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Entwicklung einer Fragebogen-Skala

Das Konstrukt 'adaptive Kapazität' als Beispiel für die Skalenentwicklung im Bereich psychische Gesundheit im Unternehmen

Title: Entwicklung einer Fragebogen-Skala

Research Paper (postgraduate) , 2014 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Moritz Sturmberg (Author)

Health - Miscellaneous
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung einer Fragenbogenskala zur Identifizierung von psychosozialen Risiken und Belastungen von MitarbeiterInnen in Betrieben/Unternehmen, konkret mit der „adaptiven Kapazität“ als einem zentralen Aspekt psychischer Gesundheit/Krankheit. Psychische Erkrankungen entstehen durch eine Diskrepanz zwischen den einem Menschen zur Verfügung stehenden (internen und externen) Ressourcen und den entgegengebrachten Anforderungen seiner Umwelt. Die Indikation von Risikofaktoren für psychische Erkrankungen im Zuge der Auswertung des hier erarbeiteten Fragebogens kann im konkreten Fall idealerweise eine Ursachenforschung intensivieren sowie präventive und interventionistische Unterstützungsleistungen bereitzustellen. Hierzu gehört auch, äußere Anforderungen unter Umständen an die vorhandene interne Kapazität angleichen zu müssen. Die vorliegende Arbeit kann aufgrund der gegebenen Rahmenbedingungen kein verlässliches Messinstrument bereitstellen. Das zentrale Anliegen ist jedoch, verschiedene Bereiche des Konstrukts 'adaptive Kapazität' darzulegen, die wissenschaftlich fundiert als maßgeblich für die Skalen-/Fragebogenentwicklung im Zusammenhang mit psychischer Gesundheit im Betrieb oder Unternehmen betrachtet werden müssen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Problemdarstellung

2 Konstrukt/ Skala: Adaptive Kapazität

2.1 Forschungsfrage und Ziel der Untersuchung

2.2 Fragebogenkonzeption und Items

2.3 Antwortkategorien

2.4 Pretestauswertung

3 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer Fragebogenskala zur Identifizierung von psychosozialen Risiken und Belastungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Unternehmen, wobei das Konstrukt der „adaptiven Kapazität“ als zentraler Aspekt für die psychische Gesundheit im Betrieb untersucht wird.

  • Entwicklung eines Messinstruments zur Erfassung der adaptiven Kapazität.
  • Untersuchung der psychischen Konstitution als interne Ressource.
  • Berücksichtigung von externen Ressourcen im betrieblichen Kontext.
  • Analyse von Anforderungen und Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz.
  • Methodische Reflexion zur Skalenentwicklung und Pretest-Auswertung.

Auszug aus dem Buch

(2) Es fällt mir in der Regel leicht, mich auf neue Herausforderungen und Veränderungen am Arbeitsplatz einzustellen.

Mit dem Fokus auf „interne Ressourcen“ zur Umweltbewältigung im Zusammenhang mit sich verändernden Leistungsanforderungen wird z.B. das mögliche Erleben von Diskrepanzen zwischen beruflichen Anforderungen und Bewältigungsressourcen ermittelt. Hier spielt u.a. die individuelle berufliche Qualifikation, Flexibilität und Leistungsfähigkeit in Verbindung mit der psychischen Konstitution eine Rolle.

Wird dieser Aussage vom Befragten nicht zugestimmt, kann hier von einem potenziellen Risikofaktor ausgegangen werden, unabhängig davon, ob es sich bei der Bewältigung der Umweltanforderungen eher um ein individuelles Problem oder um ein generelles objektiv erfassbares Problem des Arbeitsplatzes/der Institution (externe Ressourcen; z.B. organisatorisch, adäquate Strukturierung von Arbeitsaufgaben und Arbeitszeit, etc.) darstellt.

Das Instrument der Befragung liefert bestmöglich entsprechende Indikationen – es kann aber nicht als Mittel der Ursachenforschung betrachtet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Problemdarstellung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Relevanz psychischer Erkrankungen im beruflichen Kontext und stellt das Ziel vor, eine Skala zur Erfassung der adaptiven Kapazität zu entwickeln.

2 Konstrukt/ Skala: Adaptive Kapazität: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Konstrukts definiert und die konkrete Entwicklung der Fragebogen-Items sowie der Antwortkategorien und die Pretest-Ergebnisse beschrieben.

3 Fazit: Das Fazit resümiert die Herausforderungen der Skalenentwicklung und betont die Notwendigkeit einer stärkeren Einbindung wissenschaftlicher Modelle für zukünftige Forschungsarbeiten.

Schlüsselwörter

Adaptive Kapazität, Psychische Gesundheit, Arbeitsplatz, Fragebogenentwicklung, Psychosoziale Risiken, Interne Ressourcen, Externe Ressourcen, Mitarbeiterbefragung, Arbeitsbelastung, Prävention, Skalenentwicklung, Psychische Konstitution, Betriebliche Gesundheitsförderung, Stress, Arbeitsbewältigung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Konzeption und Entwicklung einer Fragebogenskala, die dazu dient, die sogenannte „adaptive Kapazität“ von Mitarbeitern im betrieblichen Umfeld zu erfassen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz, die Unterscheidung zwischen internen und externen Ressourcen sowie der Umgang mit betrieblichen Anforderungen und Belastungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Instrument zu schaffen, das Anhaltspunkte für die individuelle adaptive Kapazität von Beschäftigten liefert und so helfen kann, Gefährdungspotenziale für psychische Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein methodischer Ansatz zur Skalenentwicklung gewählt, der die Konstruktdefinition, die Itementwicklung, die Festlegung von Antwortkategorien und eine anschließende Pretest-Auswertung umfasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Fundierung der adaptiven Kapazität, der detaillierten Beschreibung der einzelnen Fragebogen-Items sowie der Reflexion über deren Aussagekraft und Optimierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind neben der adaptiven Kapazität vor allem psychische Gesundheit, Ressourcenbewältigung, betriebliche Belastungsfaktoren und die methodische Konzeption von Fragebögen.

Warum wurde die Überschrift „Arbeitserleben“ für den Fragebogen gewählt?

Die Überschrift wurde gewählt, um die Komplexität des Konstrukts für die Befragten zu reduzieren und eine intuitivere Bearbeitung des Fragebogens zu ermöglichen.

Welche Rolle spielen persönliche Daten wie Alter und Geschlecht?

Die Erfassung dieser Daten begründet sich in der statistisch höheren Anfälligkeit für psychische Erkrankungen bei bestimmten Alters- und Geschlechtsgruppen, was für die spätere Auswertung von Relevanz sein kann.

Warum wurde auf eine neutrale Antwortmöglichkeit in der Skala verzichtet?

Durch den Wegfall einer mittleren Antwortoption soll vermieden werden, dass Befragte bei Antwortunsicherheit in eine „Fluchtkategorie“ ausweichen, auch wenn dies theoretisch das Risiko einer forcierten Beurteilung birgt.

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Details

Title
Entwicklung einer Fragebogen-Skala
Subtitle
Das Konstrukt 'adaptive Kapazität' als Beispiel für die Skalenentwicklung im Bereich psychische Gesundheit im Unternehmen
College
University of Cologne  (IMVR – Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft)
Course
Forschungsprozess am Beispiel eines Qualitätsentwicklungsprojektes
Grade
1,3
Author
Moritz Sturmberg (Author)
Publication Year
2014
Pages
14
Catalog Number
V279056
ISBN (eBook)
9783656729204
ISBN (Book)
9783656729181
Language
German
Tags
psychische Gesundheit adaptive Kapazität Arbeitsbelastung und Ressourcen betriebliches Gesundheitsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Moritz Sturmberg (Author), 2014, Entwicklung einer Fragebogen-Skala, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279056
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