Die Geschichte des Hospizes. Krankheit, Tod und Sterben im Laufe der Jahrhunderte


Akademische Arbeit, 2006
32 Seiten, Note: 1,2

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Krankheit, Tod und Sterben im Verlauf der Jahrhunderte
2.1 Frühzeit bis Beginn des Christentums
2.1.1 Ägypten
2.1.2 Indien - Buddhismus
2.1.3 China
2.1.4 Griechenland
2.1.5 Vorchristliches Rom
2.2 Krankenpflege von Christi Geburt bis zum Mittelalter
2.2.1 Klostermedizin im frühen Mittelalter
2.2.2 Klostermedizin im mittleren und ausgehenden Mittelalter
2.3 Tod und Sterben im Mittelalter
2.4 Tod und Sterben im 19. und 20. Jahrhundert
2.5 Wesentliche Entwicklungen der Krankenpflege vom 18. bis zum 21. Jahrhundert

3. Hospiz – Inseln der Humanität
3.1 Pionierinnen der Hospizarbeit
3.1.1 Dame Dr. Cicely Saunders
3.1.2 Dr. Elisabeth Kübler- Ross
3.2 Entwicklung der Hospizbewegung in Deutschland

Quellen-/Toolverzeichnis (inklusive weiterführender Literatur)

1. Einleitung

Hospiz – weil Sterben ein Teil des Lebens ist. Dieser Gedanke ist tief greifend und für viele Menschen nur schwer nachvollziehbar. Sterben ist durch den gesellschaftlichen Wandel in den letzten hundert Jahren noch schwerer geworden, als es durch die existenzielle Bedrohung, durch die Vielfalt der Krisen und die Veränderung der Gesellschaft schon war. Hauptursachen sind jedoch nicht nur die Auflösung des Familienverbandes sondern auch die fühlbare psychische und physische Überforderung vieler Angehöriger mit der Pflege eines Sterbenden.

Die geplanten Veränderungen im Gesundheitswesen haben Unruhe und Verunsicherung ausgelöst. Besonders alte und schwerstkranke Menschen fragen sich, wie viel medizinische und pflegerische Leistung sie erwarten können, und welche Wertschätzung ihnen am Ende ihres Lebens noch entgegengebracht wird. Die Begleitung Schwerstkranker und Sterbender ist ein brisantes öffentliches Thema und eine große Herausforderung für die Verantwortlichen der Gesundheits- und Sozialpolitik.

Unzählige Schlagzeilen in allen Medien handeln vom Sterben, Sterbehilfe, Hilfe beim Sterben und einem selbst bestimmten Lebensende. Menschen haben Angst vor diesem Sterben - haben Sorge, mit ihrem Leid, anderen ausgeliefert zu sein. Tod und Sterben gehören zum Leben und werden dennoch aus dem Leben ausgeblendet und verdrängt. Der medizinische Fortschritt und die Entwicklung immer effektiverer diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten fördern den Glauben an die Allmacht der Medizin – selbst in aussichtslosen Fällen. In einer Gesellschaft, die die Attribute jung, gesund, erfolgreich und dynamisch als Ideale propagiert, ist für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Sterben und Tod wenig Platz.

In den letzten zwanzig Jahren hat die Hospizbewegung mit dazu beigetragen, dass sich ein nun spürbarer Wandel in der Einstellung vieler Menschen zu Sterben und Tod vollzieht. Fachleute und vor allem Laien engagieren sich zunehmend für eine menschenwürdige Sterbe- und Trauerbegleitung.

In der Arbeit wird ausführlich die Entwicklung und Veränderung der menschlichen Einstellung zu Sterben, Tod und Trauer, aber auch der Wandel der damit zusammenhängenden Krankenpflege, erläutert. Das Wissen um die geschichtliche Entwicklung ist notwendig, um die Entstehung der Hospizbewegung, das Spektrum der Hospizarbeit und ihre Chancen, nachvollziehen zu können.

2. Krankheit, Tod und Sterben im Verlauf der Jahrhunderte

Die Menschen entwickelten seit den frühesten Anfängen über Jahrhunderte hinweg Rituale und veränderten immer wieder ihre Einstellungen gegenüber Kranken, Sterbenden und Toten. Der Begriff „Hospiz“ wird bereits sehr früh genannt und ist seit dem frühen Mittelalter Synonym der Sorge um Pilger, Kranke und Sterbende.

2.1 Frühzeit bis Beginn des Christentums

Die Urgeschichte der Menschheit ist in ihren langen epochalen Abschnitten eine Geschichte der zunehmenden Todeserkenntnis. Im Altpaläolithikum war nach Auffassung der Menschen der Tod weder endgültig noch unvermeidlich, was darauf schließen lässt, dass es eine Zeit gab, in der die Menschen den Tod gleichmütig hinnahmen. Barloewen sagt, dass der Tod erst „…entdeckt werden mußte, ehe er als Problem begriffen wurde.“[1],[2] Beweis einer gefühlsmäßigen und intellektuellen Entwicklung ist, dass im Laufe der Jahrtausende nicht nur die Vergänglichkeit der Menschen, sondern vor allem die Unvermeidbarkeit des Todes erkannt wurde.

Grabfunde aus der Zeit von 70.000 – 35.000 v. Chr. belegen, dass sich der Mensch der eigenen Vergänglichkeit bewusst wurde und, nicht mehr wie im Altpaläolothikum, vor dem Toten floh, sondern ihm eine eigene Stätte bereitete. Bis ca. 10.000 v. Chr. vermehrten sich die Todesrituale und Verstorbene wurden in Gräbern begraben, die auf ersten Friedhöfen angelegt wurden. Eingeführte Bestattungsrituale setzten eine Zäsur in der Entwicklungsgeschichte und schufen durch die freigesetzten Kräfte eine neue Auffassung von Leben und Tod, die Gedanken an ein Weiterleben nach dem Tode vermuten lassen.[3]

In der Jungsteinzeit änderten sich die Lebensbedingungen, die Menschen verehrten ihre Ahnen und verstanden den Tod als zufälliges Ereignis in einem unbegrenzten Leben. Der Verstorbene[4] wurde bestattet und erhielt Gegenstände des täglichen Gebrauchs als Grabbeigabe, so dass entsprechend der Art der Bestattungen, Vorstellungen von einem Weiterleben im Jenseits vorhanden gewesen sein mussten.[5] Die Kultur eines Landes bestimmte auch die Kultur des Sterbens und des Todes.

2.1.1 Ägypten

In der ägyptischen Hochkultur (3000 v. Chr.), die sich ebenso wie die tibetische Hochkultur mit dem Tod intensiv auseinandersetzte, wurden bereits viele Krankheiten behandelt und erste Aussagen zu anatomischen und physiologischen Zusammenhängen getroffen. Die Priesterkaste befasste sich eingehend mit dem Leben und auch Sterben und überzeugte die Menschen, dass ihre erarbeiteten Rituale das Sterben erleichtern und die Seelenreise ermöglichen würden, denn der Tod wurde als Übergangsphase und Beginn von etwas Neuem angesehen. Eine wichtige Handreichung war das ägyptische Totenbuch, das eine Sammlung von Pyramidentexten darstellt, in der eine Zusammenfassung von Bestattungsanweisungen, Beschwörungen und magischen Zauberformeln, aber auch Rituale der Einbalsamierung und Bestattung beschrieben wurden. Bei Ausgrabungen wurden Totenbücher auf Papyri gefunden und es ist davon auszugehen, dass den Toten diese mit ins Grab gegeben wurden.[6]

Im Zusammenhang mit dem ägyptischen Totenbuch wird meist das tibetische Totenbuch „…von der Befreiung durch Hören auf der Ebene nach dem Tode…“[7] genannt. Es enthält über Jahrhunderte hinweg überlieferte Erzählungen über den schwebenden Zustand zwischen der Zeit des Todes und der Wiedergeburt und leitet Sterbende und Tote an, über die unterschiedlichen Stadien die Befreiung zu erlangen.[8]

Erwähnenswert ist der besondere Umgang mit Verstorbenen. Die Ägypter verbrachten viel Zeit mit der Sorge für die Toten, um diesen einen angenehmen Aufenthalt im Jenseits zu ermöglichen. Der trocken-heiße Sand Ägyptens führte zu einer Austrocknung der Leichen, deren Knochen von der geschrumpften Haut umkleidet und so vor Verwesung geschützt wurden. Die Eingeweide wurden vor einer Einbalsamierung des Körpers entnommen und getrennt bestattet. Die mit Natron, Asphalt und Zedernprodukten erreichte Mumifizierung der leiblichen Hülle entsprach den Vorstellungen der Ägypter, dass der Körper erhalten bleiben musste.[9] Man kann davon ausgehen, dass die ägyptische Religion die Gewissheit eines persönlichen Weiterlebens nach dem Tode an die Menschen vermittelte.

2.1.2 Indien - Buddhismus

Gautama Buddha (560 – 468 v. Chr.), der „Erleuchtete“, war der Initiator einer vertieften religiösen Bewegung und prägte entscheidend die indische Heilkunde. Er stellte ethische Regeln auf, die forderten, dass die Menschen sich ganz dem Kranken zuwenden sollten und dem Patienten niemals schaden dürften. Diese Anordnungen entsprechen der palliativ-medizinischen Haltung unserer Zeit, da Leiden von Patienten, bei denen die ärztliche Kunst versagt, nur noch durch Pflege gelindert werden sollte.[10]

Hinweise auf Buddhas Umgang mit dem Tod erhält man aus der buddhistischen Erzählung der „vier Zeichen“. Der Sage nach veranlasste die Begegnung mit dem Tod Gautama Buddha, seine irdischen Güter zugunsten der Erlösung aufzugeben.

„Als er eines Morgens sein Schloss verlässt, tritt zunächst ein Alter

auf ihn zu, dann, bei der zweiten Ausfahrt, ein Kranker, dann ein

Toter. (...) Als Gautama schließlich auf einen Bettelmönch stößt,

fasst er den Entschluss, seinen Palast zu verlassen und nach der

letzten Befreiung von Leiden, Alter, Krankheit und Tod zu forschen.“[11]

Buddha verstand nun, dass Angesichts des Todes irdische Güter und Freuden sinnlos seien, und nur der ein sinnerfülltes Leben führen könne, der sich lebenslang mit der Problematik des Todes auseinandersetzen würde. Seine Lehre betonte die Bedeutung des Lebens im Hinblick auf die Wiedergeburt, denn physische und psychische Kräfte würden nach seiner Auffassung in eine neue Form des Daseins übergeführt, und bislang erworbene Charaktereigenschaften in diese neue Daseinsform übermittelt werden.

Nicht Trost und Ermutigung für den Sterbenden, sondern die schrittweise Wegweisung sind heute noch Grundpfeiler des asiatischen Denkens. Ziel der buddhistischen Heilslehre ist eine Befreiung vom Tod als Inbegriff des Leidens, um Unsterblichkeit zu erzielen. Barloewen ist der Meinung, dass die Unsterblichkeit nicht als die zeitlich-unendliche Existenz einer individuellen Persönlichkeit gelten kann, da es im Buddhismus kein individuelles Ich gibt und es vielmehr Aufgabe der Buddhisten sein muss, die vollkommene Selbsthingabe oder Selbstlosigkeit zu erzielen.

Aus buddhistischer Sicht gehören Geburt und Tod zusammen, daher muss der Schlüsselbegriff der indischen Philosophie, das Karma, erwähnt werden. Nach der Lehre vom Karma hängt das Schicksal des Menschen nach seinem Tod von seinem bisherigen Dasein oder auch früheren Daseinsformen ab. Eine Wiedergeburt ist im Himmel oder auf der Erde als Mensch, Tier oder Pflanze möglich. Man kann daraus folgern, dass der Hinduismus das Karma als Konsequenz des Handelns ansieht, weil er überzeugt ist, dass das neue Leben durch das vorherige Leben bestimmt wird.[12] Der Mensch trägt demnach durch künftige Wiedergeburten soviel Karma ab, bis er von der Plage seiner Geburten und Leiden erlöst wird und in die ewige Seeligkeit eingeht.

Sogyal Rinpoche kritisiert die im Westen übliche Auslegung des Begriffes als „Vorherbestimmung“ und erläutert, dass mit Karma „…sowohl die Kraft, die in unseren Handlungen verborgen liegt als auch die Ergebnisse…“[13] unserer Handlungen bezeichnet werden.

2.1.3 China

Der Buddhismus kam erst 100 n. Chr. nach China. Bemerkenswert ist, dass nach Ansicht der vorkonfuzianischen[14] Religionsausübung, alle Erkrankungen auf die Einwirkungen verstorbener Personen zurückzuführen sind.[15] Konfuzianische Gelehrte betonten, dass ein früher Tod zwar bedauert werden könnte, aber grundsätzlich „…der Tod als notwendiger Bestandteil des kosmischen Prozesses akzeptiert…“[16] werden sollte.

2.1.4 Griechenland

Die alte griechische Medizin ist mit der griechischen Philosophie untrennbar verbunden. Der Einfluss der Lehre der antiken Medizin reicht bis ins frühe 19. Jh. und wurde erst dann durch die Erkenntnisse der Naturwissenschaften an den Universitäten abgelöst. Homer erzählt in seinen Epen Ilias und Odyssee von zahlreichen ärztlichen Behandlungen, aber auch von heilkundigen Frauen wie z.B. Agamede oder Kirke. Die Odyssee, durchdrungen von der Faszination des Todes und Zeugnis der Todeserfahrung und Todesbewältigung, geht „…durch die >Nekyia< (>>Totenopfer<<) in die Kulturgeschichte ein…“[17].

Die Götter wurden verehrt und bestimmten das Leben. Apollon stand als Gottheit der Krankheiten und Heilung in besonderer Beziehung zur Heilkunde, wurde aber auch als Überbringer des Todes angesehen.[18] Asklepios, der wichtigste Heilgott, der aus einer Verbindung zwischen Apollon und einer sterblichen Frau stammen soll, hat der Sage nach Tote wiederbelebt, wofür er von Zeus mit einem Blitzschlag getötet wurde.[19]

2.1.5 Vorchristliches Rom

Im vorchristlichen Rom fasste die griechische Medizin schnell Fuß. Hervorzuheben sind die Heilmethoden des Asklepiades, der bereits 90 v. Chr. nach Rom kam und sich mit Diäten, sowie der Verordnung von Wein als Heilmittel allgemeine Anerkennung verschaffte.[20]

Auf großen Landgütern entstanden die sog. Valetudinarien (valetudo, lat.: der Gesundheitszustand, Anm. d. Verf.), die für die Aufnahme erkrankter Sklaven zur Herstellung ihrer Arbeitskraft, bestimmt waren. Chronisch Kranke oder unheilbare Menschen mussten allein und im Elend sterben, da es für sie keine Einrichtungen gab. Im Übrigen diente das Valetudinarium als Vorbild für Militärlazarette der späteren Jahre.[21]

2.2 Krankenpflege von Christi Geburt bis zum Mittelalter

Mit Christi Geburt, seinem Leben und Sterben, veränderte sich die Einstellung der Menschen zueinander. Es bildete sich bald nach seinem Tod die erste christliche Gemeinde, deren stärkstes Motiv in einer Identifikation mit Christus über die sieben Werke der Barmherzigkeit bestand.[22] Es ist für Christen daher selbstverständlich gewesen, dass sie ihre Hilfe, auch in Seuchenzeiten, sowohl christlichen als auch nicht-christlichen Mitbürgern anboten. Kranke wurden, von der Öffentlichkeit unbemerkt, hauptsächlich von allein stehenden Frauen in Privathäusern gepflegt, da eine öffentliche Pflege durch Christen bis zum Toleranzedikt von Mailand im Jahre 313 n. Chr. nicht gestattet war. Die dann zugesicherte Religionsfreiheit gab Christen die Möglichkeit, öffentliche Einrichtungen zur Pflege und Obhut von Hilfsbedürftigen zu schaffen.[23]

Diese ersten Gebäude wurden als „Xendochion“ (xenos: fremd; subst. Gast, Gastgeber[24] ) bezeichnet und waren Herbergen für Fremde, Kranke und Schwache, die vor allem an beliebten Pilger- und Heeresstraßen errichtet wurden.[25]

Im „Nosocomion“ (nosos: Krankheit; komizo: pflegen, gastlich aufnehmen[26] ), einer anderen Bezeichnung für „Xendochion“, wurden ausschließlich Kranke betreut. Es wurde daher als „Krankenhaus“ bezeichnet und soll erstmals von Bischof Basilius dem Großen um 369 n. Chr. errichtet worden sein.[27] Der hl. Hieronymus berichtete, dass seine Schülerin Fabiola (…399), im Westen von Rom ein „Nosocomion“ baute, um, die aus Afrika zurückkehrenden Pilger[28], aber auch Kranke und Sterbende zu pflegen, die sie selbst von der Straße geholt habe.[29]

2.2.1 Klostermedizin im frühen Mittelalter

Für die Entwicklung der Hospizbewegung ist die Entstehung der Klosterkultur von nachhaltiger Bedeutung, wobei jedoch ungewiss ist, wann die ersten Klöster entstanden. Hawel schreibt dies dem Ägypter Pachomius zu, der, bis zu seinem Tod im Jahre 347 n. Chr., elf Klöster an der Thebais (Gegend um die ägyptische Stadt Theben, Anm. d. Verf.) geschaffen hat, die beispielhaft für die Entstehung des abendländischen Mönchtums waren. Bemerkenswert ist, dass es in jedem Kloster ein Hospiz mit eigener Küche gab, das sowohl Reisende als auch Kranke und Alte aufnahm.[30]

Von großer Bedeutung für die weitere Entfaltung des Hospitalwesens war Benedikt von Nursia (480-547 n. Chr.), der um 529 n. Chr. auf dem Monte Cassino das erste Kloster seiner Gemeinschaft baute. Die Verfasserin ist der Ansicht, dass das 36. Kapitel der Regula Benedikti, der Ordensregel des hl. Benedikt , noch heute für Pflegende Prinzip ihres Handelns sein sollte.[31] „Die Sorge für die Kranken steht vor und über allen anderen Pflichten. Man soll ihnen wirklich wie Christus dienen.“[32] Aufgrund der baulichen und personellen Ausstattung konnte die Unterstützung für Arme und Kranke am besten in den Hospizen der Klöster gewährleistet werden. Man kann dies auf die Anordnung des hl. Benedikt zurückführen, besonders Fremden und Pilgern alle Ehre zu erweisen und sie wie Christus aufzunehmen.[33]

Das Mönchtum der westlichen Kirche wurde stark von irischen Missionaren beeinflusst und geprägt.[34] Der in Irland geborene hl. Columban (543-615 n. Chr.) kam nach erfolgreichem Wirken in Irland als Missionar in die Vogesen und baute dort unter königlichem Schutz mehrere Klöster, in denen Hospize für Gäste und Arme eingerichtet wurden. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Columban seine Klosteranlagen durch eigene Brauereien ergänzte und so den Grundstein für spätere Klosterbrauereien schuf.

[...]


[1] Alle Zitate werden in ursprünglicher Form wiedergegeben

[2] vgl. Barloewen, C. von, Der lange Schlaf, in: Barloewen, C. von (Hg.), u.a., Der Tod in den Weltkulturen und Weltreligionen, Frankfurt am Main usw., 2000, S. 26

[3] ebenda S. 28 f

[4] Zur besseren Übersicht wird in dieser Studienarbeit auf die Verwendung der weiblichen sowie männlichen Form der Bezeichnungen verzichtet. Bei Verwendung der männlichen Form sind die weiblichen Vertreter ebenfalls angesprochen.

[5] vgl. Seidler, E.; Leven, K.-H., Geschichte der Medizin und der Krankenpflege, Stuttgart, 2003, 7. Auflage, S.16

[6] vgl. Barloewen, C. von, a. a. O., S. 33 f

[7] ebenda, S. 58

[8] ebenda, S. 58

[9] vgl. Der große Brockhaus, Wiesbaden, 1955, Achter Band, S. 187

[10] vgl. Seidler E., a. a. O., S. 31

[11] vgl. Barloewen, C. von, a. a. O., S. 52

[12] ebenda, S. 5o ff

[13] vgl. Rinpoche, S., Das tibetische Buch vom Leben und Sterben, Wien, 1992, S. 118

[14] Konfuzius wurde um 500 v. Chr. geboren

[15] vgl. Seidler, E., a. a. O., S. 32

[16] vgl. Barloewen, C. von, a. a. O., S. 62

[17] ebenda S. 19

[18] vgl. Seidler, E., a. a. O., S. 40

[19] ebenda S. 4

[20] ebenda S. 64

[21] ebenda S. 71

[22] vgl. Angenendt, A., Geschichte der Religiosität im Mittelalter, Darmstadt, 1997, S. 586

[23] vgl. Seidler, E., a. a. O., S. 76 f

[24] vgl. Balz, H., Schneider, G., Exegetisches Wörterbuch zum Neuen Testament, Stuttgart usw., 1992, Band II, 2. verb. Auflage, S. 1189

[25] vgl. Murken, A., Vom Armenhospital zum Großklinikum, Köln, 1995, 3. veränd. Aufl., S. 40

[26] vgl. Balz, H., a. a. O., S. 1172 f

[27] vgl. Murken, A., a. a. O., S. 13

[28] vgl. Stoddard, S., Leben bis zuletzt, Die Hospiz-Bewegung; ein anderer Umgang mit Sterbenden, München, 1989, S.18

[29] vgl. Angenendt, A., a. a. O., S. 548

[30] vgl. Hawel, P., Das Mönchtum im Abendland, Freiburg,1993, S. 46 ff

[31] vgl. Seidler, E., a. a. O., S. 88

[32] ebenda

[33] vgl. Angenendt, A., a. a. O., S. 591

[34] ebenda S. 39

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
Die Geschichte des Hospizes. Krankheit, Tod und Sterben im Laufe der Jahrhunderte
Hochschule
Steinbeis-Hochschule Berlin  (Steinbeis-Business-Academy)
Note
1,2
Autor
Jahr
2006
Seiten
32
Katalognummer
V278709
ISBN (eBook)
9783656713777
ISBN (Buch)
9783668136939
Dateigröße
471 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
geschichte, hospizes, krankheit, sterben, laufe, jahrhunderte
Arbeit zitieren
Barbara Mayerhofer (Autor), 2006, Die Geschichte des Hospizes. Krankheit, Tod und Sterben im Laufe der Jahrhunderte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278709

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