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Die Architektur-Typologie von Hallenkirchen und Pfarrkirchen

Title: Die Architektur-Typologie von Hallenkirchen und Pfarrkirchen

Term Paper , 2013 , 12 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Bachelor of Arts, Master of Science in Heritage Management Anne Schwarz (Author)

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In dieser Hausarbeit wird die Architektur-Typologie von Hallen- und Pfarrkirchen thematisiert. Hierzu wird zunächst erläutert, was es für eine Kirche bedeutet, den Titel einer Pfarrkirche zu tragen. Da sich bei der Betrachtung von Pfarrkirchen zeigt, dass diese häufig in dem Typus der Hallenkirche ausgeformt wurden, drängt sich die Frage auf, weshalb die meisten Pfarrkirchen im Typus der Hallenkirchen aufgebaut wurden. Um diese Frage zu klären, soll die Definition der Halle bzw. Hallenkirche betrachtet und weiterhin die Entwicklung der Hallenkirche aufgezeigt werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung:

2. Hallenkirchen und Pfarrkirchen:

3. Zusammenfassung:

4. Anhang:

4.1. Literaturverzeichnis

4.2. Abbildungen

4.3. Abbildungsverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Architektur-Typologie von Hallenkirchen im Kontext ihrer Nutzung als Pfarrkirchen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, warum der Typus der Hallenkirche im hohen Mittelalter so häufig für Pfarrkirchen gewählt wurde und welche architektonischen sowie gesellschaftlichen Faktoren diesen Prozess maßgeblich beeinflusst haben.

  • Definition und historische Entwicklung der Hallenkirche
  • Architektonische Merkmale und räumliche Gestaltung
  • Die Rolle der Hallenkirche als städtische Pfarrkirche
  • Gesellschaftlicher Umbruch und bürgerliche Ideale im Kirchenbau
  • Vergleichende Betrachtung mit dem Typus der Basilika

Auszug aus dem Buch

2. Hallenkirchen und Pfarrkirchen:

Eine Pfarrkirche ist laut Definition die Mutter- oder Hauptkirche einer Pfarrgemeinde. Sie dient dem Gottesdienst der Bewohner der Kirchengemeinde, der Predigt sowie der Spende der Sakramente (die Taufe, das Abendmahl, die Firmung, die Beichte, die Ehe, die letzte Ölung und die Bestattung auf dem um die Kirche gelegenen Friedhof) und muss einen Taufstein besitzen. Sie ist mit der sich ,,seit dem 3. Jh. abzeichnenden Ausbildung von Pfarreien‘‘ entstanden und zwar überall dort, wo nach erfolgter Missionierung christlicher Glaube und die Kirche als Institution fortbestehen sollte. Gekennzeichnet ist sie durch die vereinfachte Raumwirkung und geringe Raumvielfalt und künstlerische Gestaltung. Man kann sagen, dass sie keinen eigenen Bautypus ausbildet. In vielen Fällen wurden die Pfarrkirchen in der Gestalt von Hallenkirchen ausgebildet. So z.B. in den Fällen der Marktkirche in Halle (a. d. S.) und auch in der Thomaskirche in Leipzig. Die Frage die sich stellt ist, wieso der Typus der Hallenkirche, mit ihren typischen Eigenschaften so häufig für die Pfarrkirche verwendet wurde.

Hierzu ist zunächst der Begriff der Halle bzw. Hallenkirche und die Entwicklung des Typus in Deutschland zu betrachten. Die Halle ist ein ,,großer überdeckter, oft nach den Seiten durch Säulen-, Pfeiler- oder Bogenstellungen geöffneter Raum‘‘. Die Halle kann seit der Antike ein selbstständiges Bauwerk bilden oder eine bautypische Unterkategorie in der Form einer Hallenkirche ausprägen. Sie ist jedoch nur als eigenständiger Bau als ein architektonischer Typus anzusehen. Der Begriff der Hallenkirche stammt jedoch nicht aus der antiken Zeit sondern aus dem 19. Jh. Wilhelm Lübke verwandte den Begriff der Hallenkirche 1853 in seinem Buch ,,Die mittelalterliche Kunst in Westfalen‘‘. Hierbei veränderte er die ,,bis dahin gängige Vorstellung von einem Hallenraum‘‘. Wolfgang Schenkluhn führt in seinem Artikel weiterhin an, ,,dass die Hallenkirche Lübkes, die die Schiffshöhen zum Kriterium hat, mit dem alten Hallenbegriff nicht übereinstimmt‘‘.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der architekturgeschichtlichen Untersuchung von Pfarrkirchen und deren bevorzugten Bautypus, die Hallenkirche, ein.

2. Hallenkirchen und Pfarrkirchen: Dieser Abschnitt definiert den Begriff der Pfarrkirche und analysiert die historische sowie formale Entwicklung der Hallenkirche als architektonischen Typus.

3. Zusammenfassung: Das Fazit fasst die Bedeutung der Hallenkirche als Ausdruck bürgerlicher Ideale zusammen und begründet ihre Dominanz im spätmittelalterlichen Pfarrkirchenbau.

4. Anhang: Der Anhang bietet eine Übersicht über die verwendete Literatur sowie eine bildliche Dokumentation der untersuchten Kirchenbauten.

Schlüsselwörter

Hallenkirche, Pfarrkirche, Architekturtypologie, Mittelalter, Basilika, Kirchenbau, Raumwirkung, Westfalen, Städtewesen, Bürgertum, Sakralraum, Langhaus, Gewölbe, Gotik, Romanik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der baugeschichtlichen Untersuchung, warum der Typus der Hallenkirche im Mittelalter zur prägenden Form für städtische Pfarrkirchen wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit beleuchtet die Definition des Pfarrkirchenbegriffs, die architektonischen Spezifika der Hallenkirche sowie deren soziokulturelle Bedeutung im Kontext des aufstrebenden Bürgertums.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Gründe für die weite Verbreitung des Hallenkirchen-Typus im Vergleich zur Basilika im deutschsprachigen Raum zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte architekturgeschichtliche Analyse, die Definitionen und baukünstlerische Beschreibungen vergleichend auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die begrifflichen Grundlagen, die stilistische Entwicklung von der Romanik bis zur Gotik und spezifische Beispiele wie die Marktkirche in Halle diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Hallenkirche, Pfarrkirche, Raumwirkung, bürgerliche Ideale und der architektonische Vergleich zwischen verschiedenen Kirchenbautypen.

Welche Bedeutung hatte das aufkommende Bürgertum für den Bau von Hallenkirchen?

Laut der Arbeit symbolisiert die Hallenkirche mit ihren gleichhohen Schiffen den gesellschaftlichen Umbruch und das neue Selbstbewusstsein des Bürgertums gegenüber klerikalen Strukturen.

Warum wird die St. Maria zu Wiese in Soest als Beispiel angeführt?

Diese Kirche gilt als ideale Verwirklichung des westfälischen Typs der Hallenkirche und dient als Referenz für die Raumgestaltung und das Breitenverhältnis der Schiffe.

Was macht die Hallenkirche aus technischer Sicht besonders?

Das Hauptmerkmal ist die annähernd gleiche Höhe der Schiffe, die unter einem gemeinsamen Satteldach vereinigt sind, wodurch ein weitläufiger Innenraum ohne Obergaden entsteht.

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Details

Title
Die Architektur-Typologie von Hallenkirchen und Pfarrkirchen
College
Martin Luther University  (Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas)
Course
Architekturgeschichte 1
Grade
2,0
Author
Bachelor of Arts, Master of Science in Heritage Management Anne Schwarz (Author)
Publication Year
2013
Pages
12
Catalog Number
V279270
ISBN (eBook)
9783656720881
ISBN (Book)
9783656722304
Language
German
Tags
architektur-typologie hallenkirchen pfarrkirchen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts, Master of Science in Heritage Management Anne Schwarz (Author), 2013, Die Architektur-Typologie von Hallenkirchen und Pfarrkirchen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279270
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