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Gründe und Ursachen der Entwicklung des Arbeitsmarktes in der Zeit nach Wirtschafts-, Währungs-, und Sozialunion und Wiedervereinigung

Titel: Gründe und Ursachen der Entwicklung des Arbeitsmarktes in der Zeit nach Wirtschafts-, Währungs-, und Sozialunion und Wiedervereinigung

Seminararbeit , 2013 , 8 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Diego Faßnacht (Autor:in)

VWL - Arbeitsmarktökonomik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Nach dem Mauerfall in Berlin und den ersten freien Wahlen in der Deutschen Demokratischen Republik bewegten sich die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland, sowie der Ministerrat der DDR in schnellen Schritten auf die Wiedervereinigung des deutschen Vaterlandes zu. Neben vielen außenpolitischen, wie auch rechtsstaatlichen Fragen, war vor allem auch die wirtschaftliche Frage bei der Wiedervereinigung ein Hauptstreitpunkt. In dieser Seminararbeit beschäftige ich mich mit der Entwicklung des Arbeitsmarktes in der DDR, beziehungsweise später in den Gebieten der ehemaligen DDR, nach der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion und der Wiedervereinigung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Gründe und Ursachen der Entwicklung des Arbeitsmarktes in der Zeit nach der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion und der Wiedervereinigung

1.1 Vorwort

1.2 Lohnpolitik

1.2.1 Grenzproduktivitätsentlohnung

1.2.2 Probleme des ostdeutschen Arbeitsmarkt

1.2.3 Fragestellungen vor der Währungsunion

1.3 Auswirkungen der Währungsunion auf den Arbeitsmarkt

1.4 Bewertung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die ökonomischen Gründe und strukturellen Ursachen für die prekäre Entwicklung des Arbeitsmarktes in den neuen Bundesländern nach der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion sowie der Wiedervereinigung.

  • Wirtschaftssystemische Transformation von der Plan- zur Marktwirtschaft
  • Lohnpolitik und der Einfluss der Grenzproduktivität
  • Dilemma zwischen Kapitalmarkt- und Arbeitsmarktkonkurrenz
  • Auswirkungen des 1:1-Umtauschkurses auf Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung
  • Rolle der Tarifpolitik und das Versagen der Lohnfindungsprozesse

Auszug aus dem Buch

2.1. Grenzproduktivitätsentlohnung

Von der Öffentlichkeit wird oft gefordert, dass Lohnsteigerungen dem Produktivitätswachstums folgen sollten. Zu Grunde liegt dieser Forderung ein Argument, welches seinen theoretischen Ursprung in Modellen hat, welche von einer Grenzproduktivitätsentlohnung ausgehen. Außerdem gehen diese Modelle von flexiblen Preisen, mit Ausnahme der Lohnsätze, aus. In dem Modell werden die üblichen Annahmen über die Produktionsfunktion gemacht. Vor allem hat die Produktionsfunktion ein fallendes Grenzprodukt der Arbeit. Die Folge dessen ist, dass im Falle von Lohnsteigerungen, welche höher als das Produktivitätswachstums sind, die Beschäftigung sinken muss, da das Grenzprodukt der Arbeit gleich dem Reallohn ist und die Produktionsfunktion ein fallendes Grenzprodukt der Arbeit anzeigt. (Götz, G. (1991): S. 33 f.)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Gründe und Ursachen der Entwicklung des Arbeitsmarktes in der Zeit nach der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion und der Wiedervereinigung: Einführung in die ökonomische Problematik der deutschen Einheit mit Fokus auf die Transformation des DDR-Arbeitsmarktes.

1.1 Vorwort: Einordnung der wirtschaftlichen Fragestellungen im Kontext des Mauerfalls und der politischen Wiedervereinigung.

1.2 Lohnpolitik: Diskussion theoretischer Lohnmodelle und der spezifischen Herausforderungen bei der Integration des ostdeutschen Arbeitsmarktes.

1.2.1 Grenzproduktivitätsentlohnung: Erläuterung des ökonomischen Zusammenhangs zwischen Produktivitätswachstum, Lohnniveau und Beschäftigungsentwicklung.

1.2.2 Probleme des ostdeutschen Arbeitsmarkt: Analyse der Schwierigkeiten bei der Umwandlung von der Kommandowirtschaft zur Marktwirtschaft und der Lohnfindung.

1.2.3 Fragestellungen vor der Währungsunion: Untersuchung der Zielkonflikte bei der Währungsumstellung und der Wettbewerbsfähigkeit der DDR-Industrie.

1.3 Auswirkungen der Währungsunion auf den Arbeitsmarkt: Darstellung der negativen Arbeitsmarktentwicklung, insbesondere des Rückgangs der Erwerbstätigkeit und des Anstiegs der Arbeitslosigkeit.

1.4 Bewertung: Kritische Würdigung der wirtschaftspolitischen Entscheidungen und der Rolle der Tarifpolitik im Transformationsprozess.

Schlüsselwörter

Wiedervereinigung, Wirtschafts- und Währungsunion, Arbeitsmarkt, Lohnpolitik, Grenzproduktivität, Kommandowirtschaft, Marktwirtschaft, Transformationsprozess, Reservationslohn, Treuhandanstalt, Tarifautonomie, Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung, DDR, Industrieproduktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die ökonomischen Ursachen und Konsequenzen der Arbeitsmarktentwicklung in den neuen Bundesländern infolge der deutschen Wiedervereinigung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Mittelpunkt stehen die Lohnpolitik, die Transformation des Wirtschaftssystems, die Auswirkungen der Währungsunion sowie die Rolle der Tarifpolitik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Gründe für die massiven Beschäftigungsprobleme und das Scheitern marktgerechter Lohnfindungen in der Übergangsphase zur Marktwirtschaft aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine theoretische Analyse volkswirtschaftlicher Modelle sowie auf die Auswertung ökonomischer Gutachten und Literatur zur Systemtransformation.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Lohnpolitik, das Konzept des Reservationslohns, die Auswirkungen der 1:1-Währungsumstellung sowie die Rolle der Treuhandanstalt bei Tarifverhandlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Transformationsökonomie, Grenzproduktivität, Arbeitslosigkeit und Lohn-Wettbewerbsfähigkeit geprägt.

Warum war laut Autor die 1:1-Umstellung der Löhne problematisch für die Industrieproduktion?

Die Umstellung entsprach einer starken Aufwertung, die bei bestehender niedriger Produktivität der DDR-Industrie zu einem massiven Wettbewerbsnachteil und damit zum Produktionseinbruch führte.

Inwiefern beeinflusste die "Treuhandanstalt" die Tarifverhandlungen?

Die Treuhandanstalt agierte nicht als klassischer Arbeitgeber, der sein eigenes Kapital verteidigt, was laut Arbeit zu überhöhten Tarifabschlüssen und einer Verletzung des Prinzips der Gleichgewichtigkeit der Tarifparteien führte.

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Details

Titel
Gründe und Ursachen der Entwicklung des Arbeitsmarktes in der Zeit nach Wirtschafts-, Währungs-, und Sozialunion und Wiedervereinigung
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Note
1.3
Autor
Diego Faßnacht (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
8
Katalognummer
V278468
ISBN (eBook)
9783656714033
ISBN (Buch)
9783656719755
Sprache
Deutsch
Schlagworte
DDR BRD Wiedervereinigung Arbeitsmarkt Gewerkschaften Arbeitgeberverbände Löhne Bundesbank Treuhand Arbeitslose Wirtschaft Ministerrat der DDR Kohl
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diego Faßnacht (Autor:in), 2013, Gründe und Ursachen der Entwicklung des Arbeitsmarktes in der Zeit nach Wirtschafts-, Währungs-, und Sozialunion und Wiedervereinigung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278468
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  8  Seiten
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