Der Novellenbegriff in Uwe Timms "Die Entdeckung der Currywurst"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2013
23 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Literaturwissenschaftlicher Teil
2.1 Novellenbegriff und Eigenschaften
2.2 Novellenelemente in „Die Entdeckung der Currywurst“

3. Didaktischer Teil
3.1 Grundlegende Abläufe beim Lesen literarischer Texte
3.2 Voraussetzungen für adäquates Verstehen literarischer Texte

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der Schriftsteller Uwe Timm (geboren: 1940 in Hamburg) zählt zu einem der erfolgreichsten zeitgenössischen Autoren Deutschlands, dessen Werke großes Interesse über die Landesgrenzen hinaus wecken.[1] In seinen Werken setzt er sich meist mit alltäglichen Erfahrungen auseinander, aber auch mit der deutschen Geschichte und Gegenwart, mit Problemen des Kolonialismus und der Dritten Welt. Uwe Timms Familie bildet dabei einen ständigen thematischen Bezugspunkt.[2] Einige seiner Werke wurden auch verfilmt wie beispielsweise sein berühmtes Kinderbuch „Rennschwein Rudi Rüssel“ (1989). Ebenso wurde Timms Novelle „Die Entdeckung der Currywurst“ (1993) im Jahre 2008 filmisch umgesetzt. Dass Uwe Timm dieses Werk bereits auf dem Cover explizit als Novelle bezeichnet, ist für heutige Autoren eher ungewöhnlich, da sie viel lieber den Freiraum zwischen den herkömmlichen literarischen Gattungen nutzen, anstatt sich auf eine Gattung festzulegen.[3] Dem studierten Germanisten gelingt es allerdings in „Die Entdeckung der Currywurst“ die Lücken in der Begriffsdefinition der Novelle auszunutzen und sich trotz der Bezeichnung seines Werkes als Novelle auch in Bereichen zu bewegen, die eigentlich anderen Gattungen zugeschrieben werden. Der spielerische und zum Teil parodistische Umgang mit dem Novellenbegriff war für Uwe Timm dabei besonders reizvoll[4] und durchzieht die gesamte Handlung des Buches.

In der vorliegenden Arbeit soll dieser besondere Umgang Uwe Timms mit dem Novellenbegriff in „Die Entdeckung der Currywurst“ analysiert werden. Darauf aufbauend soll im zweiten Teil dieser Arbeit der Frage nachgegangen werden, wie Schülern[5] Gattungswissen vermittelt werden muss, damit es zum Textverstehen beiträgt. Hierfür werden zunächst die Abläufe betrachtet, die beim Lesen eines Textes Verstehen erzeugen, und daran anknüpfend Voraussetzungen beleuchtet, die das Textverstehen fördern.

2. Literaturwissenschaftlicher Teil

2.1 Novellenbegriff und Eigenschaften

Der Begriff Novelle stammt vom italienischen „novella“ ab, was „(kleine) Neuigkeit“ bedeutet.[6] Es handelt sich hierbei um eine Erzählung von „mittlerer Länge“, deren Handlung straff, konzentriert und in sich geschlossen ist, wodurch der Handlungs- und Geschehensverlauf keiner Nebenhandlungen bedarf.[7] Diese Handlungsmerkmale spiegeln sich auch im Erzählstil der Novelle wider. Sie charakterisiert dadurch unter anderem ein hohes Erzähltempo, den Einschub von Vorgeschichten, die Auslassung von irrelevanten Handlungsdetails und die Konzentration auf das äußere Geschehen auf. Zahlreiche Novellen orientieren sich an der Novellensammlung „Il Decamerone“ (ca. 1350) von Giovanni Boccaccio.[8] In diesem Werk berichtet der Autor von zehn Personen, die sich vor der Pest in ein Landhaus nahe Florenz flüchten und zehn Tage lang insgesamt 100 Geschichten (bzw. Novellen) erzählen, um Ablenkung vor der drückenden Angst zu finden. In Anlehnung an „Il Decamerone“ besitzen zahlreiche Novellen eine Binnen- und eine Rahmenhandlung,[9] sie berichten von der geselligkeitsstiftenden Funktion des Erzählens und verfügen über ein sprachliches Leitmotiv (Dingsymbol), welches das Geschehen wie ein roter Faden durchzieht.[10] Im Zentrum der Novellenhandlung steht ein überraschendes Ereignis bzw. eine Neuigkeit (nach Goethe eine „unerhörte Begebenheit“), in deren Folge die Handlung eine Wendung erfährt.[11] „Da solches Umschlagen oft als Schicksalseinbruch erscheint, durch den das gewohnte Leben plötzlich aus dem Tritt gerät, ist die N[ovelle] in den meisten Fällen eine Krisenerzählung.“[12]

Da die Novellentradition vom ausgehenden Mittelalter bis in die heutige Zeit reicht, haben sich neben der oben skizzierten Definition unterschiedliche Novellenbegriffe mit verschiedenen Akzentuierungen herausgebildet. Somit stehen sich verschiedene Theorien gegenüber und sorgen dafür, dass die Diskussion um das Wesen der Novelle immer noch nicht abgeschlossen ist.[13] Auch Uwe Timm sah sich während seines Germanistikstudiums mit diesem Umstand konfrontiert. Im Werkstattgespräch mit Manfred Durzak berichtet Timm:

Ich muß hier gar nicht betonen, die Novelle hat eine lange Tradition, und ich kann mich an meine Studienzeit entsinnen, eigentlich konnte niemand so recht sagen, was denn eine „Novelle“ sei. Kurz soll sie sein, eine, wie Goethe gesagt hat, unerhörte Begebenheit, Motive soll sie haben, Dingsymbolik, einen Falken und was weiß ich.[14]

Diese Mehrdeutigkeit des Gattungsbegriffs Novelle war für Uwe Timm reizvoll, weshalb er sie sich in „Die Entdeckung der Currywurst“ zunutze machte.[15] Er griff hier einzelne Elemente der Novelle auf und verarbeitete sie auf spielerische und meist parodistische Weise.

2.2 Novellenelemente in „Die Entdeckung der Currywurst“

Bei der Umsetzung seiner Novelle interessierte Uwe Timm zu allererst, „was die Gattungsbezeichnung ursprünglich meinte, Novelle im Sinn von einer kleinen Neuigkeit. Also gerade das beiläufige Alltägliche.“[16] Die Currywurst als etwas sehr Alltägliches wird in der Erzählung von Lena Brücker zu etwas Besonderem. Nicht nur in „Die Entdeckung der Currywurst“, sondern auch in vielen anderen seiner Werke bilden alltägliche Dinge den Ausgangspunkt seiner Erzählungen;[17] dem Gewohnten, vermeintlich Selbstverständlichem wird hier die Selbstverständlichkeit genommen.[18] Die Entdeckung bzw. Erfindung der Currywurst wird in den Augen des Autors zur „unerhörten Begebenheit“.[19] Hier ironisiert Timm auch die Forderung Goethes, da Frau Brücker ihre Geschichte vorher noch nie jemandem erzählt hat. So sagt Uwe Timm über die Currywurst: „[I]hre Entdeckung ist eine unerhörte Begebenheit gewesen. Und zwar im doppelten Sinn des Wortes als ‚unglaublich‘ wie auch als ‚noch nie gehört‘.“[20] Doch die Interpreten von Timms Werk sind sich uneins, ob es wirklich die Entdeckung der Currywurst ist, die den novellistischen Handlungskern ausmacht. Sowohl die Liaison zwischen Lena Brücker und Hermann Bremer als auch Lenas Verschweigen des Kriegsendes mit der anschließenden Gefangenschaft Bremers sind weitere Möglichkeiten für die „unerhörte Begebenheit“.[21] Schließlich gibt der Autor selbst an, dass in seinem Werk problemlos zwei „unerhörte Begebenheiten“ nebeneinander stehen:

Das Novellenhafte besteht darin, dass sie erstens eine „unerhörte Begebenheit“ enthält, in der jemand aus Liebe in einer Wohnung gefangen wird, und zweitens hat niemand je gehört, dass die Currywurst so erfunden worden sei.[22]

Timm übernimmt in seinem Werk ebenfalls die für die Novelle geforderte Binnen- und Rahmenhandlung, doch auch mit diesen Formen geht er spielerisch um.[23] Die Rahmenhandlung setzt er im Jahre 1988 an. Hier besucht der namenlose Ich-Erzähler mehrmals Frau Brücker in einem Hamburger Altenheim und lässt sich von ihr erzählen wie sie die Currywurst erfand. Die Binnenerzählung erstreckt sich von den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs bis zu den Anfängen der Nachkriegszeit. Hier berichtet Lena Brücker neben der Entdeckung der Currywurst auch von der Liebesgeschichte zwischen ihr und Hermann Bremer sowie von einigen anderen Episoden. Der spielerische Umgang Timms mit der Binnen- und Rahmenhandlung zeigt sich darin, dass der Ich-Erzähler Frau Brücker nicht einfach ihre Geschichte erzählen lässt, sondern sie beispielsweise unterbricht oder an manchen Stellen genauer nachfragt. Dies ist der Erzählweise von Frau Brücker geschuldet, welche der Ich-Erzähler so beschreibt:

Das alles erzählt sie stückweise, das Ende hinausschiebend, in kühnen Vor- und Rückgriffen, so daß ich hier auswählen, begradigen, verknüpfen und kürzen muß. Ich lasse die Geschichte am 29. April 1945, an einem Sonntag beginnen.[24]

Somit sind sowohl der namenlose Ich-Erzähler als auch Frau Brücker die Erzähler der Binnenhandlung, was zur Folge hat, dass es im Werk Uwe Timms zu häufigen Wechsel zwischen den beiden Handlungsebenen kommt; meistens auch ohne, dass es dem Leser sofort bewusst wird. Hinzu kommt, dass der meist personale Ich-Erzähler einige Male in eine auktorialer Erzählfunktion wechselt.[25] Dies tritt zum Beispiel in Situationen ein, in denen Bremer allein in der Wohnung ist und der Leser einen Einblick in seine Gedanken und seine Gefühlswelt erhält.

Mit dem namenlosen Ich-Erzähler und Lena Brücker stehen sich in „Die Entdeckung der Currywurst“ sinnbildlich Novelle und Roman gegenüber. Der Untertitel des Werkes suggeriert zwar eine Novelle, doch während sich der Ich-Erzähler von Frau Brücker eine kleine Neuigkeit wünscht, holt sie in ihrer Erzählung äußerst weit und detailreich aus und nähert die eigentliche Novelle einem Roman an.[26] Beim Roman geht man von einer umfassenden Erzählung in Prosa aus, welche die Lebenserfahrungen und Diskurse einer Zeit (Weltbild) darstellt.[27] Dies lässt sich leicht auf Timms Werk übertragen. Der Leser erhält hier tiefe und detaillierte Einblicke in das Leben und die Vorstellungswelt der Deutschen am Ende des Zweiten Weltkrieges und zu Beginn der Nachkriegszeit am Beispiel der Figuren und Episoden, die charakteristische Züge der NS-Zeit und der „Stunde Null“ aufweisen.[28] Dass Lena Brücker so „romanhaft“ erzählt, entspringt aber auch ihrem Wunsch, etwas anderes zu erzählen als das Gewünschte, ja überhaupt zu erzählen, und wohl auch dem Verlangen nach zuhörender Geselligkeit – und verweist uns damit nicht nur auf die Novellentradition, sonder auf die sinnliche und soziale Qualität des Erzählens schlechthin.[29]

Uwe Timms Spiel mit dem Novellenbegriff äußert sich hier darin, dass Novelle und Roman einerseits gegeneinander arbeiten, weil Lena Brücker einen Roman erzählt, der Ich-Erzähler aber um Knappheit und Geradlinigkeit kämpft.[30] Andererseits ergänzen sich dennoch beide literarischen Formen.

Wie eingangs dargestellt, spielen auch Dingsymbole in der Novelle eine wichtige Rolle. Also Gegenstände, die „etwas Konkretes, für die Erzählung wichtiges bezeichnen, aber zugleich Allgemeineres bedeuten.“[31] In den Werken Uwe Timms entfalten die Dingsymbole ihre Wirkung und Funktion auf drei verschiedenen Ebenen.[32] Zum einen haben die Dingsymbole eine Bedeutung innerhalb des Plots und für die Personen der Erzählung. Zum anderen dienen sie den Figuren als Erzählanlass, erzeugen als erzähltechnisches Mittel den novellistischen Rahmen „und verweisen in diesen beiden Funktionen nach vorne und hinten auf andere Erzählfiguren Uwe Timms.“ Schließlich binden die Dingsymbole auf einer dritten Ebene den Autor selbst und seine Tätigkeit in die Erzählung mit ein. Dies geschieht, wenn Timm „die eigene narrative Situation parallel zu der seiner Erzähler schildert“ und damit eine Reflexion über Schreib- und Erzählsituationen hervorruft. So wird auch in „Die Entdeckung der Currywurst“ eben jene Currywurst zum Erzählanlass des Rahmenerzählers (der namenlose Ich-Erzähler) und darüber hinaus auch Erzählanlass für die Binnenerzählerin (Frau Brücker). Die Wirkung dieses Dingsymbols geht sogar über den Rahmen des Einzeltextes hinaus, spielte die Entdeckung der Currywurst doch schon in früheren Werken Timms eine Rolle und wurde auch in späteren Texten aufgegriffen; seit „Johannisnacht“ (1996) wird die Currywurst zusätzlich der Frikadelle ironisch gegenübergestellt.[33] Doch nicht nur die Currywurst an sich ist in Timms Novelle als Dingsymbol vorhanden, das ganze Themenfeld des Essens und des Geschmacks zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Erzählung. So besteht Lena Brücker auf ihre Tortenstücke, die der Ich-Erzähler als Gegenleistung für das Erzählen ihrer Geschichte mitbringen muss. In der Binnenerzählung sind es die Kochkünste der „jungen“ Frau Brücker (Eichelkaffee, falsche Krebssuppe etc.) und das Improvisationstalent des Kantinenkochs Holzinger, die den Text motivisch durchziehen. Wieder ist es die Alltäglichkeit (hier: des Essens), die in Timms Werk zu etwas Besonderem erhoben wird. Darüber hinaus ist das Leitmotiv Essen/Geschmack in „Die Entdeckung der Currywurst“ eng mit dem der Liebe verwoben. So wie die Liebe alltagssprachlich durch den Magen geht, werden auch die erotischen Episoden zwischen Lena Brücker und Hermann Bremer mit einem zauberhaften Essen eingeleitet. Im Interview mit Günter Krapp und Cornelia Zenner thematisiert Uwe Timm diese Vernetzung und stellt gleichzeitig den Bezug zur Novellentradition her:

[...]


[1] Vgl. Steinecke, Harmut: Vorwort. In: Manfred Durzak und Hartmut Steinecke (Hrsg.): Die Archäologie der Wünsche. Studien zum Werk von Uwe Timm, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1995, S. 10.

[2] Vgl. Kammler, Clemens: Uwe Timm – ein Archäologe des Alltags. In: Praxis Deutsch 222 (2010), S. 4.

[3] Vgl. Vogt, Jochen: Erzählen heißt Stricken mit Wörtern. Was man in Uwe Timms Novelle „Entdeckung der Currywurst“ alles entdecken kann. In: Deutschunterricht 4 (2011), S. 80.

[4] Vgl. Krapp, Günter und Cornelia Zenner: Uwe Timm. Die Entdeckung der Currywurst. Lehrerheft, 2. überarbeitete Auflage, Rot an der Rot: Krapp&Gutknecht 2011, S. 72 sowie Durzak, Manfred: Die Position des Autors. Ein Werkstattgespräch mit Uwe Timm. In: Manfred Durzak und Hartmut Steinecke (Hrsg.): Die Archäologie der Wünsche. Studien zum Werk von Uwe Timm, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1995, S. 347.

[5] Hier und im Folgenden bezeichnet „Schüler“ logischerweise sowohl Personen weiblichen als auch männlichen Geschlechts. Gleiches gilt in dieser Arbeit auch für Leser, Lerner, Lehrer, Autor und ähnliche Bezeichnungen.

[6] Vgl. Spörl, Uwe: Basislexikon Literaturwissenschaft, Paderborn u.a.: Schöningh 2004, S. 302.

[7] Vgl. Ebd.

[8] Vgl. Ebd. S. 303.

[9] Es wird vom Erzählen der Novelle erzählt.

[10] Vgl. Spörl, Uwe: Basislexikon Literaturwissenschaft, S. 303f.

[11] Vgl. Ebd. S. 302 sowie Beste, Gisela (Hrsg.): Wissensspeicher Deutsch, Berlin: Cornelsen 2004, S. 153.

[12] Beste, Gisela (Hrsg.): Wissensspeicher Deutsch, S. 153. Vgl. auch Schlaffer, Hannelore: Poetik der Novelle, Stuttgart und Weimar: Metzler 1993, S. 12.

[13] Vgl. Spörl, Uwe: Basislexikon Literaturwissenschaft, S. 302 und 304 sowie Mey, Constanze: Uwe Timms „Die Entdeckung der Currywurst“. Sachanalyse und didaktische Reflexion, München: Grin 2005, S. 3.

[14] Durzak, Manfred: Die Position des Autors, S. 347.

[15] Vgl. Krapp, Günter und Cornelia Zenner: Uwe Timm, S. 72.

[16] Durzak, Manfred: Die Position des Autors, S. 348.

[17] Beispielsweise sind es in „Kopfjäger“ eine hölzerne Figur und in „Der Mann auf dem Hochrad“ ein silberner Zahnstocher, die dem jeweiligen fiktiven Erzähler Anlass zum Erzählen geben. Vgl. Schöll, Julia: „Chaos und Ordnung zugleich“. Zum intra- und intertextuellen Verweisungssystem in Uwe Timms Erzähltexten. In: Frank Finlay und Ingo Cornlis (Hrsg.): „(Un-)erfüllte Wirklichkeit“. Neu Studien zu Uwe Timms Werk, Würzburg: Königshausen & Neumann 2006, S. 130f.

[18] Vgl. Kammler, Clemens: Uwe Timm – ein Archäologe des Alltags, S. 6 als auch Germer, Kerstin: (Ent-) Mythologisierung deutscher Geschichte. Erzählstrategien in ausgewählten Romanen Uwe Timms. In: Text + Kritik (195) 2012, S. 41.

[19] Vgl. Durzak, Manfred: Die Position des Autors, S. 348.

[20] Vgl. Ebd.

[21] Vgl. Vogt, Jochen: Erzählen heißt Stricken mit Wörtern, S. 82 sowie Noak, Bettina: Spiel mit der Gattung. Novellencharakteristika von Uwe Timms Die Entdeckung der Currywurst. In: Praxis Deutsch 222 (2010), S. 50 und Gockel, Heinz: Vom ästhetischen Nutzen der Currywurst. In: Friedhelm Marx (Hrsg.): Erinnern, Vergessen, erzählen. Beiträge zum Werk Uwe Timms, Göttingen: Wallstein 2007, S. 226.

[22] Krapp, Günter und Cornelia Zenner: Uwe Timm, S. 72.

[23] Vgl. Durzak, Manfred: Die Position des Autors, S. 348.

[24] Timm, Uwe: Die Entdeckung der Currywurst. Novelle, 17. Auflage, München: dtv 2012, S. 16.

[25] Der Leser hat es demnach insgesamt mit drei Erzählern zu tun.

[26] Vgl. Galli, Matteo: Vom Denkmal zum Mahnmal. Kommunikatives Gedächtnis bei Uwe Timm. In: Frank Finlay und Ingo Cornlis (Hrsg.): "(Un-)erfüllte Wirklichkeit". Neu Studien zu Uwe Timms Werk, Würzburg: Königshausen & Neumann 2006, S. 164 sowie Vogt, Jochen: Erzählen heißt Stricken mit Wörtern, S. 82.

[27] Vgl. Spörl, Uwe: Basislexikon Literaturwissenschaft, S. 306f. Jedoch bleibt eine genaue Definition des Romans genauso problematisch wie die der Novelle.

[28] Vgl. Vogt, Jochen: Erzählen heißt Stricken mit Wörtern, S. 82. Siehe auch Krapp, Günter und Cornelia Zenner: Uwe Timm, S. 12-15, 18-20, 29, 47, 52, 56f., 71f.

[29] Vogt, Jochen: Erzählen heißt Stricken mit Wörtern, S. 81. Vgl. auch Durzak, Manfred: Die Position des Autors, S. 348.

[30] Vgl. Krapp, Günter und Cornelia Zenner: Uwe Timm, S. 72 sowie Steinecke, Harmut: Die Entdeckung der Currywurst oder die Madleine der Alltagsästhetik. In: Manfred Durzak und Hartmut Steinecke (Hrsg.): Die Archäologie der Wünsche. Studien zum Werk von Uwe Timm, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1995, S. 222.

[31] Steinecke, Harmut: Die Entdeckung der Currywurst, S. 223.

[32] Vgl. im Folgenden Schöll, Julia: „Chaos und Ordnung zugleich“, S. 131f. sowie Parr, Rolf: Prospektive und retrospektive Vernetzung. Oder: Was die Romanwelt von Uwe Timm im Innersten zusammenhält. In: Text + Kritik (195) 2012, S. 77.

[33] Vgl. Schöll, Julia: „Chaos und Ordnung zugleich“, S. 132.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Der Novellenbegriff in Uwe Timms "Die Entdeckung der Currywurst"
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Lehrstuhl Fachdidaktik Deutsch)
Veranstaltung
Romane im Deutschunterricht
Note
2,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
23
Katalognummer
V279468
ISBN (eBook)
9783656725169
ISBN (Buch)
9783656725138
Dateigröße
486 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Uwe Timm, Die Entdeckung der Currywurst, Currywurst, Roman, Deutschunterricht, Deutsch, Novelle
Arbeit zitieren
Falk Hesse (Autor), 2013, Der Novellenbegriff in Uwe Timms "Die Entdeckung der Currywurst", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279468

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