Kommunikationsprobleme zwischen Mann und Frau als Konfliktauslöser in Partnerschaften


Hausarbeit, 2002

29 Seiten, Note: Sehr gut

R. Winter (Autor)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Grundlegendes zur Kommunikation
1.1 Der Sachinhalt
1.2 Selbstoffenbarung
1.3 Beziehung
1.4 Appell
1.5 Empfang mit dem „Sachohr“
1.6 Empfang mit dem „Selbstoffenbarungsohr“
1.7 Empfang mit dem Beziehungsohr
1.8 Empfang mit dem Appellohr

2 Konflikte durch Kommunikationsprobleme in Partnerschaften
2.1 Verbale Kommunikation
2.1.1 Kritik statt Beschwerde
2.1.2 Vorwürfe und Schuldzuweisungen
2.1.3 Verachtung statt Wertschätzung
2.2 Nonverbale Kommunikation
2.2.1 Gestik und Mimik, die zur Aufschaukelung eines Konfliktes beitragen können
2.2.2 Gestik und Mimik, die Wut und Aggression signalisieren
2.2.3 Verweigerung von Kommunikation

3. Lösungsansätze für Kommunikationsprobleme in Partnerschaften
3.1. Die 4 grundsätzlichen Möglichkeiten, langanhaltenden Konflikten zu begegnen, nach Hirschmann: Loyalty, Voice, Neglect, Exit
3.2. Zeitliche und Örtliche Wahl für ein klärendes Gespräch
3.3. Der richtige Gesprächsauftakt
3.4. Der richtige Gesprächsverlauf
3.5. Die wichtigsten Techniken einer guten Gesprächsführung
3.5.1 „Rettungsanker werfen“
3.5.2. Beschwerde statt destruktiver Kritik
3.5.3. Wertschätzung statt Verachtung
3.5.4. Ich statt Du Botschaften
3.5.5. Mißverständnisse sofort aufklären - content validation
3.5.6. Selbstberuhigung bei Überflutung
3.5.7. Kompromisse eingehen
3.5.8. Ergebnis festhalten und eventuelle Konsequenzen deutlich aussprechen

4. Fallbeispiel

„Kommunikationsprobleme zwischen Mann und Frau als Konfliktauslöser in Partnerschaften“

1 Grundlegendes zur Kommunikation

Kommunikation besteht immer aus einer Nachricht, die ein Sender , der etwas mitteilen möchte einem Empfänger mitteilt. Dem Empfänger obliegt es, diese Gebilde zu entschlüsseln. Häufig macht der Empfänger davon Gebrauch dem Sender anzuzeigen, wie die Nachricht angekommen ist. Diese Art der Rückmeldung nennt man auch Feedback.

Die Tatsache, daß eine Nachricht ein ganzes Paket voller Botschaften enthält, macht den Kommunikationsprozeß spannend, kompliziert, störanfällig, aufregend und spannend zugleich. Um die Vielfalt der Botschaften, die in einer Nachricht stecken zu ordnen , unterscheidet Friedemann von Schulz von Thun vier Seiten einer Nachricht.

(Dieses Modell ist stark an die Arbeiten von Watzlawik angelehnt, vor allem erinnert es stark an das 2. Axiom: „Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungsaspekt“)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Folgendes Beispiel dient der Unterscheidung der einzelnen Seiten der Nachricht. Mann und Frau sitzen beide im Auto: Mann (Sender der Nachricht) zu Frau (Empfänger): „Du da vorne ist grün!“

1.1 Der Sachinhalt

Zunächst enthält die Nachricht eine Information über die Sache. Damit ist der auf ein Sachziel bezogene Austausch von Informationen und Argumenten gemeint, das Abwägen von Entscheiden, frei von menschlichen Gefühlen und Bestrebungen. Wenn es also „nur um die Sache“ geht ist die Sachseite der Nachricht gemeint. Probleme, die sich daraus ergeben können sind zum einen, daß Gespräche und Auseinandersetzungen selten nur „sachlich“ verlaufen (es fällt den Kommunikationspartnern schwer, ganz bei der Sache zu bleiben). Zum anderen ergeben sich Verständigungsschwierigkeiten oft schon daraus, daß übermittelte Sachinformationen oft schwerverständlich sind und somit beim Empfänger Unsicherheit auslösen.

Im Beispiel informiert der Mann die Frau über den Zustand der Ampel – sie ist grün.

1.2 Selbstoffenbarung

In jeder Nachricht stecken nicht nur Informationen über die mitgeteilten Sachinhalte, sondern auch Informationen über die Person des Senders. Die Selbstoffenbarung steckt in jeder Nachricht, sei es gewollt als Selbstdarstellung, sei es unfreiwillig als Selbstenthüllung. Die Selbstoffenbarung kann mehr oder weniger bewußt, mehr oder weniger reichhaltig und tiefgreifend sein. Vor allem diese Seite der Nachricht ist psychologisch hochbrisant. Mit dieser Seite verbinden sich viele Probleme der zwischenmenschlichen Kommunikation. Der Sender muß sich dabei bemühen, sich von der besten Seite zu zeigen, allerlei Techniken der Selbsterhöhung und Selbstverbergung werden dabei angewendet. Dies kostet allerdings sowohl dem Sender wie auch den Empfänger sehr viel Energie.

Besonders spürbar wird diese Angst in Situationen, die der Selbstoffenbarung willen stattfinden. Paradebeispiel dafür ist die Prüfung. Der Sender muß dabei seine Kenntnisse, seine Fähigkeiten „offenbaren“. Die Angst vor dem Versagen spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Aus dem Beispiel kann man entnehmen, daß der Sender offenbar deutschsprachig und vermutlich fahrtüchtig ist, überhaupt, daß er wach und innerlich dabei ist. Man könnte daraus aber auch ableiten, daß er es eilig hat und nicht zu spät kommen möchte.

1.3 Beziehung

Aus der Nachricht geht ferner hervor, wie der Sender zum Empfänger steht, was er von ihm hält. Oft zeigt sich dies in der gewählten Formulierung, im Tonfall und anderen nichtsprachlichen Begleitsignalen. Die Bedeutung dieser Seite ist vor allem in der zwischenmenschlichen Kommunikation von großer Bedeutung. Eine Nachricht senden heißt auch immer eine bestimmte Art von Beziehung aufzubauen. Diesen Teil könnte man unter Umständen auch der Selbstoffenbarung zurechnen. Zum einen geht hervor wie der Sender zum Empfänger steht. Es geht jedoch auch hervor, wie der Sender die Beziehung zwischen sich und dem Empfänger deutet.

Während also die Selbstoffenbarungsseite ausschließlich Ich-Botschaften enthält, enthält die Beziehungsseite andererseits auch Wir-Botschaften.

Im Beispiel könnte der Mann mit seiner Nachricht andeuten, daß er seiner Frau nicht recht zutraut, den Wagen optimal zu fahren.

1.4 Appell

Diese Seite der Nachricht dient vor allem dazu auf den Empfänger Einfluß zu nehmen. Der Versuch Einfluß zu nehmen, kann mehr oder weniger versteckt sein – im letzten Fall spricht man von Manipulation. Ein manipulierender Sender scheut sich auch nicht davor, die anderen drei Seiten der Nachricht in den Dienst der Appellwirkung zu stellen. Die Berichterstattung auf der Sachseite ist dann eindeutig und tendenziös, die Selbstdarstellung ist darauf ausgerichtet, beim Empfänger bestimmte Wirkung zu erzielen, und auch die Botschaften auf der Beziehungsseite mögen von den Zielen bestimmt sein, den anderen bei Laune zu halten.

Im Beispiel lautet der Appell vielleicht: „Gib ein bißchen Gas, dann schaffen wir es noch bei grün!“

Im Kommunikationsprozeß kommt aber nicht nur dem Sender eine Bedeutung zu, sondern auch dem Empfänger, wie er die Nachricht deutet bzw. darauf eingeht.

1.5 Empfang mit dem „Sachohr“

Der Empfänger kann sich auf die Sachseite der Nachricht stürzen und bei Konflikten die Sachauseinandersetzung suchen. Wenn das Problem allerdings auf der Konfliktseite liegt, können sich daraus Probleme ergeben.

Im Beispiel könnte die Frau entgegnen:“Ja, hier ist eine grüne Welle“

1.6 Empfang mit dem „Selbstoffenbarungsohr“

Der Empfänger nimmt die Nachricht unter dem Aspekt auf „Was sagt sie mir über dich?“ Vor allem in Konflikten erweist sich diese Empfangsgewohnheit als angebracht. Es ermöglicht dem Empfänger dem Sender bei möglichen Wutausbrüchen seine Gefühle zuzugestehen. Daraus resultiert ein ruhigerer Ausgang des Konflikt.

Im Beispiel könnte die Frau entgegnen:“ Hast du es eilig?“

1.7 Empfang mit dem Beziehungsohr

Empfänger mit einem „gutausgebildeten Beziehungsohr“ legen in allem eine Stellungnahme zu ihrer Person hinein. Sie beziehen alles auf sich, nehmen alles persönlich, fühlen sich leicht angegriffen und beleidigt. Wenn jemand wütend ist, fühlen sie sich leicht beschuldigt, wenn jemand lacht fühlen sie sich kritisch ausgemustert.

Im Beispiel könnte die Reaktion der Frau lauten:“ Fährst du oder ich?“

1.8 Empfang mit dem Appellohr

Empfänger die auf diese Seite der Nachricht reagieren sind zumeist vom Wunsch beseelt es allen recht machen zu wollen. . Sie wollen den Wünschen der Mitmenschen entsprechen und vergessen auf die eigene Persönlichkeit.

Im Beispiel könnte die Reaktion darauf mit einem heftigen Tritt aufs Gaspedal reagieren.

Im folgenden werden wir zunächst verbale und nonverbale Kommunikationsauslöser in Partnerschaften näher betrachten und im Anschluß daran verschiedene kommunikative Lösungsansätze für intime Konfliktsituationen vorstellen.

Die von uns behandelten Bereiche werden mit zahlreichen Beispielen veranschaulicht, wobei wir stets ein von uns gewähltes Paar zitieren, das in einem gemeinsamen Haushalt lebt. SIE besucht einen Fortbildungskurs und ist Hausfrau, ER ist voll berufstätig mit mittlerem Einkommen. Die beiden haben eine kleine Tochter.

Den Abschluß unserer Arbeit bildet ein größeres Fallbeispiel, an dem wir nochmals wichtige von uns behandelte Problembereiche, aber auch Lösungen aufzeigen wollen.

2 Konflikte durch Kommunikationsprobleme in Partnerschaften

2.1 Verbale Kommunikation

2.1.1 Kritik statt Beschwerde

Wenn man zusammenlebt, wird man sich immer über etwas beklagen. Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen einer Beschwerde und einer Kritik. Eine Beschwerde zielt auf einen bestimmten Vorfall ab, bei dem der Partner etwas falsch gemacht hat. Kritik hingegen ist weitreichender, da kommen noch ein paar negative Bemerkungen über den Charakter oder die Persönlichkeit des Partners hinzu.

Unser Paar hat sich ausgemacht, daß Er einmal in der Woche den Küchenfußboden aufwischt. Er hat das natürlich vergessen und Sie weist ihn jetzt darauf hin, einmal mittels einer Beschwerde und einmal mittels einer Kritik:

„Ich bin wirklich sauer, daß du gestern abend den Küchenfußboden nicht mehr gewischt hast. Wir hatten beschlossen, daß wir uns abwechseln würden!“

ist eine Beschwerde.

„Warum bist du so vergeßlich? Ich hasse es, immer den Küchenfußboden wischen zu müssen, wenn doch eigentlich du dran bist. Das ist dir einfach egal!“

ist Kritik.

Eine Beschwerde konzentriert sich also auf ein bestimmtes Verhalten, während Kritik die Sache größer erscheinen läßt, da hier Schuldzuweisungen und die generelle Verurteilung eines Charakters eine Rolle spielen. Man kann jede Beschwerde in eine Kritik verwandeln, indem man einfach einen Satz hinzufügt: „Was ist das bloß mit dir?“

Was sind nun die Folgen einer Beschwerde oder einer Kritik? Er wird nun antworten und sich rechtfertigen für sein Verhalten. Die Antwort auf die Beschwerde, die sich nur auf das Vergessen des Küchenbodenwischens konzentriert, könnte lauten:

„Ich hatte gestern viel zu tun und hab es ganz einfach vergessen. Ich bin todmüde von der Arbeit heimgekommen.“

Während Er sich aber bei einer Kritik persönlich angegriffen fühlt, da es ihm selbstverständlich nicht egal ist, dass er das vergessen hat, könnte er antworten:

„Mir ist es nicht egal und außerdem bin ich nicht vergeßlich! Ich hab viel zu tun gehabt und war todmüde, im Gegensatz zu dir tue ich was den ganzen Tag!“

Er rechtfertigt sich gegen die Angriffe auf seinen Charakter und entgegnet sofort mit einem Vorwurf und der Konflikt steigert sich weiter, wenn Er ihr Verhalten nun kritisiert und Sie sich zu rechtfertigen beginnt. Das heißt, daß Kritik verbunden mit Schuldzuweisungen und einer generellen Verurteilung des Charakters des anderen oft zu einer Aufschaukelung des Konfliktes führt.

Hier sind noch einige Beispiele, die den Unterschied zwischen Beschwerde und Kritik veranschaulichen:

Beschwerde: „Das Auto ist schmutzig. Warum hast du es nicht wie versprochen gewaschen?“

Kritik: „Warum muß man bei dir immer alles tausendmal wiederholen? Denk doch mal mit und wasch endlich das Auto, wie ich es dir gestern gesagt habe, aber du hast es wieder nicht gemacht.“

Beschwerde: „Du hättest mir eher sagen sollen, daß du zu müde bist um mit mir noch spazieren zu gehen. Ich hab mich so gefreut und bin jetzt ziemlich enttäuscht.“

Kritik: „Warum denkst du nur an dich selber? Du hättest mich von der Arbeit anrufen und mir sagen sollen, daß du heute nicht mehr spazieren gehen willst. Es war gemein von dir zuerst zu sagen: ‚natürlich gehen wir‘ und dann stellt sich heraus, daß du zu müde bist und lieber fernsiehst.“

Beschwerde: „Du hättest mich fragen sollen, ehe du deine Freunde einlädst. Ich wollt den Abend mit dir allein verbringen.“

Kritik: „Warum sind dir deine Freunde immer wichtiger als ich? Ich stehe auf deiner Liste ganz hinten. Wir wollten heute abend doch allein sein.“

2.1.2 Vorwürfe und Schuldzuweisungen

Unser Paar geht gewöhnlich am Wochenende mit Freunden und Bekannten von ihr aus. Man ißt und trinkt und unterhält sich bevorzugt über Erlebnisse und Begebenheiten im engeren und weiteren Bekanntenkreis. Während Sie dabei rege Beteiligung zeigt, nimmt Er eher sporadisch an dieser Art von Konversation teil. Meist drängt er rasch zum Aufbruch, so daß beide als erste die muntere Runde verlassen. Als erneut eine solche Situation auftritt, spricht Sie ihn auf dem Nachhauseweg an:

SIE: „Wie immer wenn’s am schönsten ist, möchtest du schon wieder gehen. So früh kann man doch gar nicht müde sein. Sieglinde hat mich sogar neulich darauf angesprochen, ob bei uns irgendetwas nicht in Ordnung sei...

ER: „Jetzt hör mir bloß auf mit deiner Sieglinde. Den ganzen Abend hab ich mir das langweilige Lifestyle-Geschwätz deiner sogenannten besten Freundin anhören müssen. Du kannst froh sein, daß ich überhaupt mitgegangen bin. Mir geht dieser Wochenendtratsch sowieso auf die Nerven.“

SIE: „Ach ja? Meinst du, ich finde es interessant, wenn du mit Herbert über die Vorzüge deines neuen Autos palaverst. Das nenne ich Lifestyle-Geschwätz, wir unterhalten uns wenigstens noch über Menschen, während du dir immer nur ein Pils nach dem anderen reinkippst und zur guten Laune immer weniger beiträgst.“

ER: „Das hält man ja wohl anders gar nicht aus.“

SIE: „Wie meinst du das? Meinst du vielleicht, du bist etwas besseres, wenn du den biederen Stubenhocker mimst. Wegen deinem sonderbaren Verhalten in Gesellschaft werden wir bald überhaupt keine Freunde mehr haben.“

ER: „Und wegen dir und deinem ewig gleichen Samstagabendtratsch verpennen wir jeden Sonntag. Man kommt überhaupt nicht mehr dazu, etwas Sinnvolles zu unternehmen. Ich hab’s einfach satt. Nächstes mal kannst du allein hingehen.“

SIE: „Das werd ich auch. Vielleicht ist es sogar besser so. Ich kümmere mich eh’ zu viel um dich. Bleib ruhig zu hause sitzen. Wirst schon sehen, was du davon hast.“

ER: „Ich kann mich zumindest noch mit mir selber beschäftigen im Gegensatz zu dir. Du brauchst doch immer dein Publikum.“

SIE: „Paß bloß auf, daß ich dich irgendwann nicht mehr brauche. Ich finde es unmöglich, wie du dich mir gegenüber benimmst.“

ER: „Das beruht ganz auf Gegenseitigkeit mein Schatz.“

[...]

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Kommunikationsprobleme zwischen Mann und Frau als Konfliktauslöser in Partnerschaften
Hochschule
Wirtschaftsuniversität Wien
Veranstaltung
Wirtschaftspsychologie
Note
Sehr gut
Autoren
Jahr
2002
Seiten
29
Katalognummer
V2789
ISBN (eBook)
9783638116800
ISBN (Buch)
9783638637916
Dateigröße
650 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
Kommunikation, Konflikte, Partnerschaft
Arbeit zitieren
R. Winter (Autor)C. Lerch (Autor)S. Schafler (Autor)G. Schimbäck (Autor), 2002, Kommunikationsprobleme zwischen Mann und Frau als Konfliktauslöser in Partnerschaften, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2789

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