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Der Neo-Gramscianishe Ansatz in den Internationalen Beziehungen

Título: Der Neo-Gramscianishe Ansatz in den Internationalen Beziehungen

Ensayo , 2014 , 6 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Justus Lindl (Autor)

Política - Generalidades y teorías de la política internacional
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Antonio Gramsci war ein italienischer Schriftsteller, Politiker und marxistischer Philosoph des beginnenden 20. Jahrhunderts. Aus dem Gefängnis heraus schrieb er seine Ansätze zu Hegemonie, Staat und Gesellschaft nieder. Robert Cox hat diese Ende der 1970er Jahre aufgegriffen und für die Internationalen Beziehungen nutzbar gemacht. Die zentralen Elemente von Cox‘ Ansatz sollen hier nun erläutert werden, um schließlich anhand eines Beispiels der Frage nachzugehen, welche Vor- und Nachteile dieser Ansatz birgt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Zentrale Elemente

III. Vor- und Nachteile

IV. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die zentralen Elemente des Neo-Gramscianischen Ansatzes nach Robert Cox zu erläutern und dessen Anwendbarkeit sowie Vor- und Nachteile anhand der EU-Osterweiterung von 2004 kritisch zu analysieren.

  • Grundlagen und Methodik der Neo-Gramscianischen Theorie
  • Das Konzept der historischen Strukturen und Hegemonie
  • Analyse der EU-Osterweiterung als Fallbeispiel
  • Rolle transnationaler Akteure und des Kapitals
  • Kritische Würdigung der Erklärungsleistung des Ansatzes

Auszug aus dem Buch

III. Vor- und Nachteile

Anhand des Beispiels der EU-Osterweiterung von 2004, die von Dorothee Bohle untersucht wurde, sollen nun Vor- und Nachteile des Neo-Gramscianishen Ansatzes gegenüber gestellt werden. Bohle stellt fest, dass die osteuropäischen Länder, die 2004 Mitglieder der Europäischen Union wurden, ungleich behandelt wurden, indem bestimmte soziale und wirtschaftliche Rechte der EU nicht auf sie angewandt wurden. Sie wirft in diesem Zusammenhang die Fragen nach einer „second-class membership“ auf. Den Neo-Gramscianishen Untersuchen über die Europäische Integration folgend, bestätigt sie eine Veränderung der Hegemoniekonfiguration innerhalb der EU, so dass wir zum gewählten Zeitpunkt eine neoliberale Hegemonie beobachten können. Der Produktionsmodus hat sich vom Fordismus hin zu einem Modus, „centred on knowledge-based information and communication technologies“ gewandelt. Um internationale Wettbewerbsfähigkeit und Unabhängigkeit von den USA zu erreichen, wurde ein „transnationally integrated European economic space“ installiert. Dazu entstanden diverse Verbindungen zwischen Akteuren des Kapitals, die dessen Transnationalität ermöglichten, wie dem European Round Table of Industrialists (ERT). Beschleunigt wurde dies durch die Passivität der nationalen Gewerkschaften. Außerdem wurde auf staatlich-politischer Ebene der frühere Keynesianismus durch den Neoliberalismus ersetzt, unterstützt durch Think Tanks und Experten. Die neoliberale Hegemonie drückt sich zwar nicht allgemein in Europa aus, weil es eine hörbare, wenn auch fragmentierte Opposition gibt. Dafür ist sie eindeutig in den wichtigen EU-Projekten. Die Wirtschafts- und Währungsunion, der Binnenmarkt und das Europäische Währungssystem seien als die wichtigsten genannt. Diese Projekte stehen für die neoliberale Prägung der Vertiefung der Beziehungen innerhalb der EU.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Person Antonio Gramsci ein und erläutert, wie Robert Cox dessen Ansätze für die Internationalen Beziehungen adaptierte.

II. Zentrale Elemente: Hier werden die theoretischen Grundlagen wie "problemlösende" versus "kritische" Theorien sowie das Konzept der historischen Strukturen und Hegemonie erläutert.

III. Vor- und Nachteile: Unter Verwendung der EU-Osterweiterung als Fallstudie werden die Stärken und Schwächen der neo-gramscianischen Analyse herausgearbeitet.

IV. Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die Bedeutung von Cox' Theorien zusammen und benachbart die Kritikpunkte an der methodischen Rigorosität und dem Umgang mit komplexen globalen Phänomenen.

Schlüsselwörter

Neo-Gramscianismus, Robert Cox, Hegemonie, Historische Strukturen, EU-Osterweiterung, Transnationales Kapital, Neoliberalismus, Produktionsmodus, Internationale Beziehungen, Macht, Soziale Kräfte, Kritische Theorie, Europäische Integration, Historischer Block, Politische Ökonomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung neo-gramscianischer Theorien auf die Analyse von internationalen Beziehungen und Weltordnungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Hegemoniekonfigurationen, die Rolle sozialer Kräfte, materielle Bedingungen sowie die Dynamiken von Produktionsmodi und historisch gewachsenen Strukturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die theoretischen Annahmen von Robert Cox verständlich zu machen und ihre analytische Brauchbarkeit durch ein konkretes Fallbeispiel zu überprüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der historischen Strukturen, wie sie von Robert Cox konzipiert wurde, um die Wechselwirkungen zwischen sozialen Kräften, Staatsformen und Weltordnungen zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Elemente des Ansatzes und eine anschließende empirische Anwendung auf die EU-Osterweiterung von 2004.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Neoliberalismus, Hegemonie, transnationale Akteure und historische Strukturen.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Kapitals bei der EU-Osterweiterung?

Der Autor führt an, dass transnationale Akteure des Kapitals maßgeblich von den neuen Märkten profitierten und durch die Integration ihrer Interessen maßgeblich die neoliberale Ausrichtung der Erweiterung beeinflussten.

Was sind laut der Arbeit die Hauptkritikpunkte am Neo-Gramscianismus?

Die Kritikpunkte umfassen die schwierige Messbarkeit transnationaler Akteure, das Ignorieren kultureller Spezifika sowie die Frage nach der tatsächlichen Macht des transnationalen Kapitals gegenüber staatlichen Kräften.

Final del extracto de 6 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Neo-Gramscianishe Ansatz in den Internationalen Beziehungen
Universidad
LMU Munich  (Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft)
Curso
Übung: Theorien der Internationalen Beziehungen
Calificación
1,5
Autor
Justus Lindl (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
6
No. de catálogo
V278452
ISBN (Ebook)
9783656711421
ISBN (Libro)
9783656712367
Idioma
Alemán
Etiqueta
neo-gramscianishe ansatz internationalen beziehungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Justus Lindl (Autor), 2014, Der Neo-Gramscianishe Ansatz in den Internationalen Beziehungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278452
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