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Von der Wende zur Deutschen Einheit? Der deutsche Wiedervereinigungsprozess 1989/90

Titel: Von der Wende zur Deutschen Einheit? Der deutsche Wiedervereinigungsprozess 1989/90

Fachbuch , 2014 , 136 Seiten

Autor:in: Michael Vollmer (Autor:in), Franziska Eichhorn (Autor:in), Alexis Demos (Autor:in), Viktoria Dießner (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Als am 9. November 1989 die Berliner Mauer fiel, jubelten die Bürger der DDR. Bundeskanzler Helmut Kohl erkannte die Gunst der Stunde und setzte alles daran, die beiden deutschen Staaten wiederzuvereinigen. Doch entstand dadurch wirklich eine „Deutsche Einheit“?

Dieses Buch beleuchtet zunächst die Gründe der Wende. Es zeigt, welche gesellschaftlichen und außen- wie innenpolitischen Prozesse die Bevölkerung und die Politik zum Handeln brachten. Weiter werden die komlizierten diplomatischen Verhandlungen nachvollzogen und dabei kritisch hinterfragt, ob die Wievereinigung überstürzt war – und ob noch heute eine „geteilte Einheit“ zwischen Ost und West besteht.

Aus dem Inhalt:
Wiedervereinigung oder Dritter Weg?
Die Rolle der Bundesregierung unter Helmut Kohl,
Friedliche Revolution und Transformation,
Diskrepanz staatlicher und innerer Einheit,
Ost- und Westdeutsche nach der Wiedervereinigung

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Wiedervereinigung oder Dritter Weg? Die DDR 1989/90 von Michael Vollmer (2004)

Einleitung

Die Chancen eines Dritten Weges – Die DDR 1989/90

Schlussbetrachtung

Der Weg zur deutschen Einheit. Die Rolle der Bundesregierung unter Helmut Kohl während des Wiedervereinigungsprozesses von Franziska Eichhorn (2009)

Einleitung

Das Jahr 1989

Das Jahr 1990

Schlusswort

Die friedliche Revolution von 1989/90. Deutschlands überstürzte Vereinigung? Von der Diskrepanz staatlicher und innerer Einheit von Alexis Demos (2008)

Einleitung

Das Ende des real existierenden Sozialismus

1989 – das annus mirabilis

Das Endziel der Einheit

Von der unverhofften zur überstürzten Einheit?

Die Suche nach der inneren Einheit

Resümee

Friedliche Revolution und Transformation. Geteilte Einheit? Ost- und Westdeutsche nach der Wiedervereinigung 1989/90 von Viktoria Dießner (2009)

Einleitung

Angleichung der Lebensbedingungen in Ost und West

Vergleich der Sozialstruktur in Ost und West vor und nach 89/90

Probleme warum?

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen Prozess der deutschen Wiedervereinigung von 1989/90 unter verschiedenen Blickwinkeln, von der Frage nach politischen Alternativen wie dem „Dritten Weg“ bis hin zur Rolle der Bundesregierung unter Helmut Kohl sowie den sozio-ökonomischen Folgen der überstürzten Einigung.

  • Analyse des Scheiterns des SED-Regimes und der DDR-Wirtschaft.
  • Untersuchung der außenpolitischen Strategien der Bundesregierung unter Kohl.
  • Evaluation der Diskrepanz zwischen staatlicher und innerer Einheit.
  • Diskussion über die Transformation und die Angleichung der Lebensverhältnisse.
  • Betrachtung der ostdeutschen Identität und des Phänomens der „Ostalgie“.

Auszug aus dem Buch

Die Chancen eines Dritten Weges – Die DDR 1989/90

Mit dem politischen Ende der SED-Diktatur im Herbst 1989 traten Geister aus Ost und West zu Tage, die aus dem abgewirtschafteten Staat zwischen Ostsee und Erzgebirge ein Musterland jenseits von Kapitalismus und Sozialismus gestalten wollten. Doch welche Zukunft, welche Existenzberechtigung hätte eine marktwirtschaftlich orientierte DDR neben einer kapitalistischen BRD gehabt?

„Natürlich keine!“, wie Professor Dr. Otto Reinhold, Mitglied des Zentralkomitees der SED, es am 1. September 1989 in der „Zeit“ formulierte. Und dennoch gab es beiderseits der innerdeutschen Grenze seit jeher Kräfte, die eine bessere, demokratische, entstalinisierte DDR und damit ein wirkliches Alternativmodell zur Bundesrepublik errichten wollten. Nicht selten wurde der antiradikal anmutende Terminus vom „Dritten Weg“, im Munde seiner Wortführer, zum Mittel semantischer Begriffsverwirrung, denn allzu häufig waren deren Visionen abstrakte Hirngespinste, bisweilen ideologisch, nicht selten utopisch und fern von jeglichem ökonomischen Verständnis. Trotz alledem entwickelte sich gerade in der DDR ein Gespür für die Notwendigkeit von Reformen, wenngleich die Mahner dort allzu oft mundtot gemacht wurden. Ihnen bot die Untergrundliteratur der achtziger Jahre den kreativen Raum, den ihr die Lakaien der marxistischen Orthodoxie verwehrten. 1989, nach Jahren der Stagnation, war endlich die Stunde für Veränderungen gekommen. Mit dem jahrelang ertragenen und nun öffentlich zur Schau gestellten Frust wollten die Menschen die kleinbürgerliche Enge durchbrechen.

Zusammenfassung der Kapitel

Wiedervereinigung oder Dritter Weg? Die DDR 1989/90: Diese Arbeit beleuchtet die politische Situation der DDR in der Wendezeit und untersucht kritisch die verschiedenen Konzepte eines sogenannten „Dritten Weges“ jenseits des Kapitalismus.

Der Weg zur deutschen Einheit. Die Rolle der Bundesregierung unter Helmut Kohl während des Wiedervereinigungsprozesses: Dieses Kapitel analysiert das außenpolitische Handeln von Helmut Kohl und zeigt auf, wie durch entschlossenes Vorgehen die internationale Zustimmung zur deutschen Einheit gesichert wurde.

Die friedliche Revolution von 1989/90. Deutschlands überstürzte Vereinigung? Von der Diskrepanz staatlicher und innerer Einheit: Hier wird der Prozess der Wiedervereinigung auf seine soziologischen und ökonomischen Auswirkungen hin geprüft und die Diskrepanz zwischen der schnellen staatlichen Einigung und dem ausbleibenden inneren Zusammenwachsen untersucht.

Friedliche Revolution und Transformation. Geteilte Einheit? Ost- und Westdeutsche nach der Wiedervereinigung 1989/90: Der Fokus liegt hier auf den Angleichungsprozessen der Lebensbedingungen und der Entwicklung einer gemeinsamen Sozialstruktur, wobei die verbleibenden mentalen Unterschiede und die Identitätsfrage thematisiert werden.

Schlüsselwörter

Wiedervereinigung, DDR, SED, Deutscher Herbst, Dritter Weg, Helmut Kohl, deutsche Einheit, Friedliche Revolution, Transformation, soziale Marktwirtschaft, Ostalgie, Treuhandanstalt, Transformationsprozess, Demokratisierung, Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den politischen, ökonomischen und sozialen Hintergründen sowie den Konsequenzen des deutschen Wiedervereinigungsprozesses in den Jahren 1989 und 1990.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Themen sind das Scheitern des DDR-Sozialismus, die diplomatischen Verhandlungen zur deutschen Einheit, die Rolle der Bundesregierung unter Helmut Kohl sowie die soziokulturellen Auswirkungen der Einigung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Komplexität des Transformationsprozesses zu durchleuchten und zu klären, warum eine schnelle politische Einheit erreicht wurde, während eine vollständige innere Einheit bis heute eine Herausforderung darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Studie, die auf der Auswertung wissenschaftlicher Literatur, politischer Dokumente und soziologischer Modelle zur Sozialstruktur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Fachbeiträge, die sich mit den Reformversuchen in der DDR, der Außenpolitik des Bundeskanzlers und dem sozio-ökonomischen Vergleich zwischen Ost- und Westdeutschland beschäftigen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte sind Wiedervereinigung, DDR, deutsche Einheit, Transformation, Systemintegration und Ostalgie.

Warum wird der „Dritte Weg“ im ersten Teil so kritisch betrachtet?

Der Autor argumentiert, dass die Konzepte eines „Dritten Weges“ oft utopisch, ökonomisch unrealistisch und letztlich durch die politische Dynamik der Ereignisse überholt waren.

Welche Bedeutung kommt der Treuhandanstalt im Transformationsprozess zu?

Die Treuhandanstalt wird als das zentrale Instrument der Umwandlung von Plan- in Marktwirtschaft analysiert, deren Handeln jedoch aufgrund der maroden Ausgangslage der DDR-Betriebe massiv zur Entstehung struktureller Probleme beitrug.

Inwiefern beeinflussten die Alliierten den Einigungsprozess?

Die Alliierten spielten eine entscheidende Rolle, indem sie einerseits Vorbehalte gegen ein zu mächtiges Deutschland hatten und andererseits, insbesondere durch die USA, den Prozess durch Sicherheitsgarantien und die NATO-Einbindung erst ermöglichten.

Ende der Leseprobe aus 136 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Von der Wende zur Deutschen Einheit? Der deutsche Wiedervereinigungsprozess 1989/90
Autoren
Michael Vollmer (Autor:in), Franziska Eichhorn (Autor:in), Alexis Demos (Autor:in), Viktoria Dießner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
136
Katalognummer
V279210
ISBN (eBook)
9783656720133
ISBN (Buch)
9783956871504
Sprache
Deutsch
Schlagworte
DDR Deutsche Einheit Berliner Mauer Mauerfall Wende Deutsche Wende 1989 1990 Wiedervereinigung Helmut Kohl SED Walter Ulbricht Gorbatschow Friedliche Revolution Perestroika Glasnost Perestrojka Russland Kalter Krieg BRD
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Vollmer (Autor:in), Franziska Eichhorn (Autor:in), Alexis Demos (Autor:in), Viktoria Dießner (Autor:in), 2014, Von der Wende zur Deutschen Einheit? Der deutsche Wiedervereinigungsprozess 1989/90, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279210
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