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Burnout in Unternehmen. Eine Interview- und Ergebnisanalyse

Titel: Burnout in Unternehmen. Eine Interview- und Ergebnisanalyse

Akademische Arbeit , 2008 , 54 Seiten , Note: 1,8

Autor:in: Stephan Bamert (Autor:in), Markus Frei (Autor:in)

Führung und Personal - Burnout und Stress am Arbeitsplatz
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Forschungsarbeit ist eine empirische wissenschaftliche Studie. Ihr Ziel besteht darin, aufzuzeigen wie Firmen heute mit Präventionsmaßnahmen, welche dem Burnout-Geschehen vorbeugen, umgehen und wie sie diese einsetzen. Dies soll auf Basis von Erfahrungswerten und Einschätzungen der Unternehmen passieren. Dabei wurden jedoch nur die Einflussfaktoren betrachtet, welche die Unternehmen im ganzen Burnout-Entwicklungsprozess direkt beeinflussen können. Darauf aufbauend soll diese Arbeit Ansätze aufzeigen, wie sich die verschiedenen Verhalten der Firmen finanziell auswirken, beziehungsweise mit welchen Einflüssen auf den Unternehmenserfolg gerechnet wird. So soll erforscht werden, ob es sich für Firmen lohnt, Präventionsmaßnahmen gegen Burnout zu ergreifen oder ob es aus wirtschaftlicher Sicht auch Gründe gibt, nichts gegen Burnout zu unternehmen.
Inhalt dieser Arbeit ist das methodische Vorgehen. Dabei müssen Fragen geklärt werden wie: Welche Lösungsstrategie soll verfolgt, welches Forschungs-/Erhebungsdesign angewendet und welche Untersuchungsanordnung benutzt werden? In welchen finanziellen Einflussfeldern bewegt sich diese Arbeit? Welche Methoden eignen sich am besten für die Erhebung? Wie lassen sich diese konkret umsetzen? Wie werden die Daten ausgewertet?

Aus dem Inhalt:
- Methodologie,
- Resultate aus Interviews und weiterer Einflussfelder,
- Auswertung

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 METHODOLOGIE

2.1 LÖSUNGSSTRATEGIE, ERHEBUNGSDESIGN, UNTERSUCHUNGSANORDNUNG

2.2 ERHEBUNGSMETHODEN

2.3 METHODENUMSETZUNG

2.4 DATENAUSWERTUNG

3 ERGEBNISSE AUS INTERVIEW- UND ERHEBUNGSANALYSE

3.1 RESULTATE AUS INTERVIEWS

3.1.1 Burnout als Thema im Unternehmen

3.1.2 Burnout-Fälle im Unternehmen: Entstehung, Umgang und Kosten

3.1.3 Umgang mit Präventionsmaßnahmen und deren Einfluss

3.1.4 Zukünftiger Umgang mit Burnout im Unternehmen

3.2 RESULTATE WEITERER EINFLUSSFELDER

3.2.1 Krankentaggeldversicherung

3.2.2 Krankenkasse

3.2.3 Invalidenversicherung

3.3 AUSWERTUNG KOSTEN/NUTZEN-BETRACHTUNG

3.4 HYPOTHESENABGLEICH

4 FAZIT

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit ist eine empirische wissenschaftliche Studie, die untersucht, wie Unternehmen in der Schweiz heute mit Burnout umgehen, welche Präventionsmaßnahmen sie einsetzen und welche finanziellen Auswirkungen diese haben. Das primäre Ziel besteht darin, auf Basis von Erfahrungswerten zu erforschen, ob sich Investitionen in Präventionsmaßnahmen aus wirtschaftlicher Sicht für Unternehmen lohnen oder ob Gründe bestehen, darauf zu verzichten.

  • Empirische Untersuchung der aktuellen Unternehmenspraxis im Umgang mit Burnout.
  • Analyse finanzieller Einflussfaktoren und Kosten von Burnout-Fällen.
  • Bewertung des Nutzens präventiver Maßnahmen für den Unternehmenserfolg.
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für ein betriebliches Gesundheitsmanagement.
  • Betrachtung weiterführender Einflussfelder wie Krankentaggeld- und Invalidenversicherung.

Auszug aus dem Buch

2.1 Lösungsstrategie, Erhebungsdesign, Untersuchungsanordnung

Zuerst muss die Frage der Lösungsstrategie geklärt werden. Da zu dieser komplexen Fragestellung auch nach intensiver Suche nur teilweise zutreffende Literatur gefunden wurde, entfällt die Lösungsfindung mittels eines reinen Literaturstudiums. Zwar sind zum Thema Burnout gemäß Rösing (2003, S.45-47) bis zum Jahre 2002 bereits über 6‘000 Publikationen erschienen. Diese beziehen sich jedoch mehrheitlich auf die Definition der Ausprägungen von Burnout und auf Ratschläge, wie Gefährdete und Betroffene damit umgehen können und sollen. Auch werden zum Teil Präventionsmaßnahmen als Empfehlungen abgegeben. Jedoch wurden die finanziellen Auswirkungen dieser Präventionsmaßnahmen kaum genauer beleuchtet. Auf jeden Fall konnten während dieser Arbeit keine dementsprechenden Informationen gefunden werden. Daher musste eine empirisch wissenschaftliche Lösungsstrategie verfolgt werden, da die Daten direkt bei den Firmen erhoben respektive nachgefragt werden mussten. Diese Daten basieren bei den Firmen auf heutigen Erfahrungen und zukünftigen Abschätzungen.

Beim Forschungs-/Erhebungsdesign stellt sich die Frage, ob zu diesem Thema ein Experiment gemacht werden kann respektive soll oder nicht. Da es sich bei den Betroffenen, welche unter den Auswirkungen und Ausprägungen von Burnout leiden, um Menschen handelt, ist diese Frage sehr heikel zu beantworten. Denn für ein Experiment müsste man Gruppen bilden, welche man Umgebungen aussetzt, die fast zwangsläufig in ein Burnout führen. Danach könnte man bei den einzelnen Gruppen mögliche Präventionsmaßnahme-pakete einführen und schauen, wie sie darauf reagieren. Eine weitere Möglichkeit wäre, bei identifizierten Burnout-Gefährdeten zu Testzwecken Präventionsmaßnahmen einzubringen und zu schauen, wie sie darauf ansprechen. Diese Experimente bräuchten jedoch eine sehr lange Beobachtungszeit, da Maßnahmen gegen Burnout gemäß Maslach und Leiter (2001, S.159) nur langsam wirken und viel Geduld brauchen. Außerdem kann der Einfluss des Individuums bei den Probanden nicht abgeschätzt werden, was die Auswertung der Daten zusätzlich erschweren würde. Der jedoch entscheidendste Punkt dieser Frage ist, dass bei einem Misslingen des Experimentes Menschen unter zum Teil gravierenden Auswirkungen leiden müssten. Daher ist aus rein ethischer Sicht ein solches Vorgehen nicht vertretbar, was alleine schon genügte, ein Forschungs-/Erhebungsdesign zu wählen, welches nicht experimentell ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Diese Einleitung definiert das Ziel der Studie, empirisch aufzuzeigen, wie Unternehmen mit Präventionsmaßnahmen gegen Burnout umgehen und welche wirtschaftlichen Implikationen daraus resultieren.

2 METHODOLOGIE: Das Kapitel erläutert das methodische Vorgehen, begründet die Wahl einer empirischen Querschnittsstudie mittels persönlicher Interviews und beschreibt die Auswahl der untersuchten Unternehmen.

3 ERGEBNISSE AUS INTERVIEW- UND ERHEBUNGSANALYSE: Hier werden die gewonnenen Informationen aus den Interviews sowie Daten zu versicherungsrechtlichen Einflussfeldern detailliert ausgewertet und die Auswirkungen von Präventionsmaßnahmen analysiert.

4 FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass Investitionen in Burnout-Prävention neben den ethischen Aspekten auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht aufgrund nachweisbarer Einsparungspotenziale lohnenswert sind.

Schlüsselwörter

Burnout, Präventionsmaßnahmen, Unternehmenserfolg, betriebliches Gesundheitsmanagement, empirische Studie, Kosten-Nutzen-Analyse, Personalmanagement, psychische Gesundheit, Arbeitsfähigkeit, Wiedereingliederung, Krankentaggeldversicherung, Invalidenversicherung, Produktivitätsverlust, Unternehmensimage, Personalführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der empirischen Untersuchung, wie Unternehmen Burnout im Betrieb wahrnehmen, welche Maßnahmen sie zur Prävention ergreifen und wie diese das Unternehmen finanziell sowie operativ beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Identifikation von Burnout-Ursachen im Arbeitsumfeld, den eingesetzten Präventionsstrategien, der Kosten-Nutzen-Betrachtung solcher Investitionen sowie dem Umgang mit Langzeitabsenzen und der Wiedereingliederung von Betroffenen.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, ob sich Präventionsmaßnahmen gegen Burnout aus wirtschaftlicher Sicht für Arbeitgeber lohnen und welche Ansätze für Unternehmen sinnvoll sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine empirische, nicht-experimentelle Querschnittsstudie durchgeführt, die primär auf qualitativen Interviews mit Personalverantwortlichen von Unternehmen sowie ergänzenden schriftlichen Befragungen zu Versicherungsaspekten basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Interviewergebnisse zu Burnout-Fällen im Unternehmen, der Umgang mit Präventionsmaßnahmen, Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg und das Image sowie die Rolle weiterer Einflussfelder wie Krankentaggeldversicherungen und Invalidenversicherung analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Burnout, Präventionsmaßnahmen, betriebliches Gesundheitsmanagement, Kosten-Nutzen-Analyse, Produktivitätsverlust und Wiedereingliederung.

Wie gehen Unternehmen mit dem Kostenrisiko durch Burnout um?

Unternehmen nutzen Krankentaggeldversicherungen, um das direkte finanzielle Risiko abzufedern, müssen jedoch die oft hohen indirekten Kosten, wie Produktivitätsverluste, Einarbeitungskosten für Ersatz und Wissensverlust, selbst tragen.

Lohnt sich aus Sicht der Autoren die Investition in Prävention?

Ja, die Arbeit zeigt anhand von Rechenbeispielen auf, dass sich die Kosten für Präventionsmaßnahmen im Laufe der Zeit rentieren, da der finanzielle Nutzen durch verhinderte Burnout-Fälle den Aufwand um den Faktor 2 oder höher übersteigen kann.

Ende der Leseprobe aus 54 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Burnout in Unternehmen. Eine Interview- und Ergebnisanalyse
Note
1,8
Autoren
Stephan Bamert (Autor:in), Markus Frei (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
54
Katalognummer
V279443
ISBN (eBook)
9783656720898
ISBN (Buch)
9783668137158
Sprache
Deutsch
Schlagworte
burnout unternehmen eine interview- ergebnisanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stephan Bamert (Autor:in), Markus Frei (Autor:in), 2008, Burnout in Unternehmen. Eine Interview- und Ergebnisanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279443
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Leseprobe aus  54  Seiten
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