„Tauwetter“ im Ostblock?

Die Geheimrede Chruščevs und ihre Rezeption in Polen und Ungarn 1956.


Bachelorarbeit, 2014
35 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung und Forschungsstand

2. Tauwetter in der Sowjetunion?
2.1. Die Jahre 1953-1956
2.2. Die Geheimrede Chruščevs

3. Polen im Jahr 1956
3.1. Vorgeschichte (1953-1956)
3.2. Das Jahr 1956 in Polen

4. Ungarn im Jahr 1956
4.1. Vorgeschichte (1953-1956)
4.2. Das Jahr 1956 in Ungarn

5. Unterschiede zwischen Polen und Ungarn

6. Fazit

Literatur- und Quellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung und Forschungsstand

Der Tod Stalins am 5. März 1953 stellt eine Zäsur sowohl in allen Politikbereichen als auch in der Geschichte der Sowjetunion dar. Bis zu diesem Zeitpunkt war Stalin als alleiniger, unangefochtener Führer in sämtlichen Politikbereichen aufgetreten und hatte mit seiner Schreckensherrschaft die Bevölkerung, die Parteikader und andere Eliten des Landes unterdrückt und verfolgt. Schon kurz nach seinem Tod begann eine kollektive Führung in Moskau damit, einen neuen Kurs, für die Innen- und Außenpolitik der Sowjetunion einzuschlagen.

Nikita Sergeevič Chruščev wurde im September 1953 nach einem zähen, innerparteilichen Machtkampf zum neuen Ersten Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistische Partei der Sowjetunion ernannt und rechnete zum Abschluss des XX. Parteitages der KPdSU im Februar 1956 mit Stalins Verbrechen ab. Seine Geheimrede war ein Schock für die autoritär geprägte Sowjetunion und hatte zur Folge, dass die uneingeschränkte Macht der Partei erodierte. Die Tragweite seiner Rede konnte Chruščev nicht erahnen. Selten hat eine Rede – zumal sie zunächst nur für die Parteimitglieder zugänglich war – eine derartige Wirkung gehabt. Millionen von Menschen in der Sowjetunion, aber auch in den Satellitenstaaten schöpften neue Hoffnung. Doch es gab auch jene, die durch den Inhalt der Rede tief erschüttert wurden. Das diktatorische Regime der Sowjetunion geriet ins Wanken.

Vor allem in den Satellitenstaaten Polen und Ungarn sorgte die Geheimrede Chruščevs für Unruhe. Während es in Polen im Juni 1956 zu Aufständen in Posen und anderen Städten kam, die durch das polnische Militär niedergeschlagen wurden, kam es in Ungarn im Oktober 1956 zu Ausschreitungen, die von sowjetischen Truppen niedergeschlagen wurden. Die dortigen kommunistischen Regierungen hatten ihre Macht Stalins Panzern zu verdanken und hatten ein System nach stalinistischem Vorbild errichtet. Sie festigten ihre Macht durch Repressionen und Abschreckung. Jahrelang war Stalin in diesen Staaten als Idol gefeiert, zitiert und gerühmt worden. Durch die Geheimrede verlor all dies an Glaubwürdigkeit und es kam zu einer schwerwiegenden Krise, die den Fortbestand der Sowjetunion und seiner Bündnispartner gefährdete. Denn die Kritik an Stalin brachte nicht nur das Denkmal des „Vožd“ (Führers) ins Wanken, sondern barg auch eine enorme Gefahr für all jene, die nach seinem Beispiel regiert hatten. Dieser Umstand führte dazu, dass man die handelnden Akteure in Ungarn, Polen und der Sowjetunion 1956 genauer in den Blick nehmen musste. Denn nach der Rede schöpften die Reformkräfte in Ungarn und Polen Hoffnung, dass sie dort eigenständige, neue und vor allem freie Ideen zur politischen Zukunft ihres Landes entwickeln konnten. Dies führte in beiden Staaten zu schwerwiegenden innerparteilichen Krisen und Machtkämpfen in den Regierungsparteien, die sich in zwei Lager teilten: Reformer und Restauratoren.

Die Rezeption der Geheimrede in Polen und Ungarn 1956 soll in dieser Arbeit dargestellt werden. Ziel und Kern dieser Arbeit soll sein zu klären, welchen Einfluss die Rede auf die Ereignisse 1956 hatte. Folgende Fragestellungen werden im Fokus stehen: War die Rede mehr als nur Kritik an der Person Stalins? Welche Hoffnungen wurden mit ihr verbunden? Kann man trotz der Ereignisse 1956 von einem Tauwetter sprechen? Gab es einen grundlegenden Wandel in der Außenpolitik der Sowjetunion? Weshalb intervenierte man in Polen und Ungarn auf unterschiedliche Weise? Welche Rolle spielten die politischen Akteure in der Krise 1956?

Die Ereignisse in Polen, Ungarn und der Sowjetunion 1956 werden in der deutsch- und englischsprachigen Literatur in vielen Werken behandelt. Eine Vielzahl von immer noch aktuellen Publikationen stammt von Johanna Granville, die sich vor allem mit den Ereignissen im Jahr 1956 beschäftigt hat. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 und der partiellen Öffnung der Archive wurde es möglich, einen besseren Blick auf die inneren Vorgänge in der Sowjetunion und ihren Satellitenstaaten zu bekommen. So wurden vor allem zum 40. und 50. Jahrestag 1996 und 2006 eine Fülle von neuen Publikationen und Studien veröffentlicht. In jüngerer Zeit machte vor allem das Projekt „ The Cambridge History of the Cold War“ auf sich aufmerksam. Von hohem wissenschaftlichem Interesse und in ihrem Quellenwert besonders wertvoll sind die sogenannten „Malin-Notes“, die die Sitzungen des Politbüros der KPdSU protokollieren. Diese sind mittlerweile ins Englische übersetzt worden und online als pdf-Datei beim Miller Center abrufbar. Mit ihnen lässt sich ein Blick auf die Entscheidungsstrukturen und das Mächteverhältnis der kollektiven Führung in den Jahren 1954 -1964 gewinnen. Das aktuellste Werk zum Thema von Polly Jones ist im September 2013 erschienen und beschäftigt sich mit der Entstalinisierungspolitik während der Chruščev- und Brežnev-Ära.

2. Tauwetter in der Sowjetunion?

2.1. Die Jahre 1953 -1956

Nach über drei Jahrzehnten unter der Herrschaft Stalins stellte sein Tod die politische Elite der Sowjetunion vor das Problem der Nachfolge. Da Stalin keinen Nachfolger bestimmt hatte und keiner in der Lage gewesen wäre, seine Machtstellung auszufüllen, wurde seine Alleinherrschaft durch eine kollektive Führung ersetzt. Diese Führungsgruppe setzte sich aus hohen Partei- und Staatsfunktionären zusammen, die unter Stalin jeweils Teilbereiche der Macht innehatten.[1]

Erster Parteisekretär und Ministerpräsident wurde Georgij Maksimilianovič Malenkov, das Ministerium für Inneres und Staatssicherheit wurde von Lavrentij Pavlovič Berija, der unter Stalin bereits die Leitung der Geheimpolizei innehatte, übernommen. Vorsitzender des Präsidiums der Obersten Sowjets und damit nominell Staatsoberhaupt wurde Kliment Efremovič Vorošilov, ein 72-jähriger Marschall der Sowjetarmee. Nikolaj Alexandrovič Bulganin wurde Verteidigungs-, Vjačeslav Michajlovič Molotov Außenminister. Die wichtigsten Ämter der Sowjetunion waren somit unter den Günstlingen Stalins aufgeteilt. Interessant hierbei ist, dass Chruščev erst im September 1953 den Posten des Ersten Sekretärs des ZK antritt, der von Malenkov aufgegeben wurde. Chruščev, der die Geschicke der Sowjetunion in den kommenden Jahren lenkte, war erst im Nachhinein Mitglied der kollektiven Führung geworden.[2]

Die in Moskau zur Schau gestellte Einigkeit der kollektiven Führung war nur von kurzer Dauer und schon bald entwickelten sich interne Machtkämpfe. Erstes Opfer dieser Machtkämpfe war Berija, der am 9. Juli 1953 verhaftet und im Dezember mit seinen engsten Anhängern hingerichtet wurde. Der Sturz des ehemaligen Geheimdienstleiters führte zu einer Art Mächtegleichgewicht „zwischen der Staats- und Wirtschaftsbürokratie, repräsentiert durch Malenkov, und dem Parteiapparat unter Chruščev“[3].

Malenkov führte eine Politik des neuen Kurses, der eine Neuausrichtung der Innen- und Außenpolitik vorsah. Im August 1953 kündigte Malenkov an, die Konsumgüterproduktion zur Verbesserung der Versorgungslage anzukurbeln, was ihm große Sympathien beim Volk einräumte, ihn aber politisch angreifbar machte. Mit seinem Vorschlag durchbrach er das stalinistische Wirtschaftsideal, in dem die Schwerindustrie im Vordergrund stand. Der Bruch mit diesem Dogma wurde ihm von Chruščev zum Vorwurf gemacht, der es so schaffte, das Militär auf seine Seite zu bringen, welches eine verringerte Rüstungsproduktion befürchtete. Da es Malenkov nicht gelang, sowohl die Schwer- als auch die Konsumgüterindustrie gleichgewichtig zu fördern und die Erfolge seiner Politik an der Überschätzung der vorhandenen Ressourcen scheiterten, wurden Ende Januar 1955 durch das ZK „eine Reihe von wirtschaftspolitischen Maßnahmen [beschlossen], die als Mißbilligung und Korrektur des bisherigen Kurses verstanden werden mußten“[4]. Als Konsequenz dieser Entscheidung bat Malenkov darum, vom Amt des Ministerpräsidenten entbunden zu werden. Diesem Wunsch wurde am 8. Februar 1955 entsprochen, sein Nachfolger wurde der bisherige Verteidigungsminister Bulganin.[5] Trotz der Absetzung Malenkovs blieb das Duumvirat als Herrschaftsform bestehen, allerdings konnte Chruščev an Macht gewinnen, da er den Parteiapparat weitgehend mit seinen Anhängern hatte besetzen können. Gestützt durch das Militär konnte er seinen Einfluss auf die politischen Geschicke der Sowjetunion entscheidend ausbauen, auch wenn er weit entfernt von der Machtstellung Stalins war.

Festzuhalten bleibt, dass es in den Jahren 1953-1956 zu einem vermehrten Wandel der Akteurskonstellation in den Führungspositionen kam. Das nach dem Tode Stalins beschworene Prinzip der kollektiven Führung geriet sehr schnell wieder in Vergessenheit und wurde nur fünf Jahre später durch die Ernennung Chruščevs zum Ministerpräsidenten wieder aufgehoben.[6] Wirtschaftlich wurden viele Reformen angeregt, um den Lebensstandard der Menschen zu verbessern und die Sowjetunion den sich ändernden sozialen und ökonomischen Voraussetzungen anzupassen. Allerdings scheiterten viele der Pläne, sodass sich die Situation der Menschen in dieser Hinsicht kaum verbesserte. Neu hingegen war der Versuch, das stalinistische Terrorsystem endgültig aus dem Alltag der Menschen zu verbannen, um so das Vertrauen in Staat und Partei zu stärken. Seinen Höhepunkt fand diese Art der inoffiziellen Entstalinisierung in der Geheimrede Chruščevs im Februar 1956.

Die Außenpolitik der Sowjetunion nach Stalins Tod war geprägt durch das Bestreben, eine friedliche Koexistenz von West und Ost zu ermöglichen.[7] Malenkov versicherte dem Westen, dass es kein Problem gebe, welches nicht friedlich gelöst werden könne.[8] Nachdem Chruščev innenpolitisch eine gefestigte Position hatte, konzentrierte er sich zunehmende auf die außenpolitischen Geschicke der Sowjetunion. Ohne Einbindung Molotovs begann er, zusammen mit Bulganin die diplomatischen Beziehungen der Sowjetunion auszubauen. Dazu bereiste er eine Vielzahl von Ländern und prägte so den Stil der Reisediplomatie. Dies sollte die Weltoffenheit der neuen Führung zeigen. Trotz aller Bemühungen blieben die Erfolge dieser Exkursionen eher gering, da die Fronten zwischen West und Ost festgefahren waren.[9]

Hinsichtlich der Beziehung zu den Blockstaaten musste die sowjetische Führung den Verhandlungsstil nach dem Tode Stalins ändern. Die Satellitenstaaten versuchten, die neue Machtkonstellation in Moskau für mehr Bewegungsfreiheit zu nutzen, wohlwissend, dass Moskau jeder Zeit durch militärische Mittel intervenieren konnte, um so die Vormachtstellung der Sowjetunion wieder herzustellen. Dennoch führte der Tod Stalins dazu, dass der Dialog den Befehl bei Verhandlungen ersetzte, was auch den Charakteren der verantwortlichen Personen entsprach. So wurde der neue Kurs nicht nur in der Sowjetunion sondern auch in den Blockstaaten eingeführt, unter anderem auch in Polen und Ungarn.[10]

Durch die nach Stalins Tod betriebene Politik der allmählichen Entstalinisierung konnten Spannungen und Vorbehalte zwischen dem sowjetischen Volk und der Parteispitze reduziert werden. Die sukzessive Abschaffung des Terrorsystems und die Rehabilitierung von tausenden Gefangenen führten dazu, dass sich in der Sowjetunion eine Phase der Entspannung einstellte. Dies zeigt sich zum einen an den Korrekturen des Wirtschaftsplans aber zum anderen auch daran, dass sich der Führungsstil der politischen Eliten gewandelt hatte. In dieser Phase der Entspannung herrschte „Tauwetter“ in der Sowjetunion – benannt nach einem Roman von Ilja Ehrenburg.

2.2. Die Geheimrede Chruščevs

Am Vormittag des 25. Februar 1956 hielt Chruščev seine Geheimrede „Über den Personenkult und seine Folgen“ auf dem XX. Parteitag der KPdSU vor sowjetischen Delegierten unter Ausschluss der ausländischen Parteigäste.[11] Die deutsche und vorliegende Version der Rede erschien 1990 im Dietz Verlag für die Bürger der DDR auf Grundlage der sowjetischen Erstveröffentlichung aus dem März 1989.

In seiner Rede rechnet er erstmalig offiziell mit den Verbrechen Stalins ab und läutete so eine neue Zeit in der Sowjetunion ein. Niemand der Delegierten hatte mit einem solchen Ende des Parteitages gerechnet, noch waren sie darauf vorbereitet gewesen. Seine Rede erstaunte nach Bekanntwerden die Welt und stellte die sowjetische Vormachtstellung im Ostblock auf eine harte Probe. Nie zuvor war so offen über die Verfehlungen der Stalin-Ära gesprochen worden. Der Bruch Chruščevs mit der bis dahin geltenden Devise des Schweigens brachte eine öffentliche Diskussion in der Sowjetunion und den Bruderstaaten im Ostblock ins Rollen, deren Ausmaß er nicht erahnen konnte.

Chruščev gestaltete seine Rede im üblichen Funktionärston und kam bereits im ersten Satz auf das Kernthema seines Vortrags zu sprechen:

„Im Rechenschaftsbericht des ZK der Partei an den XX. Parteitag, in einer Reihe von Ansprachen der Parteitagsdelegierten sowie zuvor auf Plenartagungen des Zentralkomitees ist nicht wenig über den Personenkult und seine schädlichen Folgen gesprochen worden.“[12]

Chruščev stellte heraus, dass sein Vortrag nicht zu Aufgabe habe „eine allseitige Beurteilung des Lebens und der Tätigkeit Stalins“[13] vorzunehmen. Es ging ihm primär um die Frage, wie sich der Personenkult herausbilden konnte, welche Auswüchse dieser annahm und welche Folgen er für die Partei und die Sowjetunion hatte. Um deutlich zu machen, dass „die Klassiker des Marxismus-Leninismus jegliche Erscheinung von Personenkult verurteilen“[14], zitierte er Marx und Engels. Allerdings betonte Chruščev, dass der Marxismus die besondere und wichtige Rolle von Führern zur Lenkung der Arbeiterbewegung anerkenne. So zeigte er den Delegierten, dass seine vorgehobene Position in der Partei im Sinne des Marxismus sei, der Kult um Stalins Person aber nicht.

[...]


[1] Alexander; Stökl: Russische Geschichte, S. 683.

[2] Altrichter: Kleine Geschichte der Sowjetunion, S. 131.

[3] Alexander; Stökl: Russische Geschichte, S. 685.

[4] Altrichter: Kleine Geschichte der Sowjetunion, S. 135f.

[5] Alexander; Stökl: Russische Geschichte, S. 685.

[6] Ebenda, S. 687.

[7] Wettig: Sowjetische Deutschland-Politik, S. 41.

[8] Mastny: Soviet foreign policy, S. 313.

[9] Altrichter: Kleine Geschichte der Sowjetunion, S. 136.

[10] Alexander; Stökl: Russische Geschichte, S. 696.

[11] Foitzik: Die parteiinterne Behandlung der Geheimrede Chruschtschows, S.67.

[12] Die Geheimrede Chruschtschows. Berlin 1990, S.8.

[13] Ebd., S.8.

[14] Ebd., S.9.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten

Details

Titel
„Tauwetter“ im Ostblock?
Untertitel
Die Geheimrede Chruščevs und ihre Rezeption in Polen und Ungarn 1956.
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Historisches Seminar)
Note
2,0
Autor
Jahr
2014
Seiten
35
Katalognummer
V279986
ISBN (eBook)
9783656744061
ISBN (Buch)
9783656744016
Dateigröße
710 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Chruschtschow, Kalter Krieg, Geheimrede, Entstalinisierung, Stalin, Polen, Ungarn, Tauwetter
Arbeit zitieren
B.Ed. Christoph Grave (Autor), 2014, „Tauwetter“ im Ostblock?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279986

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