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Interkulturelle Kommunikation. Die Gruß- und Abschiedsrituale der Bamileké in Westkamerun

Title: Interkulturelle Kommunikation. Die Gruß- und Abschiedsrituale der Bamileké in Westkamerun

Term Paper (Advanced seminar) , 2010 , 16 Pages , Grade: 1

Autor:in: Eugeune Colinet Tatchouala (Author)

German Studies - Linguistics
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Interkulturelle Kommunikation in der Globalisierungsära ist der Königsweg zu Verständigung. Groß geschrieben werden heute deswegen die Begriffe Kulturverschiedenheit, Kulturnormrelativierung, gegenseitiger Respekt, Friedenkultur, Milde und Toleranz, Anderssein als Bereicherung, Gleichheit der Menschen, Menschenrechte und gegenseitige Akzeptanz. Die Beschreibung der Kultur der Bamileké (Kulturvolk in Westkamerun in dem afrikanischen Kontinent) mit ihren Besonderheiten ist ein Licht, das in andere, nicht-europäische Welten geworfen wird. Diese Beleuchtung anderer Lebensarten ist eine Belehrung für jeden, der der Weltkultur und der Interkulturalität Bedeutung schenkt.

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Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Bamileké als Volk und Raum

2 Begrüßung und Verabschiedung als universale Handlungen von sozialem Kontakt und Höflichkeit

2.1 Begrüßung in der Mongolei

2.2 Begrüßung in China

2.3 Begrüßung in Nordamerika

2.4 Begrüßung und Verabschiedung in Deutschland

3 Begrüßung und Verabschiedung in Westkamerun

3.1. Zum Begrüßungsakt

3.1.1. Begrüßung als Pflichthandlung zur Konsolidierung des Membership und der sozialen Nähe

3.1.2. Besonderheiten beim Vollzug des Sprechakts Begrüßung

3.2. Zum Verabschiedungsakt

4 Schlußwort

5 Literatur

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Universalität und kulturspezifischen Ausprägungen von Begrüßungs- und Verabschiedungsritualen. Ziel ist es, durch einen Vergleich zwischen verschiedenen Kulturen (u.a. Mongolei, China, Deutschland) und einer detaillierten Fallstudie zu den Bamiléké in Westkamerun ein tieferes Verständnis für interkulturelle Kommunikation und soziale Interaktionsnormen zu schaffen.

  • Interkulturelle Kompetenz als Voraussetzung für soziale Integration
  • Soziolinguistische Analyse von Höflichkeitsfloskeln
  • Struktur von Begrüßungssequenzen als Frage-Antwort-Muster
  • Der Einfluss von Naturbegriffen auf die sprachliche Gestaltung von Grüßen
  • Vergleich der Abschiedsrituale im westlichen und kamerunischen Kulturraum

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Begrüßung als Pflichthandlung zur Konsolidierung des Membership und der sozialen Nähe

Die Begrüßung in dem Bamiléké-Kuturraum ist die erste soziale Sprachhandlung zum Ausdruck der Höflichkeit, die zu den großen Tugenden der Gesellschaft gehört. Jedes Individuum soll deswegen jederzeit seine humane Haltung ausdrücklich dadurch zeigen, dass er alle Leute, die es trifft, begrüßt ─ auch wenn der zu begrüßende Partner ganz konzentriert am Werk ist und die Person nicht sieht, die ihn zu begrüßen beabsichtigt. Die Begrüßung, die ja hier zu einer Arbeitsunterbrechung führt, gilt in diesem Fall nicht als Störung, sondern als Anfeuerung zu einer höheren Leistung. Zu diesem bestimmten Zeitpunkt der kurzen Interaktion ruht sich der Begrüßte aus und macht sich danach wieder ans Werk mit neuen Kräften. Zur Veranschaulichung in diesem Spezialfall des Begrüßens von Leuten, die am Werk sind, gelten folgende Beispiele(B)8:

B1: é nda nda! → langsam langsam! (→Übung macht Meister)

B2: me tui mu lé → Bleibe stark am Werk!/Gott gebe Dir mehr Kraft!

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Bedeutung interkultureller Kompetenz für die globale Gesellschaft und führt in die Thematik der Begrüßungs- und Abschiedsrituale als unverzichtbare soziale Handlungen ein.

1 Bamileké als Volk und Raum: Das Kapitel beschreibt die soziokulturellen Grundlagen, die ethnische Herkunft und die sprachliche Vielfalt der Bamiléké in Westkamerun.

2 Begrüßung und Verabschiedung als universale Handlungen von sozialem Kontakt und Höflichkeit: Hier wird anhand von Beispielen aus der Mongolei, China, Nordamerika und Deutschland aufgezeigt, wie diese sozialen Sprechakte kulturell unterschiedlich materialisiert werden.

3 Begrüßung und Verabschiedung in Westkamerun: Dieses Hauptkapitel analysiert detailliert die spezifischen Begrüßungs- und Abschiedsrituale der Bamiléké, insbesondere unter Berücksichtigung ihrer sozialen Funktion und der sprachlichen Besonderheiten.

4 Schlußwort: Der Autor fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und betont, dass das Verständnis für fremde Kommunikationsnormen ein wesentlicher Schlüssel für die Integration in einer globalisierten Welt ist.

5 Literatur: Ein Verzeichnis der verwendeten Quellen und weiterführender linguistischer Literatur.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kommunikation, Höflichkeit, Bamiléké, Sprachhandlung, Begrüßung, Verabschiedung, Soziale Interaktion, Kulturkompetenz, Ngiemboon, Ritual, Soziolinguistik, Westkamerun, Sprechakt, Membership, Höflichkeitsfloskeln.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der linguistischen und soziokulturellen Untersuchung von Begrüßungs- und Verabschiedungsritualen als universale, aber kulturspezifisch variierende soziale Handlungen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die interkulturelle Kommunikation, der soziolinguistische Vergleich von Höflichkeitsnormen und die spezifische Analyse der Bamiléké-Kultur in Westkamerun.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine detaillierte Beschreibung der Sprachhandlungen bei den Bamiléké ein tieferes Verständnis für interkulturelle Unterschiede zu wecken und Anregungen für interkulturelles Lernen zu geben.

Welche wissenschaftliche Methodik wird angewandt?

Der Autor stützt sich auf teilnehmende Beobachtungen und Interviews sowie auf einen kontrastiven Vergleich linguistischer Daten verschiedener Sprachen und Kulturen.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Der Hauptteil behandelt neben einem allgemeinen Überblick über verschiedene internationale Begrüßungsbräuche intensiv die spezifischen Rituale der Bamiléké, wie etwa die Bedeutung von Naturbezügen in Grußformeln.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Wichtige Begriffe sind interkulturelle Kompetenz, Sprachhandlungsmuster, Membership, soziale Nähe und der kulturelle Vergleich zwischen westlichen und kamerunischen Traditionen.

Warum spielt der Begriff "Membership" eine besondere Rolle bei den Bamiléké?

Der Begriff, entlehnt von Harvey Sacks, dient dazu, die Begrüßung als Pflichthandlung zu erklären, die das Individuum als festen Bestandteil der sozialen Gruppe bestätigt und soziale Nähe konsolidiert.

Welche Rolle spielt die Natur in den Begrüßungsformeln der Bamiléké?

Begrüßungen bei den Bamiléké beziehen sich oft auf natürliche Zyklen wie das Anbrechen des Tages (Helligkeit) oder den Nachtschlaf, wobei diese Fragen jedoch kontextuell und nicht rein denotativ zu verstehen sind.

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Details

Title
Interkulturelle Kommunikation. Die Gruß- und Abschiedsrituale der Bamileké in Westkamerun
College
University of Wuppertal  (Fachbereich A : Geistes- und Kulturwissenschaften)
Course
Interkulturelle Kommunikation
Grade
1
Author
Eugeune Colinet Tatchouala (Author)
Publication Year
2010
Pages
16
Catalog Number
V277788
ISBN (eBook)
9783656726227
ISBN (Book)
9783656726166
Language
German
Tags
interkulturelle kommunikation gruß- abschiedsrituale bamileké westkamerun
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eugeune Colinet Tatchouala (Author), 2010, Interkulturelle Kommunikation. Die Gruß- und Abschiedsrituale der Bamileké in Westkamerun, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277788
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