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Eingeleitete Maßnahmen zur Linderung der Finanzkrise

Titel: Eingeleitete Maßnahmen zur Linderung der Finanzkrise

Akademische Arbeit , 2009 , 41 Seiten , Note: 1

Autor:in: MMag. Markus Frick (Autor:in)

VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beleuchtet die Maßnahmen der europäischen und US-amerikanischen Zentralbankem sowie der USA und der EU zur Finanzmarktstabilisierung und Konjunkturbelebung im Zuge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/2009. Außerdem werden die eingeleiteten Maßnahmenpakete von Österreich und Deutschland detaillierter beschrieben und analysiert. Die Untersuchung schließt ab mit einer Beschreibung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und dessen Hilfsmaßnahmen.

Aus dem Inhalt:

- Maßnahmen der Zentralbanken und Nationalbanken.
- Maßnahmenpakete der USA und der EU.
- Maßnahmen des IWF.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Maßnahmen der Zentralbanken und Nationalbanken

1.1 Einlagensicherung

1.2 Mindestreserve

1.3 Zinsen und Geldmenge

1.3.1 Federal Reserve (Fed)

1.3.2 Europäische Zentralbank (EZB)

2. Maßnahmenpakete der Vereinigten Staaten von Amerika (USA)

2.1 Finanzmarktstabilisierung

2.2 Konjunkturpakete

3. Maßnahmenpakete der Europäischen Union (EU)

3.1 Österreich

3.1.1 Maßnahmenpaket: Interbankenmarkt und Finanzmarktstabilität

3.1.2 Konjunkturpakete

3.2 Deutschland

3.2.1 Maßnahmenpaket: Interbankenmarkt und Finanzmarktstabilität

3.2.2 Konjunkturpakete

3.3 Fazit Konjunkturpakete

4. Internationaler Währungsfonds (IWF)

4.1 Island

4.2 IWF-Hilfe für weitere Länder

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die verschiedenen staatlichen und monetären Maßnahmen, die von Zentralbanken, Nationalbanken sowie internationalen Institutionen ergriffen wurden, um den Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise entgegenzuwirken und die betroffenen Volkswirtschaften zu stabilisieren.

  • Instrumente der Zentralbanken zur Liquiditätssicherung und Zinspolitik.
  • Staatliche Maßnahmenpakete zur Finanzmarktstabilisierung in den USA und Europa.
  • Konjunkturpakete zur Belebung der Realwirtschaft in Österreich und Deutschland.
  • Die Rolle des Internationalen Währungsfonds (IWF) bei der Unterstützung krisengeschüttelter Staaten am Beispiel Islands.

Auszug aus dem Buch

1.1 Einlagensicherung

Die Einlagensicherung ist das wichtigste Instrument zur Vermeidung von Liquiditätsproblemen im Bankensektor. In der Theorie schützt ihre bloße Existenz bereits davor, dass sie schlagend wird. Allerdings muss die Ankündigung der Einlagensicherung, ausreichend Liquidität bereitzustellen, glaubwürdig sein. Der Nachteil an der Einlagensicherung ist die Moral Hazard Problematik. Die Banken könnten in Versuchung geraten, ihre Risiken nicht entsprechend zu sichern, da sie wissen, dass im Schadensfall ein anderer einspringt.

Die EU hat mit der Richtlinie (RL) 2009/14/EG die Mindestabsicherung von 20.000 € auf 50.000 € erhöht. Allerdings sollte bis zum 31.12.2010 die Deckungssumme auf 100.000 € festgesetzt werden. Diese Maßnahme soll das Vertrauen der Bürger erhalten und eine größere Stabilität der Finanzmärkte erzielen. Die einzelnen Mitgliedstaaten dürfen darüberhinaus eine höhere Deckungssumme festlegen. Zahlreiche Staaten haben vom Recht eine höhere Deckungssumme festzulegen Gebrauch gemacht. Darunter sind beispielsweise Belgien, Niederlande und Spanien mit einer gesetzlichen Einlagensicherung über 100.000 € und Großbritannien mit 50.000 Britische Pfund. Die österreichische Einlagensicherung garantiert bis Ende 2009 bei Einlagen von natürlichen Personen einen Schutz zu 100 Prozent. Die deutsche Bundesregierung hat am 5. Oktober 2008 gleichfalls eine unbeschränkte Garantie für alle Spareinlagen in Deutschland abgegeben. Der Grund für diese massive Erhöhung der Einlagensicherung lag in der allgemeinen Vertrauenskrise. Es fürchteten auch jene Haushalte, die ihr Vermögen sicher veranlagt haben, um ihre Einlagen auf Spar-, Termin- oder Geldmarktkonten. Daher war es notwendig Sicherheiten in Form von einer erweiterten Einlagensicherung zu garantieren, um die akute Gefahr eines „Bank Run“ zu bannen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Maßnahmen der Zentralbanken und Nationalbanken: Dieses Kapitel erläutert die geldpolitischen Instrumente wie Einlagensicherung, Mindestreserveanpassungen sowie Zinspolitik der Fed und der EZB zur Stützung des Bankensystems.

2. Maßnahmenpakete der Vereinigten Staaten von Amerika (USA): Der Fokus liegt hier auf dem Emergency Economic Stabilization Act und den staatlichen Konjunkturprogrammen zur Stabilisierung der US-Finanzmärkte.

3. Maßnahmenpakete der Europäischen Union (EU): Hier wird das koordinierte Vorgehen der EU sowie die spezifischen nationalen Maßnahmenpakete und Konjunkturprogramme von Österreich und Deutschland detailliert analysiert.

4. Internationaler Währungsfonds (IWF): Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle des IWF als Krisenmanager, insbesondere bei der Rettung Islands und bei der Unterstützung weiterer europäischer Länder durch Stand-By-Arrangements.

Schlüsselwörter

Finanzkrise, Zentralbank, Einlagensicherung, Konjunkturpaket, Finanzmarktstabilisierung, EZB, Federal Reserve, IWF, Bankenrettung, Liquidität, Wirtschaftswachstum, Staatsschulden, Euro, Interbankenmarkt, Rezession.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der verschiedenen staatlichen und geldpolitischen Maßnahmen, die während der weltweiten Finanzkrise implementiert wurden, um das Finanzsystem zu stabilisieren und die wirtschaftliche Rezession zu bekämpfen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Rolle der Zentralbanken, staatliche Rettungsschirme für Finanzinstitute, die Ausgestaltung von Konjunkturprogrammen auf nationaler Ebene sowie das Eingreifen internationaler Institutionen wie des IWF.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Akteure auf die Finanzkrise reagiert haben und durch welche Mechanismen Vertrauen in den Bankensektor zurückgewonnen werden sollte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Datenanalyse aktueller Berichte von Zentralbanken, Regierungsinstitutionen sowie wirtschaftswissenschaftlicher Fachpublikationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Maßnahmen der Zentralbanken, spezifische Länderpakete für die USA, Österreich und Deutschland sowie die Interventionen des Internationalen Währungsfonds detailliert gegenübergestellt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Einlagensicherung, Finanzmarktstabilisierung, Konjunkturpakete, Liquiditätshilfen und der Leitzins als Steuerungsinstrument.

Warum war die Erhöhung der Einlagensicherung so entscheidend?

Die Erhöhung diente dazu, das Vertrauen der Sparer in die Banken zu erhalten und einen drohenden „Bank Run“ in einer Phase allgemeiner Verunsicherung zu verhindern.

Was war die spezifische Herausforderung im Fall Island?

Das völlig überdimensionierte Bankensystem im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung und die daraus resultierende Gefährdung der Isländischen Krone machten die Intervention des IWF notwendig.

Wie unterscheidet sich das Konjunkturpaket I vom Konjunkturpaket II in Deutschland?

Während Paket I auf die Unterstützung von Unternehmen durch Kredite und Bürgschaften abzielte, fokussierte Paket II stärker auf direkte Investitionen, wie die Modernisierung der Infrastruktur und staatliche Konsumanreize.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Eingeleitete Maßnahmen zur Linderung der Finanzkrise
Hochschule
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Note
1
Autor
MMag. Markus Frick (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
41
Katalognummer
V278609
ISBN (eBook)
9783656711131
ISBN (Buch)
9783656716235
Sprache
Deutsch
Schlagworte
eingeleitete maßnahmen linderung finanzkrise
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
MMag. Markus Frick (Autor:in), 2009, Eingeleitete Maßnahmen zur Linderung der Finanzkrise, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278609
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Leseprobe aus  41  Seiten
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