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Vater und Mutter ehren. Das 4. Gebot im Religionsunterricht

Titel: Vater und Mutter ehren. Das 4. Gebot im Religionsunterricht

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 34 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anika Kehl (Autor:in)

Theologie - Religion als Schulfach
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die im folgenden dargestellte Unterrichtsstunde lässt sich in die Unterrichtseinheit „Der Einzelne in Gruppe und Familie“ einbetten und findet in der Jahrgangsstufe 7 eines Gymnasiums statt. [...]
Dabei soll die geplante Unterrichtsstunde das Thema „Der Einzelne in Gruppe und Familie“ beinhalten. Die Schüler sollen erkennen, dass ein gelingendes Leben sowohl der Freiheit zur Selbstverwirklichung als auch sozialer Bindung, Verantwortlichkeit und Verbindlichkeit bedarf. Sie sollen einen Blick dafür bekommen, was sie selbst erreichen wollen, was die Gemeinschaft erreichen will und wie beides zusammen wirken und funktionieren kann. Ein Thema sollen dabei die 10 Gebote werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Lerngruppenbeschreibung

1.1 Entwicklungspsychologische Voraussetzungen

1.2 Unterrichtszusammenhang

2. Sachanalyse

2.1 Auslegung des Gebots nach Frank Crüsemann

2.2 Auslegung des Gebots nach Martin Luther

2.3 Das Gebot nach heutiger Zeit

2.4 Der Begriff „ehren“

2.5 Demographischer Wandel

2.5.1 Definition

2.5.2. Prognosen

2.5.3 Geburtenentwicklung

2.5.4 Sterblichkeit

2.5.5 Bilanz

2.5.6 Wanderungen

2.5.7 Alterstruktur

2.5.8 Relevanz

3. Didaktische Analyse

3.1 Didaktische Reduktion

3.2 Lernziele der Unterrichtsstunde

4. Ziele in den Kompetenzbereichen

4.1 Schwerpunkte in den Kompetenzbereichen für die Unterrichtseinheit

4.2 Ziele in den Kompetenzbereichen für die Unterrichtsstunde

5. Methodische Überlegungen

6. Verlaufsplan

7. Hausaufgaben

8. Mögliches Tafelbild:

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit entwickelt ein didaktisches Konzept für eine Unterrichtsstunde zum 4. Gebot ("Du sollst Vater und Mutter ehren"), wobei die Relevanz dieses Gebots im Kontext generationenübergreifender Verantwortung vor dem Hintergrund des demographischen Wandels untersucht und vermittelt wird.

  • Exegese und theologische Auslegung des 4. Gebots
  • Analyse des demographischen Wandels in Deutschland
  • Verknüpfung religiöser Normen mit gesellschaftlichen Herausforderungen
  • Methoden der kompetenzorientierten Unterrichtsgestaltung
  • Praxisorientierte Erarbeitung durch Schüler

Auszug aus dem Buch

2.3 Das Gebot nach heutiger Zeit

Beim Elterngebot geht es nicht darum, dass Kinder ihren Eltern bedingungslos gehorchen, sondern es richtet sich maßgeblich an Erwachsene und fordert diese auf, ihre alten, vielleicht schwachen, Eltern zu achten und ihnen den nötigen Respekt entgegen zu bringen. Man soll ihren Worten auch im Alter das nötige Gewicht schenken und sie nicht als sinnloses, veraltetes Geschwätz abtun. „Die erwachsenen Töchter und Söhne werden hier ermahnt, den alt gewordenen Eltern als Trägern des Rechts, der Sitte und Tradition die gebührende Achtung zu schenken“. Dies soll zeigen, dass wir verstehen, wem wir unser Leben verdanken. Ohne die Eltern würde es keine Kinder auf der Erde geben, denn die Eltern haben das Leben, im Auftrag Gottes, an die Kinder weitergegeben. Erwachsene dürfen nicht vergessen, was sie ihren Eltern verdanken, die sich Tag und Nacht um sie gekümmert haben, als sie noch klein und hilflos waren. Eben diese Rückbesinnung sollte einen respektvollen Umgang mit den Eltern fordern, bei dem man nie vergessen sollte, die Lebensleistungen der älteren Menschen ehrlich zu bewundern und ihre Erfahrungen zu schätzen. Im 4. Gebot stellt sich Gott auf die Seite der Schwach-, Krank- und/oder Altgewordenen und fordert zu ihrem Schutz auf. Durch die Einhaltung des Gebots soll auch in heutiger Zeit die Familie und der Zusammenhalt geschützt werden. Dabei muss auch der Umgang von Eltern zu Kindern in Betracht gezogen werden, denn die Eltern leben ihren Kindern den Umgang mit der älteren Generation und ihren eigenen Eltern vor.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Lerngruppenbeschreibung: Darstellung der soziologischen und lernpsychologischen Voraussetzungen der 7. Klasse am Gymnasium.

2. Sachanalyse: Exegetische Untersuchung des 4. Gebots und statistische Analyse des demographischen Wandels.

3. Didaktische Analyse: Begründung der Relevanz des Themas im Rahmen des Lehrplans und Festlegung der Lernziele.

4. Ziele in den Kompetenzbereichen: Definition von Lernzielen in den Bereichen Sach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz.

5. Methodische Überlegungen: Beschreibung und Begründung des gewählten Unterrichtseinstiegs und der methodischen Schritte.

6. Verlaufsplan: Detaillierte tabellarische Planung der Unterrichtsstunde nach Zeitphasen und Sozialformen.

7. Hausaufgaben: Erläuterung der Aufgabenstellungen zur Vor- und Nachbereitung der Thematik.

8. Mögliches Tafelbild:: Skizze der geplanten Visualisierung an der Tafel während der Unterrichtseinheit.

Schlüsselwörter

4. Gebot, Elterngebot, Religionsunterricht, Fachdidaktik, demographischer Wandel, Generationenvertrag, Frank Crüsemann, Martin Luther, Ethik, Familienethik, Werteerziehung, Unterrichtsplanung, Altersversorgung, Respekt, Wertevermittlung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Aufarbeitung des 4. Gebots ("Du sollst Vater und Mutter ehren") im Religionsunterricht der 7. Jahrgangsstufe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die theologische Interpretation des Gebots (historisch und gegenwärtig) sowie die soziologische Auseinandersetzung mit dem demographischen Wandel.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?

Das Ziel ist es, den Schülern die heutige Relevanz des 4. Gebots als verbindliche Regel für das Zusammenleben zwischen den Generationen zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine fachdidaktische Analyse durchgeführt, die exegetische Quellen mit statistischen Prognosen des demographischen Wandels verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Sachanalyse, didaktische Reduktion, Kompetenzfestlegung und einen konkreten Verlaufsplan für den Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Religionsunterricht, 4. Gebot, Demographischer Wandel und Fachdidaktik.

Warum wird das 4. Gebot mit dem demographischen Wandel verknüpft?

Die Autorin möchte das "Problem der Alterung" der Gesellschaft mit der ethischen Forderung nach Achtung und Respekt gegenüber älteren Menschen verbinden.

Welche Rolle spielt die Hausaufgabe im Konzept?

Die Hausaufgabe dient der Vorbereitung durch die Lektüre einer Geschichte ("Eine alte Geschichte erzählt"), um die Schüler emotional für die Situation älterer Menschen zu sensibilisieren.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vater und Mutter ehren. Das 4. Gebot im Religionsunterricht
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Theologische Fakultät)
Veranstaltung
Hauptseminar Fachdidaktik: 10 Gebote als Thema des Religionsunterrichts
Note
2,0
Autor
Anika Kehl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
34
Katalognummer
V279054
ISBN (eBook)
9783656724292
ISBN (Buch)
9783656724285
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vater mutter gebot religionsunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anika Kehl (Autor:in), 2011, Vater und Mutter ehren. Das 4. Gebot im Religionsunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279054
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  34  Seiten
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