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Burnout. Theoretische Grundlagen

Titel: Burnout. Theoretische Grundlagen

Akademische Arbeit , 2008 , 36 Seiten , Note: 1,8

Autor:in: Stephan Bamert (Autor:in), Markus Frei (Autor:in)

Führung und Personal - Burnout und Stress am Arbeitsplatz
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Die letzten Jahre ergaben einen großen gesellschaftlichen Wandel. Klingler (2005a, S.5) nannte als Gründe für diesen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel vor allem folgende Schlagwörter: „Globalisierung, Ökonomisierung, Flexibilisierung, Leistungs- und Informationsgesellschaft, Turbokapitalismus, Outsourcing und Individualisierung“.
Es bedarf kaum eines zusätzlichen Erklärungsbedarfs, dass sich alle diese Punkte auf die Arbeitsbedingungen auswirken. Jeder einzelne Arbeitnehmer fühlt sich somit immer mehr dem Druck der Arbeitswelt ausgesetzt und vielfach wird es so umso schwerer eine klare Abgrenzung zwischen Beruf und Privatleben zu machen.
Während die Arbeit vor 50 Jahren vor allem noch körperlich anstrengend respektive zum Teil sogar schädigend war, waren es in den letzten 20 Jahren immer mehr Herzinfarkte die zu Besorgnis in der Arbeitswelt führten. Auch Burnout durchlief eine ähnliche Entwicklung und wurde erst in den letzten 5 bis 10 Jahren populär, obwohl der Begriff bereits 1974 zum ersten Mal durch den Psychiater Freudenberger (1974, S.159-166) in einer Arbeit thematisiert wurde. So gilt Burnout bereits heute als Ablöser der Managerkrankheit Herzinfarkt. Daraus ableitend vergleicht Petermann (2005, S.2) Burnout mit der Kreissäge von 1910 und mit der Asbestfaser aus den Sechziger-Jahren. Für die Gesundheit des Arbeitnehmers weisen alle drei ein mehr oder weniger grosses Potential einer Gefährdung auf. Dieser Vergleich soll aufzeigen, welche Dimension Burnout bereits angenommen hat. So erstaunt es auch nicht, dass das Burnout-Syndrom in vielen Kreisen bereits als die Berufskrankheit des 21.Jahrhunderts bezeichnet wird (Petermann, 2006a, S.20-21).
Burnout ist jedoch keine Managerkrankheit. Es kann jeden treffen. Wurde es ursprünglich als Helferkrankheit bezeichnet, so ist Burnout mittlerweile von allen Forschern als ein Syndrom, welches jede Berufsgruppe treffen kann, anerkannt.

Aus dem Inhalt:
- Entwicklung,
- Symptome,
- Einflüsse,
- Auswirkungen auf ein Unternehmen,
- die Rolle des Unternehmens

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN VON BURNOUT

2.1 DIE ENTWICKLUNG VON BURNOUT

2.2 DER KRANKHEITSSTATUS VON BURNOUT

2.3 HEUTIGE ANERKANNTE ERKLÄRUNG VON BURNOUT

2.4 SYMPTOME UND PHASEN VON BURNOUT

2.5 EINFLÜSSE AUF DIE ENTSTEHUNG EINES BURNOUT-FALLES

2.5.1 Einfluss der Persönlichkeit auf ein Burnout

2.5.2 Einfluss des Unternehmens auf ein Burnout

2.6 RECHTLICHE SITUATION FÜR ARBEITGEBER

2.7 ABGRENZUNG ZU ARBEITSUNZUFRIEDENHEIT, DEPRESSION, MÜDIGKEIT UND STRESS

2.8 MESSUNG VON BURNOUT

2.9 BURNOUT-PRÄVENTION

2.10 STAND DER BURNOUT-FORSCHUNG

2.11 AUSWIRKUNGEN VON BURNOUT AUF EIN UNTERNEHMEN

2.12 WEITERE FINANZIELLE EINFLUSSFELDER VON BURNOUT

2.12.1 Die Krankentaggeldversicherung

2.12.2 Die Krankenkasse

2.12.3 Die Invalidenversicherung

2.12.4 Schadensersatzklagen / Gerichtsurteile

2.13 DIE ROLLE DER UNTERNEHMEN AUF DIE AUSBREITUNG DES SYNDROMS

2.14 HERLEITUNG DER THEORIE

2.15 AUS DER THEORIE ABGELEITETE HYPOTHESEN

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen des Burnout-Syndroms und dessen Relevanz für Unternehmen im Kontext von Mitarbeitergesundheit und Produktivität. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, inwiefern der richtige Umgang mit Burnout sowie präventive Maßnahmen den Unternehmenserfolg positiv beeinflussen können.

  • Historische Entwicklung und Definition von Burnout
  • Klassifizierung, Symptome und Phasen des Burnout-Prozesses
  • Einflussfaktoren durch Persönlichkeit und Unternehmenskultur
  • Rechtliche Verantwortung des Arbeitgebers und finanzielle Auswirkungen
  • Präventionsansätze in der Primär- und Sekundärprävention

Auszug aus dem Buch

2.4 Symptome und Phasen von Burnout

Für den richtigen Umgang mit der Problematik ist es für die Unternehmen respektive den Vorgesetzten, Human Resources Betreuer oder auch den Mitarbeiter wichtig, die Symptome zu kennen, um möglichst früh im Entwicklungsstadium reagieren zu können. Dies ist ausserdem eine wichtige Voraussetzung, um nötige Präventionsmassnahmen entwickeln und einsetzen zu können. Deshalb soll in diesem Kapitel auf die Symptome von Burnout eingegangen werden. Wobei beim Gefährdeten respektive Betroffenen nicht die Symptome einzeln betrachtet werden sollten, sondern eher die Veränderungen.

Burisch (2006, S.25-34) hat aus der kompletten Burnout-Literatur die Symptome zusammengetragen und festgestellt, dass sie zwar sehr vielschichtig, aber auch überraschend einheitlich sind. Jedoch wird klar festgehalten, dass bei einem Burnout-Fall nicht zwingend alle Symptome vorhanden sein müssen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass bei mehreren zutreffenden Symptomen auch die Gefahr einer Burnout-Gefährdung steigt.

In der folgenden Tabelle werden die Symptome kurz aufgelistet. Dabei ist auch wieder der im vorangegangen Kapitel erläuterte Prozesscharakter von Burnout ersichtlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel und die damit verbundene zunehmende Belastung in der Arbeitswelt, welche das Burnout-Syndrom zur "Berufskrankheit des 21. Jahrhunderts" hat werden lassen.

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN VON BURNOUT: Dieses Kapitel liefert eine fundierte Übersicht zu Definitionsproblemen, Krankheitsstatus, Symptomen, Entstehungsursachen durch Individuum und Unternehmen, rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Abgrenzungen zu verwandten Phänomenen wie Depression und Stress.

Schlüsselwörter

Burnout, Prävention, Arbeitswelt, Gesundheitsschutz, Symptome, Unternehmenskultur, Personalführung, Arbeitsbelastung, Stress, Human Kapital, Leistungsfähigkeit, psychische Gesundheit, Frühwarnsignale, Krankheitsbild, Unternehmenserfolg

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen von Burnout und der Analyse dessen Bedeutung für Unternehmen, insbesondere im Hinblick auf Prävention und Unternehmenserfolg.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Felder sind die Ursachenfindung, die Symptomatik und die Phasen von Burnout, die rechtliche Situation für Arbeitgeber sowie die finanziellen Auswirkungen auf ein Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch fundierte Präventionsmaßnahmen den negativen Folgen von Burnout entgegenwirken und somit den eigenen Unternehmenserfolg sichern können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturanalyse wissenschaftlicher Studien und Expertenmeinungen sowie der Ableitung von Hypothesen für den unternehmerischen Umgang mit Burnout.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden neben den Symptomen und Entstehungsfaktoren auch die Abgrenzung zu anderen Krankheitsbildern sowie die verschiedenen Präventionsstufen (primär, sekundär, tertiär) detailliert analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Burnout, Prävention, Unternehmenskultur, Human Kapital, Stress und betriebliches Gesundheitsschutzmanagement.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur bei der Burnout-Entstehung?

Die Unternehmenskultur kann durch Faktoren wie mangelnde Belohnung, fehlende Fairness, hohe Arbeitsbelastung oder Wertekonflikte maßgeblich zur Entstehung eines Burnout-Falles beitragen.

Warum ist eine klare Definition von Burnout schwierig?

Burnout besitzt aktuell kein einheitlich anerkanntes Krankheitsbild in medizinischen Klassifizierungssystemen wie DSM oder ICD, was die wissenschaftliche Forschung und Diagnose erheblich erschwert.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Burnout. Theoretische Grundlagen
Note
1,8
Autoren
Stephan Bamert (Autor:in), Markus Frei (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
36
Katalognummer
V279440
ISBN (eBook)
9783656720874
ISBN (Buch)
9783668137141
Sprache
Deutsch
Schlagworte
burnout theoretische grundlagen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stephan Bamert (Autor:in), Markus Frei (Autor:in), 2008, Burnout. Theoretische Grundlagen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279440
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Leseprobe aus  36  Seiten
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