund, ihrer spontanen Fröhlichkeit und von ihrem fröhlichem Lachen. Monsieur Labille hielt Jeanne zwar für faul und unmoralisch. Trotzdem wollte er sie nicht entlassen. Denn sie lockte die besten Kunden in sein Modehaus. Sein Geschäftspartner, der wohlhabende Seidenhändler Bruffault, hätte Jeanne am liebsten einen eigenen Laden eingerichtet.

Damals freundete sich Jeanne mit der Tochter Adélaïde Labille-Guiards (1749–1803) ihres Arbeitgebers an. Sie war eine Porträtmalerin an der Schwelle zum Ruhm und wurde später „Madame Vincent“ genannt. Zu ihren frühen Kundinnen gehörten auch die Töchter des Königs. Um 1760 führte Adélaïde ihre Freundin Jeanne in die Welt der Künstler ein. Unter anderem lernte sie den Bildhauer Augustin Pajou (1730–1809) kennen, der später von ihr Büsten schuf, die viele Männer bezauberten. Zu ihren zahlreichen Bewunderern zählten auch Adelige wie der Graf von Espinchal und der Prinz von Ligne.

Schicksalhaft wurde die erste Begegnung von Jeanne mit dem aus der Gascogne stammenden Adligen Jean Baptiste Dubarry (nach anderer Schreibweise du Barry), Graf von Ceres, Seigneur von Levignac (1723–1794), genannt „Le Roué“. Darüber kursieren in der Literatur verschiedene Versionen.

Nach einer romanhaften Version traf der Graf von Dubarry die bildhübsche Jeanne bei der Siegesfeier zum Ende des „Siebenjährigen Krieges“ 1763 in Paris. Dabei hat man ein von vier Tugenden in Frauengestalt umgebenes Standbild des Königs enthüllt. Die Frauengestalten wurden von Spöttern nach dessen Mätressen Mailly, Vintimille, Châteauroux und Pompadour benannt. Bei dieser Siegesfeier erfolgte der letzte große öffentliche Auftritt der offiziellen königlichen Mätresse Pompadour.

Unter den Tribünen für die illustren Gäste fiel dem Grafen von Dubarry die atemberaubend gut aussehende 20-jährige Jeanne auf. Der Graf verglich die junge Schönheit spontan mit der doppelt so alten welkenden Pompadour an der Seite des Königs, der trotz seiner 53 Jahre ein bemerkenswert attraktiver Mann war.

Der verarmte Jean Baptiste Graf von Dubarry hatte 1722 die wohlhabende Erbin Marguerite-Catherine-Cécile-Thérèse de La Caze (gestorben 1784) geheiratet, was seine finanzielle Lage aber nur kurzfristig verbesserte. Denn er brachte das Erbe eines Onkels und das bescheidene Vermögen seiner Ehefrau schnell durch.

1753 zog er allein aus Toulouse nach Paris und hoffte auf eine diplomatische Karriere am Königshof. Auf dem Weg in die französische Hauptstadt war Jean Baptiste, Graf von Dubarry, das Glück an Spieltischen hold. Dabei gewann er nicht nur Geld, sondern auch nützliche Bekanntschaften. Der Wunsch nach einer Karriere im diplomatischen Dienst erfüllt sich nicht, aber Dubarry konnte sich als Heereslieferant bereichen.

Nach einer anderen Variante soll Jean Baptiste, Graf von Dubarry, die attraktive Jeanne über deren Stiefvater Rançon kennen gelernt haben. Dies gilt durchaus als realistisch, da sowohl Dubarry als auch Rançon für die Armee arbeiteten.

Da er Spieler und Frauenheld war, lernte Jean Baptiste, Graf von Dubarry, in Paris bald interessante Herren und Damen kennen. Zu seinen Bekannten zählten beispielsweise die Herzöge von Nivernais und von Richelieu, die trotz ihres reifen Alters immer an jungen Damen interessiert waren. Dadurch kam Dubarry auf die Idee, als Nobelzuhälter aktiv zu werden. Sein besonderer Ehrgeiz war, für den König eine Geliebte zu finden, um dadurch Einfluss bei Hofe zu gewinnen. Beinahe wäre ihm dies mit der rassigen Tochter eines Wasserträgers aus Strasbourg namens Dorothée geglückt. Louis XV. hatte bereits begehrlich ein Auge auf diese Schönheit aus dem Elsass geworfen. Aber sie erregte so viel Aufsehen, dass die Pompadour eingriff. Kammerdiener Lebel musste dem König vorflunkern, Dorothée leide an einer ansteckenden Krankheit.

Am Tag der erwähnten Siegesfeier in Paris streifte Jean Baptiste, Graf von Dubarry, auf der Suche nach einer vielversprechenden „Unschuld vom Lande“ durch die Menschenmenge in Paris. Dabei fiel ihm Jeanne auf, die erstmals leibhaftig den König erblickte und mit offenem Mund anstarrte. Jean Baptiste, Graf von Dubarry, stockte beim Anblick von Jeanne der Atem. Dann kreuzten sich für einen kurzen Moment ihre Blicke. So begann eine folgenreiche Bekanntschaft.

Jean Baptiste, Graf von Dubarry, erkannte rasch das ungeheure Potenzial, das in Jeanne schlummerte und nur noch des letzten Feinschliffs bedurfte. Er machte die gebildete Schönheit sofort zu seiner Geliebten. Weil sie auf erotischem Gebiet ein Naturtalent war und bereits einige Erfahrung hatte, musste er ihr nicht mehr viele Tricks beibringen, wie man bei einem alternden Liebhaber jugendliches Feuer schürt.

Eines Tages stellte sich Jean Baptiste, Graf von Dubarry, bei Monsieur und Madame Rançon vor und trug ihnen seinen schlüssigen Plan vor, wie er Jeanne zur Mätresse des Königs machen wollte. Schnell wurden sie sich einig. Dubarry mietete danach eine repräsentative Wohnung, in welche außer Jeanne auch deren Mutter Anne mit einzog und als Köchin sowie Chefin der Diener agierte. Jeanne hatte die Aufgabe, in ihrem Salon abenteuerlustige Herren vom Hof mit Pariser Prominenten am Spieltisch zu vereinen und mit ihrer Schönheit und ihrer Zungenfertigkeit zu gewagten Einsätzen zu verführen. In ihrem Salon frönten bedeutende Männer dem Spiel und der Liebe. Marie Jéanne ließ ihre Gunst unter anderem dem Hofbankier Germain François Pollain de Sainte-Fox (1698–1776) und Louis François Armand du Plessis, Herzog von Richelieu (1698–1788) – zuteil werden.

Eine wichtige Rolle spielte auch der Sohn Adolphe von Jean Baptiste, Graf von Dubarry (gestorben 1778). Adolphe wurde von seinem Vater aus Toulouse geholt, um Page im Königsschloss Versailles zu werden. Dank der Kontakte seines adligen Vaters zu Höflingen war es kein großes Problem, den jungen Mann als Pagen unterzubringen. Er erhielt praktischen und theoretischen Unterricht in Etikette und schnappte bei Hofe allerlei aktuellen Klatsch und Tratsch auf. Das nützliche Wissen und nicht nur dieses gab Adolphe an Jeanne weiter. Der Kontakt zwischen Adolphe und Jeanne gestaltete sich allmählich intensiver. Vom Herzog von Richelieu finanziert zog Jeanne für einige Wochen in eine eigene Wohnung. Aus dieser Wohnung wurde sie von ihrer Mutter in den Salon zurückgeholt, weil sie befürchtete, ihre Tochter könne ihre Talente unter Wert verschleudern.

Als Mätresse des Grafen von Dubarry sorgte Jeanne Mitte Dezember 1764 in dessen Loge in der „Comedie des italiennes“ für erhebliches Aufsehen. Zur Karnevalszeit 1765 arrangierte Dubarry einen großen Kostümball, für den er sich in Schulden stürzte. Doch dieser Ball lohnte sich. In den folgenden Monaten wurden die Diners von Jeanne immer beliebter. Dies versetzte Dubarry in die Lage, ein ganzes Haus in guter Lage anzumieten. In der Zeit, zu der die Stimmung im Königsschloss Versailles während der Krankheit und des Todes des Kronprinzen und seiner Gemahlin immer trister wurde, bekamen die Spielabende von Dubarry immer mehr Zulauf.

Nach vierjähriger Vorbereitung und Schulung glaubte der Graf von Dubarry, Jeanne sei nun reif für das große Ziel. Anfang 1768 lud er Dominique Guillaume Lebel, den Kammerdiener des Königs, ein, der nach seiner Inaugenscheinnahme von Jeanne begeisterter war, als er zunächst zugab. Was dann folgte, wird in der Literatur über den König und die Dubarry sehr unterschiedlich geschildert.

Im Frühjahr 1768 stand Jeanne inmitten anderer Bittsteller am alltäglichen Weg des Königs zur Messe. Ihr Bittgesuch, das sich auf die Stellung ihres Stiefvaters bezog, hatte sie zuvor bereits erfolglos bei Etienne François, Graf von Stainville, Herzog von Choiseul, vorgetragen, dem sie aber nicht fein genug erschien. Er war ihr auch später nicht gewogen.

Als die liebreizende Jeanne inmitten der Bittsteller stand, die hoffnungsvoll auf den König warteten, trug sie einen schlichten Strohhut und ein einfaches weißes Kleid. Ihre hellblonden Locken fielen über ihre Schultern. Aus Aufregung über das Erscheinen des Königs verrutschte zufällig das Schultertuch von Jeanne. Dabei war ein wenig mehr als in einem solchen Augenblick üblich ihr atemberaubender Busen zu sehen.

Dieser erfreuliche Anblick blieb Louis XV. nicht verborgen und ging ihm während der Messe nicht mehr aus dem Sinn. Abends bat der König seinen Kammerdiener Lebel, herauszufinden, wer diese unbekannte Schöne sei und alle Hebel in Bewegung zu setzen, um ein Rendezvous mit ihr zu erreichen.

Der gewiefte Kammerdiener Dominique Guillaume Lebel, der Jeanne ja eigentlich schon flüchtig kannte, informierte seinen Herrn über das Ergebnis seiner „Nachforschungen“. Außerdem machte er die erfreuliche Mitteilung, eine erste Begegnung mit der „Gräfin von Dubarry“ sei möglich, sobald das erforderliche medizinische Unbedenklichkeits-Attest vorliege. Auf Fragen des Königs nach dem Stand von Jeanne log Lebel, diese sei eine verheiratete Frau von Stand und habe bisher ein oder zwei Liebhaber bei Hofe und aus der Pariser Finanzwelt gehabt. Vielleicht aber auch mehr als zwei, womit er der Wahrheit schon näher kam.

Bereits in derselben Woche folgte Jeanne der Einladung des Königs und verbrachte mit ihm eine erste Nacht. Von dieser Begegnung und den damit verbundenen Freuden war Louis XV. sehr entzückt. Gegenüber dem Herzog von Richelieu ließ der König durchblicken, die neue Geliebte habe ihn wie keine Frau zuvor beglückt und lasse ihn sein Alter vergessen. Damit meinte er wohl die sexuellen Erfahrungen, welche die frühere Edelkurtisane Jeanne im Salon des Grafen von Dubarry sammeln konnte. Darauf antwortete Richelieu trocken, der König habe wohl noch nie ein öffentliches Haus besucht.

Was alles zum erotischen Repertoire der Dubarry gehörte, bleibt der Phantasie überlassen. Bekannt ist nur, dass sie Louis XV. vor allem dadurch an sich zu fesseln wusste, dass sie sich die Vulva mit Ambrawasser wusch. Solche Waschungen spielten in der erotischen Kosmetik eine wichtige Rolle.

Der Kammerdiener Lebel, der seinem Herrn seit langem bei dessen Affären ein treuer Helfer war, bemerkte erstaunt, dass der König in einem noch nie da gewesenen Maße von dieser Frau begeistert war. Louis XV. wollte seine neue Geliebte nicht im „Hirschpark“ einquartieren, wo sie nach Auffassung des Kammerdieners hingehörte. Stattdessen wohnte Jeanne in einem Hotel in Versailles.

Lebel befürchtete, sein Herr könne auf die Idee kommen, dieses raffinierte Geschöpf zu seiner Mätresse zu machen. Denn dann könnte seine Lüge, Jeanne sei eine Gräfin und verheiratete Frau, auffliegen. Der Kammerdiener hatte dem hochnäsigen Grafen von Dubarry mit seinen unverschämten Preisen in seinem Salon beweisen wollen, dass Jeanne zwar gut genug für das Vergnügen des Königs sei, es aber nie zur Mätresse bringen werde. Denn in Paris lebten etliche Verwandte von Jeanne in dienender Stellung, die alle wussten, dass diese unverheiratet und das uneheliche Kind einer Näherin war. Nach dem Tod der Königin hoffte Lebel vergebens, der König werde nun Jeanne vergessen. Doch stattdessen gab Louis XV. genaue Anweisungen, seine neue Geliebte nach Compiègne zu schicken und in bestimmten Räumen unterzubringen.

Im Schloss Compiègne teilte der König dem erstaunten Kammerdiener Lebel mit, er wolle nach mehr als 20 Jahren die Unterkunft für seine Geliebten im „Hirschpark“ schließen. Künftig werde er die Entspannung mit den im „Hirschpark“ untergebrachten Damen nicht mehr brauchen. Nun rückte Lebel mit der Wahrheit heraus. Nach kurzer Verärgerung über die Lüge des Kammerdieners ordnete der König an, schleunigst das Versäumte nachzuholen und die Lüge umgehend zur Wahrheit zu machen, damit seine Geliebte hoffähig werde.

Während der Sommermonate, die offiziell noch im Zeichen der Hoftrauer um die am 24. Juni 1768 verstorbene Königin Maria Leszczynska, die Gattin von Louis XV., standen, verbrachte der

58-jährige Herrscher in abgelegenen Residenzen von Marly und Compiègne mit seiner jungen Geliebten. Der Kammerdiener Lebel erlag im August 1768 den Folgen eines Leberleidens, das sich vielleicht durch die Aufregungen der letzten Zeit verschlimmert hatte.

Jean, Graf von Dubarry, kam als Bräutigam für Jeanne nicht in Betracht, obwohl er dazu bereit gewesen wäre. Aber er war verheiratet. Seine kerngesunde Ehefrau lebte in Toulouse. Eine Scheidung wegen Nichtvollzugs der Ehe war unmöglich. Denn aus dieser Ehe war – wie erwähnt – ein Sohn hervorgegangen, der als Page im Versailler Schloss arbeitete.

Doch der clevere Jean, Graf von Dubarry, wusste einen Ausweg. Er kam auf die Idee, sein unverheirateter jüngerer Bruder Guillaume, Graf von Dubarry (1732–1811), könne als Bräutigam einspringen. Letzterer war vor einigen Wochen krank und bankrott von den Antillen zurückgekommen, wo er sein Glück gesucht hatte. Man weiß heute nicht mehr genau, ob er an den Folgen einer Kriegsverletzung oder einer Infektionskrankheit litt. Guillaume, Graf von Dubarry, versuchte gerade, sein Unglück mit Alkohol zu vergessen, als ihn Verwandte in eine Postkutsche nach Paris setzten, wo er Jeanne heiraten sollte. Als Begleiterin fuhr seine jüngste Schwester

Claire-Françoise, die in der Familie „Chon“ genannt wurde, mit. Sie sollte aufpassen, dass der Bräutigam unterwegs nicht in einem Wirtshaus verloren ging.

Als Guillaume, Graf von Dubarry, erschöpft in Paris ankam und dort erstmals seine bildschöne Braut erblickte, war er von ihr hingerissen. Schlagartig wurde er nüchtern, wollte sie wirklich heiraten und machte ihr einen Antrag. Für solche Gefühle blieb jetzt aber keine Zeit, der Priester wartete schon und Jeanne konnte es kaum noch erwarten, ihrem königlichen Liebhaber den Vollzug der Eheformalitäten melden zu können.

Im Ehevertrag wurde die Braut als Jeanne Gomard de Vaubernier bezeichnet. In der Geburtsurkunde korrigierte man ihr Alter um drei Jahre nach unten. Die kirchliche Trauung erfolgte am 1. September 1768 in der Pariser Kirche Saint-Laurent. Jeanne verpflichtete sich, sämtliche Kosten des ehelichen Haushalts zu tragen. Guillaume, Graf von Dubarry, musste versprechen, nach Toulouse zurückzukehren. Er hatte seine Schuldigkeit getan und reiste betrübt ab.

Auf diese Weise wurde Jeanne zur Gräfin von Dubarry bzw. Gräfin von Du Barry. Weil ihr die Schwester Claire-Françoise („Chon“) ihres Bräutigams auf Anhieb sympathisch war, blieb diese bei ihr. Jeanne brauchte fortan dringend eine vertrauenswürdige Freundin und dafür erschien ihr „Chon“ bestens geeignete. „Chon“ war unkompliziert, intelligent und sehr gebildet. In Toulouse hatte sie sich bereits erste Sporen als Literatin verdient.

Im Herbst 1768 war die geistreiche und witzige Gräfin von Dubarry ein gern gesehener Gast bei den „Soupers“ des Königs. Als rechtmäßige Gattin eines Adligen durfte sie während des Aufenthaltes von Louis XV. im Schloss Fontainebleau wohnen. Dagegen konnte sie an offiziellen Veranstaltungen nicht teilnehmen, weil sie hierzu erst bei Hofe vorgestellt werden musste.

Im Dezember 1768 bezog die Gräfin von Dubarry im Schloss Versailles unauffällig die ehemalige Wohnung des verstorbenen Kammerdieners Lebel. Ihre Bediensteten wohnten unter der Aufsicht ihrer Freundin „Chon“ in einem kleinen Haus in der Rue de L’Orangerie in Versailles. Dorthin kam auch Jeanne häufig, um Künstler und alte Freunde zu empfangen. Denn im Schloss Versailles lebte sie isoliert und fast geächtet.

Während des Winters 1768/1769 diskutierte man in Versailles heftig darüber, ob der König es tatsächlich wagen würde, dieses „Kind aus der Gosse“ bei Hofe einzuführen. Angeblich war es der Herzog von Richelieu, der Louis XV. die letzten Skrupel nahm. Der über 70 Jahre alte Richelieu betrachtete Jeanne als letzte Chance auf ein hohes politisches Amt. Er träumte vermutlich davon, den einflussreichen Minister Choiseul, der sich als Gegner der Dubarry hervortat, zu stürzen und dessen Posten zu übernehmen.

Gegen eine Vorstellung der Gräfin von Dubarry bei Hofe bestanden formal keine Hindernisse. Der Titel ihres Gatten Guillaume, Graf von Dubarry, war echt. Bei ihrer eigenen Abstammung bezog man sich auf die Version der Heiratsurkunde. Deshalb entschloss sich der König, die Vorstellung seiner Geliebten bei Hofe zu erlauben. Der Herzog von Richelieu bekam den Auftrag, für Jeanne ein angemessenes Kleid und prächtigen Schmuck im Wert von 100.000 Livres zu beschaffen.

Die Vorstellung der Gräfin von Dubarry bei Hofe in Versailles sollte Ende Januar 1769 stattfinden. Hierfür benötigte man eine adlige Patin, die bereit war, die offizielle königliche Mätresse („Maîtresse en titre“) einzuführen. Bei Hofe fand man keine Dame, welche diese Patenschaft übernehmen wollte, ohne hohe Forderungen zu stellen. Aber Jean Graf von Dubarry spürte für diese wichtige Aufgabe die verwitwete und verschuldete Angélique-Gabrielle Gräfin von Béarn (1716–1782) auf. Ihr verstorbener Gatte hatte ihr außer fünf Söhnen auch Schulden und einen seit Jahren anhängigen Prozess hinterlassen. Für 100.000 Livres übernahm die Witwe die Rolle der Patin.

Als die Gräfin von Béarn feststellte, dass man sie wegen ihrer Rolle als Patin für die Dubarry in ihren noblen Kreisen mied, inszenierte sie aus Feigheit einen Sturz. Dabei verstauchte sie sich angeblich einen Knöchel und legte sich indisponiert ins Bett. Auf diese Weise platzte der für Ende Januar 1769 festgestellte Vorstellungstermin in Versailles.

Zu allem Überdruss stürzte der König damals bei der Jagd vom Pferd, bevor ein neuer Termin für die Vorstellung der Dubarry festgelegt werden konnte. Die Verletzung von Louis XV. war zwar nicht schwer, aber er musste dennoch einige Tage Bettruhe einlegen. Während dieser Zeit wachten Töchter des Königs so unermüdlich an seinem Bett, dass Jeanne keinen Zutritt zu ihm hatte. Zudem brachte die Tochter Adélaïde noch einmal das Thema einer zweiten Heirat des Königs zur Sprache und die Tochter Louise zitierte aus österlichen Bußpredigten.

Die Dubarry dachte damals schon daran, den Hof zu verlassen. Denn wenn nicht bald ein Wunder geschah, würde ihre Vorstellung zu spät erfolgen, um an der Hochzeit des Jahres am 5. April 1769 teilnehmen zu können. An diesem Tag war die Heirat von Louis Philippe Joseph, Herzog von Chartres (1747–1793), Erbe des Hauses Orléans sowie Enkel des Regenten und einer natürlichen Tochter des „Sonnenkönigs“ Louis XIV. und der Montespan geplant. Seine Braut war Louise Marie Adélaïde de Penthiève (1753–1821, eine Enkelin von Louis Alexandre, Graf von Toulouse, erster Herzog von Penthiève (1678–1737), dem jüngsten Sohn aus der Verbindung von Louis XIV. und der Montespan. Es vermählte sich sozusagen ein doppelter Urenkel des „Sonnenkönigs“ mit einer Urenkelin dieses Herrschers.

Irgendwann konnten die Töchter des Königs ihren Vater nicht mehr vor der Dubarry abschirmen. Dank erotischer Genüsse bei Treffen mit seiner Geliebten vergaß Louis XV. schnell Blutergüsse, die von seinem Sturz vom Pferd herrührten, Bußpredigten, Priester und unverheiratete Töchter, die er ehelichen sollte. Verliebter als je zuvor kündigte er zum Abschluss der ersten Jagd nach seiner Genesung vor Höflingen an, am nächsten Tag werde die Vorstellung stattfinden, von der seit langem die Rede war.

Am Abend des 22. April 1769 versammelte sich der Hof in Versailles so vollzählig wie schon lange nicht mehr zur Vorstellung der Gräfin von Dubarry als offizielle königliche Mätresse („Maîtresse en titre“). Jeanne traf einige Minuten zu spät mit der Kutsche ein. Der König war schon etwas unruhig auf und ab geschritten und niemand hatte mehr gewagt, noch ein Wort zu sagen. Die prachtvoll gekleidete Dubarry verließ die Kutsche, schritt über den Platz zum Eingang des Schlosses, stieg die Treppe empor und erschien in der Tür des Saales, in dem man auf sie wartete. Ihr Anblick war so überwältigend, dass angeblich selbst ihre erbittertsten Feinde für einen kurzen Moment die Luft anhielten. Untadelig beherrschte Jeanne ihre extrem lange Schleppe und sank schwanengleich vor dem König auf die Knie. Louis XV. zog sie daraufhin wie ein junger Bräutigam seine Braut an seine Seite.

Nach der offiziellen Vorstellung in Versailles konnte die Gräfin von Dubarry an allen Hoffesten teilnehmen und ständig in der nächsten Umgebung des Königs anwesend sein. Nun hatte ihr Förderer Jean, Graf von Dubarry, sein großes Ziel erreicht: Jeanne war offizielle Mätresse an einem der glänzendsten Höfe in Europa. Der Graf selbst hatte zwar keinen Zutritt am Königshof in Versailles. Aber sein Sohn Adolphe durfte an den kleinen Gesellschaften des Königs teilnehmen. Seine jüngere Schwester „Chon“ konnte in der Bank der Pompadour an der heiligen Messe teilnehmen.

Auch für Jeanne brachte der neue Status allerlei Vorteile. Sie bezog nun offiziell die Räume der früheren offiziellen Mätresse Marquise de Pompadour. Der Umbau erfolgte nach ihren Wünschen. Verantwortlich dafür war Abel Poission, Marquis de Vandières de Marigny et den Ménars, der Bruder der Pompadour. Er hatte noch immer den Posten als Generalinspekteur der königlichen Bauten.

Anfangs hatte die Gräfin von Dubarry kein leichtes Spiel bei Hofe. Am Sonntag nach ihrer Vorstellung in Versailles als offizielle Mätresse blieben die Hofdamen der Messe fern, der die Dubarry auf der für die Pompadour geschaffenen Bank erstmals beiwohnte. Frostige Stimmung herrschte auch in Marly, wohin die engere Hofgesellschaft später zog. Die geladenen Hofdamen sträubten sich dagegen, neben der Dubarry zu sitzen.

Jeanne war wegen der Ablehnung ihrer Person schier der Verzweiflung nahe. Dem verliebten König blieb dies nicht verborgen. Er schuf durch die Überzeugungskraft des Geldes für Abhilfe. Zunächst bezahlte er die Spielschulden von Anne Marguerite Gabrielle de Beauvau-Craon (1707–1791), Marschallin von Mirepoix, die bereits für die Pompadour eine aufrechte Freundin gewesen war. Danach verhielt sich Madame de Mirepoix merklich freundlicher gegenüber der Dubarry. Als nächstes schmolz das Eis bei Madame de Flavacourt (1713–1775), die einst Hortense-Félicité de Mailly-Nesle hieß, deren Schwestern Geliebte des Königs gewesen waren. Als sich der Wind bei Hofe drehte, änderten auch die Mätressen der Herren Soubise und Condé ihre feindselige Haltung gegenüber der Dubarry. Für eine Stellung ihres Ehemannes im Haus des Kronprinzen freundete sich Madame Marie-Louise de Montmorency (1723–1794) mit der Dubarry an.

Die große, schlanke, vollbusige und blonde Gräfin von Dubarry eroberte mit ihrer Jugend, Schönheit, Fröhlichkeit, Sanftmut und ihrem Charme das Herz des alternden Königs Louis XV., der sie bald nicht mehr missen konnte. Sie trug keine steifen Hofkleider, sondern einfache lockere, helle Kleidungsstücke. Trotzdem dauerte es oft Stunden, bis sie die reizende Ungezwungenheit ihrer Aufmachung erreichte. Ihr Französisch war ungewöhnlich korrekt. Die Eigenheiten der Diktion bei Hofe benutzte sie je nach Lust und Laune. Wenn sie beim Erzählen richtig in Fahrt kam, vergaß sie ihr einstudiertes mädchenhaftes Lispeln. Neben großzügigen Geldzuwendungen erhielt sie Geschenke des Königs beispielsweise in Form von Juwelen.

Die ehemalige Dirne Dubarry war am Königshof ein noch größerer Skandal als die frühere bürgerliche Mätresse Pompadour. Wegen ihrer anrüchigen Herkunft wurde sie von vielen Höflingen angegriffen. Das machte der Dubarry, die eine warmherzige und großzügige Frau war, sehr zu schaffen. Personen, die freundlich zu ihr waren, konnten stets auf ihre Freundschaft und Hilfe bauen. Bitten an den König zugunsten von Menschen in Not wurden für sie zur Gewohnheit.

Einer der erbittertsten Feinde der Gräfin von Dubarry war der bereits erwähnte Minister Choiseul. Jeanne bewunderte den Herzog eigentlich und hätte ihn wohl für sich gewinnen können. Aber dessen Schwester Beatrix de Stainville, verheiratete Herzogin von Gramont (1730–1794), sowie Marie Charlotte Sylvie de Rohan-Chabot, verheiratete Prinzessin Beauvau (1729–1807), und Marie-Charlotte Hippolyte de Campet de Saujon, Herzogin von Boufflers (1725–1800), redeten Choiseul ein, er sei es dem Adel von Frankreich schuldig, den Aufstieg dieser „Metze“ zu verhindern.

[...]

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Details

Titel
Madame Dubarry
Untertitel
Von der Dirne zur Mätresse des Königs
Autor
Jahr
2014
Seiten
124
Katalognummer
V277621
ISBN (eBook)
9783656704416
ISBN (Buch)
9783656707202
Dateigröße
6443 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
Madame Dubarry, Louis XV., Ludwig XV., Frankreich, Mätressen
Arbeit zitieren
Ernst Probst (Autor:in), 2014, Madame Dubarry, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277621

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