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Befragung zu Korrelation der Arbeitsbedingungen und Burnout in der stationären Krankenpflege

Eine quantitative Untersuchung

Titel: Befragung zu Korrelation der Arbeitsbedingungen und Burnout in der stationären Krankenpflege

Studienarbeit , 2014 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Bernd Hoffmann (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bei dieser Seminararbeit wurden zunächst mal die Einwirkungen der Arbeitsbedingungen auf den Menschen dargestellt einesteils aus Ihrer Entwicklung und Ihren heutigen Ausprägungen. Weiterhin wurde der Begriff "Burnout" erklärt und welche Formen und Auswirkungen dieses Syndrom haben kann. Danach wurde die Methodik des wissenschaftlichen Vorgehens erläutert und die schriftlich die Befragung begleitet. Anschließend wurden das Ergebnis und der Ausblick dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärung Burnout

3 Erklärungsansätze von Burnout

4 Fragestellung/Hypothese

5 Methodisches Vorgehen

6 Datenerhebung

7 Datenauswertung

8 Hypothesenbetrachtung

9 Ausblick/kritische Auseinandersetzung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen stationären Arbeitsbedingungen und dem Burnout-Syndrom bei Pflegekräften auf einer internistischen Station. Ziel ist es, mittels eines quantitativen Forschungsansatzes zu prüfen, ob spezifische Arbeitsbelastungen eine signifikante Korrelation mit Burnout-Symptomen aufweisen.

  • Analyse von Burnout-Definitionen und Erklärungsansätzen
  • Untersuchung von Arbeitsbedingungen in der stationären Pflege
  • Quantitative Erhebung mittels des MBI-D (Maslach Burnout Inventory)
  • Statistische Auswertung von Korrelationen zwischen Belastungsfaktoren
  • Diskussion der Auswirkungen von Arbeitsbelastungen auf die Versorgungsqualität

Auszug aus dem Buch

3 Erklärungsansätze von Burnout

Burnout ist ursprünglich ein rein technischer Begriff, der das Abbrennen von Brennstoffelementen beschreibt. Es kam aber auch zu einer Übertragung des Begriffs in die Psychologie beziehungsweise die Medizin, die ein „sich verausgaben“ mit der Bezeichnung verbinden. Das psychologische Phänomen eines Burnouts wurde 1969 erstmalig von Bradley erwähnt. Er merkte noch an, dass es sich dabei um ein Phänomen handelt, dass vorwiegend bei Menschen in helfenden Berufen vorzufinden ist.4

Leider ist es der Fachwelt bis heute nicht gelungen, eine einheitliche Definition des Burnoutsyndroms zu erstellen. Bisher gibt es lediglich Kategorien, die in Bezug auf Burnout immer wieder benannt werden. Dies sind einerseits Definitionen in Bezug auf die Persönlichkeit des Individuums,wie auch die Außenwelt welche meist mit Organisationen gleichgesetzt werden. Andererseits decken sich viele Teile von Definitionen, die Burnout betreffen, mit denen von Depressionen.

Festgehalten werden kann mittlerweile, dass es sich bei Burnout um eine Symptomatik mit mehreren Ebenen handelt. Die Symptome, die Burnout bedingen und hervorrufen können, stehen nicht in einer Abhängigkeit zueinander. Es spielen beim Burnout mehrere Faktoren eine Rolle, die aber alle für sich genommen betrachtet werden müssen mit dem Ergebnis, dass ähnliche Faktoren bei einzelnen Personen unterschiedliche Wirkungen hervorrufen können.

Die Meinung der Wissenschaft kann sich aber darauf festlegen, dass Menschen von Burnout eher betroffen sind, die eine helfende Tätigkeit ausüben und seelischen Belastungen ausgesetzt sind. Diese Meinung betont die Bedeutung des individuellen Charakters der Betroffenen. Vor allem besonders- oder hochmotivierte Persönlichkeiten seien von Burnout betroffen.5

Dass eine Burnout Symptomatik positiv mit Arbeitsbelastungen korreliert, wird in den letzten Jahren diskutiert. Es scheint, dass ein Missverhältnis zwischen dem individuellen Anspruch an die Arbeit und den organisatorischen Rahmenbedingungen einen Einfluss auf die Entwicklung eines Burnouts hat. Durch dieses Ungleichgewicht ist die betroffen Person auf Bewältigungsmechanismen angewiesen, um wieder ein inneres Gleichgewicht herzustellen. Auf die Dauer führt dieser Prozess allerdings zu einer Abwärtsspirale, was zu Depressiven Symptomen führen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik des demographischen Wandels und der damit verbundenen Arbeitsbelastung in Krankenhäusern ein und definiert die Forschungsfrage sowie die Hypothese der Arbeit.

2 Begriffserklärung Burnout: Hier werden verschiedene Definitionen des Burnout-Syndroms durch Fachliteratur wie Dorsch und Cherniss sowie die Gefährdung der Pflegeberufe anhand statistischer Daten dargelegt.

3 Erklärungsansätze von Burnout: Das Kapitel erläutert die psychologische Herkunft des Begriffs und diskutiert die multifaktoriellen Ebenen der Burnout-Symptomatik sowie die Bedeutung persönlicher Ressourcen.

4 Fragestellung/Hypothese: Die Zielsetzung der Untersuchung wird konkretisiert und die zugrunde liegende Hypothese formuliert, dass Arbeitsbedingungen positiv mit Burnout korrelieren.

5 Methodisches Vorgehen: Es wird das Untersuchungsdesign der Querschnittsstudie, die Auswahl der Zielgruppe (40 Pflegekräfte) und der Ablauf der Datenerhebung inklusive Pretest und Ethik-Aspekten beschrieben.

6 Datenerhebung: Dieses Kapitel stellt das verwendete Erhebungsinstrument MBI-D vor, erläutert die Anpassung der Skalen und die Gestaltung der Likert-Skala für die Befragung.

7 Datenauswertung: Die statistischen Verfahren der Korrelationsanalyse nach Pearson und die Regressionsanalyse zur Überprüfung des Zusammenhangs zwischen den untersuchten Variablen werden angewendet und visualisiert.

8 Hypothesenbetrachtung: Hier erfolgt die Auswertung der Ergebnisse: Die Hypothese konnte statistisch nicht verifiziert werden, wobei signifikante Teilzusammenhänge, etwa bei körperlicher Belastung, identifiziert wurden.

9 Ausblick/kritische Auseinandersetzung: Das Kapitel reflektiert die methodischen Grenzen der Studie, bietet Lösungsansätze zur Reduzierung der Arbeitsbelastung und gibt einen Ausblick auf notwendige künftige Forschung.

Schlüsselwörter

Burnout, Pflege, Arbeitsbedingungen, Stationärer Alltag, Quantitative Forschung, MBI-D, Korrelationsanalyse, Pflegequalität, Berufsverbleib, Arbeitsbelastung, Psychische Erschöpfung, Körperliche Belastung, Gesundheitssektor, Personalbedarf, Querschnittsstudie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Burnout-Syndrom bei Pflegekräften auf einer internistischen Station eines Krankenhauses in Luxemburg und untersucht den Einfluss spezifischer Arbeitsbedingungen auf die psychische und physische Gesundheit des Personals.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition von Burnout, die Analyse der Arbeitsbelastung in der Krankenpflege, methodische Ansätze zur quantitativen Forschung sowie die Auswertung statistischer Zusammenhänge mittels Korrelationsanalysen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob es spezifische Arbeitsbedingungen im stationären Alltag gibt, die einen Burnout begünstigen, und die Überprüfung der Hypothese, dass diese Faktoren positiv mit Burnout korrelieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Es wurde eine nicht-experimentelle Querschnittsstudie durchgeführt. Die Daten wurden mittels eines quantitativen Fragebogens, der am MBI-D (Maslach Burnout Inventory) angelehnt ist, bei 40 Pflegekräften erhoben und mit der Software SPSS statistisch ausgewertet.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil der Untersuchung?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung des Burnout-Begriffs, das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung und die detaillierte statistische Analyse (Regression und Korrelation) der verschiedenen Belastungsdimensionen wie Zeit, psychische und körperliche Belastung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Burnout, Arbeitsbedingungen, quantitative Pflegeforschung, MBI-D, körperliche/psychische Belastung und stationärer Stationsalltag.

Konnte die aufgestellte Hypothese bestätigt werden?

Nein, die Hypothese, dass Arbeitsbedingungen generell signifikant positiv mit Burnout korrelieren, konnte durch die vorliegende statistische Analyse nicht verifiziert werden, wobei dennoch hohe körperliche Belastungen festgestellt wurden.

Welche Handlungsempfehlungen leitet der Autor ab?

Der Autor empfiehlt den Einsatz von Hilfsmitteln wie Patientenliftern, die Implementierung von Kinästhetik-Seminaren zur Entlastung sowie die Einführung von Bezugspflege zur Verkürzung der Laufwege auf der Station.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Befragung zu Korrelation der Arbeitsbedingungen und Burnout in der stationären Krankenpflege
Untertitel
Eine quantitative Untersuchung
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,3
Autor
Bernd Hoffmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
21
Katalognummer
V278224
ISBN (eBook)
9783656710905
ISBN (Buch)
9783656711926
Sprache
Deutsch
Schlagworte
befragung korrelation arbeitsbedingungen burnout krankenpflege eine untersuchung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bernd Hoffmann (Autor:in), 2014, Befragung zu Korrelation der Arbeitsbedingungen und Burnout in der stationären Krankenpflege, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278224
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Leseprobe aus  21  Seiten
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