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Emotionen in Lehr- und Lernumgebungen am Beispiel aggressiver Erregungen

Titel: Emotionen in Lehr- und Lernumgebungen am Beispiel aggressiver Erregungen

Hausarbeit , 2010 , 16 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Annika Kailing (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit Emotionen in Lehr- und Lernumgebungen, um aufzuzeigen, wie relevant sie vor allem in gesellschaftlichen Institutionen - wie der Schule - sind. Ausgehend von einer allgemeinen Definition werden im Speziellen aggressive Erregungen beleuchtet. Daran an schließt die Fähigkeit der emotionalen Kompetenz, die die Überleitung zu den eigentlichen Emotionen in der Schule (allgemein, auf Seiten der Lehrerinnen und Lehrer und auf Seiten der Schülerinnen und Schüler) bildet. Als Konsequenzen werden beispielhafte Möglichkeiten der Schüler- und Lehrerschaft aufgezeigt, an einem produktiven Umgang mit Emotionen zu arbeiten, bevor diese Arbeit mit dem Fazit schließt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Emotionen - eine Definition

3 Aggressive Erregungen

4 Emotionale Kompetenz

5 Emotionen in der Schule

5.1 Allgemein

5.2 Emotionen auf Seiten der Lehrerinnen und Lehrer

5.3 Emotionen auf Seiten der Schülerinnen und Schüler

6 Konsequenzen

7 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung von Emotionen in Lehr- und Lernumgebungen, insbesondere im Kontext von aggressiven Erregungen. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie emotionale Kompetenz als Schlüsselfaktor für ein erfolgreiches Lehrer-Schüler-Verhältnis fungieren kann und welche präventiven Strategien den schulischen Umgang mit emotionalen Herausforderungen verbessern können.

  • Grundlagen der Emotionspsychologie und Definition von Aggression
  • Die Rolle der emotionalen Kompetenz als Basis für pädagogisches Handeln
  • Analyse von Emotionen auf Seiten der Lehrkräfte und deren Auswirkungen
  • Betrachtung der Schülerperspektive und negativer emotionaler Erfahrungen
  • Vorstellung präventiver Ansätze zur Gewaltvermeidung in der Schule

Auszug aus dem Buch

5.2 Emotionen auf Seiten der Lehrerinnen und Lehrer

Psychologen und Pädagogen glauben schon seit vielen Jahren zu wissen, dass Lernen nur unter bestimmten Bedingungen dauerhaft erfolgreich sein kann. Aus diesem Grund müssen speziell Lehrpersonen kompetent mit ihren eigenen, aber auch mit fremden Emotionen umgehen und diese nach innen und nach außen kontrollieren und dosieren können (vgl. Möller, 1996).

Der Umgang, die Kontrolle und die Dosierung der Emotionen erfordert von den Lehrerinnen und Lehrern neben emotionaler oft auch eine Art schauspielerische Kompetenz. Zunächst nehmen die Lehrkräfte ihre eigenen Gefühle wahr und schätzen sie ein, bevor sie diese anschließend an bestimmte „Regeln“ oder „Normen“ angleichen. Beispielsweise stellen sie sich die Fragen „Was darf ein kompetenter Lehrer in einer bestimmten Situation fühlen? Was nicht?“ (feeling rules) oder „Wie kann er diese Gefühle ausdrücken? Wie in keinem Fall?“ (display rules). Ein einfühlsames und verständnisvolles Verhalten den Schülern gegenüber ist elementar wichtig - sei es beispielsweise in Bezug auf von ihnen gemachte Fehler - denn das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit der Lehrperson spielen eine sehr entscheidende Rolle während des Unterrichtsgeschehens. Das menschliche Gehirn erfasst innerhalb von nur einer Sekunde, ob und vor allem wie es etwas registriert. Dieser Prozess wird unter anderem durch Blickkontakt, Sprache oder Mimik und Gestik der betreffenden Person beeinflusst. Führt der Lehrer den Unterricht also auf eine Art und Weise, die den Schülern das Gefühl vermittelt, ihre Fehler seien nicht geduldet oder arbeitet er mit Druckmitteln, wie zum Beispiel Strafarbeiten, Nachsitzen oder Bloßstellen vor der Klasse, so können starke negative Emotionen bei den Schülern hervorgerufen werden (z.B. Angst), die den Lernprozess deutlich behindern (vgl. Sieland, 2006).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung legt den Grundstein für das Verständnis von Emotionalität als essenziellen Bestandteil des Menschseins und definiert den Rahmen der Hausarbeit hinsichtlich der schulischen Relevanz.

2 Emotionen - eine Definition: Dieses Kapitel erläutert den etymologischen Ursprung sowie die psychologische Funktion von Emotionen als Motivationssystem für menschliches Handeln.

3 Aggressive Erregungen: Hier wird das Drei-Stufen-Modell vorgestellt, um die Entstehung von aggressiven Emotionen als Reaktion auf negative Bewertungen zu verdeutlichen.

4 Emotionale Kompetenz: Das Kapitel definiert emotionale Kompetenz als notwendige Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle differenziert wahrzunehmen, zu regulieren und konstruktiv in Handlungen umzusetzen.

5 Emotionen in der Schule: Dieser Abschnitt beleuchtet die Dynamik zwischen den Akteuren in der Institution Schule und die wechselseitigen emotionalen Beeinflussungen.

6 Konsequenzen: Es werden präventive Möglichkeiten wie das Programm "Faustlos" sowie Strategien zur Stärkung der emotionalen Kompetenz für Lehrkräfte diskutiert.

7 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Aggressionen Teil der menschlichen Natur sind, jedoch durch empathisches Handeln und professionelle Kompetenz positiv beeinflusst werden können.

Schlüsselwörter

Emotionen, Schule, aggressive Erregungen, emotionale Kompetenz, Drei-Stufen-Modell, Lehrer-Schüler-Verhältnis, Gewaltprävention, Faustlos, pädagogisches Handeln, Stressresistenz, Schulklima, emotionale Intelligenz, Konfliktmanagement, Lernprozess, Empathie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Rolle von Emotionen innerhalb der schulischen Lehr- und Lernumgebung und untersucht, wie diese das Zusammenleben und den Erfolg von Bildungsprozessen beeinflussen.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Zu den Kernbereichen zählen die allgemeine Definition von Emotionen, die spezifische Analyse aggressiver Erregungen, die Förderung emotionaler Kompetenz sowie deren Anwendung im Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie wichtig der bewusste Umgang mit Emotionen für Lehrkräfte und Schüler ist, um Lernprozesse zu fördern und ein gewaltarmes Schulklima zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Aufarbeitung psychologischer und pädagogischer Modelle, ergänzt durch Fallbeispiele und Präventionskonzepte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Emotionen und Aggression, die Erläuterung der emotionalen Kompetenz sowie die detaillierte Betrachtung der Lehrer- und Schülerrolle in der Schule.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Wichtige Begriffe sind emotionale Kompetenz, Aggression, schulische Interaktion, Gewaltprävention und das Lehrer-Schüler-Verhältnis.

Welche Rolle spielt das Drei-Stufen-Modell?

Das Modell dient der Erklärung, wie aus einer (negativen) Bewertung eines Ereignisses aggressive Verhaltensweisen entstehen können.

Warum ist die "schauspielerische Kompetenz" für Lehrer relevant?

Sie beschreibt die Fähigkeit von Lehrkräften, eigene Gefühle wahrzunehmen und im Sinne der "feeling rules" so zu regulieren, dass ein förderliches Lernklima erhalten bleibt, auch bei eigener Belastung.

Was ist das Ziel des Programms "Faustlos"?

Es dient der langfristigen Förderung sozialemotionaler Kompetenzen bei Schülern, um durch Training von Empathie und Impulskontrolle aggressivem Verhalten präventiv entgegenzuwirken.

Welche negativen Erfahrungen bei Schülern identifiziert die Untersuchung von Volker Krumm?

Krumm unterteilt diese in 13 Kategorien, darunter Bloßstellen, ungerechtes Verhalten, Beschimpfungen und Verletzung von Rechten, die oft den Anlass für aggressive Reaktionen der Schüler bilden.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Emotionen in Lehr- und Lernumgebungen am Beispiel aggressiver Erregungen
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
2,0
Autor
Annika Kailing (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
16
Katalognummer
V278020
ISBN (eBook)
9783656705789
ISBN (Buch)
9783656710356
Sprache
Deutsch
Schlagworte
emotionen lehr- lernumgebungen beispiel erregungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Annika Kailing (Autor:in), 2010, Emotionen in Lehr- und Lernumgebungen am Beispiel aggressiver Erregungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278020
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Leseprobe aus  16  Seiten
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