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Pädagogische und fachdidaktische Untersuchung der "Tiny Tales" in "Auf die Länge kommt es an" von Florian Meimberg

Kurzgeschichtenanalyse

Titel: Pädagogische und fachdidaktische Untersuchung der "Tiny Tales" in "Auf die Länge kommt es an" von Florian Meimberg

Hausarbeit , 2014 , 22 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Benjamin Muske (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, den pädagogischen Wert der sogenannten „Tiny Tales“ in „Auf die Länge kommt es an“ von Florian Meimberg herauszuarbeiten, darzustellen und zu begründen. Gegenüber älteren Kurzgeschichten, zum Beispiel Peter Bichsels „Die Tochter“ oder Wolf Wondratscheks „Mittagspause“, soll gezeigt werden, wo Unterschiede und Vorteile gegenüber den Tiny Tales liegen. Die oben genannten Kurzgeschichten werden zum Vergleich herangezogen, weil sie ebenfalls verdichtet geschrieben sind. Damit sind sie gewissermaßen ein Vorläufer der Tiny Tales. Ein Vergleich der Struktur älterer Kurzgeschichten und der Tiny Tales soll mithilfe von Beispielen zeigen, wie die Tiny Tales in den Vordergrund des Deutschunterrichtes rücken können. Schließlich geht es darum, zu begründen, weshalb die Tiny Tales im Unterricht älteren Kurzgeschichten vorzuziehen sind. Zu Beginn soll eine genaue Analyse der Tiny Tales den Vergleich mit älteren Kurzgeschichten rechtfertigen. Weiter soll mit didaktischen und methodischen Überlegungen gezeigt werden, weshalb die Tiny Tales älteren Kurzgeschichten vorzuziehen sind.
Diese Arbeit orientert sich am Bildungsplan.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Autor, Thema und Inhalt des Werkes

2. Gattungsbestimmung

3. Aufbau und Erzählstruktur

4. Vergleich zwischen neuen und konventionellen Strukturen in Kurzgeschichten

1. Bedeutungsbegründung aus eigener Sicht

2. Mögliche Lernziele und methodische Überlegungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den pädagogischen Nutzen der "Tiny Tales" von Florian Meimberg im Vergleich zu traditionellen Kurzgeschichten und analysiert deren Potenzial für den Deutschunterricht, insbesondere in der gymnasialen Oberstufe.

  • Analyse der Gattung "Tiny Tale" und Abgrenzung zu anderen Kurzgeschichtsformen.
  • Vergleich von Struktur und Erzählweise zwischen modernen Tiny Tales und klassischen Kurzgeschichten.
  • Didaktische Einordnung und Evaluierung des Einsatzes im schulischen Kontext.
  • Entwicklung von Kompetenzen durch die Auseinandersetzung mit extrem verdichteten Textformen.
  • Förderung von Sprachbewusstsein, Kreativität und Dialogfähigkeit bei Schülern.

Auszug aus dem Buch

3. Aufbau und Erzählstruktur

Der Aufbau von „Auf die Länge kommt es an“ weist keine logische Struktur auf. Die Geschichten sind in Kapitel wie „Liebe / Pech / Tod“ unterteilt. Diese Kapitel geben dem Rezipienten einen Vorgeschmack, in welches Genre sich die Geschichte einordnen lässt. Ähnlich einem Trailer dem zugehörigen Kinofilm. Die einzelnen Geschichten innerhalb der Kapitel bestehen aus maximal 140 Schriftzeichen. Mehr dürfen es nicht sein, aber durchaus weniger. Weniger als 140 Schriftzeichen verdichten die Geschichte noch stärker, als das bei einer Tiny Tale der Fall ist und weitaus stärker als ältere Kurzgeschichten und es ist eine große Herausforderung in dieser Kürze eine gute Geschichte zu erzählen. Als Schriftzeichen werden Leerzeichen, Ausrufezeichen, Fragezeichen, Bindestriche, Punkte und Kommas sowie jedes weitere Symbol, welches eine Tastatur erzeugen kann, bezeichnet. Oft ist ein gewisser Kontext nötig, um die Tiny Tales richtig zu verstehen. Allgemeinwissen und ein gewisses Alter sind dabei hilfreich. Die Bedeutungsvielfalt führt dazu, dass der Rezipient eine Bedeutung wahrnehmen kann, die der Autor gar nicht im Sinn hatte. Das Verlangen nach der Auflösung dieser Bedeutungsvielfalt führt zu einem Wissensdurst. Diese Neugier motiviert Rezipienten sich fortzubilden. Für den Schulunterricht bietet es sich an, das Buch mit einer einschlägigen Quelle oder einem Nachschlagewerk zu kombinieren um es Schülern, die den Kontext nicht verstehen besser zugänglich zu machen. Auch außerhalb der Schule kommt ein Leser nicht umhin, Bedeutungen eines Begriffes nachzuschlagen. Kontextabhängige Begriffe sollten nachgeschlagen werden, weil ihre Bedeutung speziell sein kann und diese die Pointe der Geschichte ausmacht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Autor, Thema und Inhalt des Werkes: Das Kapitel erläutert die Entstehung der Tiny Tales durch Florian Meimberg, geprägt durch dessen Erfahrung als Werbefilmregisseur und die Beschränkungen des sozialen Netzwerks Twitter.

2. Gattungsbestimmung: Hier wird die Definition der Tiny Tales als Extremform der Kurzgeschichte mit einer maximalen Länge von 140 Zeichen vorgenommen und von anderen Formen wie Micro- oder Flash-fiction abgegrenzt.

3. Aufbau und Erzählstruktur: Dieses Kapitel analysiert die fehlende lineare Logik der Werkstruktur und die didaktische Notwendigkeit, durch Kontextwissen die Bedeutung der stark verdichteten Texte zu erschließen.

4. Vergleich zwischen neuen und konventionellen Strukturen in Kurzgeschichten: Der Abschnitt stellt Gemeinsamkeiten in der Ambiguität und Wirkung zwischen Tiny Tales und klassischen Kurzgeschichten heraus, um ihren Wert als literarische Kommunikation zu unterstreichen.

1. Bedeutungsbegründung aus eigener Sicht: Hier wird argumentiert, warum Tiny Tales durch ihre Herausforderung für kognitive und affektive Prozesse eine Bereicherung für den Deutschunterricht darstellen.

2. Mögliche Lernziele und methodische Überlegungen: Das Kapitel entwirft konkrete didaktische Wege, wie durch die Analyse von Tiny Tales Kompetenzen wie Textinterpretation, Sprachreflexion und Argumentationsfähigkeit gefördert werden können.

Schlüsselwörter

Tiny Tales, Kurzgeschichten, Florian Meimberg, Didaktik, Deutschunterricht, Literaturanalyse, Textverdichtung, Sprachbewusstsein, Bedeutungsvielfalt, Medienkompetenz, Oberstufe, Erzählstruktur, Interpretation, Kommunikation, Literaturvermittlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht den pädagogischen Mehrwert und die literarische Einordnung der "Tiny Tales" des Autors Florian Meimberg im Kontext des schulischen Deutschunterrichts.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten zählen die Gattungsdefinition, der Vergleich moderner Tiny Tales mit traditionellen Kurzgeschichten sowie die didaktisch-methodische Umsetzung im Unterricht.

Welches Hauptziel verfolgt der Autor der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den pädagogischen Nutzen der Tiny Tales zu belegen und aufzuzeigen, wie sie als Ergänzung zu klassischer Literatur die Kompetenzentwicklung von Schülern in der Oberstufe fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit angewandt?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Analyse, die eine Sachanalyse des Werkes mit methodischen Überlegungen zur unterrichtlichen Umsetzung verknüpft.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Struktur der Geschichten, der Bedeutung von Leerstellen in extrem verdichteten Texten und der Notwendigkeit von Kontextwissen für die Interpretation.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Literaturdidaktik, Textverdichtung, Ambiguität, Medienrezeption und Kompetenzorientierung geprägt.

Warum wird gerade die Oberstufe als Zielgruppe für die Tiny Tales definiert?

Die Arbeit argumentiert, dass Tiny Tales oft einen gewissen Erfahrungsschatz oder Kontextwissen erfordern, um ihre volle Bedeutung und die zugrundeliegenden moralischen Dilemmata zu erfassen.

Inwiefern unterscheiden sich Tiny Tales von älteren Kurzgeschichten?

Der Hauptunterschied liegt in der extremen Kürze von maximal 140 Zeichen, die eine noch stärkere Reduktion auf das Wesentliche erfordert und den Leser stärker als Ko-Autor bei der Sinnkonstitution einbindet.

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Details

Titel
Pädagogische und fachdidaktische Untersuchung der "Tiny Tales" in "Auf die Länge kommt es an" von Florian Meimberg
Untertitel
Kurzgeschichtenanalyse
Hochschule
Universität Konstanz  (Fachbereicht Literaturwissenschaft)
Veranstaltung
Fachdidaktik Deutsch
Note
3,0
Autor
Benjamin Muske (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
22
Katalognummer
V278293
ISBN (eBook)
9783656714804
ISBN (Buch)
9783656714774
Sprache
Deutsch
Schlagworte
pädagogische untersuchung länge florian meimberg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Benjamin Muske (Autor:in), 2014, Pädagogische und fachdidaktische Untersuchung der "Tiny Tales" in "Auf die Länge kommt es an" von Florian Meimberg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278293
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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