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Schulinspektion. Eine Methode zur Schul- und Unterrichtsentwicklung

Title: Schulinspektion. Eine Methode zur Schul- und Unterrichtsentwicklung

Term Paper , 2013 , 10 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: David Kühlcke (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics
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Ziel dieser Arbeit ist es, die Strategie der Schulinspektion zur Unterrichts- bzw. Schulentwicklung auf die dafür notwendigen Kompetenzen und Strukturen hin zu untersuchen. Die Grundlage dafür bietet das Domänenmodell für Professionalität von Paseka, Schratz und Schrittesser.
Die Schulinspektion dient zum einen der Schulentwicklung nach den vom Land festgelegten Richtlinien, zum anderen der Unterrichtsentwicklung, indem Außenstehende einen Unterricht evaluieren und der Lehrperson einen neuen Blickwinkel eröffnen. An den Evaluationsprozessen werden unterschiedliche Akteure mit unterschiedlichen Zielen beteiligt, was Vorteile hat, aber auch zu Missverständnissen führen kann.

Aus dem Inhalt:
- Schulinspektion in Hamburg
- Vor- und Nachteile
- Das Domänenmodell
- Notwendige Strukturen und Kompetenzen

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schulinspektion

2.1. Externe Evaluation

2.2. Schulinspektion in Hamburg

2.3. Vor- und Nachteile einer Schulinspektion

3. Die Schulinspektion im Spiegel des Domänenmodells

3.1. Das Domänenmodell

3.2. Notwendige Strukturen und Kompetenzen für das Gelingen einer Schulinspektion

3.2.1. Strukturen

3.2.2. Kompetenzen

3.3. Praxisbeispiel

4. Fazit

5. Literatur- und Quellenangaben

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Strategie der Schulinspektion unter Anwendung des Domänenmodells für Professionalität, um die für eine erfolgreiche Schulentwicklung notwendigen Strukturen und Kompetenzen zu identifizieren. Dabei wird insbesondere analysiert, wie externe Evaluationen als Impulsgeber wirken und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Lehrkräfte und Schulleitungen diese Prozesse konstruktiv für ihre Arbeit nutzen können.

  • Grundlagen und Funktionen der externen Evaluation
  • Ablauf und Zielsetzungen der Hamburger Schulinspektion
  • Das Domänenmodell der Professionalität nach Paseka, Schratz und Schrittesser
  • Notwendige strukturelle Voraussetzungen und soziale Kompetenzen
  • Kritische Analyse anhand eines Praxisbeispiels

Auszug aus dem Buch

3.1. Das Domänenmodell

Das Domänenmodell der Professionalität von Paseka, Schratz und Schrittesser dient als Bezugsrahmen für die nötigen Strukturen und Kompetenzen, die die Schule bzw. die Lehrkräfte für eine der Schulinspektion folgende Schulentwicklung mitbringen müssen: „Domänen beschreiben zum einen individuelle Kompetenzen, verlangen entsprechendes Wissen, Können und Haltungen von den [Lehrer/innen] […], sie setzen aber gleichzeitig Strukturen voraus, in denen diese Kompetenzen entstehen, wachsen und sich weiter entwickeln können“ (PASEKA/ SCHRATZ/ SCHRITTESSER 2011, S. 24).

Es werden fünf ineinander übergehende Domänen beschrieben:

• Reflexions- und Diskursfähigkeit

• Professionsbewusstsein

• Personal Mastery

• Differenzfähigkeit

• Kooperation und Kollegialität

Reflexions- und Diskursfähigkeit beschreibt die Fähigkeit, sich von der eigenen Handlung distanzieren zu können. Dabei werden reflection in und reflection on action unterschieden, welche beide erforderlich sind, um das künftige Tun zu verbessern und einen Fachdiskurs mit Kollegen/innen zu führen (Vgl. Ebd. S. 26 f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die Strategie der Schulinspektion anhand des Domänenmodells auf notwendige Kompetenzen und Strukturen hin zu untersuchen.

2. Schulinspektion: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der externen Evaluation, skizziert den Prozess der Hamburger Schulinspektion und wägt die Stärken und Schwächen dieses Verfahrens ab.

3. Die Schulinspektion im Spiegel des Domänenmodells: Hier werden die relevanten Domänen des Professionalitätsmodells vorgestellt und aus ihnen konkrete Anforderungen an Strukturen und Kompetenzen für Schulen abgeleitet, die anschließend anhand eines Fallbeispiels reflektiert werden.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Schulinspektion bei professionellem Umgang und klarer Struktur eine effektive Unterstützung für die Schul- und Unterrichtsentwicklung bietet.

5. Literatur- und Quellenangaben: Dieses Kapitel listet alle verwendeten Quellen und Literaturhinweise auf, die der Untersuchung zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Schulinspektion, Externe Evaluation, Schulentwicklung, Unterrichtsentwicklung, Domänenmodell, Professionalität, Reflexionsfähigkeit, Professionsbewusstsein, Schulqualität, Bildungsmonitoring, Lehrkräfte, Schulleitung, Beratung, Empirische Daten, Organisationsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Schulinspektion als Instrument der externen Evaluation und untersucht, welche spezifischen Kompetenzen und strukturellen Rahmenbedingungen in Schulen erforderlich sind, um dieses Instrument erfolgreich für die Schul- und Unterrichtsentwicklung einzusetzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Qualitätssicherung durch den Staat, die unterschiedlichen Funktionen der Schulinspektion sowie die Anwendung des Professionalitätsmodells nach Paseka, Schratz und Schrittesser auf den schulischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die notwendigen Voraussetzungen (Strukturen und Kompetenzen) zu definieren, die eine Schule benötigt, um die Ergebnisse einer Inspektion nicht als Bedrohung, sondern als Chance für professionelle Weiterentwicklung zu begreifen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse auf Basis des Domänenmodells für Professionalität und ergänzt diese durch die Untersuchung eines konkreten Praxisbeispiels, um die theoretischen Konzepte zu veranschaulichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert den Ablauf der Hamburger Schulinspektion, die theoretischen Domänen für professionelles Handeln und analysiert die Interaktion zwischen Inspektionsteam und der Schulorganisation anhand einer Fallstudie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Schulinspektion, Externe Evaluation, Reflexionsfähigkeit, Professionsbewusstsein und Schulentwicklung.

Warum wird im Beispiel ein Scheitern der Kommunikation thematisiert?

Das Beispiel zeigt, dass ohne ausgeprägte Reflexions- und Vermittlungskompetenz Kritik seitens der Inspektoren oft als persönlicher Angriff wahrgenommen wird, was Abwehrmechanismen auslöst und den eigentlichen Zweck der Entwicklung verhindert.

Welche Rolle spielt die Datenhoheit der Schulleitung?

Die Datenhoheit ist ein entscheidendes Strukturmerkmal, das Vertrauen zwischen Schule und Inspektionsteam aufbaut, da die Schule selbst entscheidet, wie und in welchem Umfang die Inspektionsergebnisse intern kommuniziert und verarbeitet werden.

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Details

Title
Schulinspektion. Eine Methode zur Schul- und Unterrichtsentwicklung
College
University of Hamburg
Grade
1,7
Author
David Kühlcke (Author)
Publication Year
2013
Pages
10
Catalog Number
V279110
ISBN (eBook)
9783656728801
ISBN (Book)
9783656728788
Language
German
Tags
schulinspektion eine methode schul- unterrichtsentwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
David Kühlcke (Author), 2013, Schulinspektion. Eine Methode zur Schul- und Unterrichtsentwicklung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279110
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