Die folgende Studie untersucht die Unterschiede zwischen den Gruppen Eltern und Menschen ohne Kinder in Bezug auf die Einstellungen: Verantwortungsbewusstsein, Zukunftsangst, Lebenszufriedenheit und Hygienebewusstsein.
Zu diesem Zweck wurde ein Fragebogen entwickelt, mit dessen Hilfe neben den Daten zu Alter, Geschlecht und Gruppenzugehörigkeit zu jeder Einstellung 5 Antworten erhoben wurden. Die Beantwortung erfolgt mittels einer fünfstufigen Likert-Skala. An der Befragung nahmen aus jeder Gruppe (Eltern und Nicht-Eltern) jeweils 20 Personen teil. Die erhobenen Daten wurden aufbereitet und mit Mitteln der deskriptiven Statistik hinsichtlich Verantwortungsbewusstsein, lebenszufriedenheit. Hygienebewusstsein und Zukunftsängsten ausgewertet.
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung
2 Methoden
2.1 Erstellung der Items
2.2 Durchführung der Befragung
2.3 Berechnungen der Ergebnisse
3 Ergebnisse
3.1 Werte der Einstellungen
3.2 Effektstärken
3.3 Überprüfungen der Unterschiedshypothesen
Verantwortungsbewusstsein
Zufriedenheit mit der privaten Lebenssituation
Zukunftsangst
Hygienebewusstsein
3.4 Überprüfungen der Zusammenhanghypothesen
Zusammenhang zwischen Gruppenzugehörigkeit und Geschlecht
Zusammenhang zwischen Gruppenzugehörigkeit und Alter
4 Diskussion
4.1 Ergebnisse
4.2 Erklärung und Einordnung der Ergebnisse
4.3 Methodische Schwierigkeiten
4.4 Ausblick
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob und inwiefern sich die Einstellungen von Eltern von denen kinderloser Personen unterscheiden, wobei insbesondere der Einfluss von Rollenwechseln auf psychologische Parameter analysiert wird.
- Verantwortungsbewusstsein
- Zukunftsangst
- Lebenszufriedenheit
- Hygienebewusstsein
- Einfluss von Rollenverhalten auf Einstellungen
Auszug aus dem Buch
Einführung und Hypothesen
Die Beschäftigung mit den Einstellungen von Menschen lässt sich dem Bereich der Sozialpsychologie zuordnen. Diese wiederum beschäftigt sich mit den Mechanismen des Zusammenlebens und der Interaktion und gegenseitigen Beeinflussung von Menschen untereinander. Eine Einstellung ist laut Myers „Psychologie“ (Myers 2008) ein(e): „[…] Überzeugung oder Gefühl, das Menschen prädisponiert, in einer bestimmten Art und Weise auf Dinge, Menschen und Ereignisse zu reagieren.“
Wissenschaftler befassen sich bei den Forschungen zu Einstellungen vor allen mit dem wechselseitigen Einfluss von Handlungen und Einstellungen. Dabei geht es auch um die Frage, ob unsere Handlungen durch Einstellungen beeinflusst werden können und falls ja, welche Bedingungen dafür erfüllt sein müssen. Laut der Theorie des geplanten Verhaltens nach Icek Ajzen ist die Absicht ein Verhalten zu zeigen abhängig von 3 Faktoren (Wikipedia.de nach Ajzen, I. (1985)). Nur einer dieser Faktoren bezieht sich auf die Einstellung gegenüber dem Verhalten, die anderen Faktoren sind soziale Normen, also wie unser Umfeld das Verhalten möglicherweise beurteilen wird, und die eingeschätzte Schwierigkeit der Ausführung des Verhaltens. Es ist also nicht ohne weiteres möglich von unseren Einstellungen auf unser Verhalten zu schließen, da dieses durch mehrere Faktoren beeinflusst wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung: Theoretische Hinführung zur Bedeutung von Einstellungen und deren Beeinflussung durch Rollenverhalten sowie Darlegung der untersuchten Hypothesen.
2 Methoden: Beschreibung des standardisierten Forschungsdesigns, der Item-Erstellung und der Durchführung einer Online-Befragung mit 40 Teilnehmern.
3 Ergebnisse: Detaillierte Darstellung der deskriptiven Statistiken, Effektstärken sowie Überprüfung der aufgestellten Unterschieds- und Zusammenhangshypothesen mittels statistischer Tests.
4 Diskussion: Interpretation der erhobenen Daten, Reflexion methodischer Einschränkungen und Ausblick auf zukünftige Forschungsansätze und wirtschaftliche Anwendungsfelder.
Schlüsselwörter
Einstellungen, Elternschaft, Verantwortungsbewusstsein, Zukunftsangst, Lebenszufriedenheit, Hygienebewusstsein, Rollenverhalten, Sozialpsychologie, Likert-Skala, deskriptive Statistik, Between-Subjects-Design, Chi-Quadrat-Test, Signifikanzniveau, Rollenwechsel, empirische Untersuchung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht, ob die Übernahme der Elternrolle mit messbaren Veränderungen in spezifischen Einstellungen wie Verantwortungsbewusstsein, Lebenszufriedenheit, Zukunftsangst und Hygienebewusstsein einhergeht.
Welche zentralen Themenfelder werden in der Untersuchung behandelt?
Neben dem Kernthema der elterlichen Einstellung werden sozialpsychologische Theorien wie die kognitive Dissonanz, die Theorie des geplanten Verhaltens und der Einfluss von Rollenverhalten thematisiert.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Studie?
Das Ziel ist es, empirisch zu prüfen, ob sich Eltern in ihrer psychologischen Ausprägung bei den gewählten vier Einstellungskategorien signifikant von Menschen ohne Kinder unterscheiden.
Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Studie verwendet?
Es wurde ein standardisiertes, quantitatives Between-Subjects-Design gewählt, bei dem 40 Probanden einen Online-Fragebogen auf Basis einer fünfstufigen Likert-Skala ausgefüllt haben.
Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Konzeption, die tabellarische Auswertung der statistischen Daten (Mittelwerte, Standardabweichungen) und die Überprüfung der Hypothesen mittels Effektstärken und Chi-Quadrat-Tests.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Elternschaft, Rollenverhalten, Einstellungsänderung, Sozialpsychologie und empirische Sozialforschung beschreiben.
Wie wurde die Validität der Ergebnisse in der Diskussion bewertet?
Der Autor reflektiert kritisch über die kleine Stichprobengröße, die mangelnde Repräsentativität der Altersgruppen sowie das fehlende Längsschnittdesign, was die Generalisierbarkeit einschränkt.
Welcher statistische Zusammenhang wurde zwischen Alter und Gruppenzugehörigkeit festgestellt?
Mittels Chi-Quadrat-Test wurde ein kleiner, aber signifikanter Zusammenhang nachgewiesen, was darauf hindeutet, dass das Alter bei der Gruppenzugehörigkeit (Eltern vs. Nicht-Eltern) eine Rolle spielt.
- Quote paper
- Markus Hübenthal (Author), 2014, Die Einstellungen von Eltern und Nicht-Eltern. Verantwortungsbewusstsein, Zukunftsangst, Lebenszufriedenheit und Hygienebewusstsein, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278134