Ausgehend vom "Wille zur Macht", gibt diese Arbeit einen groben Überblick zu Friedrich Nietzsches Denken in Bezug auf wichtige philosophische Fragestellungen. Von der werdenden Welt und der Frage danach, ob dieses Werden für ihn dialektisch vonstattengeht, über seine Vorstellungen vom Menschen und der Moral, spannt sich der Bogen hin zu den Fragen nach der Wahrheit und der Erkenntnis.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Welt des Werden
- Die Frage nach der Dialektik
- Mensch und Moral
- Philosophie - Wahrheit und Erkenntnis
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit stellt eine Annäherung an das Denken Friedrich Nietzsches dar. Sie konzentriert sich auf einige der wichtigsten Aspekte seines Denkens, um einen groben Überblick zu geben. Ein zentraler Aspekt ist der 'Wille zur Macht', der sowohl als Grundlage für Nietzsches Kritik an der traditionellen Moral dient, als auch für seine Ontologie. Die Arbeit untersucht, ob der Wille zur Macht als dialektisches Prinzip verstanden werden kann und analysiert Nietzsches Bezug auf Heraklit und die 'verborgene Harmonie' der Welt des Werdens.
- Der 'Wille zur Macht' als Prinzip der Welt und des Menschen
- Nietzsches Kritik an traditionellen Moralvorstellungen
- Die Rolle von Heraklit und der 'verborgenen Harmonie' in Nietzsches Denken
- Die Frage nach der Dialektik im Kontext des 'Willens zur Macht'
- Nietzsches Verständnis von 'Sein' und 'Werden'
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und erläutert den Ansatz, sich dem Denken Nietzsches anzunähern. Sie stellt den 'Willen zur Macht' als zentralen Aspekt vor und beleuchtet die Frage nach seiner dialektischen Natur.
Das Kapitel 'Die Welt des Werden' analysiert Nietzsches Beschreibung der Welt als ein Ungeheuer von Kraft, das sich ständig wandelt und kein 'Sein' im traditionellen Sinne kennt. Es untersucht die Beziehung zwischen 'Werden' und 'Sein' in Nietzsches Denken und stellt die Frage, ob seine Weltanschauung mit heraklitischen und parmenideischen Konzepten in Einklang gebracht werden kann.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht Friedrich Nietzsche unter dem "Willen zur Macht"?
Er ist für Nietzsche das grundlegende Prinzip der Welt und des Menschen – ein ständiges Streben nach Selbstüberwindung, Wachstum und Gestaltung der Wirklichkeit.
Wie kritisiert Nietzsche die traditionelle Moral?
Nietzsche sieht in der herkömmlichen christlichen Moral eine "Sklavenmoral", die das Leben hemmt, und fordert stattdessen eine "Umwertung aller Werte".
Was bedeutet der Gegensatz zwischen "Sein" und "Werden"?
Nietzsche lehnt ein statisches "Sein" ab. Die Welt ist für ihn ein ewiges "Werden", ein dynamischer Prozess ohne festen Endpunkt oder absolute Wahrheit.
Welchen Einfluss hatte Heraklit auf Nietzsche?
Nietzsche fühlte sich Heraklit verwandt, insbesondere dessen Lehre vom Fluss aller Dinge ("Panta rhei") und der "verborgenen Harmonie" in einer Welt des Kampfes.
Ist Nietzsches Philosophie dialektisch?
Die Arbeit untersucht kritisch, ob der Wille zur Macht als dialektisches Prinzip verstanden werden kann, ähnlich wie bei Hegel, oder ob Nietzsche einen anderen Weg geht.
- Quote paper
- Simon Rauter (Author), 2012, Friedrich Nietzsche. Eine Annäherung an sein Denken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279916