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Verdacht des Hochverrats. Amyntas Verteidigungsrede

Title: Verdacht des Hochverrats. Amyntas Verteidigungsrede

Seminar Paper , 2012 , 13 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Daria Götte (Author)

Latin philology - Medivial and Modern Latin
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Im Nachfolgenden wird ein für Alexanders' Leben nicht unwichtiger Gerichtsprozess analysiert. Der Schwerpunkt liegt darauf, Alexanders charakterliche Inkonsistenz aufzuzeigen: im Amyntas-Prozess zeigt er sich ungewohnt milde gestimmt. Der Prozess hat eine hohe emotionale Note, was zum größten Teil an der rhetorischen Begabung des Curtius liegt: in der Verteidigungsrede legt er die perfekte Rede dar, baut die Aspekte gut auf und argumentiert mit viel Überzeugungskraft und Pathos, das für die sentimentale Komponente zuständig ist. Um die Inhalte des Prozesses nachvollziehen zu können, müssen einige historische Fakten erwähnt werden. Nach Dareios‘ Tod und Bessos‘ Hinrichtung verschärften sich die Konflikte zwischen Alexander und den Offizieren: viele Soldaten waren enttäuscht darüber, dass weder das Kriegsziel noch das Kriegsende abzusehen waren. Während das Heer in Drangiana im Lager stand, wäre Alexander fast Opfer einer Verschwörung geworden, die jedoch kurz vor Ausbruch verraten worden war.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Anklage Alexanders
  • Verteidigungsrede
    • Refutatio - Kern der Verteidigungsrede
  • Die Polemon-Szene: Analyse des Sentimentalen bei Curtius
  • Urteil
    • Hinrichtung des Parmenion
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Seminararbeit analysiert einen für Alexanders Leben wichtigen Gerichtsprozess und untersucht die Charaktermerkmale des Königs. Der Fokus liegt auf Alexanders Inkonsistenz, insbesondere seiner ungewohnten Milde im Amyntas-Prozess. Die Rede des Angeklagten steht im Zentrum der Arbeit und wird hinsichtlich ihrer rhetorischen Begabung analysiert, wobei insbesondere das Pathos und die sentimentale Komponente im Vordergrund stehen.

  • Alexanders Charakter und seine Inkonsistenz
  • Rhetorische Elemente in Curtius' Darstellung des Prozesses
  • Die Bedeutung der Verteidigungsrede für die Darstellung der Ereignisse
  • Sentimentale Elemente in der Darstellung des Prozesses
  • Der Einfluss der historischen Ereignisse auf die Darstellung

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung stellt den Prozess gegen Amyntas in den historischen Kontext und erläutert die Charaktermerkmale Alexanders, insbesondere seine Milde in diesem Prozess. Die Anklage Alexanders wird dargelegt und auf die besondere Verwendung der direkten Rede bei der Verteidigungsrede hingewiesen, die ein stärkeres Pathos erzeugt. In der Verteidigungsrede bittet Amyntas den König um die Abnahme seiner Fesseln und betont, dass die Verurteilung Philotas' keinen Einfluss auf seinen Prozess haben dürfe. Durch die Verwendung rhetorischer Figuren versucht er, den König zu beeindrucken und seine Unschuld zu beweisen. Der Kern der Verteidigungsrede liegt in der Abmilderung der beleidigenden Äußerungen durch den Einsatz rhetorischer Mittel. Amyntas stellt die Vorwürfe in einen Kontext von Gefahren und Krankheiten und nutzt die rhetorische Figur des Ausrufs, um die Schuld Philotas' hervorzuheben.

Schlüsselwörter

Alexander der Große, Amyntas, Philotas, Polemon, Curtius Rufus, Historiae Alexandri, Prozess, Rhetorik, Verteidigungsrede, Pathos, Sentimentalität, Inkonsistenz, Charaktermerkmale

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es im Amyntas-Prozess?

Es handelt sich um einen historischen Gerichtsprozess unter Alexander dem Großen, in dem Amyntas des Hochverrats im Kontext einer Verschwörung in Drangiana beschuldigt wurde.

Welche Besonderheit zeigt Alexander der Große in diesem Prozess?

Die Arbeit hebt Alexanders charakterliche Inkonsistenz hervor, da er sich in diesem speziellen Prozess ungewohnt milde und gesprächsbereit zeigte.

Welche Rolle spielt die Rhetorik in der Darstellung von Curtius Rufus?

Curtius nutzt eine perfekte rhetorische Struktur und viel Pathos, um die Verteidigungsrede des Amyntas emotional und überzeugend zu gestalten.

Was ist der Kern der Verteidigungsrede des Amyntas?

Amyntas nutzt die rhetorische Figur der Refutatio, um Anschuldigungen zu entkräften, und bittet den König um die Abnahme seiner Fesseln, um seine Unschuld zu betonen.

Welche Bedeutung hat die Polemon-Szene in der Arbeit?

Die Polemon-Szene wird analysiert, um die sentimentale Komponente und die emotionale Tiefe in Curtius' Geschichtsschreibung aufzuzeigen.

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Details

Title
Verdacht des Hochverrats. Amyntas Verteidigungsrede
College
University of Heidelberg
Course
PS Curtius Rufus
Grade
3,0
Author
Daria Götte (Author)
Publication Year
2012
Pages
13
Catalog Number
V278639
ISBN (eBook)
9783656719090
ISBN (Book)
9783656719083
Language
German
Tags
verdacht hochverrats amyntas verteidigungsrede
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daria Götte (Author), 2012, Verdacht des Hochverrats. Amyntas Verteidigungsrede, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278639
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