Die Entwicklung der Finanzierung der Olympischen Spiele der Neuzeit

The way of financing the Olympic Games and its development


Bachelorarbeit, 2011

64 Seiten, Note: 1,6


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Bibliografische Angaben

Abbildungsverzeichnis

Begriffserklärungen

1 Einführung
1.1 Aufbau der Arbeit
1.2 Fragestellung und Zielsetzung
1.3 Themenwahl / Verwendete Methoden

2 Internationales Olympisches Komitee
2.1 Allgemeines
2.2 Gründung
2.3 Wichtige Organe und ihre Aufgaben
2.3.1 IOC-Session
2.3.2 Die IOC-Mitgliedschaft
2.3.3 Die Olympische Charta
2.3.4 Die Olympische Bewegung
2.3.5 Die Kommissionen
2.4 Kritik am IOC

3 Olympische Spiele als Franchise-Unternehmen

4 Finanzierung der Olympischen Sommerspiele
4.1 Einführung
4.2 Finanzierung durch staatliche Zuschüsse und Spenden
4.2.1 Einführung
4.2.2 Athen
4.2.3 Rom
4.2.4 Montreal
4.2.5 Atlanta
4.3 Finanzierung durch Sponsoren
4.3.1 Einführung
4.3.2 Athen
4.3.3 Rom
4.3.4 Montreal
4.3.5 Atlanta
4.3.6 Sponsoringbeispiel
4.3.7 TOP-Programm
4.3.8 Inlandssponsoring
4.4 Finanzierung durch Berichterstattung/Medien
4.4.1 Allgemein
4.4.2 Athen
4.4.3 Rom
4.4.4 Montreal
4.4.5 Atlanta
4.4.6 Kosten für Übertragungsrechte

5 Zahlenübersicht

6 Schlussbemerkung
6.1 Aktuelle Situation
6.2 Ausblick.

Literaturverzeichnis

Bibliografische Angaben

Tonn, Carolin Elena Ruth - Entwicklung der Finanzierung der Olympischen Spiele der Neuzeit - 2011 - 11 Seiten Verzeichnisse - 54 Seiten Inhalt - Hochschule Mittweida - Fakultät Medien - Bachelorarbeit - 2011

Referat

In meiner Bachelorarbeit geht es um die Entwicklung der Finanzierung der Olympischen Spiele der Neuzeit. Ich werde mich fast ausschließlich mit den Olympischen Sommerspielen beschäftigen. In meiner Arbeit geht es mir darum die Finanzierung einer Sportgroßveranstaltung zu beschreiben und anhand konkreter Jahreszahlen zu vergleichen. Hierbei werde ich bis in das 19. Jahrhundert zurückgehen und die Anfänge der Finanzierung beschreiben.

Mein Ziel ist es deutlich zu machen welche hohe Bedeutung die Finanzierung dieser Sportgroßveranstaltung hat, wie wenig präsent diese in der Gesellschaft, bei Sportlern und den Medien ist und wie sich diese im Laufe des letzten Jahrhunderts entwickelt hat. Mir ist es auch sehr wichtig die aktuelle Situation zu beschreiben und einen Ausblick auf die Zukunftsentwicklung der Olympischen Spiele zu geben. Hierbei werde ich sowohl auf die letzten Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking eingehen als auch die bevorstehenden Spiele von 2012 in London mit einbeziehen.

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Übersicht der Einnahmen des IOC im Zeitraum 1993-2008

Abbildung 2: Verteilung der Einnahmen durch das TOP Programm in Prozent

Abbildung 3: Entwicklung der Anzahl der teilnehmenden Sponsoren

Abbildung 4: Unternehmen im TOP-Programm (1985-2012)

Abbildung 5: Entwicklung des Inlandssponsoring von 1996-2008

Abbildung 6: Anzahl der Länder in denen die Olympischen Spiele übertragen worden sind

Abbildungen 7 und 8: Die Kostenentwicklung für Übertragungsrechte bei den Olympischen Spielen von 1960-2008

Abbildung 9: Entwicklung der Gebühren für die Übertragungsrechte der Olympischen Spiele

Begriffserklärungen

Acer ist ein taiwanisches Computerunternehmen mit einem Jahresumsatz von 17,9 Mrd. US Dollar (2009)

Drachme ist die neuzeitliche ehemalige Griechische Währungseinheit, mir ihr wurde in der Zeit von 1831-2001 bezahlt. Ihre Unterteilung erfolgte in Lepta, 100 Lepta sind eine Drachme. Der Umrechnungskurs ist 1 € = 340,750 GRD bzw. 100 GRD = 0,293470 €

Bernard Madoff (* 29. April 1938 in Queens, New York City) ist ein USamerikanischer Milliardenbetrüger und ehemaliger Finanz- und Börsenmakler. Er war Vorsitzender der Technologiebörse NASDAQ.

COJO steht für Montreal Olympics Jeux Olympiques und bezeichnet das Kanadische Nationale Olympische Komitee der Spiele von 1976 in Montreal

Comcast ist der größte Kabelnetzbetreiber, der zweitgrößte Internetdiensteanbieter und die drittgrößte Telefongesellschaft in den USA

Charilaos Trikoupis (* 11. Juli 1832 in Nafplion (Argolis; † 30. März 1896 in Cannes) war ein griechischer Politiker und ehemaliger Ministerpräsident.

FIFA steht für Fédération Internationale de Football Association (deutsch: Internationale Föderation des Verbandsfußballs) und ist der Weltfußballverband mit Sitz in Zürich, Schweiz

FIS steht für Fédération Internationale de Ski und ist der Internationale Ski-Verband mit Sitz in Oberhofen am Thunersee, Schweiz.

Georgios Averoff (* 1815; † 1899) war ein griechischer

Geschäftsmann und Philanthrop

Als Honoratioren bezeichnet man seit dem 19. Jahrhundert Bürger, die aufgrund ihres herausgehobenen sozialen Status im überwiegend kleinstädtischen Milieu großes Ansehen genießen. Beispiele: Lehrer (Schulmeister), Pfarrer, Richter und Ärzte.

ISL Marketing AG steht für International Sports, Culture and Leisure und ist ein von Horst Dassler (Sohn des Adidas Gründers Adi Dassler) gegründetes Marketingunternehmen aus dem 2001 die heutige FIFA Marketing AG entstanden ist.

Das IOC Executive Board besteht aus dem Präsidenten, vier Vizepräsidenten und zehn weiteren IOC-Mitgliedern. Es hat die übergeordnete Verantwortung für alle Verwaltungsaufgaben, die Finanzen, die internen Regularien und insbesondere für die Handlungsweisen des IOC. Eine der wichtigsten Aufgaben des Executive Boards ist es, die Aufsicht über die Einhaltung der Olympischen Charta wahrzunehmen.

UCI, die Union Cycliste Internationale, ist der internationale Radsport- Verband. Die UCI ist eine Nichtregierungsorganisation, die die nationalen Radsportverbände repräsentiert. Der Sitz der UCI befindet sich in Aigle in der Schweiz

Das Panathinaikon-Stadion, auch als Kallimarmaro bekannt, ist das Olympiastadion der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit im Jahre 1896. Es wurde als Rekonstruktion auf den Fundamenten eines antiken Stadions gebaut und befindet sich im Athener Stadtzentrum.

Piräus ist eine Gemeinde in Attika, ein wichtiges Industriezentrum in Griechenland und der drittgrößter Mittelmeerhafen.

Das Velodrom war der Austragungsort der Bahnradwettbewerbe. Das Straßenrennen war 87 Kilometer lang und führte von Athen nach Marathon und wieder zurück.

1 Einführung

1.1 Aufbau der Arbeit

Die gesamte Arbeit ist mit dem Fokus auf die Entwicklung der Finanzierung der Olympischen Sommerspiele der Neuzeit geschrieben. Zunächst beschäftige ich mich jedoch kurz mit dem Internationalen Olympischen Komitee (kurz: IOC). Hier beginne ich bei der Gründung, erläutere anschließend die Aufgaben und Strukturen und gehe abschließend auf die Kritik am IOC ein. Der Inhalt des Abschnitts „Internationales Olympisches Komitee“ dient lediglich der Einführung, Grundkenntnisse beim Leser setze ich voraus. Im Hauptteil dieser Arbeit widme ich mich der Finanzierung der Olympischen Spiele der Neuzeit und deren Entwicklung. Die Bearbeitung erfolgt in thematischer Reihenfolge. Ich analysiere die Finanzierung durch staatliche Zuschüsse sowie Spenden, Sponsoren und durch die Medienberichterstattung. Jedes der aufgeführten Themengebiete bearbeite ich anhand von vier konkreten Jahreszahlen in dem Zeitraum von 1896 bis 1996. Dabei beschreibe und vergleiche ich die Finanzierung der Ersten Olympischen Spiele der Neuzeit in Athen (1896) sowohl mit der Finanzierung der Spiele von 1960 in Rom und den Spielen von 1976 in Montreal als auch mit den Spielen von 1996 in Atlanta.

Abschließend erläutere ich die aktuelle Situation anhand der Olympischen Sommerspiele von 2008 in Peking und gebe einen Ausblick auf die Zukunftstendenzen anhand des Beispiels der Olympischen Spiele 2012 in London.

Wichtig ist zu sagen, dass das Thema Finanzierung der Olympischen Spiele der Neuzeit sehr breit gefächert ist und es nicht möglich ist, im Rahmen einen Bachelorarbeit die komplette Bandbreite abzudecken. Dem- nach habe ich mich auf die genannten Aspekte und Jahreszahlen beschränkt.

1.2 Fragestellung und Zielsetzung

Die Olympischen Spiele der Neuzeit werden bereits seit mehreren Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten ausgetragen. Im Laufe der Zeit hat sich an ihrem Ablauf, ihrer Bedeutung und ihrer Auswirkungen einiges verändert, sogar der Grundgedanke ist nicht mehr identisch. Ganz eng zusammen hängen diese Entwicklungen und Veränderungen mit der Finanzierung. Keine Olympischen Spielen gleichen den Vorherigen, die Ausrichter entwickeln immer wieder neue Konzepte und Ideen um sich von den bisherigen Veranstaltungen abzuheben und einzigartig zu sein. Grundsätzlich sind die sportlichen Wettbewerbe seit Jahren gleich. Es wird jedoch sehr viel Wert auf das Rahmenprogramm und die Präsentation des Austragungsortes gelegt. Demnach wird hierfür auch sehr viel Geld ausgegeben. Da jedes Land andere Möglichkeiten und Vorstellungen von der Art und dem Ausmaß der Subventionierung der Sportstätten, Infrastruktur und Rahmenveranstaltungen hat, gibt es erhebliche Unterschiede in der Kostenplanung.

Für den Zuschauer ändern sich über die Jahre viele Dinge, jedoch kann kaum jemand hinter die Kulissen schauen. Ich möchte in meiner Arbeit einen solchen Blick ermöglichen und deutlich machen, welch große Bedeutung die Finanzierung an den Olympischen Spielen hat. Vielen Zuschauer ist nicht bewusst, dass sich mit der Zeit auch hinter den Kulissen einiges verändert. Ihnen wird ein atemberaubendes Programm geboten, sowohl vor Ort als auch im Fernsehen. Viele haben die Erwartungshaltung, dass alle vier Jahre Olympische Spiele stattfinden und dies auch immer so bleiben wird. Mit dieser Arbeit möchte ich verdeutlichen, dass hinter all der bunten Show viele finanzielle Entscheidungen stecken, wovon manche alle vier bzw. zwei Jahre auf ein Neues diskutiert und gerechtfertigt werden müssen. Besonders interessant ist der Blick auf die Entwicklung innerhalb eines Jahrhunderts, dies mache ich durch die Darstellung der Ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 in Athen und der Spiele von Atlanta 1996 deutlich. Nach 100 Jahren unterscheiden sich die Spiele erheblich, ganz besonders im Bereich der Finanzierung. Gleich geblieben ist über all die Jahre ein erhebliches Interesse auf Seiten der Bevölkerung.

1.3 Themenwahl / Verwendete Methoden

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Finanzierung eines der wichtigsten Themen bei der Umsetzung einer Sportveranstaltung ist. Kostenpläne werden für jede Veranstaltung benötigt und nicht selten scheitern Konzepte in ihrer Umsetzung aufgrund der nicht umsetzbaren Finanzierung. Da ich meine eigenen Erfahrungen während meiner Trainertätigkeit im Breitensport gewonnen habe, war es reizvoll für mich, dies im Bereich internationaler Sportgroßveranstaltungen zu analysieren.

Ich beschäftige mich mit einem Thema das sehr weit in die Vergangenheit reicht und sehr vielfältig ist. Deshalb konzentriere ich mich auf einen Schwerpunkt. Ich beschäftige mich in dieser Arbeit mit der Finanzierung der Olympischen Spiele der Neuzeit. Um die Finanzierung darzustellen beleuchte ich besonders die Punkte Spenden, Sponsoren und die Medienberichterstattung.

Neben Büchern habe ich meine Informationen aus Hörbüchern, Filmen und dem Internet. Eine detaillierte Auflistung aller verwendeten Quellen ist im Quellenverzeichnis in Kapitel 7 zu finden.

2 Internationales Olympisches Komitee

2.1 Allgemeines

Das Internationale Olympische Komitee, das trotz der deutschen Abkürzung IOK oftmals auch in dem deutschsprachigen Raum als IOC abgekürzt wird, ist ein im Handelsregister eingetragener Verein. Es handelt sich um eine nichtstaatliche Organisation, die die Schirmherrschaft über die Olympische Bewegung (Erklärung siehe Kapitel 2.3.5.) hält. Alle Rechte an den Olympischen Symbolen wie Hymne und Symbole, sowie an den Spielen selbst, liegen vollständig beim IOC. Das IOC organisiert und betreut die Olympischen Sommer- und Winterspiele unter der Leitung des aktuellen Präsidenten Jacques Rogge. Als weitere Aufgaben beschreibt Frenzen (1988) die Anleitung und Inspiration innerhalb der olympischen Ideale, um damit die Freundschaft zwischen den Sportlern aller Länder zu fördern und zu festigen.1

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) ist bei seiner Vollversammlung im Juli 2011 im südafrikanischen Durban von 110 auf 113 Mitglieder gewachsen.2 Neben dem IOC gibt es 205 Nationale Olympische Komitees (NOK), diese sind in der Association of National Olympic Committees (ANOC) vereint. Generalversammlungen der ANOC finden alle zwei Jahre statt. Die NOKs vertreten die Interessen der jeweiligen Länder im IOC, sie repräsentieren und organisieren die Olympische Bewegung auf nationaler Ebene. In Deutschland haben das „Nationale Olympische Komitee für Deutschland“ und der „Deutsche Sportbund“ im Jahr 2006 fusioniert, so dass eine Dachorganisation, der „Deutsche Olympische Sportbund“ (DOSB), entstanden ist.3

2.2 Gründung

Der grundlegende Gedanke der Wiederbelebung der Olympischen Spiele der Antike ( war, dass der französische Pädagoge und Historiker Pierre de Coubertin Völker und Nationen der ganzen Welt näher zueinander bringen wollte und mit Hilfe des Sports Vorurteile und nationale Egoismen überwinden wollte um so zum Weltfrieden und der internationalen Verständigung beizutragen. Diese internationalen Spiele unter dem Schutz des Altertums sollten die Gelegenheit bieten sich im friedlichen Wettkampf zu begegnen um Gegensätze und Ängste abzubauen. Eine Zielsetzung die auf Frieden und Völkerverständigung abzielte. Seine Vision war die eines Amateursports, der Gesundheit und Kraft als Ausgleich zur geistigen Erziehung fördern sollte. Grundstein für diese Vorhaben war der Internationale Sportkongress vom 16.- 23. Juni 1894 in Paris. Ursprünglich lautete das Hauptthema dieser Veranstaltung „Das Studium und die Verbreitung der Prinzipien des Amateurismus“. Wenige Tage vor Beginn der Veranstaltung änderte Coubertin den Tagungstitel jedoch in „Kongress für die Wiederaufnahme der Olympischen Spiele“.

Am 16. Juni trafen sich 2000 Personen im Amphitheater der Sorbonne zur Eröffnung des Kongresses. Die ausländische Beteiligung hielt sich in Grenzen, lediglich 20 Vertreter aus 9 Ländern waren anwesend, viele Nationen blieben komplett fern, so auch Deutschland. Eine von Coubertin gegründete Kommission beschäftigte sich während des Kongresses ganz konkret mit der Wiederaufnahme der Olympischen Spiele. Coubertins Absicht war es, die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1900 im Rahmen der Weltausstellung in Paris stattfinden zu lassen. Der griechische Literat Demetrius Vikelas schlug jedoch vor bereits 1896 mit der Wiederaufnahme in Athen zu beginnen. Der Grieche konnte sich durchsetzen, jedoch wurde der Beschluss erst am letzten Kongresstag gefällt. Dies führte dazu, dass der 23. Juni 1894 als offizielles Gründungsdatum des IOC angesehen wird.

Als erster Präsident wurde der Grieche Vikelas bestimmt. Auffällig war, dass kein deutscher Vertreter im IOC vertreten war. Coubertin konnte sich der feindlichen Einstellung der meisten Franzosen Deutschland gegenüber, bedingt durch den Deutsch-Französischen Krieg (1870-1871), nicht entziehen. Als im Zuge der Vorbereitungen für die ersten Spiele der Neuzeit in Athen in Deutschland das „Nationale Olympische Komitee“ gegründet wurde, musste auch Coubertin einsehen, dass ein deutscher Vertreter in das IOC aufgenommen werden sollte. Es war jedoch nicht Coubertin selber, sondern der Grieche Vikelas der den deutschen Chemiker und Unternehmer Willibald Gebhardt im Januar 1896 zum IOC- Mitglied ernannte. Zum Zeitpunkt der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 in Athen bestand das IOC aus 15 Mitgliedern.

Am ersten Tag nach den Olympischen Spielen 1896 übernahm Coubertin das Amt des Präsidenten, da die nächsten Spiele 1900 in Paris stattfinden würden. Es galt die Regel, dass das Land, in dem die nächsten Olympischen Spiele stattfinden werden, den Präsidenten stellte. Nachdem die ersten Spiele der Neuzeit ein überraschender Erfolg waren, enttäuschten die Spiele in Paris. Ebenso war die Frage des Austragungsortes für die Spiele 1904 ungeklärt, lediglich das Land, USA, stand fest. Dies führte dazu, dass Coubertin weiterhin Präsident blieb und sich mit der Problematik auseinander setzen musste. Auch in den folgenden Jahren waren seine Meinung und seine Entscheidungen immer wieder gefragt, so dass das Amt des Präsidenten an seine Person gebun- den wurde. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 bot Coubertin Frankreich Unterstützung an, in dem er Propagandavorträge für die Armee in Schulen hielt. Die drohenden Kriegsfolgen in Frankreich führten dazu, dass Coubertin den Sitz des IOCs von Paris nach Lausanne verlegte. Kom- missarisch übertrug er die Präsidentschaft in den Jahren 1916-1919 auf den Vizepräsidenten, den Schweizer Godefroy de Blonay. Hauptgrund hier- für war, dass Coubertin es nicht mit seiner Würde als IOC-Präsident verein- baren konnte, eine französische Armeeuniform zu tragen.

1925 übergab Coubertin das Amt des IOC-Präsidenten an den Belgier Henri de Baillet-Latour und wurde zum Ehrenpräsident auf Lebenszeit ernannt. Mittlerweile ist die Wahl des Präsidenten klar geregelt, die Wahl erfolgt auf der IOC-Session (siehe Kapitel 2.3.1) durch die IOC-Mitglieder anhand einer geheimen Wahl. Im Regelfall sind bei Wiederwahl bis zu zwei Amtsperioden möglich, wobei die erste acht Jahre und die zweite vier Jahre andauert. Eine dritte Amtszeit ist nicht vorgesehen. Als Person repräsentiert der IOC-Präsident das Internationale Olympische Komitee bei allen offiziellen Anlässen.4

2.3 Wichtige Organe und ihre Aufgaben

2.3.1 IOC-Session

Das oberste Organ des Internationalen Olympischen Komitees ist, zumindest rechtlich gesehen, die IOC-Session. Es handelt sich hierbei um eine jährlich abgehaltene ordentliche Versammlung aller Mitglieder des IOCs. In Jahren in denen Olympische Spiele stattfinden findet diese zweimal statt. Es werden nicht nur der Präsident und das IOC Executive Board (Begriffserklärung) gewählt, sondern alle Mitglieder, so auch die Ehrenmitglieder und Ehrenpräsidenten des IOCs. Die Aufgabe die in der Öffentlichkeit am bekanntesten ist und am meisten beachtet wird, ist die Wahl der Gastgeberstädte für die Spiele. Jedoch werden auch Beschlüsse über Änderungen und Ergänzungen der Olympischen Charta (siehe 2.3.3) in der IOC-Session gefasst. Neben der ordentlichen Versammlung kann eine außerordentliche Versammlung durch den Präsidenten oder auf schriftlichen Antrag von einem Drittel der Mitglieder einberufen werden. Als erste IOC-Session wird der Internationale Sportkongress im Juni 1894 gelistet, da dies der Beginn der Olympischen Spiele der Neuzeit war.5

2.3.2 Die IOC-Mitgliedschaft

In den Anfangsjahren war es allein Coubertin überlassen die Mitglieder des IOC zu benennen. Er wählte überwiegend Personen zu denen er privaten Kontakt hatte und die in ihren Heimatländern einen angesehenen Status hatten. Seiner Meinung nach waren sie allein in der Lage die Olympische Idee in den jeweiligen Ländern zu verbreiten. Bevor es zu der heutigen Regelung gekommen ist, bei der die Mitglieder des IOC auf Vorschlag des IOC Executive Board in der jährlichen IOC-Session für jeweils acht Jahre gewählt werden, wurden die Mitgliedsposten von den bestehenden Mitgliedern gewählt. Coubertin hatte diese Art Selbstrekrutierung gewählt um die Unabhängigkeit des IOC zu wahren. Alle Mitglieder galten nicht als Vertreter ihres Landes im IOC sondern vielmehr als IOC-Vertreter in ihren Heimatländern. Ihre Aufgabe war es, das IOC in ihrem Heimatland zu vertreten und die Idee der Olympischen Spiele zu verbreiten. Dadurch, dass sehr viele Aristokraten, Honoratioren (Begriffserklärung) und Akademiker von den vorherigen Mitgliedern gewählt wurden, stieg das Durchschnittsalter der Mitglieder innerhalb von 86 Jahren rapide von 38 auf 67 Jahre. Im Zuge dessen wurde 1999 eine Altersbeschränkung auf 70 Jahre eingeführt. Wurde ein Mitglied jedoch vor Eintritt dieser Regel gewählt, liegt das Alterslimit bei 80 Jahren. Für Mitglieder die vor 1966 gewählt wurden gibt es keine Altersbeschränkung. Eine weitere Einschränkung bei der Besetzung des IOC ist folgende: Die Anzahl der aktiven Sportler oder die Anzahl der Personen, die ein leitendes Amt in einer internationalen Sportorganisation bekleiden, ist jeweils auf 15 beschränkt. Jedes Mitglied leistet bei der Aufnahme einen Eid, in dem es sich den Inhalten der Olympischen Charta verpflichtet und seine Unterstüt- zung für die Olympische Bewegung zusichert.6

2.3.3 Die Olympische Charta

Zu Beginn der Olympischen Spiele der Neuzeit waren die Grundlagen für die Handlungen in einfachen Statuten und Bestimmungen festgelegt. 1924 wurden nach einer IOC-Session in Rom die Beschlüsse erstmals sys- tematisch zusammengefasst. So entstand das erste Regelwerk, das sich mit dem Ablauf der Olympischen Spiele beschäftigte und verbindliche Vor- gaben für die internationalen Sportverbände und Organisationskomitees enthielt. Schon damals wurde der Begriff „Olympische Charta“ für dieses Regelwerk verwendet. Die Olympische Charta ist die zusammenfassende Gesetzesregelung der vom IOC angenommenen Grundprinzipien, Regeln und Durchführungsbestimmungen. Nach ihr richten sich die Organisation und die Tätigkeiten der Olympischen Bewegung (siehe 2.3.4.), auch legt sie die Bestimmungen zur Feier der Olympischen Spiele fest. Die in der Charta formulierten Zulassungsbedingungen für die Olympischen Spiele und die Regelung über die Verwertung der Medienrechte und der mit ihnen zusammenhängenden Zeichen und Produkte wirken bis in den nationalen Rechtsraum hinein. Das gilt insbesondere auch für das strikte Verbot des Dopings.7 Mittlerweile handelt es sich bei der Olympischen Charta um ein fünf Kapitel und 61 Artikel umfassendes Werk in französischer und englischer Sprache, wobei die französische Version bei Unklarheiten oder Verständnisdebatten immer Vorrang hat. Übersetzungen in andere Sprachen, auch ins Deutsche, werden zu jeder IOC-Session vorgenommen. 8

2.3.4 Die Olympische Bewegung

Die Olympische Bewegung setzt sich zusammen aus einer Vielzahl nationaler und internationaler Sportorganisationen und -verbänden, anerkannter Medienpartner sowie Athleten, Betreuern, Schiedsrichtern und jeder anderen Person oder Organisation, die sich zur Einhaltung der Olympischen Charta verpflichtet hat. Zu ihnen gehören unter anderem:

- Internationale Sportverbände wie z.B. die FIFA (Begriffserklärung), die FIS (Begriffserklärung) oder die UCI (Begriffserklärung), sie sind für die Einhaltung der Regeln in ihren jeweiligen Sportarten zuständig.
- Nationale Olympische Komitees, sie vertreten das IOC in den einzelnen Mitgliedsländern und selektieren die Athleten, die an den Spielen teilnehmen.
- Organisationskomitees der Olympischen Spiele, sie planen und überwachen die Durchführung der Veranstaltungen in den einzelnen Olympiastädten. Sie bestehen nur ein paar Jahre und werden jeweils nach Ende der Veranstaltung aufgelöst, sobald der offizielle Schlussbericht vorliegt.9

Der Grundstein für die Olympische Bewegung wurde bereits von Pierre de Coubertin gelegt. Er verband den neu erschaffenen Begriff „Olympismus“ mit philosophischen Gedanken. Der „Olympismus“ soll die körperliche Stärke, die Willenskraft und den schöpferischen Geist des Menschen zu höchster Perfektion führen. Diese Perfektion könnte nur in echter sportlicher Gesinnung während friedlicher Wettkämpfe unter Beteiligung aller Völker und Nationen zum Ausdruck gebracht werden. Dieser von Coubertin gelebte philosophische Gedanke wurde auch von dem IOC als Grundlage für das weitere Handeln genutzt. Von Anfang an war es die selbst gestellte Aufgabe des IOC die Olympische Bewegung zu verbreiten und voranzutreiben. Das oberste Ziel dabei ist es einen Beitrag zum Aufbau einer friedlichen und gerechten Welt zu leisten, indem der Sport ohne jegliche Diskriminierung die Jugend der ganzen Welt im Sinne von Freundschaft, Solidarität und Fairplay zusammenführt. Zu den Hauptaufgaben gehören folgende:

- Die Entwicklung derjenigen körperlichen und moralischen Qualitäten zu fördern, welche die Basis des Sporttreibens darstellen.
- Kooperation mit öffentlichen und privaten Organisationen zur Integrierung des Sports als Nutzen für die Menschheit.
- Kampf gegen jede Form von Diskriminierung.
- Widerstand gegen alle Formen kommerzieller Ausbeutung des Sports und der Athleten.
- Unterstützung der ethnischen Werte im Sport und des Fair Plays.10

2.3.5 Die Kommissionen

Wie bereits erwähnt ist das IOC für sehr viele unterschiedliche und bedeutsame Aufgaben verantwortlich. Um allen Aktivitäten gerecht zu werden wurden einzelne Kommissionen gegründet. Bereits bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 gab es Kommissionen für unterschiedliche Aufgabenbereiche. Damals wurden unter anderem für die unterschiedlichen Sportarten Kommissionen gebildet, so gab es zuständige Kommissionen für Nautische Wettkämpfe, Schießen, Fechten und Rasenspiele, aber auch eigene Kommissionen für die Herrichtung und Erneuerung des Panathenäischen Stadions und des Empfangs der Teilnehmer/innen.

In den Kommissionen sind nicht nur Mitglieder des IOC, sondern neben Vertretern aus Sportorganisationen und den Nationalen Olympischen Komitees, auch Athleten, technische Experten und Ratgeber vertreten. Die Kommissionen werden von dem Präsidenten des IOCs eingesetzt, die Berichte hingegen werden dem Executive Board vorgelegt. Heutzutage gibt es zum Beispiel Kommissionen für die Finanzen, die Medizinische Abteilung, die Medienrechte und für das Olympische Programm.11

2.4 Kritik am IOC

Schon in den Anfangsjahren war das IOC von Krisen bedroht. Diese bestanden vorwiegend in der ablehnenden Haltung vieler Nationen gegenüber der Olympischen Bewegung. Bereits 1906 stand das IOC am Rande der Bedeutungslosigkeit, nachdem die Spiele 1900 und 1904 einen enttäuschenden Verlauf nahmen und Griechenland, ermutigt durch den Erfolg der Zwischenspiele 1906, die Olympischen Spiele dauerhaft für sich beanspruchte. Der Erste Weltkrieg drohte das IOC, das für eine Völkerverständigung durch friedliche internationale Zusammenkünfte eintrat, zu zerschlagen. Das Überleben des IOC war nur Coubertin zu verdanken, der den Sitz des IOC in die S1chweiz verlegte. Die Olympischen Spiele gerieten immer mehr in den Brennpunkt politischer Interessen. Insbesondere in der Zeit des Kalten Krieges, der mit diversen Boykotten der Olympischen Spiele von einzelnen Staaten verbunden war, sah sich das IOC außer Stande, aber auch nicht Willens, auf die verschiedenen Parteien Einfluss zu nehmen. Mit dieser Neutralität sollte die Olympische Bewegung geschützt werden.

Viel gefährlicher war für das IOC jedoch eine innere Krise, die ihren Höhepunkt 1998 erreichte, als öffentlich bekannt wurde, dass mehrere IOC- Mitglieder vom Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele 2002 in Salt Lake City bestochen wurden, um bei der Wahl des Austragungsortes die Stimmen dieser Mitglieder zu erhalten. Schon vorher wurde die Kritik laut, dass unter der Präsidentschaft des Spaniers Juan Antonio Samaranch das IOC zu autokratisch geführt und der Korruption kaum Einhalt geboten werde. Samaranch berief eine Kommission zur Aufklärung der Korruptionsaffäre. Einige Wochen später wurden die schuldigen Mitglieder bestraft. Sechs Mitglieder wurden auf Lebenszeit ausgeschlossen, vier Mitglieder sollten zurücktreten und zehn offizielle Verwarnungen wurden ausgesprochen. Eine Modernisierung des IOC war unausweichlich. Tatsächlich brachte bereits im folgenden Jahr die IOC-Session radikale Entscheidungen. Die Offenlegung der Finanzen, eine erhöhte Transparenz, und die Öffentlichkeit bei den Sitzungen waren erste sichtbare Konsequenzen des Skandals.12

3 Olympische Spiele als Franchise-Unternehmen

Um das System der Olympischen Spiele zu verdeutlichen, lässt sich ein guter Vergleich mit einem Franchise-Unternehmen ziehen. Die Aufgabe der Austragungsstädte ist es, das Konzept der Olympischen Spiele mit all ihren Symbolen, Traditionen, Ritualen und Abläufen auf die jeweilige Stadt zu übertragen und dabei eine gewisse Konstanz zu gewährleisten. Im übertragenen Sinn ist der Ablauf ähnlich wie bei einer Fastfood-Kette. Nach festgelegter Rezeptur, im Fall der Spiele ist es die Olympische Charta, wird produziert.

Der Engländer Michael Payne war lange Zeit hauptamtlicher Marketingchef des IOC und hat Anfang der 80er Jahre, nachdem sich die Olympischen Spiele dem Kommerz geöffnet hatten, die Grundsätze der olympischen Vermarktung ausgearbeitet:

“ Franchise ist eine sehr gute Beschreibung. Das IOC ist der Franchisegeber - die Organisationskomitees, Austragungst ä dte und -l ä nder sind die Franchisenehmer. Das Gesch ä ft der Vertragspartner besteht darin, erfolgreiche Olympische Spiele auszurichten. Ich habe das oft so beschrieben. Wenn man es einem Au ß enstehenden erkl ä ren soll, passt dieses Franchisemodell ziemlich genau. ” 13

Im Vertrag mit dem Olympiaausrichter heißt es, dass der Franchisenehmer grundsätzlich das volle finanzielle Risiko trägt. Das IOC verlangt zum Beispiel folgendes:

- Die Verpflichtung, alle Sicherheits-, medizinischen-, Zoll- und andere regierungsbezogenen Dienstleistungen bereitzustellen, ohne dass dem Organisationskomitee (OCOG) Kosten entstehen.
- Die Verpflichtung, alle den öffentlichen Behörden gehörenden sportlichen und nicht-sportlichen Veranstaltungsorte dem OCOG zur Verfügung zu stellen, entweder kostenlos oder für Mietkosten, die vorher durch das IOC genehmigt werden müssen.
- Eine Bürgschaft für die Übernahme eines möglichen wirtschaftlichen Verlustes im OCOG-Etat.
- Die Verpflichtung, die Entwicklung der Infrastruktur zu übernehmen und zu finanzieren.

Wegen finanzieller Probleme wurden erst einmal Olympische Spiele zurückgegeben: In einem Referendum stimmten im November 1972 die Bürger des US-Bundesstaates Colorado gegen eine Finanzierung aus Steuermitteln. Also gab Denver die Winterspiele 1976 zurück, die dann in Innsbruck ausgetragen wurden. Derartige Unfälle können sich heute nicht wiederholen, obgleich die Kosten exorbitant steigen - dafür sorgt das IOC in seinem Regelwerk, das Volksentscheide praktisch ausschließt.

Helmut Digel, Sportwissenschaftler und -funktionär, sowie langjähriger Vizepräsident des Nationalen Olympischen Komitees, zu der Thematik:

“ Das IOC ist gut beraten, wenn ein Modell f ü r die olympische Bewegung entwickelt wird, dass auch eine Nation mit 20 Millionen Einwohnern Olympische Spiele ausrichten kann. Wenn man Olympische Spiele nicht auch in der Schweiz oder in Br ü ssel ausrichten kann, dann ist die olympische Idee f ü r meine Begriffe in Frage gestellt. Ich glaube, genau daran muss man es messen. Dass man mit diesen 10.500 Athleten und dem Medienaufwand, den man mit Olympischen Spielen verbindet, einen Weg sucht, der auch machbar ist unter dem Aspekt kleinerer Verh ä ltnisse. Dann hat die olympische Bewegung eine Zukunft. ”

In einer Zeit in der Gigantismus und Kommerzialisierung im Vordergrund stehen ist Digel nahezu alleine mit dieser Ansicht. Selbst IOCPräsident Rogge ist mit seinem ursprünglichen Plan, die Spiele kleiner und feiner zu machen, gescheitert.14

[...]


1 Frenzen, Karl-Heinz, 1988, Olympische Spiele, S. 14

2 www.focus.de/sport/olympia-2012/olympia-sportpolitik-ioc-waechst-in-durban-auf-113- mitglieder_aid_644160.html, aufgerufen am 23.07.2011

3 www.dosb.de

4 Chappelet, Jean-Loup, 2008, The International Olympic Committee and the Olympic system: the governance of world sport

5 Frenzen, Karl-Heinz, 1988, Olympische Spiele, S. 27

6 Kluge, Volker, 1997, Olympische Sommerspiele, Athen 1896-Berlin 1936

7 www.dosb.de/de/olympia/olympische-spiele/olympische-charta/ aufgerufen am 23.7.2011

8 www.olympischeerziehung.de/media/modul/m1_3_1.pdf aufgerufen am 3.7.2011

9 Factsheet: Roles and responsibilities during the Olympic Games. IOC, Februar 2008

10 www.olympic.org/Documents/Reports/EN/en_report_671.pdf

11 Kluge, Volker, 1997, Olympische Sommerspiele, Athen 1896-Berlin 1936

12 Chappelet, Jean-Loup, 2008, The International Olympic Committee and the Olympic system: the governance of world sport

13 www.jensweinreich.de/2009/05/07/finanzierung-olympischer-spiele-wir-sind-ein-privilegiertes- volkchen/

14 www.jensweinreich.de/2009/05/07/finanzierung-olympischer-spiele-wir-sind-ein-privilegiertes- volkchen/

Ende der Leseprobe aus 64 Seiten

Details

Titel
Die Entwicklung der Finanzierung der Olympischen Spiele der Neuzeit
Untertitel
The way of financing the Olympic Games and its development
Hochschule
Hochschule Mittweida (FH)
Note
1,6
Autor
Jahr
2011
Seiten
64
Katalognummer
V279475
ISBN (eBook)
9783656730538
ISBN (Buch)
9783656730521
Dateigröße
647 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Preisvorstellungen: 19,95 EUR pro Exemplar
Schlagworte
entwicklung, finanzierung, olympischen, spiele, neuzeit, olympic, games
Arbeit zitieren
Carolin Tonn (Autor), 2011, Die Entwicklung der Finanzierung der Olympischen Spiele der Neuzeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279475

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