Das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit ist ein schwieriges Unterfangen und zugleich eine weitaus bedeutsame Tätigkeit im Studium. Der Schreibprozess bei wissenschaftlichen Arbeiten durchläuft die Phasen der Planung, Formulierung und Überarbeitung. In diesem Zusammenhang kommt der Überarbeitung von wissenschaftlichen Arbeiten eine entscheidende Bedeutung zu. Vor diesem Hintergrund widmet sich die vorliegende Arbeit dieser Phase. Im Fokus der Reflexion und der Diskussion stehen theoretische Erläuterungen zu dieser Phase bei den wissenschaftlichen Arbeiten. Diese Arbeit soll somit dazu verhelfen, einen Einblick in die Phase der Überarbeitung zu geben, um die wissenschaftliche Schreibkompetenz bei den Studierenden zu fördern.
Inhaltsverzeichnis
1. Voraussetzungen für die Überarbeitung
2. Techniken bei der Überarbeitung
3. Überarbeitung nach Sommer, Roy
4. Überarbeitung nach Kruse, Otto
5. Überarbeitung nach Bünting, Karl-Dieter/Bitterlich, Axel/ Pospiech, Ulrike
6. Überarbeitung nach Frank, Andrea, u.a.
7. Überarbeitung nach Esselborn-Krumbiegel, Helga
8. Überarbeitung nach Beinke, Christiane, u.a.
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Einblick in die Phase der Überarbeitung beim wissenschaftlichen Schreiben zu geben, um Studierende bei der Entwicklung ihrer Schreibkompetenz zu unterstützen. Die Forschungsfrage widmet sich der Identifikation und Diskussion theoretischer Ansätze zur effektiven Textüberarbeitung.
- Grundlegende Voraussetzungen für den Überarbeitungsprozess
- Methoden und Techniken zur systematischen Textverbesserung
- Kritische Reflexion verschiedener wissenschaftlicher Autorenansätze
- Ebenen der Überarbeitung (inhaltlich, strukturell, sprachlich und formal)
- Fehlerquellen bei der Überarbeitung wissenschaftlicher Texte
Auszug aus dem Buch
Techniken bei der Überarbeitung
Das Einholen von Feedback dient dazu, Fehler und Mängel von anderen Personen zu entdecken. Feedback ist somit so bedeutsam für die Überarbeitung von wissenschaftlichen Arbeiten. Vorerst sollte das Feedback auf Struktur, Stimmigkeit der Darstellung und Argumentation fokussieren.
Ein Feedback kann schriftlich in Form von Anmerkungen oder als mündlich in Form von einem Gespräch erfolgen. So Kruse, Otto (2007, 158ff.).
Beim Korrekturlesen fokussiert man sich auf die Sachlichkeit der Information im Text. es geht um Jahreszahlen, Namen, Literaturangaben, Zitate
Der Text kann ferner laut vorgelesen werden. Dadurch kann man Unzulänglichkeiten entdecken. Diese Unzulänglichkeiten betreffen Inhalt und Form. Sommer, Roy (2006, 105)
Bei der Überarbeitung sollte man Korrekturzeichen einsetzen. Sie dienen dazu, entdeckte Fehler und Mängel zu markieren. So Sommer, Roy (2006, 106).
Bei der Überarbeitung sollte man zuerst auf die Gesamtstruktur, Kapitelstruktur und Unterkapitelstruktur dann auf die Absatzstruktur, Satzstruktur und Wortwahl eingehen. Frank, A., u.a. 2007, 67)
Zusammenfassung der Kapitel
Voraussetzungen für die Überarbeitung: Erläutert die Notwendigkeit von zeitlicher Distanz zum Text und der Betrachtung aus Lesersicht, um Fehler effektiv zu identifizieren.
Techniken bei der Überarbeitung: Stellt praktische Methoden wie das Einholen von Feedback, Korrekturlesen, Vorlesen und den Einsatz von Korrekturzeichen vor.
Überarbeitung nach Sommer, Roy: Bietet eine Checkliste zur Überprüfung wissenschaftlicher Texte, die von Umfang und Rechtschreibung bis hin zu Syntax und Layout reicht.
Überarbeitung nach Kruse, Otto: Unterscheidet systematisch zwischen inhaltlichen, sprachlichen und formalen Aspekten der Überarbeitung.
Überarbeitung nach Bünting, Karl-Dieter/Bitterlich, Axel/ Pospiech, Ulrike: Fokussiert auf logische Prüfung des Textes, Variation der Argumentation und die korrekte Setzung von Satzzeichen.
Überarbeitung nach Frank, Andrea, u.a.: Betont die Bedeutung klarer Orientierung, einer nachvollziehbaren Struktur und einer belegten Argumentation.
Überarbeitung nach Esselborn-Krumbiegel, Helga: Strukturiert den Überarbeitungsprozess in die drei Säulen Argumentation prüfen, präzise formulieren und Formalia korrigieren.
Überarbeitung nach Beinke, Christiane, u.a.: Kategorisiert den Überarbeitungsprozess in Fehlerebenen (inhaltlich, konventionell, textuell, sprachlich) und bietet detaillierte Leitfragen für den Textaufbau.
Schlüsselwörter
Überarbeitungskompetenz, Wissenschaftliches Schreiben, Schreibprozess, Textüberarbeitung, Feedback, Korrekturlesen, Argumentationsstruktur, Schreibkonventionen, Fehleranalyse, Textaufbau, Schreibkompetenz, Wissenschaftliche Arbeit, Textstruktur, Formale Anforderungen, Sprachliche Korrektheit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Phase der Überarbeitung als essenziellem Bestandteil des wissenschaftlichen Schreibprozesses.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Zentrale Themen sind Methoden der Textverbesserung, verschiedene theoretische Ansätze zur Überarbeitung von wissenschaftlichen Texten und der Umgang mit Fehlerquellen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, Einblicke in die Überarbeitungsphase zu gewähren, um die wissenschaftliche Schreibkompetenz von Studierenden gezielt zu fördern.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Reflexion und dem Vergleich verschiedener fachwissenschaftlicher Ansätze und Leitfäden zum wissenschaftlichen Schreiben.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert verschiedene Überarbeitungskonzepte namhafter Autoren wie Sommer, Kruse, Bünting und Beinke in Bezug auf inhaltliche, formale und sprachliche Ebenen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Überarbeitungskompetenz, Schreibprozess, wissenschaftliches Schreiben, Argumentationsprüfung und formale Textgestaltung.
Warum sollte man laut Kruse Distanz zum Text aufbauen?
Die zeitliche Distanz zum eigenen Text ermöglicht es, den Text aus einer neuen Perspektive – der des Lesers – zu betrachten, wodurch Fehler und inhaltliche Mängel besser erkennbar werden.
Welche Rolle spielt das Feedback laut Bünting et al.?
Feedback ist essenziell, um Fehler und Mängel durch externe Perspektiven zu entdecken, wobei der Fokus initial auf Struktur, Argumentation und der Stimmigkeit der Darstellung liegen sollte.
Wie unterscheidet Beinke et al. die Überarbeitungsbereiche?
Beinke et al. unterteilt den Prozess in Fehlerebenen, spezifisch die inhaltliche Ebene, die Ebene der Schreibkonventionen, die textuelle Ebene und die sprachliche Ebene.
Was empfiehlt Esselborn-Krumbiegel zur Präzisierung?
Sie schlägt unter anderem die Nutzung eines Synonymlexikons vor, um Ausdrücke präziser zu formulieren und Wiederholungen zu vermeiden.
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- Mag. Mohamed Chaabani (Author), 2014, Überarbeitungskompetenz bei den wissenschaftlichen Arbeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278766