Stoffwechselphysiologie. Zusammenfassung für das mündliche Abitur


Zusammenfassung, 2013
5 Seiten

Leseprobe

Stoffwechselphysiologie

Lernzettel Biologie, 1. Semester

Brown’sche Molekularbewegung: zufällige Bewegung der Moleküle

Osmose: Wasser dringt durch semipermeable Membran

Plasmolyse: Wasser wird aus der Zelle gezogen

Deplasmolyse: Wasser strömt in die Zelle

isotonisch: ausgeglichener Zustand

exergonisch: Reaktion, bei der Energie abgegeben wird

Synthase: braucht keine Energie

Synthese: braucht Energie

Dissimilation: Abbauprozess

oxidieren: ein Molekül gibt Elektronen ab und wird oxidiert

reduzieren: ein Molekül nimm Elektronen auf und wird reduziert

Elektronenüberträger: NAD+ , NADP+ und FAD (Cosubstrate)

Lipide (Fette)

- Hauptenergiereserve
- aus Glycerin und Carbonsäuren
- Fette werden in Glycerin und Fettsäuren gespalten
- Glycerin wird mit Glykolyse abgebaut, Fettsäure wird zu Acetyl-CoA

Proteine

- steuern als Enzyme den Stoffwechsel
- übermitteln & empfangen Körpersignale als Hormone & Rezeptoren
- bilden Hämoglobin zum Transport von Sauerstoff
- dienen als Antikörper
- Baustoffe für Gewebe und Zellgerüste
- meistens mit Endsilbe –in (Glycin, Phenylalanin)

Aminosäuren:

- Grundbausteine der Proteine
- 20 verschiedene
- besteht aus Aminogruppe (-NH2), Carboxylgruppe(-COOH) und Restgruppe (R)
- Restgruppe kann polar oder unpolar sein
- durch Restgruppe unterscheiden sich verschieden Aminosäuren

Hemmung:

- Alosterische:
- Substrat passt durch Konfirmationsänderung nicht mehr
- Kompetative:
- Verdrängung des Substrates (Platz besetzt)

DNA ( Desoxyribonucleinsäure)

- Zucker, Base, Phosphat
- 4 Basen (Adenin, Thymin, Cytosin, Guanin)
- Doppel-Helix
- Zucker (5C) + Phosphat à Nucleosid
- Nucleosid + Base à Nucleotid

Replikation

- Verdopplung der DNA
- Konstruktion eines zum Mutterstrang identischen Stranges
- Voraussetzung für Zellteilung

Transkription

- an DNA-Matrizenstrang wird RNA-Kopie erstellt (Gegenstück)
- genetische Info wird beweglich & kann Kern verlassen
- m-RNA hat Base U statt T

Translation

- nach RNA-Vorlage wird aus Aminosäuren ein Polypeptid synthesiert

Stoffwechsel der Zelle

Zelle:

- Procyte: Einzeller, wenige Organellen, DANN liegt frei vor, kein Zellkern, kaum Kompartimente, Zellatmung durch Falten in der Membran à Thylakoide
- Eucyte: Pflanzen & Tiere
- Cytoplasma: umgibt die Organellen
- Nucleus: Zellkern
- durch Kompartimente werden Reaktionsräume gebildet
- pflanzliche Zelle besitzt Zellwand, Chloroplasten und Vakuole

Zellkern:

- Doppelmembran mit Membranzwischenraum
- Membran an einigen Stellen unterbrochen als Verbindung
- „Kommandozentrale“ der Zelle
- Zellteilung: DNA verdoppelt sich im Kern à Replikation
- Transkription: genetische Information wird im Kern in mRNA umgeschrieben
- Translation: RNA wird im Zellplasma während Proteinbiosynthese in Proteine übersetzt

Endoplasmatisches Retikulum

- abgekürzt ER, ist ein Membransystem
- durchzieht das Cytoplasma
- umschließt Innenräume à Zisternen in denen Stoffe gelagert werden
- am rauen ER befinden sich Ribosomen

- Vesikel können abgeschnürt werden, um Stoffe zu transportieren

Ribosom

- Ort der Proteinbiosynthese (bilden Proteine)
- besitzen keine Membran

Mikrotubuli

- keine Membran
- Bestandteil des Cytoskeletts

Dictyosomen (in Gesamtheit: Golgi-Apparat)

- Membranzisternen
- enthalten hauptsächlich Proteine

- Golgi-Vesikel können abgeschnürt werden

Chloroplast

- zwei Membranen à zwei Kompartimente
- innere Membran umschließt Stroma und bildet Thylakoide
- ein Stapel Thylakoide heißt Granum
- besitzen eigene DNA
- Thylakoidmembran enthält Chlorophylle und Carotinoide
- Ort der Fotosynthese

Mitochondrium

- zwei Membranen à zwei Kompartimente
- innere Membran ist stark gefaltet und bildet Cristae (Einstülpungen)
- Ort der Zellatmung
- ATP wird aufgebaut („Kraftwerk“ der Zelle)

Lysosomen

- enthalten Verdauungsenzyme zum Abbau von Zellmaterial

Mikrofilamente

- fadenförmig
- Aktin- und Myosinfilamente
- wichtig für Muskelkontraktion

Zellwand

- aus Zellulose, bei Pflanzenzelle
- bei Zellteilung entsteht zunächst Mittellamelle
- Tüpfel ermöglichen Austausch zwischen Zellen

Biomembran

- Lipiddoppelmembran
- nach innen hydrophob, außen hydrophil
- Proteine lagern auf oder in der Lipidschicht
- ständiger Umbau
- integrale Membranproteine ermöglichen Stoffaustausch
- interzelluläre Membranen unterteilen die Zelle in Kompartimente
- semipermeable Membran: nicht für alle Teilchen durchlässig

Stofftransport durch die Membran

- kleine Wassermoleküle können die Membran durchdringen
- Ionen & größere Moleküle brauchen integrale Membranproteine
- Transport zum Konzentrationsgefälle ist ohne Energie
- Transport gegen Konzentrationsgefälle erfordert Energie
- Passiver Transport
- Kanäle (Tunnelproteine) können durchgehend geöffnet sein oder müssen durch Transmitter bzw. Hormone geöffnet werden
- Molekül wird an Carrier gebunden und öffnet sich auch der anderen Seite wieder
- Aktiver Transport
- primär aktiv oder sekundär aktiv
- primär braucht Energie von ATP oder anderen Quellen
- Bsp. Natrium-Kaliumpumpe
- sekundär:
- Molekül wird mit anderem Molekül in gleiche Richtung transportiert (Symport) oder entgegengesetzt (Antiport)
- der zweite Stoff wird immer in Richtung des Konzentrationsgefälles transportiert
- Molekül wird an Carrier gebunden zur Konformationsänderung

[...]

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Details

Titel
Stoffwechselphysiologie. Zusammenfassung für das mündliche Abitur
Veranstaltung
Stoffwechsel
Autor
Jahr
2013
Seiten
5
Katalognummer
V279656
ISBN (eBook)
9783656733881
Dateigröße
474 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
stoffwechselphysiologie, zusammenfassung, abitur
Arbeit zitieren
Sarah Fuhrken (Autor), 2013, Stoffwechselphysiologie. Zusammenfassung für das mündliche Abitur, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279656

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