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Willirams Prosaparaphrase. Referat und Lernzusammenfassung

Titel: Willirams Prosaparaphrase. Referat und Lernzusammenfassung

Prüfungsvorbereitung , 2013 , 19 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: André Böhlmann (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Zusammenfassung diente als Vorbereitung auf eine schriftliche Examensprüfung zu Willirams Prosaparaphrase.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Zweisprachigkeit und Willirams Prosaparaphrase

2. Betrachtung der Mischsprache bei Williram

2.1.2 Quantitätsvergleich

3. Die Lateinischen Elemente

4. Die deutschen Elemente (59 ff)

5. Der deutsche und lateinische Wortschatz im Vergleich

6. Wiederholungen

7. Erscheinungsformen der Sprachmischung in der Prosaparaphrase

8. Sprachwechsel

9. Zu einer wichtigen Methode der Exegese

10. Das Zusammenwirken von Deutsch und Latein

11. Stilistische Aspekte der Gestaltung Willirams Mischsprache

12. Motivation für die Wahl der Mischsprache

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die sprachliche Struktur und die exegetischen Funktionen der Mischsprache in Willirams Prosaparaphrase, um nachzuweisen, dass es sich dabei nicht um bloße Interferenzerscheinungen, sondern um ein bewusstes, künstlerisch geplantes Gestaltungsmittel handelt.

  • Analyse der Zweisprachigkeit und Sprachverteilung bei Williram.
  • Untersuchung der exegetischen Funktion lateinischer und deutscher Elemente.
  • Vergleich des Wortschatzes und der syntaktischen Strukturen beider Sprachen.
  • Darlegung der stilistischen und motivischen Gründe für die Wahl der Mischsprache.

Auszug aus dem Buch

Die deutschen Elemente (59 ff)

Bei Williram finden sich vier rein deutschsprachige Kapitel (5,8,20,22). In diesen Kapiteln findet sich kein einziges lateinisches Einsprängsel. Keines von ihnen ist ohne Übersetzungsteil länger als dreieinhalb Zeilen, keines hat mehr als zwei Sätze.

Diese Feststellungen vermitteln jedoch nicht das wahre Bild von der Leistungskraft und Funktion des Deutschen innerhalb der Mischsprache, denn diese vier Abschnitte stellen sozusagen nur Ausnahmen in der exegetischen Tätigkeit Willirams dar und das nicht nur im sprachlichen Bereich, weil sie als einzige einsprachig sind, sondern in erster Linie auch darum, weil der Exeget den Bibelversen I 4 , I 13 und I 15 nur geringes Interesse entgegenbringt.

Diese jeweiligen Stellen des HL sind nämlich von eindeutiger Aussage, dass sich eine Stellungnahme des Exegeten erübrigt. Williram muss sein lateinisches Wissen nicht zur Ausbreitung und Kommentierung „verschwenden“, da das Verständnis der Übersetzung keine Schwierigkeiten bereitet und das Instrument der Mischsprache nicht gebraucht werden muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zweisprachigkeit und Willirams Prosaparaphrase: Die Einleitung klärt die grundlegenden Begriffe der Zweisprachigkeit im Mittelalter und stellt Willirams Rolle als Bilinguist dar.

2. Betrachtung der Mischsprache bei Williram: Dieses Kapitel untersucht die Aufgabenteilung der beiden Sprachen und definiert Deutsch als Erst- sowie Latein als Zweitsprache.

2.1.2 Quantitätsvergleich: Hier wird durch statistische Auszählungen das Sprachverhältnis quantifiziert, um die Rollenverteilung von Latein und Deutsch zu untermauern.

3. Die Lateinischen Elemente: Es wird die Qualität des lateinischen Schreibstils Willirams gewürdigt und die Bedeutung der Vulgata sowie der Kirchenväter als Quellen hervorgehoben.

4. Die deutschen Elemente (59 ff): Analyse der seltenen rein deutschen Passagen und deren Rolle innerhalb der gesamten exegetischen Struktur.

5. Der deutsche und lateinische Wortschatz im Vergleich: Feststellung einer weitgehenden Gleichwertigkeit des Wortschatzes in beiden Sprachen, trotz struktureller Unterschiede.

6. Wiederholungen: Untersuchung der formelhaften Wiederholungen als Mittel zur Vereinheitlichung und zur Exegese.

7. Erscheinungsformen der Sprachmischung in der Prosaparaphrase: Detaillierte Darstellung der Sprachmischung auf morphologischer und syntaktischer Ebene, insbesondere bei Verben und Substantiven.

8. Sprachwechsel: Theoretische Abgrenzung des Sprachwechsels von der Interferenz sowie Erläuterung der Ursachen für den Wechsel.

9. Zu einer wichtigen Methode der Exegese: Diskussion der Relativsätze als Hauptträger der exegetischen Deutungsarbeit.

10. Das Zusammenwirken von Deutsch und Latein: Abhebung der bewussten Sprachmischung Willirams von der unbewussten Interferenz anderer Texte.

11. Stilistische Aspekte der Gestaltung Willirams Mischsprache: Bewertung der sprachlichen Mischung als bewusste künstlerische Gestaltung durch rhetorische Figuren wie Parallelismus und Variatio.

12. Motivation für die Wahl der Mischsprache: Zusammenfassung der dialektisch-ästhetischen und gesellschaftlichen Beweggründe für die Mischsprache.

Schlüsselwörter

Williram, Prosaparaphrase, Mittelhochdeutsch, Gebrauchslatein, Zweisprachigkeit, Sprachmischung, Exegese, Hohelied, Vulgata, Sprachwechsel, Interferenz, Stilanalyse, Sprachwissenschaft, Mittelalter, Sprachdidaktik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Sprachmischung in Willirams Prosaparaphrase und analysiert, wie Deutsch und Latein gezielt zur exegetischen Gestaltung eingesetzt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Sprachpsychologie des Mittelalters, die Analyse von Sprachwechselszenarien und die stilistische Untersuchung mittelalterlicher Lehrtexte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Nachweis, dass Willirams Mischsprache kein Zufallsprodukt ist, sondern einem bewussten, künstlerischen Plan zur Vermittlung biblischer Inhalte folgt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Verwendet wird eine Kombination aus philologischer Textanalyse, quantitativer Untersuchung von Sprachanteilen sowie einer vergleichenden Stilistik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung syntaktischer Mischformen, die Analyse des Wortschatzes und die Identifikation rhetorischer Gestaltungsmittel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Sprachmischung, Exegese, Williram, Zweisprachigkeit und stilistische Gestaltung.

Welche Rolle spielt die Vulgata für Williram?

Die Vulgata dient als grundlegende Quelle, deren Einflüsse Williram bewusst in seine eigene Hoheliedauslegung integriert und teilweise zitiert.

Warum wählt Williram eine Mischsprache statt einer einsprachigen Version?

Eine einsprachige lateinische Fassung wäre zu trocken gewesen, während eine rein deutsche Version für das akademische Niveau der damaligen Gelehrten nicht ausgereicht hätte.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Willirams Prosaparaphrase. Referat und Lernzusammenfassung
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
1,7
Autor
André Böhlmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
19
Katalognummer
V277761
ISBN (eBook)
9783656705697
ISBN (Buch)
9783656706373
Sprache
Deutsch
Schlagworte
willirams prosaparaphrase referat lernzusammenfassung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
André Böhlmann (Autor:in), 2013, Willirams Prosaparaphrase. Referat und Lernzusammenfassung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277761
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Leseprobe aus  19  Seiten
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