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Privatwirtschaftliche Bereitstellung überregionaler Straßeninfrastruktur am Beispiel der ASFINAG

Title: Privatwirtschaftliche Bereitstellung überregionaler Straßeninfrastruktur am Beispiel der ASFINAG

Seminar Paper , 2009 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anatolij Kasnatscheew (Author)

Economy - Transport Economics
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In dieser Arbeit geht es zunächst um die Frage, inwieweit die Bereitstellung von Fernstraßen seitens der privaten Unternehmen übernommen werden kann. Denn die Bedingungen der Bereitstellung unterscheiden sich zwischen Staat und Privaten erheblich, was zu differenzierten Aufgabenbereichen führt. Weiterhin werden drei Modelle mit unterschiedlichen Ansätzen der Bereitstellung vorgestellt. Abgeschlossen wird die Arbeit mit einem konkreten Beispiel – der österreichischen Aktiengesellschaft ASFINAG. Hier wird zum einen die zuvor erklärte Theorie angewendet, zum anderen werden zusätzlich dessen Besonderheiten angesprochen. Mit einer Bewertung der Fallstudie wird die Behandlung des Themas abgeschlossen. Ziel dieser Arbeit ist es, einen knappen Überblick über die verschiedenen Formen der Bereitstellung von Fernstraßen zu verschaffen und in diese das Beispiel der ASFINAG einzuordnen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bereitstellung überregionaler Straßeninfrastruktur

2.1 Daseinsvorsorge des Staates und Gemeinwohl

2.2 Privatwirtschaftliche Bereitstellung

2.3 Die Privatisierungsmodelle

2.3.1 Bewertungskriterien

2.3.2 Das Vorfinanzierungsmodell

2.3.3 Betreibermodell (PPP-Ansatz)

2.3.4 Aktiengesellschaft in Staatsbesitz

3. ASFINAG

3.1 Struktur und Rechtslage

3.2 Finanzierung

3.3 Regulierung

3.4 Auswirkungen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der privatwirtschaftlichen Bereitstellung von Fernstraßen und analysiert, inwieweit private Akteure staatliche Aufgaben effizienter übernehmen können. Ziel ist es, verschiedene Privatisierungsmodelle theoretisch einzuordnen und diese anhand der österreichischen ASFINAG in der Praxis zu bewerten.

  • Staatliche Daseinsvorsorge versus privatwirtschaftliche Effizienz
  • Analyse gängiger Privatisierungsmodelle (Vorfinanzierung, PPP, AG)
  • Struktur, Finanzierung und Regulierung der ASFINAG
  • Effizienzanalyse und Auswirkungen der Straßennutzungsgebühren
  • Bewertung der Rolle des Staates als Aufsicht und Akteur

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Bewertungskriterien

Im Folgenden wird eine Auswahl dreier Modelle vorgestellt, die für eine Bereitstellung der Straßeninfrastruktur aus privater Sicht in Frage kommen. Diese werden nach 3 Kriterien bewertet: Treffsicherheit trifft dann ein, wenn die resultierende Wohlfahrt (also die Summe aus Konsumenten- und Produzentenrente) maximiert wird. Möglich wird dies durch den optimalen Preis und die optimale Menge des angebotenen Guts (in diesem Fall die Straßenkilometer), die sich jeweils aus Angebot und Nachfrage ergeben. Idealerweise entspricht der Preis den Grenzkosten des (privaten oder staatlichen) Unternehmens.

Statische Effizienz bedeutet, dass die Kosten der Produktion in einem Modell minimiert, oder zumindest signifikant reduziert werden. Dynamische Effizienz ist gegeben, wenn es im Modell Anreize gibt, Produkt- und Verfahrensinnovationen durchzuführen, um sich damit an sich ändernde Rahmenbedingungen anzupassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, der wissenschaftlichen Methodik sowie des Ziels, die theoretischen Modelle der Straßenbereitstellung am Beispiel der ASFINAG zu prüfen.

2. Bereitstellung überregionaler Straßeninfrastruktur: Erörterung der staatlichen Daseinsvorsorge im Vergleich zur privatwirtschaftlichen Effizienz und Vorstellung gängiger Privatisierungsmodelle.

3. ASFINAG: Detaillierte Untersuchung der Struktur, Rechtslage, Finanzierung und Regulierung der ASFINAG sowie Analyse der Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit.

4. Fazit: Abschließende Bewertung des Modells der Aktiengesellschaft in Staatsbesitz unter Berücksichtigung von Effizienzpotenzialen und Risiken wie Lobbyismus.

Schlüsselwörter

Straßeninfrastruktur, Bereitstellung, ASFINAG, Privatisierung, Daseinsvorsorge, PPP, Infrastrukturfinanzierung, Treffsicherheit, Statische Effizienz, Dynamische Effizienz, Maut, Verkehrsnetz, Staatsversagen, Wirtschaftsregulierung, Nutzungsgebühren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie die Bereitstellung und Finanzierung von überregionaler Straßeninfrastruktur effizient organisiert werden kann, insbesondere durch den Einbezug privater Akteure.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Die zentralen Themen sind die Abgrenzung zwischen staatlicher Daseinsvorsorge und privatwirtschaftlicher Effizienz sowie die Untersuchung unterschiedlicher Privatisierungsmodelle für den Straßenbau.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, verschiedene Organisationsformen der Straßeninfrastruktur theoretisch zu evaluieren und diese Erkenntnisse anhand des österreichischen Beispiels der ASFINAG praktisch einzuordnen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es werden wirtschaftswissenschaftliche Bewertungsmaßstäbe wie Treffsicherheit, statische und dynamische Effizienz sowie Instrumente der Wirtschaftsregulierung zur Analyse herangezogen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Privatisierungsmodelle und eine detaillierte Fallstudie zur ASFINAG, inklusive deren Finanzierungs- und Regulierungsstruktur.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind ASFINAG, Infrastrukturfinanzierung, Daseinsvorsorge, Effizienzpotenziale, Mautsysteme und das Modell der Aktiengesellschaft in Staatsbesitz.

Warum ist das Modell der ASFINAG für diese Analyse relevant?

Die ASFINAG dient als konkretes Praxisbeispiel für eine Aktiengesellschaft in Staatsbesitz, die ein vollständiges Leistungsspektrum von Planung bis Betrieb abdeckt und so eine Bewertung unter Realbedingungen ermöglicht.

Welche Rolle spielt die Politik bei der ASFINAG laut der Arbeit?

Die Politik tritt als Aufsichtsrat und Regulierungsinstanz auf, die einerseits marktnahe Effizienz fördert, andererseits aber bei Bedarf steuernd in das Projektgeschehen eingreifen kann.

Welche kritischen Aspekte werden hinsichtlich der Effizienz aufgezeigt?

Kritisch betrachtet werden der Mangel an direkten Wettbewerbsanreizen bei Monopolstellungen sowie die Gefahr des Lobbyismus, der zu politisch motivierten anstatt rein ökonomisch effizienten Entscheidungen führen kann.

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Details

Title
Privatwirtschaftliche Bereitstellung überregionaler Straßeninfrastruktur am Beispiel der ASFINAG
College
University of Münster  (Institut für Verkehrswissenschaft)
Course
Transport Economics
Grade
1,7
Author
Anatolij Kasnatscheew (Author)
Publication Year
2009
Pages
15
Catalog Number
V278386
ISBN (eBook)
9783656714064
ISBN (Book)
9783656714019
Language
German
Tags
straßeninfrastruktur asfinag usufruct Nießrecht Maut toll Austria Österreich Straßenfinanzierung road financing Daseinsvorsorge welfare service
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anatolij Kasnatscheew (Author), 2009, Privatwirtschaftliche Bereitstellung überregionaler Straßeninfrastruktur am Beispiel der ASFINAG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278386
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