Zigarettenkonsum bei Jugendlichen

Erklärungsansätze und primäre Prävention


Bachelorarbeit, 2012
31 Seiten, Note: 6,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Definitionen
2.1.1 Jugendalter
2.1.2 Prävention
2.2 Theorie des geplanten Verhaltens
2.3 Stufen des Suchtbeginns

3 Prädiktoren des Rauchbeginns
3.1 Soziodemographische Prädiktoren
3.2 Soziale Prädiktoren
3.2.1 Freunde
3.2.2 Familie
3.2.3 Rauchen in Filmen
3.3 Intrapersonale Prädiktoren
3.3.1 Stress
3.3.2 Neugierde
3.3.3 Einstellungen, Intentionen, Wissen
3.3.4 Selbstkonsistenz, Selbsterhöhung
3.4 Verhaltensbezogene Prädiktoren

4 Schutzfaktoren
4.1 Soziale Schutzfaktoren
4.2 Intrapersonale Schutzfaktoren
4.2.1 Selbstwirksamkeitserwartung
4.2.2 Einstellungen und geplantes Verhalten
4.2.3 Weitere intrapersonale Schutzfaktoren

5 Diskussion

6 Literaturverzeichnis

Selbständigkeitserklärung

Zusammenfassung

Obwohl der Anteil der rauchenden Schweizer Bevölkerung seit einigen Jahren einen schwach rückläufigen Trend aufweist, besteht angesichts der Gesundheitsschäden, die durch das Rauchen ausgelöst werden, immer noch Handlungsbedarf. Dies insbesondere im Hinblick auf die Tatsache, dass im Jahr 2010 praktisch jeder vierte Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren rauchte (Radtke, Keller, Krebs, & Hornung, 2011).

In der vorliegenden Arbeit wird Literatur der letzten 20 Jahre vorgestellt, die sich mit dem Thema Rauchbeginn bei Jugendlichen befasst hat. Dabei werden sowohl Faktoren präsentiert, die den Rauchbeginn bei Jugendlichen fördern, wie auch solche, die den Rauchstart hemmen. Zusätzlich werden mögliche Wirkmechanismen diskutiert und aus den Befunden Schlussfolgerungen für Präventionsmassnahmen abgeleitet.

1 Einleitung

Während die Zigarette noch vor wenigen Jahrzehnten im Fernsehen, in Zügen, im Flugzeug und sogar auf den Laufstegen allgegenwärtig war, wird das Rauchen seit einigen Jahren immer mehr aus öffentlich zugänglichen Bereichen verbannt. Dies ist möglicherweise einer der Faktoren, die dazu beigetragen haben, dass der Zigarettenkonsum in der Schweiz seit Ende des letzten Jahrhunderts sowohl in der schweizerischen Gesamtbevölkerung als auch unter Jugendlichen von 14 bis 19 Jahren, abgenommen hat. Seit einigen Jahren zeichnet sich jedoch eine Stagnation des Raucheranteils in der Bevölkerung ab (Keller, Radtke, Krebs, & Hornung, 2011; Radtke, Keller, Krebs, & Hornung, 2011; Windlin, Delgrande Jordan, & Kuntsche, 2011). Im Jahr 2010 haben laut Keller et al. (2011) 24% der Schweizer Jugendlichen von 14 bis 19 Jahren geraucht. Dies ist im Vergleich mit anderen Altersklassen zwar ein eher niedriger Wert, der steile Anstieg von 9% unter den 14- bis 15-jährigen auf 32% bei den 18- bis 19-jährigen (Keller er al., 2011) verdeutlicht jedoch, dass noch immer Handlungsbedarf besteht.

Mit dem Konsum von potenziell schädlichen Substanzen haben sich bis heute bereits viele Forscherinnen und Forscher befasst, auch einige, die sich spezifisch dem Tabak und dessen Wirkungen gewidmet haben. Welche Mechanismen am Ende dazu führen, dass Jugendliche mit dem Konsum beginnen, wurde jedoch selten untersucht. Die vorliegende Arbeit bietet nun einen Überblick zu aktuellen Forschungsergebnissen zum Einstieg in den Tabakkonsum bei Jugendlichen. Dabei liegt der Fokus auf dem Rauchen von Zigaretten, andere Arten des Tabakkonsums (kauen, schnupfen) oder der Gebrauch anderer Rauchwaren, wie Zigarren oder Pfeife, werden nicht speziell behandelt.

Das Ziel dieser Arbeit liegt darin, die Mechanismen und Hintergründe aufzudecken, welche Jugendliche dazu bewegen, mit dem Rauchen von Zigaretten zu beginnen. In einem ersten Teil werden hierfür Faktoren vorgestellt, die in einem positiven Zusammenhang mit der Aufnahme von Rauchgewohnheiten stehen. Anschliessend werden Faktoren präsentiert, die Jugendlichen einen gewissen Schutz vor einem Rauchbeginn zu bieten scheinen. Daneben werden auch Mechanismen, durch welche der Zusammenhang zwischen den vorgestellten Prädiktoren und dem Rauchbeginn verstärkt oder abgeschwächt wird, diskutiert. Im letzten Teil der Arbeit werden Befunde zusammengefasst und daraus Erkenntnisse, die für zukünftige Präventionsmassnahmen von Bedeutung sind, abgeleitet.

2 Theoretischer Hintergrund

In diesem Kapitel werden Begriffe erläutert, deren Verständnis für diese Arbeit wichtig sind, und ihre Bedeutung im Zusammenhang mit dem behandelten Thema ausgeführt. Anschliessend wird die Theorie des geplanten Verhaltens vorgestellt, welche unter anderem in der Sozial- und Gesundheitspsychologie eine wichtige Rolle spielt und eine Erklärung dafür bietet, wie es von einer Einstellung über die Intention zu aktuellem Verhalten kommt. Im dritten Teil wird ein Modell vorgestellt, das den Prozess des Suchtbeginns beim Rauchen veranschaulicht, und auf welches im weiteren Verlauf der Arbeit mehrmals zurückgegriffen wird.

2.1 Definitionen

In den folgenden Abschnitten wird als Erstes der Begriff Jugendalter, welcher sich schon im Titel dieser Arbeit zeigt und daher von zentraler Bedeutung ist, definiert und zeitlich eingegrenzt. Anschliessend wird der Ausdruck Prävention erläutert und verschiedene Dimensionen, welche eine Klassifizierung von Präventionsmassnahmen ermöglichen, vorgestellt. Schliesslich folgt eine Eingrenzung des Begriffs auf die für diese Arbeit relevanten Dimensionen.

2.1.1 Jugendalter

Der Begriff der Jugend ist ein Konstrukt, das stark von der jeweiligen Gesellschaft, Epoche und anderen kulturellen Gegebenheiten abhängt. Oerter und Dreher (1998) haben in ihrem Kapitel zum Thema Jugendalter Angaben aus verschiedenen Literaturquellen zusammengefasst und eine Alterseinteilung präsentiert, die in dieser Arbeit verwendet wird. Entsprechend dieser Alterseinteilung dauert die Adoleszenz vom vollendeten 10. Lebensjahr bis zum 21. Lebensjahr. Unterteilt ist sie in die frühe Adoleszenz, die vom 14. bis 18 Lebensjahr währt, und die späte Adoleszenz, die die Zeitspanne vom 18. bis 21. Lebensjahr umfasst. Das Jugendalter schliesslich erstreckt sich vom 11. bis 18. Lebensjahr und schliesst damit die Transeszenz, die „den Übergang von der Kindheit in die frühe Adoleszenz“ beschreibt, mit ein (Oerter & Dreher, 1998, S. 312).

Die vorliegende Literaturarbeit konzentriert sich auf die Alterspanne, die von Oerter und Dreher (1998) mit Jugendalter betitelt wird, wobei in einzelnen Studien auch Personen unter 11 Jahren teilgenommen haben. Die Mehrheit der untersuchten Personen war jedoch 11 bis 14 Jahre alt und kann damit der Phase der Transeszenz und dem Jugendalter zugeordnet werden.

2.1.2 Prävention

Prävention ist ein Begriff, der relativ häufig und in vielen Kontexten gebraucht wird. Aus diesem Grund findet man dazu unzählige Definitionen, die oft unterschiedliche Aspekte betonen und sich mit dem jeweiligen Bezugsrahmen von einander unterscheiden. Dennoch lassen sich einige Aspekte finden, die eine Präventionsmassnahme charakterisieren. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA, 1998) in Deutschland hat diese zusammengetragen und aufgelistet:

- Ziel der Prävention ist es, das gesundheitliche Befinden der Bevölkerung, oder einer Teilgruppe davon, zu verbessern bzw. zu erhalten.
- Angesetzt wird auf mehreren Ebenen, z.B. auf Ebene der Einstellungen und auf der Wissensebene
- Präventionsmassnahmen zielen auf dauerhafte Veränderungen im Erleben und Verhalten

Caplan (1964, zit. nach BZgA, 1998) hat als Erster eine Einteilung in primäre, sekundäre und tertiäre Prävention vorgenommen. Primärpräventive Strategien zielen darauf ab, die Neuerkrankungsrate (Inzidenzrate) von Krankheiten und Störungen zu senken. Dies geschieht durch das Vermeiden oder Reduzieren von Risikofaktoren.

Sekundäre Prävention umfasst Massnahmen wie Früherkennung, Frühdiagnostik und Frühtherapie und zielt darauf ab, bereits bestehende Erkrankungen in einem möglichst frühen Stadium zu erkennen und zu therapieren.

Tertiäre Prävention schliesslich befasst sich mit der Reduktion und Beseitigung von Folgeschäden einer Erkrankung und kann prinzipiell mit der Rehabilitation gleichgesetzt werden.

Wichtig für die vorliegende Arbeit ist ausschliesslich das Konzept der primären Prävention, da die Ausarbeitung von Massnahmen zur Rauchprävention bei Jugendlichen angestrebt wird.

Eine weitere interessante Konzeption hat Perrez (1992, zit. nach BZgA, 1998) vorgenommen, indem er drei zentrale Dimensionen der Prävention unterschied: die Spezifität, die Zielgruppe und die Interventionsebene. In Bezug auf die Spezifität lassen sich spezifische von unspezifischen Massnahmen unterscheiden, wobei sich Erstere dadurch auszeichnen, dass ein Rückgang von Inzidenz- und Prävalenzraten von Erkrankungen angestrebt wird. Auf Ebene der Zielgruppe lassen sich bevölkerungsbezogene Mittel von solchen unterscheiden, die auf bestimmte (gefährdete) Personengruppen abzielen. In Bezug auf die Interventionsebene schliesslich kann man die personenorientierte von der systemorientierten Prävention abgrenzen. Bei personenorientierten Massnahmen liegt der Fokus auf der Person und die Massnahmen setzen direkt bei dieser Person an, während bei der systemorientierten Prävention strukturelle Veränderungen der Umwelt von grösserer Bedeutung sind, um ein geeignetes Umfeld für neue Verhaltensweisen zu schaffen. In dieser Arbeit werden überwiegend spezifische Massnahmen mit einem Fokus auf bestimmte (gefährdete) Personengruppen, namentlich die Jugendlichen, berücksichtigt. In Bezug auf die Interventionsebene werden sowohl personenorientierte wie auch systemorientierte Ansatzpunkte vorgestellt.

2.2 Theorie des geplanten Verhaltens

Die Theorie des geplanten Verhaltens ist ein Modell für die Beziehung zwischen Einstellung und Verhalten. Sie ist eine Erweiterung der Theorie des überlegten Handelns von Fishbein und Ajzen (1975). Diese besagt, dass zwei Dinge Verhaltensabsichten beeinflussen: die Einstellung gegenüber dem Verhalten und die subjektive Norm. Verhaltensabsichten wiederum sagen das Verhalten direkt vorher (Haddock & Maio, 2007). Die Einstellung gegenüber dem Verhalten bezieht sich auf die Einstellung, die ein Individuum gegenüber demjenigen Verhalten hat, welches man mit Hilfe des Modells vorhersagen möchte. Mit der zweiten Komponente, subjektive Norm, ist die Bedeutsamkeit des relevanten Verhaltens für wichtige andere Personen, nach Auffassung der interessierenden Person, gemeint.

Was die Theorie des geplanten Verhaltens nun von der Theorie des überlegten Handelns unterscheidet, ist eine weitere Komponente, die Ajzen (1991) später hinzugefügt hat: die wahrgenommene Verhaltenskontrolle. Haddock und Maio (2007) definieren diese als die „subjektive Wahrscheinlichkeit des Individuums, ob es in der Lage sein wird, das betreffende Verhalten auszuführen“ (S. 219). Denn eine stark positive Einstellung gegenüber einem Verhalten und eine wahrgenommene hohe Wichtigkeit für relevante Personen nützen meist nicht viel, wenn ein Individuum denkt, das Verhalten läge nicht in seiner oder ihrer Gewalt. Die wahrgenommene Verhaltenskontrolle hat aber nicht nur einen indirekten, über die Verhaltensabsicht vermittelten Einfluss auf das Verhalten, sondern wirkt auch direkt (siehe Abbildung 1). Diese Wirkung ist allerdings von der tatsächlichen Kontrolle über die Handlung abhängig. Das heisst, wenn jemand denkt, er habe die volle Kontrolle über ein Verhalten, dies aber nicht den Tatsachen entspricht, dann wirkt die wahrgenommene Verhaltenskontrolle nur auf die Verhaltensabsicht.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Theorie des geplanten Verhaltens. Der gestrichelte Pfeil stellt die von der tatsächlichen Kontrolle über das Verhalten abhängige direkte Wirkung der wahrgenommenen Verhaltenskontrolle auf das Verhalten dar. Gemäss Haddock & Maio (2007, S. 219).

2.3 Stufen des Suchtbeginns

In der Forschung zum Prozess der Suchtentwicklung bei Tabakprodukten gab es im Bereich der Psychologie zwei Richtungen: Ein Teil der Forschenden hat sich mit dem Verhalten befasst und darauf aufbauend verschiedene Stufen des Rauchbeginns postuliert, während andere die motivationale Komponente fokussiert haben und ihre Prozessmodelle daran anknüpften. Ein wichtiger Vertreter der erstgenannten Gruppe ist Flay (1998, zit. nach Kremers, Mudde, & De Vries, 2004), der ein Modell mit vier Stufen vorschlug. Nach diesem Modell waren Personen, die noch nie eine Zigarette probiert hatten, never smokers (Niemals-Raucher). Personen der zweiten Stufe, genannt initial trying (erstes Versuchen), hatten Zigaretten zumindest schon ein paar Mal probiert. Die dritte Stufe nannte Flay experimental stage (Experimentierphase) und meinte damit Personen, die über eine längere Zeit wiederholt, aber unregelmässig, rauchten. Die vierte Stufe (regular smoking, regelmässiges Rauchen) schliesslich bezeichnete regelmässiges, mindestens wöchentliches Rauchen. In Bezug auf die motivationalen Unterschiede zeigten induktive Tests (Kremers, 2002), dass drei Stufen unterschieden werden müssen: Committed (überzeugt), immotive (unentschieden), contemplating (erwägen). Kremers et al. (2004) haben versucht, die beiden Konzepte zusammen zu bringen und das Model of Unplanned Smoking Initiation of Children and Adolescents (MUSICA) (Modell des ungeplanten Rauchbeginns bei Kindern und Jugendlichen) konzipiert (siehe Abbildung 2). Dieses Modell, das sowohl behaviorale wie auch motivationale Komponenten berücksichtigt, unterscheidet insgesamt neun verschiedene Stadien, wovon sieben eine Bedeutung für den Rauchbeginn haben: 1) committed never smokers (überzeugte Niemalsraucher), 2) immotive never smokers (unentschiedene Niemalsraucher), 3) immotive triers (unentschiedene Erprober), 4) immotive experimenters (unentschiedene Experimentierer), 5) contemplating experimenters (erwägende Experimentierer), 6) immotive nonsmoking deciders (unentschiedene Nichtrauch-Entscheider) und 7) committed nonsmoking deciders (überzeugte Nichtrauch-Entscheider).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Model of Unplanned Smoking Initiation of Children and Adolescents (MUSICA). Gemäss Kremers et al. (2004, S. 643)

Das Durchschreiten der verschiedenen Stufen geschieht folgendermassen: Jede Person startet im Stadium des immotive never smokers. Von dieser Stufe aus erfolgt entweder ein Wechsel auf die Stufe des committed never smokers, indem man sich für das Nichtrauchen entscheidet, oder das Rauchen wird ausprobiert (immotive trier). Werden diese Rauchversuche gestoppt, bevor sie mindestens einmal monatlich vorkommen, wechselt man damit auf die Stufe des immotive nonsmoking deciders, experimentiert man weiter, wird man zum immotive experimenter. Ein nonsmoking decider kann sich entweder dazu entscheiden, Nichtrauchende zu bleiben (committed nonsmoking decider) oder zurück in ein Versuchsverhalten fallen (immotive trier oder immotive experimenter). Individuen können diese Stadien mehrmals durchlaufen, bevor sie sich dazu entschliessen, nicht mehr zu rauchen oder einen Rauchbeginn in Erwägung ziehen. Wenn immotive experimenters konkrete Pläne machen, innerhalb der nächsten fünf Jahre mit dem Rauchen zu beginnen, werden sie zu contemplating experimenters. Von dieser Stufe aus können sie entweder zu regelmässigen Rauchern werden oder sich zurück in den Kreislauf der Unentschiedenheit bewegen. Dieser Kreislauf umfasst all diejenigen Stufen, auf welchen sich eine Person noch nicht definitiv für das oder gegen das Rauchen entschieden hat. Es ist möglich, dass sich eine Person wiederholt in diesen Kreislauf hinein und wieder hinaus bewegt, oder dass sie mehrmals zwischen den verschiedenen Stadien der Unentschiedenheit hin und her wechselt.

Kremers et al. (2004) haben dieses Modell an 10‘170 europäischen Jugendlichen überprüft. Die längsschnittliche Untersuchung zeigte, dass das Risiko, mit dem Rauchen zu beginnen, signifikant anstieg, wenn die Jugendlichen sich bei der ersten Messung schon in fortgeschritteneren Stadien befanden. So war die Wahrscheinlichkeit, dass ein Jugendlicher, der bei der ersten Messung als immotive never smoker klassifiziert worden war, bei der Nachbefragung ein Jahr später bereits rauchte, mehr als 2 Mal so gross wie für einen committed never smoker (odds ratio = 2.30, p < .001). Ein immotive trier wiederum hatte ein über 4 Mal so grosses Risiko wie ein immotive never smoker (odds ratio = 4.34, p < .001). Immotive experimenter und contemplating experimenter hatten im Vergleich zu Personen aus dem jeweils vorangehenden Stadium (immotive trying, immotive experimenting) ein etwa doppelt so hohes Risiko, innerhalb des untersuchten Jahres mit dem Rauchen zu beginnen (odds ratio = 2.13 respektive 1.93, p < .001 respektive .01).

[...]

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Zigarettenkonsum bei Jugendlichen
Untertitel
Erklärungsansätze und primäre Prävention
Hochschule
Universität Zürich  (Psychologisches Institut)
Note
6,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
31
Katalognummer
V280042
ISBN (eBook)
9783656732853
ISBN (Buch)
9783656732846
Dateigröße
578 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Note 6,0 (Schweiz) entspricht der Note 1,0 (dt. Notensystem)
Schlagworte
zigarettenkonsum, jugendlichen, erklärungsansätze, prävention
Arbeit zitieren
Nadja Ott (Autor), 2012, Zigarettenkonsum bei Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280042

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