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Textsortenbestimmung im wissenschaftlichen Bereich

Aufgabe 2 Online-Vorphase im Modul 13 – Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

Title: Textsortenbestimmung im wissenschaftlichen Bereich

Exam Revision , 2014 , 22 Pages , Grade: 1,00

Autor:in: BSc, MA Tamara Rachbauer (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods
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Wir waren uns in den Vordiskussionen einig, dass vor allem Nachvollziehbarkeit, Objektivität und wissenschaftliche Sprache wichtige Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens sind. Wie kann ich das an Texten konkret überprüfen – auch wenn ich den/die Autor/in nicht kenne? Welche Indizien sprechen für die Wissenschaftlichkeit/Unwissenschaftlichkeit eines Textes?

Sie finden nun sechs kurze Textausschnitte. Bitte analysieren und diskutieren Sie diese Texte auf ihre Wissenschaftlichkeit (einzeln oder auch im Zweipersonen-Team - bitte im Falle um Nennung des Teams):
- Handelt es sich beim jeweiligen Text um einen wissenschaftlichen Text? Begründen Sie warum bzw. warum nicht! Nennen Sie im Falle eines nichtwissenschaftlichen Textes die korrekte Textsorte!
- Versuchen Sie detailliert zu begründen, d.h. schreiben Sie nicht nur „Verwendung von neutraler Sprache“/„keine objektive Sprache“ oder „Verwendung von Kurzzitaten“ (das wäre zu leicht). Nennen Sie konkrete Beispiele an denen Sie Ihre Begründungen festma-chen können.
- Achten Sie auf bestimmte Formulierungen, Begriffe, Ausdrucksweisen, Schlüsselworte, Argumente bzw. Argumentationsketten, Belege/Quellen, die Richtung Wissenschaftlich-keit / Unwissenschaftlichkeit weisen

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Arbeitsauftrag 1 – Textsortenbestimmung

1 Textausschnitt 1 – Schreiben

1.1 Inhalt Text 1

1.2 Mein Beitrag

1.3 Zusätzliche Fragestellungen zum Text

1.4 Auflösung

2 Textausschnitt 2 – Rausch

2.1 Inhalt Text 2

2.2 Mein Beitrag

2.3 Auflösung

3 Textausschnitt 3 – Kind

3.1 Inhalt Text 3

3.2 Mein Beitrag

3.3 Zusätzliche Fragestellung

3.4 Auflösung

4 Textausschnitt 4 – Google

4.1 Inhalt Text 4

4.2 Mein Beitrag

4.3 Auflösung

5 Textausschnitt 5 – Avatar

5.1 Inhalt Text 5

5.2 Mein Beitrag

5.3 Auflösung

6 Textausschnitt 6 – Lernen

6.1 Inhalt Text 6

6.2 Mein Beitrag

6.3 Auflösung

7 Wissenschaftliche Sprache ist charakterisiert durch:

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die praktische Anwendung und Überprüfung von Kriterien der Wissenschaftlichkeit anhand konkreter Textbeispiele. Die Arbeit untersucht, durch welche sprachlichen und formalen Indikatoren sich ein wissenschaftlicher Text von nicht-wissenschaftlicher Literatur wie Ratgebern oder journalistischen Artikeln abgrenzen lässt.

  • Analyse der Wissenschaftlichkeit von sechs unterschiedlichen Textausschnitten.
  • Untersuchung von Kriterien wie Objektivität, Nachvollziehbarkeit und Belegführung.
  • Diskussion über die Zulässigkeit der Ich-Form in wissenschaftlichen Arbeiten.
  • Gegenüberstellung von wissenschaftlichen und journalistischen Textmerkmalen.
  • Ableitung allgemeiner Kennzeichen wissenschaftlicher Sprache.

Auszug aus dem Buch

3.1 Inhalt Text 3

In vielen Untersuchungen bemüht man sich, einen Zusammenhang zwischen der schädigenden Haltung der Eltern und der Art der Störung beim Kind aufzudecken. So untersuchte der Psychiater Prof. L. Kanner drei verschiedene Formen der Ablehnung ihre Folgen: die offene Ablehnung, gekennzeichnet durch Vernachlässigung und strenge Strafen, den Perfektionismus („So wie es ist, kann ich das Kind vorläufig nicht lieben, ich muss sehen, dass e sich bessert!“), gekennzeichnet durch Kritik und starre Verhaltensvorschriften, sowie die übertriebene Behütung und Verwöhnung (aus Schuldgefühl oder wegen verborgener feindlicher Impulse). Im ersten Fall fand er als Folge beim Kind Tendenzen von Aggressivität, Furcht vor der Verantwortung und Verwahrlosung. Der Perfektionismus als Erziehungshaltung untergräbt das Selbstvertrauen des Kindes und führt zu Entmutigung und zwanghaftem Verhalten. Überbehütung schließlich führt zu den bekannten Verwöhnungserscheinungen: Unselbständigkeit und Bequemlichkeit bei hohen Ansprüchen. Im Einzelfall ist es jedoch schwer, die Auswirkungen eines bestimmten Erziehungsverhaltens genau vorauszusagen. Das liegt unter anderem natürlich daran, dass zum Erziehungsverhalten eines Elternteils (oder beider Eltern) noch eine Reihe anderer Faktoren kommen, die das Verhalten des Kindes beeinflussen. So erlebe ich in meiner täglichen Praxis immer mehrere Reaktionsmöglichkeiten. Auf Ablehnung zum Beispiel können Kinder aggressiv oder auch depressiv reagieren. Beide Verhaltensweisen sind möglich. Außerdem verhalten sich Eltern selten einheitlich ablehnend oder bejahend. Sie treffen eine „Auswahl“, sie mögen einige Seiten des Kindes und lehnen andere ab. Das ist zum Teil bedingt durch eigene Konflikte. Zudem werden die Eltern auch von den Verhaltensweisen des Kindes beeinflusst. Die so genannte Babymutter wird ihr Kleinkind möglicherweise gut und richtig versorgen und erst Problem bekommen, wenn das Kind nach Selbständigkeit strebt. Ist der Vater der „strahlende Held“ und weist er der Mutter eine graue Aschenputtelrolle zu, wird die Tochter Schwierigkeiten bei der Übernahme der – in ihren Augen unattraktiven – Geschlechtsrolle haben. Partnerschaftliche Probleme sind fast vorprogrammiert, weil jeder Mann vor ihrem Vater verblasst.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Textausschnitt 1 – Schreiben: Dieser Abschnitt analysiert einen Ratgebertext zum Thema Schreiben und stellt fest, dass dieser aufgrund subjektiver Sprache und fehlender Quellen keine wissenschaftlichen Kriterien erfüllt.

2 Textausschnitt 2 – Rausch: Hier wird ein wissenschaftlicher Fachtext untersucht, dessen Wissenschaftlichkeit durch präzise Fachsprache, Quellenverweise und eine datengestützte Argumentation belegt wird.

3 Textausschnitt 3 – Kind: Die Analyse zeigt, dass es sich um populärwissenschaftliche Ratgeberliteratur handelt, die zwar fachliche Themen behandelt, aber keine wissenschaftliche Belegpflicht erfüllt.

4 Textausschnitt 4 – Google: Dieser Teil betrachtet einen journalistischen Artikel aus dem Spiegel, der für eine wissenschaftliche Argumentation ungeeignet, aber als ergänzende Informationsquelle nützlich ist.

5 Textausschnitt 5 – Avatar: Es wird dargelegt, dass der untersuchte Textabschnitt einem Roman entstammt und aufgrund seiner subjektiven und fragmentarischen Ausdrucksweise nicht wissenschaftlich ist.

6 Textausschnitt 6 – Lernen: Dieser Abschnitt bestätigt die Wissenschaftlichkeit eines Textes über Konstruktivismus durch den Nachweis korrekter Quellenarbeit und fachterminologischer Präzision.

7 Wissenschaftliche Sprache ist charakterisiert durch: Zusammenfassende Darstellung der notwendigen Kriterien (wie Fachterminologie, logischer Aufbau) sowie der Ausschlusskriterien (wie Umgangssprache, fehlende Quellen) für wissenschaftliche Texte.

Schlüsselwörter

Wissenschaftlichkeit, Textsortenbestimmung, Objektivität, Nachvollziehbarkeit, Quellenarbeit, Fachsprache, Konstruktivismus, Ratgeberliteratur, journalistische Texte, Belegpflicht, Argumentation, Zitationsregeln, Ich-Form, Sprache, Analyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der Bestimmung der Textsorte und der Überprüfung der Wissenschaftlichkeit anhand von sechs ausgewählten Textbeispielen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung wissenschaftlicher Sprache von Alltagssprache, Ratgeberliteratur und journalistischen Texten sowie die formale Korrektheit in wissenschaftlichen Arbeiten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu erlernen, wie man anhand konkreter sprachlicher Indikatoren und formaler Kriterien die Qualität und Wissenschaftlichkeit eines Textes objektiv überprüfen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Methode umfasst die systematische Analyse von Textausschnitten durch Prüfung auf Quellentransparenz, Schreibstil, Fachterminologie und logische Argumentationsstrukturen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sechs verschiedene Textbeispiele einzeln analysiert, diskutiert und hinsichtlich ihrer Eignung für wissenschaftliches Arbeiten bewertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Wissenschaftlichkeit, Objektivität, Belegführung, Fachsprache, Textsortenbestimmung und kritische Analyse charakterisiert.

Warum gilt die Ich-Form in wissenschaftlichen Texten oft als problematisch?

Die Ich-Form gilt als unüblich, da sie die Objektivität des Textes in Frage stellen kann und im Verdacht steht, aufdringlich zu wirken, anstatt den Fokus auf die fachliche Argumentation zu legen.

Wie unterscheiden sich ein wissenschaftlicher Text und ein journalistischer Artikel?

Wissenschaftliche Texte zielen auf Erkenntnisgewinn ab, nutzen Fachsprache und belegen Aussagen lückenlos, während journalistische Texte eher unterhalten oder informieren wollen und häufig Alltagssprache verwenden.

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Details

Title
Textsortenbestimmung im wissenschaftlichen Bereich
Subtitle
Aufgabe 2 Online-Vorphase im Modul 13 – Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
College
Donau-Universität Krems
Course
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
Grade
1,00
Author
BSc, MA Tamara Rachbauer (Author)
Publication Year
2014
Pages
22
Catalog Number
V278264
ISBN (eBook)
9783656714286
ISBN (Book)
9783656714279
Language
German
Tags
textsortenbestimmung aufgabe online-vorphase modul einführung arbeiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
BSc, MA Tamara Rachbauer (Author), 2014, Textsortenbestimmung im wissenschaftlichen Bereich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278264
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