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Grundlagen der variablen Vergütung

Title: Grundlagen der variablen Vergütung

Academic Paper , 2006 , 32 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Kathrin Bohlen (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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In den letzten 40 Jahren hat die Bedeutung von Dienstleistungen extrem zugenommen, so dass mittlerweile fast zwei Drittel aller Erwerbstätigen in Deutschland im Dienstleistungssektor beschäftigt sind. [...] Dienstleistungsunternehmen sind im Regelfall sehr personalintensiv. Der Faktor Arbeit macht bei Dienstleistungen den größten Anteil an der Wertschöpfungskette aus, da jede Dienstleistung auf bestimmten menschlichen Leistungsfähigkeiten basiert. Aus diesem Grund müssen Dienstleistungsunternehmen dafür sorgen, dass das wertvolle, im Unternehmen gebundene Human Kapital optimal genutzt wird. Eine Ressourcenverschwendung in diesem Bereich könnte verheerende Folgen haben, da der von den Mitarbeitern erbrachte Input in direkter Beziehung zu dem erzielten Output steht und in vielen Bereichen sogar den entscheidensten Profit Impact darstellt.
Ein modernes Dienstleistungsunternehmen muss deshalb Arbeitsbedingungen schaffen, bei denen die Mitarbeiter zufrieden sind. Um Unzufriedenheit zu vermeiden, muss auch ein Vergütungssystem bestehen, das von den Mitarbeitern als gerecht empfunden und akzeptiert wird.

Aus dem Inhalt:
- Definition von Dienstleistung
- Leistungsorientierte Vergütung
- Erfolgsorientierte Vergütung

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Theoretische Grundlagen

1.1. Definition von Dienstleistung

1.2. Vergütung

1.2.1. Fixe Vergütung

1.2.2. Variable Vergütung

2. Variable Vergütung

2.1. Ausgangssituation

2.2. Leistungsorientierte Vergütung

2.2.1. Bedeutung von Zielvereinbarungen

2.2.2. Zielvereinbarungen

2.2.3. Zielüberprüfung und Zielbewertung

2.2.4. Beurteilungsgespräch

2.3. Erfolgsorientierte Vergütung

2.3.1. Ziel- und Messgrößen

2.3.2. Verknüpfung der Zielerreichung mit variabler Vergütung

2.4. Expertengespräch

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Grundlagen sowie die praktische Anwendung variabler Vergütungssysteme in modernen Dienstleistungsunternehmen. Dabei steht die Forschungsfrage im Fokus, wie leistungsorientierte Entgeltsysteme durch Zielvereinbarungen gestaltet werden können, um sowohl die Mitarbeitermotivation zu steigern als auch unternehmerische Ziele effizient zu erreichen.

  • Theoretische Abgrenzung von Dienstleistungen und Vergütungsformen
  • Analyse der Ausgangssituation und Notwendigkeit moderner Anreizsysteme
  • Methodik und Prozess der leistungsorientierten Vergütung durch Zielvereinbarungen
  • Verknüpfung von Zielerreichungsgraden mit monetären Entgelten
  • Expertenperspektive auf die praktische Umsetzung, insbesondere im öffentlichen Dienst

Auszug aus dem Buch

1.2.1. Fixe Vergütung

Unter der fixen Vergütung versteht man traditionell die Grundvergütung, die ein Arbeitnehmer dafür bekommt, dass er dem Arbeitgeber seine Arbeitskraft (psychisch und/ oder physisch) für eine bestimmte Zeit (Arbeitszeit) zur Verfügung stellt. Es wird dabei im Prinzip nicht die tatsächlich erbrachte Arbeitsleistung honoriert, sondern lediglich die mit der Stelle verbundenen Anforderungen und die Dauer der Arbeitszeit, losgelöst von den Fähigkeiten und Qualifikationen des einzelnen Mitarbeiters.

Man geht jedoch davon aus, dass der Arbeitnehmer während seiner Anwesenheit im Unternehmen eine angemessene, durchschnittliche Normalleistung erbringt, deren Höhe in der Praxis vom Arbeitgeber festgelegt wird. Da das individuelle Leistungsvermögen aber bei jedem Menschen stark unterschiedlich ist, beispielsweise hängt es vom Alter und von der Tageszeit ab, ist es sehr schwierig, die Normalleistung einheitlich zu definieren. Diese Form der Vergütung wird Zeitlohn genannt, da eben in erster Linie die Dauer der Arbeitszeit vergütet wird. Der Zeitlohn gilt als die am weitesten verbreitete Lohnform, da er relativ einfach zu berechnen ist. Außerdem sichert er den Mitarbeitern ein bestimmtes Einkommen zu und setzt sie nicht zu stark unter Leistungsdruck. Beim Zeitlohn ist es jedoch problematisch zu kontrollieren, ob ein Arbeitnehmer den Anforderungen seiner Stelle wirklich gerecht wird und sein Leistungspotenzial voll ausschöpft, ob er nur seine vorgegebene Arbeitszeit absitzt oder ob er womöglich mit seiner Arbeit überfordert ist.

Um den Nachteilen des Zeitlohns entgegenzuwirken, fließen bei neueren Entlohnungssystemen häufig die unternehmensrelevanten Qualifikationen eines Mitarbeiters in die Entgeltfindung mit ein, um so einen höheren Weiterbildungsanreiz zu schaffen und die vorhandenen Qualifikationen gemäß der Potenziale des Mitarbeiters permanent auszubauen. Daher wird diese Lohnart auch als Potenziallohn bezeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theoretische Grundlagen: Das Kapitel definiert den Dienstleistungssektor sowie verschiedene Vergütungsformen wie Fix- und variable Gehaltsanteile als Basis für weiterführende Analysen.

2. Variable Vergütung: Dieser Hauptteil analysiert die Notwendigkeit flexibler Entgeltsysteme, erläutert detailliert die Prozesse leistungsorientierter Zielvereinbarungen und beschreibt die Anwendung erfolgsorientierter Vergütung sowie die Expertenmeinung dazu.

Schlüsselwörter

Variable Vergütung, Dienstleistungsmanagement, Zielvereinbarungen, Leistungslohn, Erfolgsorientierte Vergütung, Human Kapital, Balanced Scorecard, Motivation, Management by Objectives, Entgeltsysteme, Mitarbeiterführung, Zielerreichungsgrad, Personalwesen, Leistungsbeurteilung, TVöD.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die konzeptionellen Grundlagen und die praktische Umsetzung von variablen Vergütungssystemen, die über ein rein zeitbasiertes Grundgehalt hinausgehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Differenzierung zwischen fixer und variabler Vergütung, der Implementierung von Zielvereinbarungsprozessen und der erfolgsorientierten Entlohnung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll aufgezeigt werden, wie durch leistungsorientierte Entgeltsysteme und transparente Zielvereinbarungen die Motivation der Mitarbeiter gefördert und die Unternehmensleistung gesteigert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische fundierte Literaturanalyse in Kombination mit einer praxisnahen Betrachtung durch ein Experteninterview.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Ausgangssituation moderner Arbeitsstrukturen, die Instrumente der leistungsorientierten Vergütung sowie konkrete Berechnungsbeispiele und Prozessschritte detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen insbesondere Variable Vergütung, Zielvereinbarungen, leistungsorientierte Entlohnung und die Balanced Scorecard.

Warum ist das "Management by Objectives" für diese Arbeit relevant?

Es stellt eine zentrale Methode dar, um individuelle Mitarbeiterziele mit den übergeordneten Unternehmenszielen in Einklang zu bringen und messbar zu machen.

Welche Bedeutung kommt der Gaußschen Normalverteilung im Kontext der Vergütung zu?

Sie dient als statistisches Instrument, um Beurteilungsfehler zu minimieren und sicherzustellen, dass die Personalkosten für variable Anteile budgetkonform bleiben.

Welche Rolle spielen "Meilensteingespräche" im Zielprozess?

Sie ermöglichen eine regelmäßige Überprüfung des Status quo, fördern das Feedback zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter und erlauben bei Bedarf notwendige Kurskorrekturen.

Was ist laut dem zitierten Experten der "Knackpunkt" bei Vergütungssystemen?

Der Experte sieht die Durchführung individueller, kooperativer Zielvereinbarungsgespräche als entscheidenden Faktor für den Erfolg eines variablen Vergütungssystems an.

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Details

Title
Grundlagen der variablen Vergütung
Grade
1,8
Author
Kathrin Bohlen (Author)
Publication Year
2006
Pages
32
Catalog Number
V278974
ISBN (eBook)
9783656715474
ISBN (Book)
9783668137059
Language
German
Tags
grundlagen vergütung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kathrin Bohlen (Author), 2006, Grundlagen der variablen Vergütung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278974
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