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Vorgesetztenbeurteilung. Nutzen und Risiken bei der Bewertung von Führungsverhalten

Titel: Vorgesetztenbeurteilung. Nutzen und Risiken bei der Bewertung von Führungsverhalten

Bachelorarbeit , 2014 , 50 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Isabell Berger (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der heutigen, sich im ständigen Wandel befindenden Gesellschaft ist es erforderlich, dass Unternehmen von ihren traditionellen Strukturen wegkommen und sich neu organisieren. Durch fortschreitende Globalisierung und ständig wachsende Anforderungen seitens der Arbeitnehmer und Kunden besteht ein Bedarf an Umdenken und Veränderung bezüglich der Arbeitsbedingungen, Organisation und Transparenz.

Sowohl Führungskräfte der normativen Ebene, der strategischen Ebene, als auch der operativen Ebene stehen somit unter großem Druck, allen Anforderungen seitens der Stakeholder gerecht zu werden. Sie wissen aber oft nicht, wie ihr tägliches Tun eigentlich auf andere wirkt.
Das Erreichen bestimmter Ziele ist messbar und Kompetenzen sind lernbar. Grundlegende Haltungen, das Menschenbild, Wirkung des eigenen Verhaltens und das eigene Selbstverständnis als Führungskraft sind entscheidende Kriterien zur Qualität von Führung. Sie müssen zum großen Teil von einer Führungskraft schon mitgebracht oder durch lange Erfahrung erlernt werden.

Mitarbeiter, Kollegen und direkte Vorgesetzte mit denen die Führungskraft eng zusammen arbeitet sind diejenigen, die am besten beurteilen können, ob eine Führungskraft ihre definierten Führungsaufgaben auch tatsächlich wahrnimmt und die genannten Parameter erfüllt. Dabei geht es nicht um eine Beurteilung von Fachkompetenzen. Hier sind oft die Mitarbeiter weitaus spezialisierter ausgebildet. Es geht um Sozial- und Führungskompetenzen des Vorgesetzten.
Das Erreichen der Organisationsziele hat in einem Unternehmen absolute Priorität. Diese müssen aber nach innen kommuniziert, die Mitarbeiter für diese Ziele gewonnen und ihre Arbeit auf sie ausgerichtet werden, um den Erfolg einer Organisation zu ermöglichen (vgl. BUSCH 2000, S.7). Durch gute und zielgerichtete Führung kann all das erreicht werden.

Doch Führungsverständnis und auch die Führungssituation selbst befinden sich in einem Wandlungsprozess. Vorgesetzte stehen ihren Mitarbeitern oftmals mehr unterstützend anstatt anweisend zur Seite. Mitarbeiter werden immer mehr in Problemlösungsprozesse einbezogen, die Hierarchien werden abgeflacht. Die Veränderung der hierarchischen Grundstruktur stellt Unternehmen vor die Aufgabe, ihre internen Strukturen dahingehend zu verändern und zu optimieren, dass die organisatorische Effektivität erhalten bleibt und ein partizipatives Prinzip eingeführt wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problembeschreibung

1.2 Fragestellung

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Führung in Unternehmen

2.1 Bedeutung von personaler Führung

2.2 Führungsstile

2.3 Führungsinstrumente

2.4 Personalbeurteilung

3 Vorgesetztenbeurteilung

3.1 Begriffsbestimmung und Grundlagen

3.2 Ziele und Funktionen

3.3 Widerstände seitens der Vorgesetzten

3.4 Widerstände seitens der Mitarbeiter

3.5 Durchführung der Vorgesetztenbeurteilung als Projekt

3.6 Die Vorgesetztenbeurteilung im organisatorischen Ablauf

3.6.1 Vorgesetztenbeurteilung im Rahmen des 360°-Feedback

3.6.2 Vorgesetztenbeurteilung im Rahmen von Mitarbeiterbefragungen

3.6.3 Vorgesetztenbeurteilung im Rahmen der Organisationsentwicklung

4 Auswirkungen

4.1 Die Wirkung von Feedback

4.2 Auswirkungen der Vorgesetztenbeurteilung auf die Führungsbeziehung und Kommunikation

4.2.1 Das Johari-Fenster

5 Empirische Erhebung

6 Fazit

6.1 Kritische Betrachtung und Alternativen

6.2 Zusammenfassung und Antwort auf die Fragestellung

6.3 Gedanken zur Etablierung einer Vorgesetztenbeurteilung im Gesundheits und Sozialwesen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Vorgesetztenbeurteilung als Instrument zur Verhaltensoptimierung von Führungskräften, um Führungsbeziehungen zu verbessern und einen organisatorischen Lernprozess zu initiieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern die Aufwärtsbeurteilung trotz existierender Widerstände zur Optimierung der Führungsqualität beitragen kann und wie eine erfolgreiche Implementierung im Unternehmenskontext gestaltet werden sollte.

  • Bedeutung von Personalführung und klassischen Führungsstilen
  • Methodische Ausgestaltung der Vorgesetztenbeurteilung als Projekt
  • Analyse von Widerständen und Erfolgsfaktoren für das Feedback
  • Anwendung des Johari-Fensters zur Visualisierung von Wahrnehmungsdiskrepanzen
  • Übertragbarkeit des Instruments auf das Gesundheits- und Sozialwesen

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriffsbestimmung und Grundlagen

Die Vorgesetztenbeurteilung stellt ein Instrument zur Leistungs- und Verhaltenseinschätzung dar. Hier werden Führungsverhalten und Qualifikation beurteilt (vgl. LIPPERT 2005, S.4).

Der Begriff der Vorgesetztenbeurteilung wird häufig kritisiert, da das Wort „Beurteilung“ mit der Personalbeurteilung in Verbindung steht. Alternative Begriffe konnten sich jedoch nicht durchsetzten. Letztendlich findet ja auch eine Beurteilung der Führungskraft durch die Mitarbeiter statt. Hinzu kommt die Zweideutigkeit des Begriffs, da Subjekt und Objekt nicht klar bestimmt werden. Alternativ wird auch oft von Aufwärtsbeurteilung gesprochen (vgl. JÖNS et al. 2005, S.100).

Der zunehmende Wunsch von Unternehmen, eine Vorgesetztenbeurteilung zu implementieren, liegt der Erkenntnis zugrunde, dass Führung nicht allein vom Vorgesetzten abhängt, sondern gemeinsam mit den Mitarbeitern gestaltet wird (vgl. UNGRUH 2008, S.43). Eine Einschätzung von Führungskräften ist nicht auf bestimmte Führungsebenen beschränkt, sondern umfasst sämtliche Hierarchieebenen einer Organisation (vgl. REINECKE 1983, S.2).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt den Wandel der Arbeitswelt und den daraus resultierenden Bedarf an partizipativen Führungsinstrumenten zur Optimierung der Führungsbeziehung.

2 Führung in Unternehmen: Erläutert die Grundlagen der Personalführung, klassische Führungsstile sowie verschiedene Instrumente wie Kommunikation und Personalbeurteilung.

3 Vorgesetztenbeurteilung: Detaillierte Betrachtung der Definition, Ziele, Widerstände sowie der Projektplanung und Durchführungsmethoden der Aufwärtsbeurteilung.

4 Auswirkungen: Analysiert die Wirkung von Feedback auf die Führungsbeziehung, Kommunikation und die Anwendung des Johari-Fensters im Beurteilungsprozess.

5 Empirische Erhebung: Präsentiert die Ergebnisse einer eigenen Studie zu Einstellungen und Erwartungen von Mitarbeitern gegenüber der Vorgesetztenbeurteilung.

6 Fazit: Führt die Erkenntnisse zusammen, diskutiert Alternativen wie das Teamfeedback und reflektiert die Etablierung im Gesundheits- und Sozialwesen.

Schlüsselwörter

Vorgesetztenbeurteilung, Aufwärtsbeurteilung, Personalführung, Führungsstil, Mitarbeiterfeedback, Organisationsentwicklung, Johari-Fenster, Partizipation, Unternehmenskultur, Führungsbeziehung, Projektmanagement, Personalentwicklung, Gesundheitsmanagement, Sozialwesen, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Instrument der Vorgesetztenbeurteilung als Mittel, um Führungsverhalten durch Feedback von unten nach oben zu optimieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen Führung in Unternehmen, die methodische Implementierung von Feedbackprozessen, der Umgang mit Widerständen und die Anwendung auf das Gesundheitswesen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll geklärt werden, ob die Aufwärtsbeurteilung ein geeignetes Instrument zur Optimierung der Führungsbeziehung ist und wie sie in Unternehmen erfolgreich eingebettet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Neben einer ausführlichen Literaturanalyse hat die Autorin eine empirische Studie in Form einer Online-Befragung durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der systematischen Einführung der Vorgesetztenbeurteilung als Projekt, den verschiedenen Methoden (wie 360°-Feedback) und der Analyse von Auswirkungen auf das Führungsverhalten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Vorgesetztenbeurteilung, Partizipation, Feedbackkultur, Führungskompetenz, Organisationsentwicklung und Mitarbeiterzufriedenheit.

Warum wird eine Implementierung als Projekt empfohlen?

Da Vorgesetztenbeurteilungen bei den Beteiligten oft Ängste und Widerstände auslösen, ermöglicht die Projektform einen strukturierten Rahmen, der Akzeptanz schafft und klare Ziele definiert.

Welche Rolle spielt das Gesundheits- und Sozialwesen in der Untersuchung?

Aufgrund des hohen Kostendrucks und komplexer Hierarchien wird am Ende der Arbeit diskutiert, wie dort durch Feedback die Partizipation erhöht und die Führungsqualität gesteigert werden kann.

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vorgesetztenbeurteilung. Nutzen und Risiken bei der Bewertung von Führungsverhalten
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Veranstaltung
Personalmanagement
Note
2,7
Autor
Isabell Berger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
50
Katalognummer
V278656
ISBN (eBook)
9783656966821
ISBN (Buch)
9783656966838
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vorgesetztenbeurteilung nutzen risiken bewertung führungsverhalten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isabell Berger (Autor:in), 2014, Vorgesetztenbeurteilung. Nutzen und Risiken bei der Bewertung von Führungsverhalten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278656
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Leseprobe aus  50  Seiten
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