Neurobiologie. Zusammenfassung für das mündliche Abitur


Zusammenfassung, 2013
6 Seiten

Leseprobe

Neurobiologie

Einführung

- Sinneszellen sind selektivà reagieren nur auf bestimmte Reize
- Bsp: Sinneszellen in der Nase auf Gerüche, im Auge auf Licht etc.
- Reize lösen Erregungen aus, welche zum Gehirn geleitet werden
- die dahin leitenden Nervenfasern sind sensorisch/afferent
- Gehirn verarbeitet Erregungen, speichert und vergleicht sie
- Gehirn & Rückenmark sind Zentralnervensystem (ZNS)
- ZNS löst Verhalten aus durch Aussenden von Erregungen an Muskeln
- vom Gehirn wegleitende Nerven sind motorisch/efferent
- motorisch bestimmte Strukturen (Bsp: Muskeln) heißen Effektoren
- Erregungen sind elektrisch
- Änderungen der Gehirnaktivität sind messbar

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das Neuron

- Neuron = Nervenzelle à wichtigstes Element des Nervensystems
- erzeugen, verarbeiten und leiten elektrische Erregungen weiter
- unterscheiden in Form, Verzweigung und Ausdehnung
- wenige Mikrometer bis einen Meter lang
- einheitlicher Bauplan trotz Vielfalt
- Nerv: von Bindegewebe umgebenes Bündel von Nervenfasern
- Nervenfaser: Axon mit umgebenden Hüllfasern
- Neuron: meist verzweigte Zelle mit langen Fortsetzungen
- gegliedert in Zellkörper (Soma) und Zellfortsätze
- Soma enthält Zellkern
- Zellfortsätze unterscheiden in Dendrit und Axon
- Dendrit: oft verzweigte Fortsätze, verjüngen mit jeder Gabelung à leiten Erregungen zum Soma hin
- Axon: wesentlich länger, meist nur eins pro Neuron à leiten Erregungen vom Soma weg
- Axonhügel: Ursprungsbereich des Axons, kegelförmig
- viele Axone verzweigen sich am Ende
- Verdickung an den Axonenden (Endknöpfe) bilden Synapsen (Verbindungen)
- Synapsen übertragen Erregung auf andere Neurone oder Muskelfasern
- Neurone sind von Hüllzellen umgeben: Gliazellen
- 10 mal mehr Gliazellen als Neurone
- stützen und ernähren Neurone; elektrische Isolation
- spezialisierte Hüllzellen (Myelin) um Axone bei Wirbeltieren
- umschlingen als Markscheide das Axon bei Entstehung
- Markscheide & Axon sind Nervenfaser
- gebündelte, von Bindegewebe umgebene Nervenfasern sind ein Nerv

Die Biomembran

- grenzt Zellen von der Umgebung ab
- immer gleiche Grundstruktur (anderes Wort: Elementarmembran)
- Lipiddoppelschicht: doppelte Schicht aus Phospholipidmolekülen
- unpolare Kohlenwasserstoffketten sind zum Innern ausgerichtet
- die polaren Enden mit Phosphatgruppe nach außen
- durch Membran: unterschiedliche Konzentration innerhalb & außerhalb
- Konzentrationsunterschied beim Neuron für Weiterleitung wichtig
- spezifische Proteine in Membran eingebettet
- periphere Membranproteine: auf Membranoberfläche; durch Ionenbindungen und Wasserstoffbrücken mit Membran verbunden
- integrale Membranproteine: verbinden außen und innen; durch sie werden Stoffe durch transportiert
- unpolare Moleküle erreichen die andere Seite leicht
- größere Moleküle/Ionen brauchen Hilfe von integralen Proteinen
- passiver Transport: von hoher Konzentration zu niedriger (keine Energie)
- aktiver Transport: von niedriger zu hoher; nur unter Energieaufwand
- Ionenkanäle: integrale Tunnelproeine; werden durch elektrische oder chemische Auslöser geöffnet/geschlossen; passiver Transport
- Carrier: bei Uniport nur in Richtung des Konzentrationsgefälle (passiv)
- aktiv: primär oder sekundär aktiv
- primär aktiver Transport direkt mit energetischen Vorgängen verbunden
- Energie stammt aus ATP-Molekül
- Natrium-Kalium-Pumpen: unter ATP-Verbrauch werden Na+-Ionen aus Nervenzelle in interzelluläre Flüssigkeit abgegeben
- gleichzeitig gelangen K+-Ionen in das Innere der Zelle (umgekehrt)
- àungleiche Verteilung der Ionen; nötig für Funktion der Nervenzelle
- sekundär aktiver Transport: Moleküle entweder in gleiche Richtung (Symport) oder in entgegengesetzte Richtungen (Antiport) transportiert
- ein Molekül wird immer in Richtung des Gefälles, eines entgegengesetzt transportiert à bei gleichem Konzentrationsgefälle Antiport usw.

Das Ruhepotential

- bei nicht erregtem Axon liegt keine Spannung vor
- bei elektrischem Reiz liegt Spannung vor à Membranpotential
- Spannung bildet sich zwischen Außenseite und Innenseite des Axons, weil unterschiedliche Konzentrationen der Ionen vorliegen
- außen wird immer als 0 definiert
- Spannung liegt vor, weil unterschiedliche Konzentrationen von positiv und negativ geladenen Ionen vorliegen
- Ruhepotential basiert auf K+-Ionen, Na+-Ionen und Cl—Ionen
- Ionen diffundieren nur bedingt, da Membran selektiv permeabel ist
- enthält selektive Ionenkanäle
- im Ruhezustand sind hauptsächlich K+-Ionen-Kanäle geöffnet
- K+-Ionen wandern von innen nach außen
- durch die folgende Ladungstrennung entsteht ein elektrisches Feld
- da zwei Kräfte auf Ionen einwirken, führt es letztendlich zu einem Gleichgewicht à Ruhepotential
- da trotzdem manchmal Ionen diffundieren, muss durch Energieaufwand die Natrium-Kalium-Pumpe eingesetzt werden
- Na+-Ionen werden aus der Zelle und K+-Ionen in die Zelle transportiert

[...]

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Details

Titel
Neurobiologie. Zusammenfassung für das mündliche Abitur
Veranstaltung
Neurobiologie
Autor
Jahr
2013
Seiten
6
Katalognummer
V279655
ISBN (eBook)
9783656733898
Dateigröße
513 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
neurobiologie, zusammenfassung, abitur
Arbeit zitieren
Sarah Fuhrken (Autor), 2013, Neurobiologie. Zusammenfassung für das mündliche Abitur, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279655

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